Willkommen am Helmholtz-Zentrum Berlin

Am Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie (HZB) erforschen wir komplexe Materialsysteme, die dazu beitragen, Herausforderungen wie die Energiewende zu bewältigen. Ein Schwerpunkt am HZB sind Materialien für die Dünnschicht-Photovoltaik und die Umwandlung von solarer Energie in chemische Energieträger (z.B. Wasserstoff).

Um Strukturen und Prozesse in Materialien zu untersuchen, betreibt das HZB zwei Forschungsinfrastrukturen, die auch von rund 3.000 Messgästen aus aller Welt genutzt werden: die Neutronenquelle BER II und die Synchrotronstrahlungsquelle BESSY II. An beiden Großgeräten haben HZB-Teams teilweise weltweit einmalige Instrumente entwickelt und arbeiten weiter daran, die Messgenauigkeit zu steigern und neue Einblicke zu ermöglichen. Das HZB ist Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft und hat das Kompetenzzentrum Photovoltaik (PVcomB) mit gegründet, um den Technologietransfer in die Industrie zu fördern.

 

Aktuelle Informationen

  • <p>11 Azubis und vier Studierende haben sich f&uuml;r einen Start ins Berufsleben am HZB entschieden. Heute ging es offiziell los. Foto: Jennifer Bierbaum</p>01.09.2015

    Herzlich Willkommen: Ausbildungsstart am 1. September am HZB

    11 Auszubildende und 4 Studierende starten heute ins Berufsleben. Am offiziellen Ausbildungsbeginn begrüßte der kaufmännische Geschäftsführer des HZB, Thomas Frederking, die Neuankömmlinge auf dem Campus Wannsee im Rahmen einer kleinen Kennlernveranstaltung. [...].

  • <p>Architektenentwurf: Fassadenansicht der Beschleunigerhalle bERLinPro; Entwurf/Foto: DGI Bauwerk</p> <p></p>27.08.2015

    Spatenstich für die Beschleunigerhalle bERLinPro am 10. September 2015

    Am HZB-Standort Adlershof entsteht ein neuer Linearbeschleuniger mit Energierückgewinnung

    Wir laden Sie am 10. September 2015 herzlich zum „ersten Spatenstich“ für das neue bERLinPro-Gebäude ein, das in der Nähe des Elektronenspeicherrings BESSY II errichtet wird. Im Februar 2015 wurde mit dem Bau des unterirdischen Trogbauwerks für das Beschleunigergebäude begonnen. Nun, im September, beginnen die Rohbauarbeiten, die mit dem „ersten Spatenstich“ offiziell starten werden. [...].

  • <p>Sara J&auml;ckle hat gezeigt, dass sich an der Grenzfl&auml;che zwischen organischem Kontakt und n-dotiertem Silizium ein pn-&Uuml;bergang ausbildet. Foto: Bj&ouml;rn Hoffmann</p> <p></p>17.08.2015

    Ladungstransport in hybriden Silizium-basierten Solarzellen

    Eine überraschende Erkenntnis bei organisch-anorganischen Hybrid-Solarzellen hat ein Team um Silke Christiansen gewonnen: anders als erwartet, entspricht der Übergang zwischen der organischen leitfähigen Kontaktschicht aus PEDOT:PSS und dem Silizium-Absorbermaterial nicht einem Metall-Halbleiter-Kontakt (Schottky-Kontakt), sondern einem pn-Übergang zwischen zwei Halbleitermaterialien. Ihre Ergebnisse sind nun in dem Nature-Journal Scientific Reports publiziert und können neue Wege aufzeigen, hybride Solarzellen zu optimieren. [...].

  • <p>Manuela G&ouml;belt kann die lokale Vernetzung aus REM-Aufnahmen der Elektrode am Rechner ermitteln. Foto: Bj&ouml;rn Hoffmann.</p> <p></p>31.07.2015

    Transparentes, leitfähiges Netz aus verkapselten Silbernanodrähten – eine neuartige flexible Elektrode für die Optoelektronik

    Ein Team um Silke Christiansen hat eine transparente, hochleitfähige Elektrode für Solarzellen und andere optoelektronische Bauelemente entwickelt, die mit minimalem Materialaufwand auskommt. Sie besteht aus einem ungeordneten Netz aus Silbernanodrähten, das mit Aluminum-dotiertem Zinkoxid beschichtet ist. Die neuartige Elektrode benötigt knapp 70mal weniger Silber als konventionelle Silber-Gitterelektroden, besitzt aber eine vergleichbar gute Leitfähigkeit. [...].

  • <p>Die Illustration zeigt, wie sich an den Energiefl&auml;chen der Elektronen im reziproken Raum die Spins aus der Ebene herausdrehen. Dabei bildet sich eine Konfiguration, die an die Stacheln eines Igels erinnert. Illustration Thomas Splettst&ouml;&szlig;er/HZB</p>27.07.2015

    Spins in Graphen: ausgerichtet wie die Stachelns eines Igels

    HZB-Team weist fundamentale Eigenschaft des Elektronenspins in Graphen nach

    Seit geraumer Zeit experimentieren HZB-Forscher mit Graphen, einem Material, das für seine besonders leicht beweglichen Elektronen berühmt ist. Sie wollen diesem Material eine weitere Eigenschaft aufprägen. Dabei handelt es sich um eine Kopplung zwischen der Bewegungsrichtung dieser Elektronen und ihrem Eigendrehimpuls, dem Spin. Die Spineigenschaft ist eine Spezialität schwerer Elemente, wie beispielsweise Gold. Graphen besteht aus Kohlenstoff und ist dafür zu leicht. Jedoch beherrscht man am HZB die Methode, Gold kontrolliert unter eine Graphen-Lage zu schieben. So können in der Tat bestimmte Spinmuster erzeugt werden, die als Rashba-Effekt bekannt wurden, bislang gelang das allerdings nur in der Ebene des Graphen. Nun ist es Dr. Andrei Varykhalov und Mitarbeitern gelungen, den Spin auch aus der Ebene herauszudrehen. [...].

  • 06.07.2015

    Kristallstruktur und Magnetismus – neuer Einblick in die Grundlagen der Festkörperphysik


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