Willkommen am Helmholtz-Zentrum Berlin

Am Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie (HZB) erforschen wir komplexe Materialsysteme, die dazu beitragen, Herausforderungen wie die Energiewende zu bewältigen. Ein Schwerpunkt am HZB sind Materialien für die Dünnschicht-Photovoltaik und die Umwandlung von solarer Energie in chemische Energieträger (z.B. Wasserstoff).

Um Strukturen und Prozesse in Materialien zu untersuchen, betreibt das HZB zwei Forschungsinfrastrukturen, die auch von rund 3.000 Messgästen aus aller Welt genutzt werden: die Neutronenquelle BER II und die Synchrotronstrahlungsquelle BESSY II. An beiden Großgeräten haben HZB-Teams teilweise weltweit einmalige Instrumente entwickelt und arbeiten weiter daran, die Messgenauigkeit zu steigern und neue Einblicke zu ermöglichen. Das HZB ist Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft und hat das Kompetenzzentrum Photovoltaik (PVcomB) mit gegründet, um den Technologietransfer in die Industrie zu fördern.

 

Aktuelle Informationen

  • <p>Architektenentwurf: Fassadenansicht der Beschleunigerhalle bERLinPro; Entwurf/Foto: DGI Bauwerk</p> <p></p>27.08.2015

    Spatenstich für die Beschleunigerhalle bERLinPro am 10. September 2015

    Am HZB-Standort Adlershof entsteht ein neuer Linearbeschleuniger mit Energierückgewinnung

    Wir laden Sie am 10. September 2015 herzlich zum „ersten Spatenstich“ für das neue bERLinPro-Gebäude ein, das in der Nähe des Elektronenspeicherrings BESSY II errichtet wird. Im Februar 2015 wurde mit dem Bau des unterirdischen Trogbauwerks für das Beschleunigergebäude begonnen. Nun, im September, beginnen die Rohbauarbeiten, die mit dem „ersten Spatenstich“ offiziell starten werden. [...].

  • <p>Frank Siewert</p>20.08.2015

    HZB-Forscher Frank Siewert mit Giovanni Sostero Preis ausgezeichnet

    Frank Siewert aus dem HZB-Institut für Nanometeroptik und Technologie ist mit dem internationalen „Giovanni Sostero Preis 2015“ ausgezeichnet worden. Damit würdigte das Preiskomitee seine Beiträge zur Weiterentwicklung der optischen Messtechnik für Synchrotronoptiken. In seiner Begründung betonten die Juroren, Siewert habe mit seinen Arbeiten „die Grenzen der optischen Messtechnik auf ein beispiellos hohes Niveau gebracht und unterstützte konstruktiv mit seinen modernsten Messmethoden die gesamte internationale Metrologie-Community für Röntgenoptiken“. [...].

  • <p>Frau Sara J&auml;ckle</p> <p>Foto: MPG/Bj&ouml;rn Hoffmann</p> <div style="mso-element: frame; mso-element-frame-hspace: 2.85pt; mso-element-wrap: around; mso-element-anchor-vertical: paragraph; mso-element-anchor-horizontal: margin; mso-element-left: right; mso-element-top: 48.05pt; mso-height-rule: exactly;"></div>17.08.2015

    Ladungstransport in hybriden Silizium-basierten Solarzellen

    Eine überraschende Erkenntnis bei organisch-anorganischen Hybrid-Solarzellen hat ein Team um Silke Christiansen gewonnen: anders als erwartet, entspricht der Übergang zwischen der organischen leitfähigen Kontaktschicht aus PEDOT:PSS und dem Silizium-Absorbermaterial nicht einem Metall-Halbleiter-Kontakt (Schottky-Kontakt), sondern einem pn-Übergang zwischen zwei Halbleitermaterialien. [...].

  • <p>Manuela G&ouml;belt kann die lokale Vernetzung aus REM-Aufnahmen der Elektrode am Rechner ermitteln. Foto: Bj&ouml;rn Hoffmann.</p> <p></p>31.07.2015

    Transparentes, leitfähiges Netz aus verkapselten Silbernanodrähten – eine neuartige flexible Elektrode für die Optoelektronik

    Ein Team um Silke Christiansen hat eine transparente, hochleitfähige Elektrode für Solarzellen und andere optoelektronische Bauelemente entwickelt, die mit minimalem Materialaufwand auskommt. Sie besteht aus einem ungeordneten Netz aus Silbernanodrähten, das mit Aluminum-dotiertem Zinkoxid beschichtet ist. Die neuartige Elektrode benötigt knapp 70mal weniger Silber als konventionelle Silber-Gitterelektroden, besitzt aber eine vergleichbar gute Leitfähigkeit. [...].

  • <p>Mit einem verbesserten Verfahren konnten diese Proben mit exakt definierten Anteilen aus Nickel und Kupfer hergestellt werden. Foto: M. Tovar/HZB</p>06.07.2015

    Kristallstruktur und Magnetismus – neuer Einblick in die Grundlagen der Festkörperphysik

    HZB-Team entschlüsselt Zusammenhang zwischen magnetischen Wechselwirkungen und Verzerrungen der Kristallstruktur in einem geometrisch „frustrierten“ Spinell-System

    Ein Team am HZB hat erstmals im Detail untersucht, wie sich in kristallinen Proben mit Spinellstruktur magnetische und geometrische Ordnungen gegenseitig beeinflussen. Die Gruppe hatte dazu eine Reihe von Mischkristallen mit der Summenformel Ni1-xCuxCr2O4 synthetisiert, in denen das Element Nickel sukzessive durch Kupfer ersetzt wurde. Mit Neutronenstreuexperimenten am BER II deckten sie auf, wie sich dadurch nicht nur die  Kristallstruktur verändert, sondern auch neue magnetische Phasen auftreten. Die Ergebnisse sind in Physical Review B erschienen.

      [...].


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