Pressemitteilungen 2007

  • <p>R&ouml;ntgenbild eines fl&uuml;ssigen Metallschaums in Schwerelosigkeit</p>18.12.2007

    In Schwerelosigkeit Metalle geschäumt

    Erfolgreich haben drei Forscher des Berliner Hahn-Meitner-Instituts (HMI) in Schwerelosigkeit untersucht, wie die Erdanziehung die Eigenschaften eines Metallschaums beeinflusst. Sie haben ihre Experimente in einem umgebauten Airbus 300 durchgeführt. Das Flugzeug fliegt auf einer Art Buckelbahn. Dabei steigt es immer wieder zunächst steil auf, um danach im freien Fall entlang einer Wurfparabel zu fliegen. Während eines solchen Fluges herrscht immer wieder kurzzeitig fast doppelte Erdanziehung, die von einer 20 Sekunden dauernden Phase der Schwerelosigkeit abgelöst wird. [...].

  • 17.12.2007

    Qumran-Rollen vom Toten Meer an BESSY II untersucht

    Antike Schriftstücke vor dem Verfall zu bewahren oder sie zu restaurieren ist eine Kunst für sich. Um sie auszuüben, ist es von enormer Bedeutung herauszufinden, wie beispielsweise Pergament durch bestimmte Tinten über die Jahrhunderte zerstört wird; und wie dies zu vermeiden wäre. Für solche Untersuchungen ist Röntgenstrahlung ein hervorragendes Werkzeug. Um diese Forschungsarbeiten zu unterstützen, hat BESSY nun einen Röntgenmessplatz so ausgestattet, dass auch sehr empfindliche Objekte, wie antike Pergamentrollen oder Gemälde auf Leinwand oder Holz untersucht werden können, ohne dabei Schaden zu nehmen. [...].

  • 23.11.2007

    Marcus Bär baut Nachwuchsgruppe zur Entwicklung von Dünnschichtsolarzellen am HMI auf

    Das Hahn-Meitner-Institut (HMI) baut im Bereich Solarenergieforschung ab sofort eine neue Nachwuchsgruppe auf. Wie die Helmholtz-Gemeinschaft mitteilt, gehört Dr. Marcus Bär zu den 13 jungen Forschern, die in das neu bewilligte Förderprogramm Nachwuchsgruppen aufgenommen werden. Der 32-jährige Ingenieur ist derzeit an der University of Nevada, Las Vegas, USA, beschäftigt. Er wird am HMI an der Verbesserung von Dünnschichtsolarzellen forschen und an der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus (BTU) seine Erfahrung an Studierende weitergeben. [...].

  • <p>Tomogramm einer mit Neutronen durchleuchteten Brennstoffzelle.</p>24.08.2007

    Wasser in laufender Brennstoffzelle sichtbar gemacht

    Wissenschaftlern des Berliner Hahn-Meitner-Instituts (HMI) und des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung (ZSW) in Ulm gelingt ein einzigartiger Blick in Brennstoffzellen. Obwohl eine Brennstoffzelle aus vielen Schichten undurchsichtiger Materialien besteht und von einem dichten Metallgehäuse umgeben ist, können die Forscher mit ihren neu entwickelten Methoden unmittelbar verfolgen, wie Wasser im Inneren der Brennstoffzelle entsteht und abfließt. Die Bilder helfen, das „Wassermanagement“ von Brennstoffzellen zu verstehen und dadurch die Zellen zu optimieren. [...].

  • 15.08.2007

    Grünes Licht für die Fusion von HMI und BESSY

    Hahn-Meitner-Insitut und BESSY begrüßen die Entscheidung von BMBF und Berliner Senat

    Der Fusion der beiden Berliner Forschungszentren Hahn-Meitner-Institut (HMI) und BESSY und damit der Aufnahme von BESSY in die Helmholtz-Gemeinschaft steht nichts mehr im Weg. Das gaben am 15.08.2007 auf einer gemeinsamen Pressekonferenz die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Annette Schavan und der Berliner Wissenschaftssenator, Jürgen Zöllner, bekannt. Die Geschäftsführungen von BESSY und HMI, die bereits seit Jahren nach Wegen für die Verschmelzung beider Institute gesucht hatten, begrüßen diese wichtige, zukunftsweisende Entscheidung. [...].

  • 19.07.2007

    Magnetische Fingerabdrücke im Fotostrom

    Wissenschaftlern des Hahn-Meitner-Instituts Berlin (HMI) sowie der Freien Universität (FU) Berlin ist ein außergewöhnlicher Einblick ins Innere von organischen Materialien gelungen. Die Physiker konnten im Fotostrom erstmals eine Quantensignatur magnetisch aktiver Zentren in einer molekularen Schicht beobachten. Daraus ergeben sich neue Möglichkeiten sowohl für das Ein- und Auslesen von Quanteninformationen in molekularen Spinquantencomputern als auch für ein verbessertes Verständnis von organischer Photovoltaik. [...].

  • <div class="bildunterschrift"> <p>HMI-Grundsteinlegung am 25. Mai 1957 durch B&uuml;rgermeister Otto Suhr.<a href="/media/media/oea/aktuell/news/pm/2007/grundstein_13_jpg.jpg"></a></p> </div>25.05.2007

    Vor 50 Jahren: Grundsteinlegung für das heutige HMI in Wannsee

    In zwei Jahren feiern wir das 50-jährige Bestehen des Hahn-Meitner-Instituts. Der Blick in die Geschichte zeigt jedoch, dass schon der 25. Mai 1957 ein besonderer Tag war. An diesem Tag, also vor 50 Jahren, wurde der Grundstein für das spätere Hahn-Meitner-Institut gelegt. [...].

  • <p>Modell des Hochfeldmagneten im Ma&szlig;stab 1:5</p>29.03.2007

    Der weltweit stärkste Magnet für Neutronenexperimente wird in Berlin errichtet

    Der Kooperationsvertrag zwischen dem Hahn-Meitner-Institut Berlin (HMI) und dem National High Magnetic Field Laboratory (NHMFL) Tallahassee (Florida State University) zum Bau eines neuen Hochfeldmagneten ist unterzeichnet worden. Er wird der weltweit stärkste Magnet für Neutronenstreuexperimente. Von den Experimenten an dem Magneten erwarten Forscher neue Erkenntnisse zu Fragen aus der Physik, Chemie, Biologie und den Materialwissenschaften, unter anderem Beiträge zum Verständnis der Hochtemperatursupraleitung. [...].

  • 13.02.2007

    Kompetenzzentrum Dünnschicht- und Nanotechnologie für Photovoltaik wird in Berlin aufgebaut

    Das Hahn-Meitner-Institut (HMI), die Technische Universität Berlin (TUB) sowie acht führende Industrie-Unternehmen unterzeichnen ein Memorandum of Understanding (MoU) zur Gründung des Kompetenzzentrum Dünnschicht- und Nanotechnologie für Photovoltaik. [...].

  • <p>Anordnung der Natriumatome im Natriumkobaltoxid, wenn 80% der verf&uuml;gbaren Natriumpl&auml;tze besetzt sind. Die Farben Rot und Blau entsprechen den zwei m&ouml;glichen Positionen der Natriumatome.</p>06.02.2007

    Nanomuster bringen Strom unter Kontrolle: Natriumkobaltoxid als perfektes Material für Laptop-Batterien, als Kühlmittel oder Supraleiter

    Regelmäßige Muster aus Natriumatomen mit Strukturen im Nanometerbereich machen Natriumkobaltoxid zu einem perfekten Material für Laptop-Batterien, effiziente Kühlmittel oder Supraleiter – das berichten Wissenschaftler des Berliner Hahn-Meitner-Instituts, des CEA-Forschungszentrums in Saclay bei Paris und der Universität Liverpool in der neuesten Ausgabe des Wissenschaftsmagazins Nature. Dabei bestimmt die genaue Anordnung der Natriumatome die Eigenschaften des Materials, wobei das jeweilige Natriummuster sehr empfindlich von der Dichte an Natriumatomen abhängt. Diese ist mit chemischen Methoden leicht veränderbar, und man kann so aus einem anfangs metallischen Material einen Isolator und dann einen Supraleiter machen. Man bringt dazu das Material in eine elektrochemische Zelle und ändert die Spannung. [...].