Pressemitteilungen 2006

  • 06.12.2006

    Ein Schritt zum Quantencomputer - Physiker messen Quantenzustände mit elektrischem Strom

    Für ein vor acht Jahren vorgeschlagenes Konzept zur Realisierung von Quantencomputern aus Phosphor und Silizium ist ein Prinzip gefunden worden, mit dem die Information nach Beendigung des Rechenprozesses ausgelesen werden kann. Eine raffinierte Kombination von elektrischen, magnetischen und optischen Effekten erlaubt es, den magnetischen Zustand der Phosphoratome zu bestimmen. Das haben Physiker der Technischen Universität München, der University of Utah und des Hahn-Meitner Instituts in Berlin-Adlershof jetzt demonstriert und in der Fachzeitschrift Nature Physics veröffentlicht. [...].

  • 14.11.2006

    Untersuchungen selbstorganisierter Nanostrukturen bei BESSY mit Carl-Ramsauer-Preis ausgezeichnet

    Der Physiker Dr. Andrei Varykhalov hat Quantenphänomene in seiner Dissertation studiert, seine Untersuchungen führte er am Berliner Elektronenspeicherring BESSY durch. Für seine Arbeit mit dem Titel Quanteneffekte in der elektronischen Struktur neuer selbstorganisierter Systeme mit reduzierter Dimensionalität wird er von der Physikalischen Gesellschaft zu Berlin mit dem Carl-Ramsauer-Preis ausgezeichnet. [...].

  • 02.11.2006

    Steigert Unordnung die Effizienz von Solarzellen?

    Dünnschichtsolarzellen aus Chalkopyriten, so genannte CIS-Zellen (wie z.B. Kupfer-Indium-Sulfid und Kupfer-Indium-Selenid) weisen in der polykristallinen Form im Gegensatz zu Silizium-Zellen höhere Effizienzen auf als in der monokristallinen Form. Forscher des Hahn- Meitner-Instituts Berlin haben nun erstmals einen Nachweis geliefert, der dieses Phänomen erklären könnte. [...].

  • 31.08.2006

    Neue Abscheidemethode für Dünnschichtsolarzellen

    Berliner Forscher haben ein industriell etabliertes Beschichtungsverfahren für die Herstellung von Dünnschichtsolarzellen modifiziert. Mit dem großtechnisch eingesetzten Verfahren des Magnetronsputterns können prinzipiell höhere Abscheideraten und qualitativ bessere Schichten erzielt werden. [...].

  • <p>Verleihung der Ehrenprofessur an Prof. Dr. Michael Steiner (links) durch Prof. Zhao Zhixiang, Pr&auml;sident der CIAE</p> <p>&nbsp;</p>24.05.2006

    Prof. Dr. Michael Steiner erhält Ehrenprofessur des China Institute of Atomic Energy

    In Anerkennung seiner langjährigen Unterstützung beim Aufbau der Forschung mit Methoden der Neutronenstreuung hat das "China Institute of Atomic Energy (CIAE)" dem wissenschaftlichen Geschäftsführer des Hahn-Meitner-Instituts Prof. Dr. Michael Steiner am 18. Mai in Bejing eine Ehrenprofessur verliehen. Prof. Steiner ist der erste ausländische Wissenschaftler, der diese Auszeichnung erhalten hat. [...].

  • 22.05.2006

    Bestnoten für das BESSY FEL Projekt

    Der Wissenschaftsrat hat in seiner heute vorgestellten Stellungnahme zu zwei Großgeräten der naturwissenschaftlichen Grundlagenforschung die Förderung des BESSY Freie Elektronen Lasers unter Auflagen empfohlen. Es gäbe derzeit keine Initiative, die sich in Bezug auf die technischen Rahmenbedingungen und der wissenschaftlichen Kompetenz des Teams mit dem BESSY Projekt vergleichen ließe, so die Gutachter weiter. [...].

  • 09.02.2006

    EU-Projekt ATHLET will Dünnschichtsolarzellen an den Markt bringen

    Die Kostensenkung von Solarzellen ist die zentrale Herausforderung der modernen Photovoltaik. In Berlin startet am 20. Februar das europaweit größte Forschungsprojekt, das sich dieser Herausforderung stellt. Universitäten, Forschungseinrichtungen und Unternehmen aus 11 Ländern arbeiten zusammen, um den Übergang der zweiten Generation von Solarzellen, so genannten Dünnschichtzellen, aus den Laboren in den Markt zu beschleunigen. [...].

  • <p>Die drei Neutronenradiogramme zeigen aufsteigendes Wasser in einer Tomatenpflanze. Die Radiogramme entstehen auf &auml;hnliche Weise wie R&ouml;ntgenaufnahmen, wobei Neutronen im Gegensatz zu R&ouml;ntgenstrahlen auch Wasserstoff deutlich zeigen. Der Wasserbeh&auml;lter, in dem sich die Wurzel der Pflanze befindet, ist aus technischen Gr&uuml;nden nach oben hin abgedichtet worden.</p>04.01.2006

    Wie schnell trinkt die Tomate?

    Wissenschaftlern am Berliner Hahn-Meitner-Institut ist es erstmals gelungen, in deutlichen Bildern zu beobachten, wie schnell eine Pflanze Wasser aufnimmt. In einer Reihe von Aufnahmen, die einen Tomatensetzling zeigen, kann man genau verfolgen, wie das Wasser im Stiel aufsteigt. Dazu haben die Wissenschaftler dem Setzling ab einem bestimmten Zeitpunkt nur noch so genanntes schweres Wasser gegeben, das sich in den Bildern markant vom gewöhnlichen Wasser abhebt. Der Kontrast entsteht beim Durchleuchten der Pflanze mit Neutronen, die auf beide Wasserarten verschieden reagieren. [...].