Grundsteinlegung: Hahn-Meitner-Institut baut „Neutronenleiterhalle 2“ für Experimente zur Erforschung der Materie mit Neutronen.

In Anwesenheit des Aufsichtrats des Hahn-Meitner-Instituts erfolgte heute am 9. Dezember die Grundsteinlegung für den Neubau einer Neutronenleiterhalle am Forschungsreaktor im Hahn-Meitner-Institut Berlin.

Mit den experimentellen Bedingungen des Neubaus wird das Hahn-Meitner-Institut seine herausragende Stellung in Deutschland bei der Erforschung der Materie mit Neutronen entscheidend verbessern. Dies festigt auch die anerkannt gute Position des Hahn-Meitner-Instituts im Netzwerk der internationalen Zentren für die Forschung mit Neutronen. Insbesondere die einmalige Qualität extremer Probenumgebungen findet weltweit Anerkennung.

Die „Neutronenleiterhalle 2“ soll in zehn Monaten auf einer Fläche von nahezu 1.000 Quadratmetern entstehen. Die Baukosten betragen etwa fünf Millionen Euro; für die Experimentierplätze des Neubaus sind weitere rund sechs Millionen Euro vorgesehen.

Mit dem Aufbau der neuen Experimentierplätze reagiert BENSC, das Berliner Zentrum für Neutronenstreuung am Hahn-Meitner-Institut, insbesondere auf den wachsenden Bedarf der Nutzer nach besseren Möglichkeiten für Untersuchungen sowohl unter extremen Probenumgebungen (Magnetfeld, Druck, Temperatur) wie auch zur Untersuchung weicher Materie und biologischer Materialien.

Das Hahn-Meitner-Institut Berlin ist Mitglied der Hermann von Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren und wird zu 90 Prozent vom Bund und zu zehn Prozent vom Land Berlin getragen.

Bildmaterial:

Füllen der Grundstein-Kasserolle mit Bauzeichnungen und anderen traditionellen Beigaben. Links Prof. Dr. Michael Steiner, wissenschaftlicher Geschäftsführer des HMI; rechts Bernd Tibes, Architekt des Bauvorhabens „Neutronenleiterhalle 2“
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Grundsteinlegung mit Hammerschlägen und Glückwünschen für Baugeschehen und künftige Nutzung des Neubaus durch Prof. Dr. Michael Steiner, wissenschaftlicher Geschäftsführer des Hahn-Meitner-Instituts.
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Glückwünsche für den Bau vom Vorsitzenden des Aufsichtsrats im Hahn-Meitner-Institut Dr. Hermann-Friedrich Wagner (Bundesministerium für Bildung und Forschung); rechts der Architekt Bernd Tibes
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9. Dezember 2003