Willkommen am Helmholtz-Zentrum Berlin

Das Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie (HZB) betreibt die Neutronenquelle BER II und die Synchrotronquelle BESSY II, die tiefe Einblicke in den Aufbau von Materialien und die darin ablaufenden Prozesse ermöglichen. Beide Großgeräte werden auch von externen Gästen intensiv für die Forschung genutzt (rund 3000 Besuche im Jahr). Ein wichtiger Schwerpunkt am HZB ist die  Dünnschicht-Photovoltaik sowie die Umwandlung von solarer Energie in Wasserstoff (Solare Brennstoffe). Das HZB ist Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft und hat das Kompetenzzentrum Photovoltaik (PVcomB) mit gegründet, um den Technologietransfer in die Industrie zu fördern.

Aktuelle Informationen

  • <p>Prof. Dr. Leone Spiccia will n&auml;chstes Fr&uuml;hjahr auch am HZB forschen.</p>01.07.2014

    Australischer Top-Chemiker erhält Helmholtz-Preis und forscht in Dresden und Berlin

    Prof. Dr. Leone Spiccia erhält eine mit 20.000 Euro dotierte Auszeichnung der Helmholtz-Gemeinschaft. Der Australier von der Monash University Melbourne wird damit auch zu einem Forschungsaufenthalt an den Helmholtz-Zentren Dresden-Rossendorf (HZDR) und Berlin (HZB) eingeladen. Am HZB wird er im Frühjahr 2015 in der Gruppe um Emad Aziz erwartet. Mit über 300 Publikationen in Top-Journalen wie Nature Chemistry, Angewandte Chemie oder Advanced Materials gilt Spiccia als einer der bedeutendsten Chemiker weltweit. [...].

  • <p>Rasterelektronenmikroskopie der Oberfl&auml;che vor der Pyrolyse (a) und nach der Pyrolyse (b und c). Bild: EMPA</p>01.07.2014

    Künstliches Mottenauge als Lichtfänger

    Forscher der EMPA bei Zürich und der Universität Basel haben an BESSY II eine photoelektrochemische Zelle untersucht, deren Oberfläche ähnlich wie ein Mottenauge strukturiert ist. So fängt sie deutlich mehr Licht ein, was Ausbeute an gewonnenem Wasserstoff erhöht. Für die Strukturierung verwendeten sie preiswerte Materialien wie Wolframoxid und Rost. [...].

  • <p>Rasterelektronenmikroskopie der Membran. Bild: MPIKGF</p>01.07.2014

    „Haut mit Muskeln“: Einfache Formeln beschreiben komplexes Verhalten

    HZB-Forscher hilft Chemikern, mechanische Eigenschaften „biomimetischer“ Materialien zu verstehen

    Seegurken verändern die Steifigkeit ihrer Haut, Venusfliegenfallen rollen ihre Blätter blitzschnell zusammen und auch Tannenzapfen können ihre Schuppen zuklappen: Die Natur hat komplexe Materialien entwickelt, die auf äußere Reize mit mechanischer Bewegung reagieren. Das versuchen nun Chemiker ebenfalls, und mit Erfolg: Ein besonders schönes Ergebnis ist jetzt einem Team um  Dr. Jiayin Yuan aus dem MPI für Kolloid- und Grenzflächenforschung in Golm gelungen. Sie haben eine Membran synthetisiert, die sich extrem rasch zusammenrollt, wenn sie mit Dämpfen in Berührung kommt.
    Welche Faktoren dabei für die hohe Geschwindigkeit sorgen, konnte nun Prof. Dr. Joe Dzubiella, ein theoretischer Physiker aus dem HZB, zeigen. In Nature communications berichten die Forscher über ihre Ergebnisse. [...].

  • <p>Eine ultrad&uuml;nne dielektrische Schicht kann den &Uuml;bergang der Ladungstr&auml;ger (hier rote &bdquo;L&ouml;cher&ldquo;) vom organischen Halbleiter in das Metall erleichtern. Sie schafft eine kontinuierliche Verbindung zwischen den Energieniveaus im organischen Material (blau) und im Metall (schwarz, Fermi-level). Dadurch gelingt ein guter elektrischer Kontakt. Bild: M. Oehzelt/HZB<br /><br /></p>18.06.2014

    Elektrostatik reicht schon:

  • <p><span>Unter dem Rasterelektronen- mikroskop wird sichtbar, wie genau die drei Fresnel-Zonenplatten &uuml;bereinander positioniert werden konnten. Mit solchen 3D-R&ouml;ntgenoptiken lassen sich Aufl&ouml;sung und Lichtst&auml;rke deutlich steigern. Bild: S. Werner/HZB</span></p>18.06.2014

    Schärfer sehen mit Röntgenlicht

  • <p>Auf der "IPAC-Student Poster Session" pr&auml;sentierten die HZB-Doktoranden Jens V&ouml;lker und Christoph Kunert ihre Arbeit. Sie erhielten einen "Student Grant".</p>16.06.2014

    1200 Beschleunigerphysiker aus aller Welt treffen sich in Dresden


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