Willkommen am Helmholtz-Zentrum Berlin

Am Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie (HZB) erforschen wir komplexe Materialsysteme, die dazu beitragen, Herausforderungen wie die Energiewende zu bewältigen. Ein Schwerpunkt am HZB sind Materialien für die Dünnschicht-Photovoltaik und die Umwandlung von solarer Energie in chemische Energieträger (z.B. Wasserstoff).

Um Strukturen und Prozesse in Materialien zu untersuchen, betreibt das HZB zwei Forschungsinfrastrukturen, die auch von rund 3.000 Messgästen aus aller Welt genutzt werden: die Neutronenquelle BER II und die Synchrotronstrahlungsquelle BESSY II. An beiden Großgeräten haben HZB-Teams teilweise weltweit einmalige Instrumente entwickelt und arbeiten weiter daran, die Messgenauigkeit zu steigern und neue Einblicke zu ermöglichen. Das HZB ist Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft und hat das Kompetenzzentrum Photovoltaik (PVcomB) mit gegründet, um den Technologietransfer in die Industrie zu fördern.

 

Aktuelle Informationen

  • <p>ANSTO leistet auch wissenschaftliche Beratung und Forschung f&uuml;r Regierung und Industrie sowie andere Forschungsorganisationen.</p>22.05.2015

    HZB und ANSTO: Memorandum zur wissenschaftlichen Zusammenarbeit unterzeichnet

    Im Mai haben die Verantwortlichen des HZB und Australian Nuclear Science and Technology Organisation (ANSTO) ein Memorandum of Understanding unterzeichnet. Ziel ist es, einen Rahmen zu für Kooperationen im Bereich der Neutronenforschung zu schaffen. [...].

  • <p>Ein ferromagnetischer FeRh-Film ist auf ferroelastischem BTO mit den kristallinen Dom&auml;nen a und c aufgewachsen. Bei 0 Volt zeigen XPEEM-Daten &uuml;ber den a-Dom&auml;nen des BTO ferromagnetische Dom&auml;nen im FeRh (blau-rote Muster), &uuml;ber den c-Dom&auml;nen ist die Nettomagnetisierung im FeRh dagegen Null.&nbsp; Eine Spannung von 50 Volt wandelt a-Dom&auml;nen zu c-Dom&auml;nen um und schaltet dadurch die ferromagnetischen Dom&auml;nen im FeRh aus. Grafik: HZB</p>18.05.2015

    Spintronik: Mit Spannung zwischen „0“ und „1“ umschalten

    In einer Struktur aus zwei verschiedenen ferroischen Schichten hat ein Team aus Paris und dem HZB es geschafft, mit Hilfe einer Spannung magnetische Domänen an und auszuschalten. Dies gelang jetzt schon nahe der Raumtemperatur. Ihre Arbeit ist für zukünftige Anwendungen in der Spintronik interessant, zum Beispiel um Daten mit weniger Energieaufwand schnell und effizient zu speichern. Die Ergebnisse sind nun in Scientific Reports veröffentlicht. [...].

  • <p>Dieser <a href="http://www.youtube.com/watch?v=ma-ZXS4XUp4" class="Extern">kurze Filmclip</a> zeigt die Herstellung der Photokathode mit dem ILGAR-Verfahren.</p>13.05.2015

    Künstliche Photosynthese: Neue Photokathode mit viel Potential

    Ein Team des HZB-Instituts für Solare Brennstoffe hat eine neue Komposit-Photokathode entwickelt, um mit Sonnenlicht effizient Wasserstoff zu erzeugen. Damit kann Solarenergie chemisch gespeichert werden. Die Photokathode besteht aus einer Chalkopyrit-Dünnschicht vom PVComB, die mit einem neu entwickelten dünnen Film aus Titandioxid beschichtet ist, in den Platin-Nanoteilchen eingebettet sind. Diese Schicht schützt die Chalkopyrit-Dünnschicht nicht nur vor Korrosion, sondern beschleunigt außerdem als Katalysator die Wasserstoffbildung und weist selbst hohe Photostromdichte und Photospannung auf. [...].

  • <p>Am HZB-Institut f&uuml;r Solare Brennstoffe werden auch nanostrukturierte Metalloxide auf ihre Eignung als effiziente und preiswerte Katalysatoren f&uuml;r die k&uuml;nstliche Photosynthese untersucht.&nbsp; Bild: HZB</p>12.05.2015

    Erfolgsquote 100 Prozent: Drittmittel für Projekte zu Solaren Brennstoffen

    Die flüchtige Energie der Sonne umzuwandeln und zu speichern, zählt zu den großen Herausforderungen der Energiewende. Über eine „künstliche Photosynthese“ kann Solarenergie zur Erzeugung von Wasserstoff genutzt werden. Forscherteams am HZB-Institut für Solare Brennstoffe arbeiten an neuen anorganischen Materialsystemen, um kompakte, robuste und preiswerte Lösungen für diese künstliche Photosynthese zu entwickeln. Gemeinsam mit Partnern aus Universitäten haben sie vier Forschungsvorhaben bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft DFG im Schwerpunktprogramm „Regenerativ produzierte Brennstoffe durch lichtinduzierte Wasserspaltung“ (SPP 1613) eingereicht. Alle vier Projekte werden nun durch die DFG gefördert. [...].

  • <p>Die Zeichnung skizziert das Tintendruck-Verfahren f&uuml;r eine Kesterit-Schicht. Grafik: HZB</p>06.05.2015

    Tintendruck-Verfahren für Kesterit-Solarzellen

    Ein Team aus dem HZB hat ein neues Verfahren entwickelt, um mit einer speziellen Tinte Kesterit-Absorberschichten (CTZSSe) Tropfen für Tropfen auszudrucken. Solarzellen mit so produzierten Absorberschichten erreichten Wirkungsgrade von 6,4 %. Auch wenn dies noch deutlich unter den Rekordwerten für Kesterit-Solarzellen liegt, ist das Tintendruck-Verfahren interessant für die industrielle Produktion, da es extrem ökonomisch ist und kaum Abfälle erzeugt. [...].


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