Programm

Standort Wannsee: Lise-Meitner-Campus, Hahn-Meitner-Platz 1 (ehem. Glienicker Str. 100), 14109 Berlin

BITTE BRINGEN SIE ZUM EINLASS IHREN GÜLTIGEN PERSONALAUSWEIS (Alternativ (Kinder-) Reisepass oder Kinderausweis) MIT!

Hier finden Sie Informationen und Antworten zu häufig gestellten Fragen zur Sicherheit des Forschungsreaktors BER II.


Am 24. Juni 2017 öffnen wir für Sie von 17 bis 0 Uhr unsere Türen.

Führungen

Die Besucher sind eingeladen, sich einen persönlichen Eindruck zu verschaffen und mit Wissenschaftlern zu diskutieren. Für alle Führungen werden an den jeweiligen Treffpunkten Tickets ausgegeben.

  • Führung durch die Experimentiereinrichtungen am Forschungsreaktor BER II - Neutronen machen sichtbar, wie Materialien aufgebaut sind. Wir erklären, wie die Neutronen am BER II erzeugt werden und welche Sicherheitsvorkehrungen nötig sind. Zu sehen sind die Experimentierplätze der Forscherinnen und Forscher, unter anderem ein weltweit einzigartiger Hochfeldmagnet, der ein Magnetfeld von 26 Tesla erzeugt.(alle 20 min., Dauer ca. 30 min., Treffpunkt Garderobenzelt) Aufgrund behördlicher Auflagen dürfen nur Besucher ab 14 Jahren an dieser Führung teilnehmen. Ein gültiger Personalausweis (Alternativ (Kinder-) Reisepass oder Kinderausweis) ist zwingend erforderlich.
  • Kinderführung - Kinder bis 14 Jahren dürfen nicht an der Führung durch die Experimentierbereiche am BER II teilnehmen. Wir erklären Euch trotzdem, wie ein Forschungsreaktor funktioniert und wozu man Neutronen braucht – und das kindgerecht und anschaulich. (17:45 und 19:15 Uhr, Dauer ca. 30 min., Treffpunkt Garderobenzelt, für Kinder ab 6 und bis 14 Jahren)
  • Mit dem Rasterelektronenmikroskop in die Nanowelt blicken - Mit dem Rasterelektronenmikroskop können wir den Aufbau und die atomare Zusammensetzung von extrem dünnen Schichten untersuchen, aus denen zum Beispiel Dünnschichtsolarzellen bestehen. Entdecken Sie bei dieser Laborführung faszinierende Bilder aus der Nanowelt. (17:30 – 22:30 Uhr, Dauer 30 min., stündlich, Treffpunkt Infostand)
  • Blick auf und unter die Oberfläche - Mit modernen Ionenmikroskopen lassen sich extrem kleine Oberflächen gezielt bearbeiten – und das nanometergenau. In unserem Labor bekommen Sie einen Einblick auf und unter die Oberfläche eines ganz alltäglichen Gegenstands, wie Sie ihn wahrscheinlich noch nie gesehen haben. (17:30 - 21:30 Uhr, Dauer 30 min.,stündlich, Treffpunkt Infostand)
  • Kristallstrukturen im Röntgenlabor auf der Spur - Kristalle sind oft bunt und haben schöne Formen. Die Kenntnis über den Aufbau von Kristallen ist sehr wichtig, um ihre Materialeigenschaften zu verstehen. Um dem Innern von Kristallen und kristallinen Festkörpern auf die Spur zu kommen, setzen wir Röntgenstrahlung ein. Beim Laborrundgang erfahren Sie, wie das praktisch funktioniert. (17:30 – 23:30 Uhr, Dauer 30 min., stündlich, Treffpunkt Infostand) Voraussetzungen: keine Schwangerschaften; Personen bis 16 J. nur mit volljähriger Begleitperson
  • Das Sputterlabor - leuchtendes Plasmagas - Laserexplosionen! - Was ist Plasma und wie macht man damit dünne Schichten? Wir zeigen, wie sich beim so genannten „Sputtern“ und auch mit kleinen „Laserexplosionen“ sehr dünne Materialfilme herstellen lassen (für z.B. Festplatten, Solarzellen, Wasserstoffproduktion usw.). (17:00, 18:30, 21:00, Dauer 30 min., Treffpunkt Infostand)
  • Augentumortherapie mit Protonen - Führung und Info-Zelt - Mehr als 3000 Patienten wurden bisher mithilfe von Protonen aus dem Teilchenbeschleuniger behandelt. Die Charité Universitätsmedizin Berlin und das HZB bieten zusammen diese sehr erfolgreiche Behandlung für bestimmte Augentumore an. Bei der Führung erhalten Sie Einblick in die Anlage und den Behandlungsraum. Zusätzlich erklären wir im Info-Zelt den Ablauf und die Vorteile der Behandlung. (17:00 – 23:00 Uhr, Dauer 45 min., stündlich, Treffpunkt Zelt Augentumortherapie)
  • Die Landessammelstelle Berlin stellt sich vor - Führung und Info-Zelt - In Berlin fallen radioaktive Abfälle in Medizin, Industrie und Forschung an. Das Helmholtz-Zentrum Berlin sorgt im Auftrag des Senats für deren sichere Verwahrung und Verarbeitung. Wir zeigen Ihnen bei einer Führung, wie diese Abfälle fachgerecht behandelt und gelagert werden. Weitere Informationen erhalten Sie im Info-Zelt. (17:20 – 23:20 Uhr, Dauer 30 min., ab 18 Jahren, Treffpunkt Garderobenzelt)
  • Rundgang Lise-Meitner-Campus - Der Rundgang führt Sie Sie zunächst an die Landessammelstelle Berlin (ZRA), wo radioaktive Abfälle aus Krankenhäusern und der Industrie sachgerecht zwischengelagert werden. Dann geht es weiter zum Berliner Experimentierreaktor BER II, der Neutronen für die Materialforschung erzeugt. Wir laufen zur Baustelle für das neue Laborgebäude für die Energiematerialforschung: hier können schon im nächsten Winter zwei große Forschungsinstitute einziehen. Von dort aus führen wir Sie zur Augentumortherapie, wo ein Team aus der Charité an einem Teilchenbeschleuniger aus dem HZB eine besondere Therapie anbietet: Eine bestimmte Art von Augentumoren kann hier mit schnellen positiv geladenen Teilchen bestrahlt und zerstört werden. Weiter geht es zu zwei Core-Labs, die auch anderen Nutzerinnen und Nutzern aus der Wissenschaft zur Verfügung stehen: das Zeiss-Lab ist mit modernsten Elektronenmikroskopen ausgestattet und im X-Ray Core-Lab stehen Röntgendiffraktometer für die Materialanalyse bereit. (17:30 – 22:30, Dauer 30 min., stündlich, Treffpunkt Infostand)

Kinderprogramm

  • Experimente zum Thema Energie vom Schülerlabor - Im Alltag nutzen wir ständig Strom, Benzin, Wärme oder andere Energieformen. Unsere Forscher arbeiten an neuen Lösungen, damit das auch in Zukunft so bleibt. Sie entwickeln zum Beispiel noch effektivere Solarzellen. Baut selbst Solarzellen und probiert aus, wie aus Sonnenlicht elektrischer Strom gewonnen werden kann.  Aber können wir wirklich Energie erzeugen oder verbrauchen? Mit vielen Experimenten zum Anschauen und Mitmachen beantworten wir diese und andere Fragen.
  • Kinderschminken und Basteln - Kinder können sich an einem Stand schminken lassen und entspannt basteln. Ein nettes Team hat  einiges vorbereitet. (bis 22 Uhr)
  • Kinderbetreuung - Wir bieten Kinderbetreuung an, damit Sie in Ruhe unsere Angebote besuchen können (bis 22 Uhr)
  • Kinderquiz - Schaut euch gut um und stellt viele Fragen in den Info-Zelten. Dann könnt ihr bestimmt auch das Kinderquiz lösen und einen Preis gewinnen, vielleicht sogar den Hauptpreis!
  • Betriebsfeuerwehr - Unsere Feuerwehr zeigt, wie man Brände richtig löscht (nur bei trockener Witterung) und erklärt den Umgang mit Handfeuerlöschern. Für Kinder gibt es Rundfahrten im Feuerwehrfahrzeug über den Campus.
  • Knallige Science-Show - Bei unserer Science-Show gibt es wissenschaftliches Brodeln, Zischen und Knallen im großen Stil. In der Molekularküche werden Schaumküsse schockgefroren, die hinterher bei -195 °C im Mund verzehrt werden können. Bodennebel und Mehlstaubexplosionen lassen die Augen groß werden. Flüssigkeiten verfärben sich wie von Geisterhand. Ein Atemzug reicht aus, einen 60-Liter-Sack mit Luft zu füllen. Höhepunkt der Show sind Stickstoffexplosionen, die die Bühne in eine Wolke aus Wasser und Dampf tauchen. (18:30, 20:00, 21:30 Uhr)

Wissenschaftsstraße

  • Wie lässt sich Sonnenstrom in Wasserstoff speichern? Modellauto-Rennen - Solarzellen wandeln Sonnenlicht in Strom um. Aber was macht man in der Nacht? Wir zeigen, wie man die Sonnenenergie nutzen kann, um Wasser zu spalten. Daraus entsteht Wasserstoff. Das Gas ist ein guter Brennstoff für Fahrzeuge und kann in Brennstoffzellen wieder Strom erzeugen. Machen Sie mit bei unserem Autorennen. Gegeneinander antreten werden Modellautos, die mit verschiedenen erneuerbaren Energien (Wind, Sonne, Wasserstoff) geladen sind.
  • Frostige Wissenschaft – Cool CornerHier zeigt das Team aus der „Probenumgebung“, was man mit flüssigem Stickstoff machen kann und stellt spektakuläre Experimente zu Magnetismus und Supraleitung vor. Mitmachen ausdrücklich erlaubt.
  • Neue Batterien mit Neutronen- und Röntgenstrahlen erforschen - Wenn wir in Zukunft Strom vor allem mit Wind und Sonne gewinnen, brauchen wir leistungsfähigere Batterien. Wir erforschen neuartige elektrochemische Speichersysteme wie Lithium-Schwefel-Batterien. Sie sind leistungsstärker, umweltfreundlicher und kostengünstiger sind als heutige Lithium-Ionen-Batterien. Mit Neutronen- und Röntgenstrahlung können wir diese komplexen Systeme gründlich untersuchen.
  • Adlershof-Zelt - Nicht nur in Wannsee, auch in Adlershof hat das HZB einen Standort. Dort betreiben wir den Elektronenspeicherring BESSY II, in dem Elektronen mit fast Lichtgeschwindigkeit kreisen und dabei eine besondere Strahlung abgeben. Wir erklären Ihnen, wie BESSY II funktioniert und warum Forschungsteams aus aller Welt zu uns kommen.
    • Neue Beschleunigertechnologien testen - Wir bauen derzeit den Beschleuniger-Prototyp „bERLinPro“ auf, mit dem wir die Möglichkeiten und Grenzen von Linearbeschleunigern mit Energierückgewinnung testen werden.

    • Ausbau von BESSY II zum Variablen Pulslängenspeicherring - BESSY II wird zu einem Variablen Speicherring (BESSY-VSR) ausgebaut. Forscher können dann zwischen langen und kurzen Lichtpulsen wählen – ohne Verlust von Intensität. Das gibt es an keinem anderen Speicherring der Welt. Wir zeigen Ihnen, welche Tricks wir dabei nutzen. Einen können Sie sogar selbst in einem akustischen Experiment erleben.

Kurzvorträge

(18:00, 19:00, 21:00 und 22:00 Uhr, Dauer 30 min., im Zelt Informationen rund um den Forschungsreaktor BER II)

Rückbau und Aufbau: Planungen zur Stilllegung des Forschungsreaktors BER II und wie sieht die Zukunft des Campus Wannsee aus"

Der Forschungsreaktor BER II wird noch bis Ende 2019 Neutronen für die Forschung liefern. Nach einer vorgeschriebenen Nachbetriebsphase soll er zurückgebaut werden, ein aufwendiger und langwieriger Prozess. Dazu werden erste Planungen vorgestellt und die HZB-Kollegen erläutern, wie der Campus Wannsee fit gemacht wird für eine Zukunft ohne Neutronenforschung.


Speis und Trank

Unsere Kantine freut sich, Sie mit einem ausgewählten Angebot an Speisen und Getränken zu bewirten. Für Musik und Stimmung sorgt unser DJ Carsten.