Aktuelle News und Pressemitteilungen

  • <p>Ein normaler HB-Bleistift und B&uuml;ropapier reichen aus, um - kombiniert mit einem leitf&auml;higen Kunststofflack- ein thermoelektrisches Element zu bauen. Bild. HZB</p>16.02.2018

    Verborgene Talente: Mit Bleistift und Papier Wärme in Strom umwandeln

    Thermoelektrische Materialien können Wärmeunterschiede zur Stromerzeugung nutzen. Nun gibt es eine preiswerte und umweltfreundliche Lösung, um sie mit einfachsten Zutaten herzustellen: Ein normaler Bleistift, Kopierpapier und ein leitfähiger Kunststofflack reichen aus, um eine Temperaturdifferenz über den thermoelektrischen Effekt in Strom umzuwandeln. Dies hat nun ein Team am Helmholtz-Zentrum Berlin demonstriert. [...].

  • 13.02.2018

    Smart City: Interdisziplinäre Konferenz zur innovativen Integration von Solarenergie und Architektur

    Die „INNOVATION IN SOLAR BUILDING SKINS & ENERGY EFFICIENCY TOWARDS SUSTAINABLE BUILDINGS” findet vom 19. bis 20. März in Berlin statt.

    Fachleute aus der Baubranche, Photovoltaik-Forschung und Finanzsektor diskutieren vom 19. bis 20. März 2018 in Berlin innovative Lösungen für Solarfassaden in Kombination mit Energieeffizienz in Gebäuden und Städten. Die gebäudeintegrierte Photovoltaik ist ein wichtiger Baustein für die energieeffiziente Stadt der Zukunft.  [...].

  • 12.02.2018

    Gemeinsame Graduiertenschule zur Data Science fördert erste Projekte

    Die Helmholtz-Gemeinschaft, das Einstein Center Digital Future (ECDF) und die Berliner Universitäten bauen in Berlin eine neue Graduiertenschule im Bereich Data Science auf. Daran beteiligt sich auch das Helmholtz-Zentrum Berlin mit mehreren Projekten. Die ersten Promotionsstellen sind nun ausgeschrieben.
    [...].

  • <p>Schematische Darstellung der &ldquo;Streifen-Ordnung&rdquo;: Die blauen Streifen sind die geladenen, supraleitenden Bereiche. Abbildung mit &Auml;nderungen &uuml;bernommen von Physical Review Letters.</p> <p><em>&nbsp;</em></p>09.02.2018

    Nutzerforschung am BER II: Neue Erkenntnisse zur Hochtemperatur-Supraleitung

    Auch nach 30 Jahren Forschung bleiben viele Eigenschaften von Hochtemperatur-Supraleitern rätselhaft. So bildet sich in einigen Kuprat-Supraleitern eine magnetische “Streifen-Ordnung” aus. Ein dänisches Forscherteam hat diese Streifen mit Hilfe von Neutronen an den hochauflösenden Spektrometern FLEXX (HZB) und ThALES (ILL, Grenoble) genauer untersucht. Ihre Ergebnisse, die jetzt in Physical Review Letters veröffentlicht wurden, stellen das gängige Verständnis dieser „Streifen-Ordnung“ in Frage. Sie tragen dazu bei, das Phänomen der Hochtemperatur-Supraleitung weiter zu entschlüsseln. [...].

  • <p>Aus verschiedenen Kristallrichtungen im Inneren der Probe sowie von der Oberfl&auml;che werden Elektronen emittiert, die mit ARPES gemessen werden. Links betr&auml;gt die Probentemperatur 25 K, rechts nur 1 K. Aus diesen Daten l&auml;sst sich die Energieverteilung der Leitungs- und der Valenzbandelektronen ermitteln. Bei sehr tiefen T (1K) bleibt nur die Oberfl&auml;che leitend. Bild: HZB</p>06.02.2018

    Streitfrage in der Festkörperphysik nach 40 Jahren entschieden

    Ein internationales Team um Prof. Oliver Rader hat an BESSY II gezeigt, dass  Samariumhexaborid kein topologischer Isolator ist. Durch einen Quanteneffekt wird dieses metallische Material bei sehr tiefen Temperaturen zu einem Kondo-Isolator, zeigt aber dennoch eine Restleitfähigkeit. Theoretische und erste experimentelle Arbeiten hatten zuvor darauf hingedeutet, dass dies auf einen topologischer Isolator schließen lässt. Das Team hat nun in Nature Communications eine überzeugende alternative Erklärung vorgestellt. [...].

  • <p>Der neue Baustein (links, roter Umriss) besteht aus zwei konvertierten Ausgangsmolek&uuml;len, die durch ein Silber-Atom (blau) verbunden sind. Dadurch entstehen komplexe, halbregul&auml;re &bdquo;Parkettmuster&ldquo; (rechts, Mikroskopbild). Bild: Klappenberger und Zhang / TUM</p>23.01.2018

    Nutzerexperiment an BESSY II: Komplexe Parkettmuster, außergewöhnliche Materialien

    Einfache organische Moleküle bilden komplexe Materialien durch Selbstorganisation

    Ein internationales Forscherteam unter Führung der Technischen Universität München (TUM) hat einen Reaktionsweg entdeckt, der aus einfachen zweidimensionalen Netzwerken exotische Schichten mit halbregulärer Struktur erzeugt. Solche Materialien sind interessant, weil sie häufig außerordentliche  Eigenschaften besitzen. Bei dem in Nature Chemistry publizierten Verfahren wird der ursprüngliche organische Molekül-Baustein zu einem größeren, komplexeren Baustein gekoppelt. Messungen an BESSY II zeigen, welche chemischen Prozesse dies ermöglichen.  [...].

  • 01.02.2018

    Offiziell gestartet: Helmholtz-Forschungsschule in Kooperation mit Israel

    Am 1. Februar 2018 ist die internationale Forschungsschule HI-SCORE offiziell gestartet: Deutsche und israelische Forscherinnen und Forscher wollen gemeinsam Bauelemente für die Photovoltaik und für die Erzeugung solarer Brennstoffe entwickeln. Dafür kooperiert das HZB mit dem Weizmann-Institut in Rehovot, dem Technion in Haifa und drei israelischen Universitäten sowie den Universitäten in Berlin und Potsdam. [...].

  • 22.01.2018

    Application open for Young Investigator Workshop

    (english)

    The Virtual Institute (VI) “Dynamic Pathways in Multidimensional Landscapes” explores the governing principles of material functions and is internationally highly visible. Young scientists are invited to participate in the Young Investigators Workshop which takes place from 22 to 27 April 2018 in Grainau. Please apply by 20th February 2018.   [...].

  • <p>Rasterelektronenmikroskopien der Perowskit-Solarzellen, links mit glatter, rechts mit mesopor&ouml;ser Grenzschicht. Zur Verdeutlichung wurden die Bilder halbseitig eingef&auml;rbt: Metalloxid (t&uuml;rkis), Grenzschicht (rot), Perowskit (braun), lochleitende Schicht (dunkelblau) sowie Goldkontakt. Die Skala zeigt 200 nm. Bild: A. Gagliardi/TUM</p> <p>&nbsp;</p>18.01.2018

    Perowskit-Solarzellen: mesoporöse Zwischenschicht mildert Einfluss von Defekten

    Für die Stabilität des Wirkungsgrads von Perowskit-Solarzellen spielt ihre innere Architektur eine entscheidende Rolle. Dies zeigten nun zwei Forscherteams von Helmholtz-Zentrum Berlin und der TU München. Sie kombinierten dafür ihre Experimente mit numerischen Simulationen. [...].

  • <p>Vereinfachter Querschnitt durch eine Perowskit-Solarzelle: Die Perowskit-Schicht bedeckt nicht die gesamte Fl&auml;che, sondern weist &bdquo;L&ouml;cher&ldquo; auf. Allerdings bildet sich dort eine Schutzschicht, die einen Kurzschluss verhindert, zeigte das Team um Marcus B&auml;r. Bild: HZB</p>15.01.2018

    Perowskit-Solarzellen: Es muss gar nicht perfekt sein

    Untersuchungen an BESSY II zeigen, warum selbst „löchrige“ Perowskit-Filme gut funktionieren

    Metallorganische Perowskit-Schichten für Solarzellen werden häufig durch Rotationsschleudern  auf industrierelevante Substrate aufgetragen. Die aufgeschleuderten Perowskit-Schichten weisen in der Regel zahlreiche „Löcher“ auf, erzielen aber dennoch erstaunlich hohe Wirkungsgrade. Warum solche Löcher kaum zu Kurzschlüssen und Ladungsträgerrekombination führen, hat nun ein HZB-Team um Prof. Marcus Bär in Zusammenarbeit mit der Gruppe von Prof. Henry Snaith (Universität Oxford) an BESSY II herausgefunden. [...].

  • <p>Oxford PV baut in Brandenburg an der Havel einen Produktionsstandort auf, um die Herstellung von Perowskit-Silizium-Tandemzellen auf industriellen Ma&szlig;stab aufzuskalieren. &nbsp;Bild: Oxford PV</p>09.01.2018

    Oxford PV und HZB verstärken Zusammenarbeit, um Perowskit-Solarzellen zur Marktreife zu bringen

    Oxford PVTM – The Perovskite CompanyTM, das führende Unternehmen im Bereich Perowskit-Solartechnologien, will künftig eng mit dem Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) kooperieren, das führend in der Energiematerialforschung in Deutschland ist. Beide Partner wollen die Aufskalierbarkeit von Perowskit-Silizium-Tandemzellen demonstrieren und sie zur Marktreife bringen. [...].

  • <p>Blick ins Labor, in dem die Komponenten der Elektronenquelle getestet werden.</p>08.01.2018

    Meilenstein erreicht: Erster Strahl aus der Elektronenquelle für bERLinPro

    Am HZB-Standort in Adlershof bauen Forschende einen Prototyp eines Linearbeschleunigers mit Energierückgewinnung (bERLinPro) auf. An der Entwicklung der weltweit einzigartigen Schlüsselkomponenten, die für die Anlage benötigt werden, wird seit Jahren intensiv geforscht. Nun haben die Wissenschaftler einen wichtigen Meilenstein erreicht: Aus dem Zusammenspiel von Kathode, Laserpuls und elektrischem Feld in der Kavität sind zum ersten Mal in einem Testsystem Elektronen erzeugt und beschleunigt worden. [...].