Willkommen am Helmholtz-Zentrum Berlin

Am Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie (HZB) erforschen wir komplexe Materialsysteme, die dazu beitragen, Herausforderungen wie die Energiewende zu bewältigen. Ein Schwerpunkt am HZB sind Materialien für die Dünnschicht-Photovoltaik und die Umwandlung von solarer Energie in chemische Energieträger (z.B. Wasserstoff).

Um Strukturen und Prozesse in Materialien zu untersuchen, betreibt das HZB zwei Forschungsinfrastrukturen, die auch von rund 3.000 Messgästen aus aller Welt genutzt werden: die Neutronenquelle BER II und die Synchrotronstrahlungsquelle BESSY II. An beiden Großgeräten haben HZB-Teams teilweise weltweit einmalige Instrumente entwickelt und arbeiten weiter daran, die Messgenauigkeit zu steigern und neue Einblicke zu ermöglichen. Das HZB ist Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft und hat das Kompetenzzentrum Photovoltaik (PVcomB) mit gegründet, um den Technologietransfer in die Industrie zu fördern.

 

Aktuelle Informationen

  • <p>Auf der Tagung der Materials Research Society&nbsp; in San Francisco wurde Kai Neldner f&uuml;r seinen Posterbeitrag ausgezeichnet.</p>29.05.2015

    Posterpreis für MatSEEC-Doktoranden auf dem MRS-Frühjahrstreffen

    Auf der Tagung der Materials Research Society (MRS) in San Francisco ist der Posterbeitrag von Kai Neldner aus der HZB-Abteilung Kristallographie (EM-AKR) mit einem Preis des Symposiums B "Thin-Film Compound Semiconductor Photovoltaics" ausgezeichnet worden. Kai Neldner, der als Doktorand der HZB-Graduiertenschule "Materials for Solar Energy Conversion " (MatSEEC) am HZB forscht, stellte dort Ergebnisse zu den strukturellen Eigenschaften von Kesteriten (Cu2ZnSnS4 - CZTS) im Verhältnis zu Abweichungen von deren Stöchiometrie vor. [...].

  • 27.05.2015

    Joint Lab BeJEL wirbt 1.4 Millionen Euro ein

    Das Berlin Joint EPR Lab (BeJEL) der Freien Universität Berlin und des HZB holt sechs von 27 Teilprojekten eines DFG-Schwerpunktprogramms nach Berlin, das die  Eigenschaften von Elektronenspins in Energiematerialien und biologischen Systemen untersucht. [...].

  • <p>Ah Reum Jeong hat ihre Promotion an der Ewha Womans University in Seoul, Korea, durchgef&uuml;hrt&nbsp; und arbeitet nun im &bdquo;Hybrid Material Systems &amp; Nano-Analytics&ldquo;-Team von Dr. Marin Rusu.</p>27.05.2015

    Posterpreis für HZB-Postdoktorandin auf dem EMRS-Frühjahrstreffen

    Auf dem Frühjahrstreffen der European Materials Research Society ist der Posterbeitrag von Dr. Ah Reum Jeong aus dem HZB-Institut für Heterogene Materialsysteme ausgezeichnet worden. Die junge Wissenschaftlerin stellte dort Ergebnisse zu den elektronischen und strukturellen Eigenschaften im Verhältnis zur chemischen Zusammensetzung von Molybdänoxid-Schichten vor. Solche Schichten können in hybriden Solarzellen und optoelektronischen Bauelementen  eingesetzt werden. [...].

  • <p>Ein ferromagnetischer FeRh-Film ist auf ferroelastischem BTO mit den kristallinen Dom&auml;nen a und c aufgewachsen. Bei 0 Volt zeigen XPEEM-Daten &uuml;ber den a-Dom&auml;nen des BTO ferromagnetische Dom&auml;nen im FeRh (blau-rote Muster), &uuml;ber den c-Dom&auml;nen ist die Nettomagnetisierung im FeRh dagegen Null.&nbsp; Eine Spannung von 50 Volt wandelt a-Dom&auml;nen zu c-Dom&auml;nen um und schaltet dadurch die ferromagnetischen Dom&auml;nen im FeRh aus. Grafik: HZB</p>18.05.2015

    Spintronik: Mit Spannung zwischen „0“ und „1“ umschalten

    In einer Struktur aus zwei verschiedenen ferroischen Schichten hat ein Team aus Paris und dem HZB es geschafft, mit Hilfe einer Spannung magnetische Domänen an und auszuschalten. Dies gelang jetzt schon nahe der Raumtemperatur. Ihre Arbeit ist für zukünftige Anwendungen in der Spintronik interessant, zum Beispiel um Daten mit weniger Energieaufwand schnell und effizient zu speichern. Die Ergebnisse sind nun in Scientific Reports veröffentlicht. [...].

  • <p>Dieser <a href="http://www.youtube.com/watch?v=ma-ZXS4XUp4" class="Extern">kurze Filmclip</a> zeigt die Herstellung der Photokathode mit dem ILGAR-Verfahren.</p>13.05.2015

    Künstliche Photosynthese: Neue Photokathode mit viel Potential

    Ein Team des HZB-Instituts für Solare Brennstoffe hat eine neue Komposit-Photokathode entwickelt, um mit Sonnenlicht effizient Wasserstoff zu erzeugen. Damit kann Solarenergie chemisch gespeichert werden. Die Photokathode besteht aus einer Chalkopyrit-Dünnschicht vom PVComB, die mit einem neu entwickelten dünnen Film aus Titandioxid beschichtet ist, in den Platin-Nanoteilchen eingebettet sind. Diese Schicht schützt die Chalkopyrit-Dünnschicht nicht nur vor Korrosion, sondern beschleunigt außerdem als Katalysator die Wasserstoffbildung und weist selbst hohe Photostromdichte und Photospannung auf. [...].


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