Materialuntersuchung mit Neutronen bei hohen Magnetfeldern

Das Hahn-Meitner-Institut präsentiert einen neuen leistungsstarken Kryomagneten auf der Hannover-Messe 2001, die vom 23. bis zum 28 April stattfindet.

Sehr hohe Magnetfelder bis 17 Tesla und Tiefsttemperaturen nahe dem absoluten Nullpunkt (0,03 Kelvin) erlaubt der weltweit einzigartige Kryomagnet "VM-1" für Experimente mit Neutronen.

Das Experimentiergerät dient der Aufklärung mikroskopischer magnetischer Materialstrukturen und wird am Forschungsreaktor des Hahn-Meitner-Instituts eingesetzt. Die Methode eignet sich zur Untersuchung vieler Stoffgruppen, von Metallen bis zu organischen Materialien.

Die Kenntnis mikroskopischer Strukturen ist eine wichtige Grundlage sowohl für die Entwicklung neuartiger Werkstoffe wie für die Optimierung ihrer Herstellungsprozesse.

Der neue Kryomagnet wurde in Kooperation mit der Industrie entwickelt und steht international allen qualifizierten Forschern aus Wissenschaft und Industrie für eigene Untersuchungen zur Verfügung. Halle 18, Forschungsmarkt 1. OG, Stand L15


20. April 2001