Willkommen am Helmholtz-Zentrum Berlin

Am Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie (HZB) erforschen wir komplexe Materialsysteme, die dazu beitragen, Herausforderungen wie die Energiewende zu bewältigen. Ein Schwerpunkt am HZB sind Materialien für die Dünnschicht-Photovoltaik und die Umwandlung von solarer Energie in chemische Energieträger (z.B. Wasserstoff).

Um Strukturen und Prozesse in Materialien zu untersuchen, betreibt das HZB zwei Forschungsinfrastrukturen, die auch von rund 3.000 Messgästen aus aller Welt genutzt werden: die Neutronenquelle BER II und die Synchrotronstrahlungsquelle BESSY II. An beiden Großgeräten haben HZB-Teams teilweise weltweit einmalige Instrumente entwickelt und arbeiten weiter daran, die Messgenauigkeit zu steigern und neue Einblicke zu ermöglichen. Das HZB ist Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft und hat das Kompetenzzentrum Photovoltaik (PVcomB) mit gegründet, um den Technologietransfer in die Industrie zu fördern.

Aktuelle Informationen

  • <p>Ein Ausschnitt aus dem Kristallgitter der Probe verdeutlicht, dass die Spins widerspr&uuml;chlichen Anforderungen ausgesetzt sind. Die gr&uuml;nen und roten Balken zwischen Gitterpl&auml;tzen symbolisieren ferromagnetische Wechselwirkungen. Die blauen Balken dagegen die antiferromagnetischen. Bild: HZB</p>25.07.2016

    Exotischer Materiezustand: "Flüssige" Quantenspins bei tiefsten Temperaturen beobachtet

    Ein Team am HZB hat experimentell eine sogenannte Quanten-Spinflüssigkeit in einem Einkristall aus Kalzium-Chrom-Oxid nachgewiesen. Dabei handelt es sich um einen neuartigen Materiezustand. Das Besondere an dieser Entdeckung: Nach gängigen Vorstellungen war das Quantenphänomen in diesem Material gar nicht möglich. Nun liegt eine Erklärung vor. Die Arbeit erweitert das Verständnis von kondensierter Materie und könnte auch für die zukünftige Entwicklung von Quantencomputern von Bedeutung sein. Die Ergebnisse sind nun in Nature Physics veröffentlicht. [...].

  • <p>Entwurf &amp; Rendering: DGI Bauwerk</p>25.07.2016

    Einladung - Richtfest für die neue Beschleunigerhalle des HZB

    Der Rohbau der Halle für „bERLinPro“ – die Testanlage eines Linearbeschleunigers mit Energierückgewinnung – am Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) steht. Das äußerst komplexe Bauwerk wurde innerhalb von nur zehn Monaten auf dem Wilhelm-Conrad-Röntgen-Campus des HZB in Berlin-Adlershof errichtet. Das Richtfest findet am 27. Juli 2016 um 13 Uhr in Anwesenheit der Baufirmen, hochrangiger Gäste und der Mitarbeitenden des HZB statt. [...].

  • 22.07.2016

    Klangkunst im Speicherring, Ausstellung im Rohbau: Der Juli steht ganz im Zeichen der Kunst am HZB

    Malerei, Installation, Foto, Video, Performance: Studierende und bereits etablierte Kunstschaffende stellen in der unterirdischen Teilchenbeschleunigerhalle bERLinPro aus. Das Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) als Bauherr, DGI Bauwerk als Architekten und der Kurator Enno Wallis laden unter dem Titel SPEED zu einer außergewöhnlichen Kunstausstellung ein. Sie wird am Freitag, den 29. Juli um 19 Uhr eröffnet und wird dann für zwei Tage bis zum 31. Juli zu sehen sein. Am Sonntag wird um 15:00 Uhr der TIBES ART AWARD II verliehen - ein Kunstpreis, der an drei Aussteller geht. Der erste Preis wird von DGI Bauwerk gestiftet. Der Eintritt ist frei.

    [...].

  • <p>Gerriet K. Sharma beim Aufbau des Ikosaederlautsprechers, Foto: Kristijan Smok (izlog)</p>12.07.2016

    Klangkünstler Gerriet K. Sharma entwirft akustische Skulpturen zu BESSY VSR

    Von 13. bis 19. Juli 2016 zeichnet der Künstler Klänge vor Ort auf
    Der Elektronenspeicherring BESSY II bietet die Kulisse für ein außergewöhnliches Kunstprojekt. Der Klangkünstler Gerriet K. Sharma von der Kunsthochschule Graz will Prinzipien der Beschleunigerphysik in akustische, dreidimensionale Kompositionen übersetzen. Vom 13. bis 19. Juli wird der Künstler vor Ort sein, um Klänge direkt im Elektronenspeicherring einzufangen.  [...].

  • <p>Die R&ouml;ntgendiffraktometer im X-Ray CoreLab stehen allen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zur Verf&uuml;gung. Bild: S.Kodalle/HZB</p>11.07.2016

    X-Ray CoreLab steht bereit

    Ab sofort können alle Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Gäste am HZB die vielfältigen Röntgendiffraktometrie-Geräte am X-Ray CoreLab nutzen. Jedes Instrument ist technisch auf dem neuesten Stand und auf bestimmte Untersuchungen spezialisiert. Die Messzeit wird über einen Online-Kalender vergeben. [...].

  • 07.07.2016

    Monash University ernennt drei HZB-Forscher zu APL-Professoren


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