News und Pressemitteilungen 2013

19.06.2013

Helmholtz Virtuelles Institut "Dynamic pathways in multidimensional landscape" lädt zur internationalen Konferenz im Herzen von Berlin


Key visual of the VI Dynamic Pathways

Die Anmeldung ist noch möglich.

Im inspirierenden Ambiente des historischen Magnus-Hauses der Deutschen Physikalischen Gesellschaft kommen vom 16. bis 20. September die nationalen und internationalen Partner des Virtuellen Instituts (HVI) mit Forschergruppen aus aller Welt zusammen, um die wissenschaftlichen Kernthemen des Virtuellen Institutes voranzubringen. [...].

18.06.2013

Festkolloquium zu Ehren von Prof. K. Heinz Lindenberger


Mit einem Ehrenkolloquium möchten die Geschäftsführer des HZB an das Wirken von Prof. Karl Heinz Lindenberger, ehemaliger Geschäftsführer des HMI, erinnern, der im Oktober des vergangenen Jahres verstorben ist. Das Kolloquium findet am 18. Juni um 16:00 Uhr im Hörsaal des Lise-Meitner-Campus Wannsee statt. Wir möchten Sie sehr herzlich zu der Veranstaltung einladen. [...].

18.06.2013

Masdar PV und Helmholtz-Zentrum Berlin entwickeln gemeinsam die nächste Generation der kristallinen Dünnschicht-Silizium-PV-Technologie


• Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) erreicht ersten Meilenstein bei der Aufbringung einer 10 μm dünnen Siliziumschicht auf Glas mithilfe der Laser-Kristallisation
• HZB-Forscher erreichen mit 582 mV Weltrekordwert für die Leerlaufspannung für c-Si auf Glas
• Technologie der nächsten Generation kann einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil gegenüber Herstellern kristalliner PV-Produkte bieten

Masdar PV und das Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) haben ihre F&E-Partnerschaft intensiviert, um ihre Ressourcen für die Entwicklung der nächsten Generation von Dünnschicht-Si-Technologie zu bündeln. Nach der erfolgreichen Zusammenarbeit bei der Herstellung der ersten und zweiten Generation von Masdar PVs Dünnschicht-Silizium-Solarmodulen soll nun die Entwicklung einer neuen Generation kristalliner Dünnschicht-Silizium-PV beschleunigt werden. [...].

17.06.2013

Katalysator im Kunststoffmantel schützt „Künstliches Blatt“


Diese komplexe Solarzelle ist mit zwei unterschiedlichen Katalysatoren beschichtet und funktioniert wie ein „künstliches Blatt“: sie nutzt Sonnenlicht, um Wasser aufzuspalten und Wasserstoffgas zu erzeugen.

Speicherlösungen für die unregelmäßig verfügbare Solarenergie werden dringend gesucht. Eine Lösung ist es, die in Solarzellen erzeugte elektrische Energie zu nutzen, um durch Elektrolyse Wasser aufzuspalten und so den Brennstoff Wasserstoff zu erzeugen. Forscher am HZB-Institut für Solare Brennstoffe modifizieren so genannte Superstrat-Solarzellen, die eine sehr effiziente Architektur besitzen, um mit geeigneten Katalysatoren Wasserstoff aus Wasser zu produzieren. Diese Zelle funktioniert wie ein „künstliches Blatt“. Doch im wässrigen Elektrolyten korrodiert die Solarzelle rasch. Nun hat eine Doktorandin des Teams, Diana Stellmach, als erste Wissenschaftlerin in Europa eine neue Lösung gefunden, um die Korrosion zu verhindern: Sie bettet die Katalysatoren in einen leitfähigen Kunststoff ein und bringt sie dann auf die beiden Kontakte der Solarzelle auf. Damit versiegelt sie die empfindlichen Kontakte der Zelle gegen Korrosion und ermöglicht eine stabile Ausbeute von etwa 3,7 Prozent des Sonnenlichts. [...].

11.06.2013

3.700 Menschen besuchten das Helmholtz-Zentrum Berlin zur Langen Nacht der Wissenschaften


Gut besucht: Die Führungen um den Forschungsreaktor BER II in Wannsee stießen bei den Besuchern auf großes Interesse.

Viele Wissenschaftsinteressierte in Berlin hatten sich den 8. Juni 2013 lange im Voraus freigehalten. An diesem Samstag strömten 29.000 Menschen zur Langen Nacht der Wissenschaften, um sich mit Forschern zu unterhalten, Vorträge zu hören und Eindrücke von den Laboren in der Stadt zu bekommen. Eine beliebte Adresse war in diesem Jahr wieder das Helmholtz-Zentrum Berlin, das an beiden Standorten, in Wannsee und Adlershof, seine Besucher herzlich empfing. [...].

11.06.2013

Das Helmholtz-Zentrum Berlin beim ScienceTweetup: Aktive Blogger besuchen Forschungseinrichtungen und berichten


Die Lange Nacht der Wissenschaften erreicht die Internetgemeinde: Die #ScienceTweetup Teilnehmer schauten sich in Forschungszentren um und twitterten. Foto: @klugestenacht <a href="https://pic.twitter.com/9EBKA7A8iE" class="extern">pic.twitter.com/9EBKA7A8iE</a>

Zum ersten Mal fand parallel zur Langen Nacht der Wissenschaften ein ScienceTweetup statt. 20 Twitterer nutzten die Gelegenheit, Labore verschiedener Forschungseinrichtungen zu besichtigen, die sonst der Öffentlichkeit selten zugänglich sind. Exklusive Führungen fanden im Helmholtz-Zentrum Berlin, im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt, im Ferdinand-Braun-Institut, Leibniz-Institut für Höchstfrequenztechnik sowie im Institut für Physik der Humboldt-Universität zu Berlin statt. Bei einem Rundgang durch den Berliner Elektronenspeicherring BESSY II ließen sich die Teilnehmer von der Größe der Anlage begeistern. Anschließend berichten die Twitterer und Blogger in ihren Social-Media-Foren. [...].

06.06.2013

Helmholtz-Zentrum Berlin stärkt Aktivitäten zur Forschung an solaren Brennstoffen in Zusammenarbeit mit der Universität Erlangen-Nürnberg


Gestern hat der Senat der Helmholtz-Gemeinschaft seine Zustimmung gegeben für die Ansiedlung eines neuen Helmholtz-Instituts zur Erforschung Erneuerbarer Energien in Erlangen und Nürnberg, kurz HI ERN. Das Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie (HZB) ist neben dem Forschungszentrum Jülich und der Universität Erlangen und Nürnberg einer der Kooperationspartner und wird seine Expertise auf dem Gebiet der Dünnschicht-Photovoltaik in das neue Institut einbringen. [...].

04.06.2013

Berliner gewinnt beim Jugend-Forscht-Bundeswettbewerb. Er entwickelte eine kostengünstige Alternative zu Satellitenaufnahmen


Julian Petrasch lässt seine Sonden an Ballons in den Himmel steigen, wo sie in großer Höhe (ca. 30 Kilometer) zerplatzen. An einem Fallschirm segelt die Kapsel zu Boden. Die innen liegenden Handykameras nehmen dabei spektakuläre Ansichten auf. Foto: HZB/Kubatzki

Bereits zum zweiten Mal ist der 21jährige Informatikstudent Bundessieger beim Jugend-forscht-Wettbewerb in Leverkusen geworden. Er gewann in der Kategorie Geo- und Raumwissenschaften. Petrasch entwickelte eine Alternative zu kostspieligen Satelittenaufnahmen. Er konstruierte innovative Stratosphärenballons und stattet sie mit Handykameras aus. Bei mehreren Testflügen bewies er, dass dieses System hervorragend funktionierte und die Luftaufnahmen eine erstaunlich hohe Auflösung hatten. Mit dieser Technologie können nicht nur aktuelle Luftbilder aufgenommen werden. Sie eignet sich auch, um thematische Karten, zum Beispiel zur Vegetation, zu erstellen. Das Schülerlabor des Helmholtz-Zentrum Berlin hat Julian Petrasch bei seinem Vorhaben unterstützt. [...].

31.05.2013

Wie die Zelle ein molekulares Messer sicher verwahrt


Struktur eines Brr2-Proteins. Es gehört zu einer Familie von Enzymen, die als RNA-Helikasen bezeichnet werden.

Alles Leben auf der Erde wird durch zelluläre Prozesse ermöglicht, die zeitlich und räumlich streng kontrolliert ablaufen müssen. Forscher des Max-Planck-Instituts für biophysikalische Chemie in Göttingen und der Freien Universität Berlin haben jetzt mithilfe von Messungen an der MX-Beamline von BESSY II einen neuen Mechanismus aufgeklärt, der einen lebenswichtigen Prozess bei der Genexpression in höheren Organismen steuert. Versagt dieser Steuerungsmechanismus, kann dies beim Menschen zum Erblinden führen. (veröffentlicht in Science, 23. Mai 2013). [...].

28.05.2013

Glasklare Methode, um Glas von Flüssigkeit zu unterscheiden


Die verwendeten Modell-Kolloide: etwa 150 Nanometer kleine Partikel in Wasser. Der feste Kern besteht aus dem Kunststoff Polystyrol, die umgebende Schale aus einem thermosensitiven Netzwerk aus Poly(N-isopropyl-acrylamid). Durch Senken der Temperatur lässt sich das Volumen der einzelnen Partikel – und damit auch deren Packungsdichte –erhöhen. Foto: HZB/M. Siebenbürger

Viele feste Materialien werden aus der Schmelze heraus produziert. Je nachdem wie rasch die Abkühlung verläuft, bauen sich dabei innere Spannung auf. Ein Beispiel sind die Prinz-Rupert-Tropfen oder Bologneser Tränen: Ihr dickes Ende hält sogar Hammerschlägen stand,  während schon ein leichter Druck am dünnen Ende die gesamte Träne zerspringen lässt. Auch die Eigenschaften von Sicherheitsglas und Gorillaglas werden durch innere Vorspannungen bestimmt. Doch bislang war kaum verstanden, welche Besonderheiten der Glaszustand im Vergleich zu einer zähen Schmelze aufweist. Mit einem überraschend einfachen Modell hat nun eine große Kooperation aus mehreren Forschungsteams aus Deutschland und Kreta erklären können, was Glas und Schmelze voneinander unterscheidet. [...].

30.05.2013

Humboldt-Stipendiat verstärkt Aziz-Team


Dr. Tristan Petit kommt als Postdoc ins Team von Prof. Dr. Emad Aziz. Foto:T.Petit

Ab 1. Juni kommt Dr. Tristan Petit als Postdoktorand für zwei Jahre in das Team um Prof. Dr. Emad Flear Aziz. Mit einem Postdoktoranden-Stipendium der Alexander von Humboldt-Stiftung kann Petit seinen wissenschaftlichen Gastgeber in Deutschland selbst auswählen und hat sich für das Joint Ultrafast Dynamics Lab in Solutions and at Interfaces (JULiq) entschieden, das Aziz aufgebaut hat: „Ich möchte im Team von Aziz mitarbeiten, weil sie sehr viel Erfahrung mit Spektroskopie in Wasser besitzen“, sagt Petit. 

Tristan Petit ist erst 26 Jahre alt und hat im März 2013 seine Promotion an der Ecole Normale Supérieure de Cachan, Frankreich, abgeschlossen. In seiner Doktorarbeit am Diamond Sensors Laboratory (CEA), Gif sur Yvette, untersuchte er Oberflächenmodifikationen von Nanodiamanten, um ihr Potenzial für neue biomedizinische Anwendungen auszuloten. Nanodiamanten könnten sich zum Beispiel als „Wirkstofftaxis“ eignen, sie sind kaum toxisch und ihre Oberflächen lassen sich leicht für den Transport weiterer Moleküle funktionalisieren. Allerdings ist bislang die Wechselwirkung zwischen Wassermolekülen und Nanopartikeln nicht verstanden. [...].

29.05.2013

Lange Nacht der Wissenschaften am HZB: Wir öffnen für Sie am 8. Juni von 16 bis 24 Uhr


Am 8. Juni öffnen wir für Sie zur Langen Nacht der Wissenschaften unsere Türen – in Wannsee und Adlershof. 250 HZB-Mitarbeiter, darunter viele Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, werden mit am Start sein: Sie freuen sich darauf, Ihnen hautnah einen lebendigen Einblick in ihre Forschung zu geben. Besucher haben die Möglichkeiten, unsere großen Forschungsanlagen an beiden Standorten zu besichtigen. Jedes Jahr machen sich mehr als 2500 Spitzenforscher aus aller Welt auf dem Weg zu unseren Laboren und Anlagen. Wir zeigen Ihnen, wie am HZB Solarzellen der Zukunft entstehen und wie Forscher unermüdlich daran arbeiten, damit die Photovoltaik im nächsten Jahrzehnt noch leistungsfähiger und kostengünstiger wird. Für Kinder und Schüler bietet das HZB viele spannende Mitmach-Experimente an beiden Standorten – genau das richtige, um „kleine Forscher “ und ihre Begleiter zum Staunen zu bringen. Stöbern Sie einfach durch das Programm: Adlershof und Wannsee [...].

29.05.2013

Wie Forschungseinrichtungen bei der Suche nach qualifiziertem Personal punkten können


Familie und Forschung: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Workshops diskutierten über Maßnahmen zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie speziell für den Forschungsbereich. Foto: Rebecca Richter

HZB war Gastgeber des Workshops „Vereinbarkeit von Beruf und Familie in Forschungseinrichtungen“ der Hertie-Stiftung

Wie gelingt es, die besten Köpfe aus der Wissenschaft an das eigene Forschungsinstitut oder die Hochschule zu holen? Neben den harten Faktoren, wie zum Beispiel dem Gehalt, geben gerade auch familienfreundliche Rahmenbedingungen den Ausschlag, wenn sich Fachkräfte für eine Stelle entscheiden. So müsse eine erfolgreiche Personalpolitk die persönlichen Belange der Mitarbeiter mit einbeziehen. Dieses Fazit zogen 30 Personalverantwortliche aus dem Forschungsbereich, die sich am 23. Mai 2013 am Helmholtz-Zentrum Berlin zum Workshop „Führung und Vereinbarkeit von Beruf und Familie in Forschungseinrichtungen“ trafen. [...].

23.05.2013

HZB-Forscher Ahmed Ennaoui in den Vorsitz von IRESEN gewählt


Foto: Für das Forschungsinstitut IRESEN werden neue Gebäude errichtet. Foto: IRESEN

Marokko liegt im Sonnengürtel der Erde, nutzt bislang aber noch hauptsächlich importierte fossile Brennstoffe, um den Strombedarf zu decken. Doch das Land will die Forschung zu Solarenergie verstärken. Eine wichtige Rolle dabei wird das Institut IRESEN (Institut de Recherche en Energie Solaire et Energies Nouvelles) spielen, das als staatlicher Projektträger eine Forschungslandschaft in Marokko aufbauen und Industrie- und Grundlagenforschung miteinander verknüpfen soll. Nun wurde der erfahrene HZB-Solarexperte Prof. Dr. Ahmed Ennaoui in den Vorsitz des wissenschaftlichen Rats der Forschungseinrichtung IRESEN gewählt.

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21.05.2013

Posterpreis auf Internationaler Teilchenbeschleunigerkonferenz an Julia Vogt


Julia Vogt aus der Gruppe SRF Wissenschaft (G-ISRF) erhielt für ihr Poster über die systematische Verdrängung von magnetischen Flusslinien aus supraleitendem Niob auf der 4. IPAC den Posterpreis. Ebenfalls ausgezeichnet wurde Yichao Mo (UMD, College Park, Maryland). Die beiden hatten sich unter mehr als 110 Bewerberinnen und Bewerbern durchgesetzt. Foto: IPAC

Vom 12. bis 17. Mai tagte in Shanghai, China, die 4. Internationale Konferenz für Teilchenbeschleuniger (International Particle Accelerator Conference, IPAC13). Rund 1.200 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus aller Welt hatten sich versammelt, um sich über Fortschritte bei Lichtquellen und Teilchenbeschleunigern auszutauschen. Besonderes Gewicht legten die Organisatoren auf die Postersession, auf der Nachwuchswissenschaftler ihre Arbeiten vorstellen konnten. Dabei erhielt die HZB-Doktorandin Julia Vogt aus dem Institut SRF Wissenschaft und Technologie (G-ISRF) einen Preis für das beste Poster.

HZB-Experten waren auch im Vortragsprogramm sehr gut vertreten.  „Unsere Kollegen halten auf der IPAC13 drei Vorträge“, sagt Prof. Dr. Andreas Jankowiak, der das Institut Beschleunigerphysik des HZB leitet. „Damit sind wir das deutsche Labor mit den meisten Vorträgen. Und aus Europa ist nur das CERN stärker vertreten als wir. Wir liegen gleichauf mit den anderen großen internationalen Laboren." [...].

16.05.2013

Physiker lassen erstmals magnetische Dipole auf der Nanoskala wechselwirken


Magnetinseln: Rasterelektronenmikroskopische Aufnahme von einem regelmäßig angeordneten quadratischen Gitter aus magnetischen Inseln. Die Inseln stellten die Forscher mit Elektronenstrahllithographie her. © modifiziert nach / modified from Physical Review Letters

Ergebnisse sind interessant für zukünftige Festplatten

Wie sich winzige Inseln aus magnetischem Material anordnen, wenn man sie in ein regelmäßiges Gitter sortiert, haben Physiker der Ruhr-Universität Bochum (RUB) durch Messungen an BESSY II herausgefunden. Anders als erwartet richteten sich die Nord- und Südpole der Magnetinseln nicht in einem Zickzack-Muster, sondern in Ketten aus. „Das Verständnis der treibenden Wechselwirkungen ist von hohem technischen Interesse für zukünftige Festplatten, die aus kleinen Magnetinseln bestehen werden“, sagt Prof. Dr. Hartmut Zabel von der RUB. Gemeinsam mit Dr. Akin Ünal,  Dr. Sergio Valencia und Dr. Florian Kronast vom Helmholtz-Zentrum Berlin berichten die Bochumer Forscher in der Zeitschrift „Physical Review Letters“ über ihre Ergebnisse.

Die vollständige Info lesen Sie in der Presseinfo der RUB

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15.05.2013

Schnappschüsse von einem zentralen Prozess des Lebens


Das Deutsch-Amerikanische Team untersucht zentrale Reaktionen bei der Photosynthese an Lichtquellen wie SLAC und BESSY II. Illustration: Greg Stewart, SLAC National Accelerator Laboratory

Human Frontier Science Program fördert internationales Forschungsprojekt zu Photosynthese.

Die Photosynthese zählt zu den zentralen Prozessen, die Leben ermöglichen, ist aber bisher nur grob verstanden. Mit ultrakurzen Schnappschüssen an modernen Lichtquellen wie BESSY II in Berlin und der Linac Coherent Light Source in Stanford will nun ein deutsch-amerikanisches Team die Zwischenschritte bei der komplexen katalytischen Reaktion beobachten. Dafür hat ihnen das Human Frontier Science Program nun eine Unterstützung von rund 900.000 US-Dollar für die nächsten drei Jahre zugesichert.  Zum Team gehören der HZB-Physiker Dr. Philippe Wernet, die Chemikerin Prof. Dr. Athina Zouni von der Humboldt-Universität zu  Berlin, Dr. Uwe Bergmann vom SLAC National Accelerator Laboratory und Dr. Junko Yano, Lawrence Berkeley National Laboratory, die das Projekt federführend leitet.

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15.05.2013

Zwei Humboldt-Stipendiaten forschen am HZB: In der neuen Lichtblick stellen wir Jan Heyda und Stefano Angioletti-Uberti vor


Die Qualität des Alexander-von-Humboldt-Stipendiums ist weltweit anerkannt. Die Nachwuchswissenschaftler Stefano Angioletti-Uberti und Jan Heyda haben sich für dieses Stipendium entschieden, obwohl sie gleich mehrere Angebote für einen Forschungsaufenthalt im Ausland bekommen hatten. Beide forschen am HZB-Institut für Weiche und Funktionale Materialien bei Joachim Dzubiella. Sie interessieren sich für stimuli-responsive Polymaterialien. Wir stellen sie in der neuen Ausgabe der Lichtblick vor. [...].

25.04.2013

Girls‘ Day 2013: 95 Mädchen stürmen das Helmholtz-Zentrum Berlin


Im Labor für Elektrochemie ziehen die Mädchen alle weiße Kittel an. Dann können sie einen Anhänger aussuchen, den sie vergolden möchten. Foto: Rebecca Richter/HZB

95 junge Mädchen zwischen 10 und 15 Jahren sind am Girls‘ Day, den 25. April 2013,  zum Helmholtz-Zentrum Berlin gekommen. Sowohl am Standort Wannsee als auch am Standort Adlershof hatte das HZB-Schülerlabor viele Wissenschaftlerinnen und Mitarbeiter dafür gewinnen können, die Mädchen in kleinen Gruppen zu betreuen und ihnen einen Eindruck von ihrer Arbeit zu vermitteln. [...].

23.04.2013

Forschung für Quantencomputer


Teilnehmer am Kick-off-Workshop des Helmholtz-Virtuellen-Instituts „New states of matter and their excitations“

An der Freien Universität hat am Montag, den 22. April, der dreitägige Kick-off-Workshop des Helmholtz-Virtuellen-Instituts „New states of matter and their excitations“ begonnen. In dem vom HZB unter der Leitung von Prof. Alan Tennant koordinierten Institut geht es um das kollektive Verhalten und neue Phasen der Materie.

Die Vizepräsidentin der Freien Universität, Prof. Dr. Brigitta Schütt, freute sich bei der Auftaktveranstaltung darüber, dass der Workshop für diese wichtige Kooperation - an der auch das Max-Planck-Institut für Physik komplexer Systeme in Dresden, die Technische Universität Dresden, die Universität Göttingen und die Technische Universität Dortmund beteiligt sind - in Dahlem stattfindet. Sie betonte, dass sich die Stärke der Forschungsregion Berlin aus der Leistungsfähigkeit der wissenschaftlichen Einrichtungen vor Ort und ihrer großen Kooperationsbereitschaft speise. [...].

12.04.2013

Materialforschung mit ultrahochempfindlicher Spektroskopie


Neues Labor zur Erforschung biologischer Zellen und Solarzellen des Helmholtz-Zentrums Berlin und der Freien Universität Berlin in Adlershof eröffnet

Das Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) und die Freie Universität haben am Donnerstag ein neues Labor zur Erforschung von Materialien mithilfe der Elektronenspinresonanz (Electron Paramagentic Resonance, kurz EPR) eröffnet. Ziel des in Kooperation beider Institutionen betriebenen „Berlin Joint EPR Laboratory“ (BeJEL) ist es, EPR-basierte Methoden zu entwickeln, mit denen beispielsweise neue Materialien für Dünnschichtsolarzellen oder andere Anwendungen in der Photovoltaik sowie biologische Systeme untersucht werden können. [...].

05.04.2013

In der Dünnschicht-Photovoltaik liegt enormes Potenzial - Experten für Dünnschichtsolarzellen treffen sich vom 16. bis 18. April auf der „Photovoltaics Thin-Film Week“ in Berlin


Dünnschicht-Solarzellen - hier so genannte CIGS-Zellen - haben ein großes Entwicklungspotenzial. In den letzten Jahren erzielen Forscher immer wieder neue Wirkungsgradrekorde.

Die Krise in der Solarbranche ist noch nicht durchgestanden. Chinesische Unternehmen dominieren mit Billigpreisen den Markt für Solarmodule, aber auch in Asien können viele Unternehmen dem Wettbewerbsdruck nicht standhalten. Einen Wettbewerbsvorteil können hiesige Solarfirmen nur durch Technologievorsprung und konsequente Innovationen erreichen. Die Dünnschicht-Photovoltaik bietet ein großes, längst noch nicht ausgeschöpftes Potenzial für kostengünstige und leistungsfähige Solarmodule. Vom 16. bis 18. April treffen sich in Berlin Experten aus aller Welt bei der „Photovotaics Thinfilm-Week“. Forscher und Fachleute aus der Industrie tauschen sich über neuste Ergebnisse aus Forschung und Entwicklung der Dünnschichtphotovoltaik aus und beraten über notwendige politische Rahmenbedingungen. [...].

01.04.2013

Ultraschnelle Spin-Manipulation bei Terahertz-Frequenzen


Ein ultraschneller Spinstrom führt zur Emission elektromagnetischer Wellen im Terahertz-Bereich. Grafik: H. D. Wöhrle/Universität Göttingen

Ein internationales Team hat einen Weg entdeckt, um Spins in einer bislang unerreichten Geschwindigkeit zu steuern. Dies ist für Datenverarbeitung und –Speicherung interessant. Sie nutzten dafür Femtosekunden-Laserpulse über einen weiten Energiebereich bis zu Terahertz-Frequenzen. An der Arbeit waren Forscher vom Fritz-Haber-Institut, der Universitäten Göttingen und Uppsala sowie vom Forschungszentrum Jülich und Helmholtz-Zentrum Berlin beteiligt; ihre Ergebnisse sind nun in der Online-Ausgabe von Nature Nanotechnology publiziert. [...].

27.03.2013

Konferenz für Dünnschicht-Photovoltaik vom 16. bis 18. April 2013 in Berlin


Zum nunmehr fünften Mal findet in Berlin die " Photovoltaics Thinfilm Week" statt. Im Zentrum steht ein wissenschaftlicher Workshop, in dem renommierte Experten über neueste Ergebnisse aus der Erforschung von CIGS-Solarzellen und deren Anwendungsmöglichkeiten berichten. Welchen Beitrag die Dünnschicht-Photovoltaik zur Energiewende leisten kann, wird im Industrieforum diskutiert. Die Thinfilm-Week hat sich in der Solarbranche als unerlässliches Forum zum Austausch und Technologietransfer etabliert. Organisiert wird die Veranstaltung von Solarpraxis, dem Berliner Kompetenzzentrum für Photovoltaik - PVcomB - und dem Helmholtz-Zentrum Berlin. Weitere Informationen und Registrierung. [...].

27.03.2013

Magnetischer Fingerabdruck von Grenzflächendefekten im Photostrom von Siliziumsolarzellen gefunden


Bild: HZB / Uni Paderborn

HZB-Physiker haben mit einer hochempfindlichen Messmethode an Heterokontakt-Siliziumsolarzellen erstmals wichtige Defektzustände direkt nachgewiesen, denen man schon lange auf der Spur war . Unterstützt durch Computersimulationen, die an der Universität Paderborn erstellt wurden, konnten sie nun die Natur dieser Defekte mit atomarer Genauigkeit bestimmen. Die Defekte lagern sich genau an der Grenze zwischen dem Siliziumwafer und der nur wenige Millionstel Meter dünnen Schicht aus amorphem Silizium an. [...].

26.03.2013

Mit Mathematik die Sonne besser nutzen - das Virtuelle Institut „Mikrostruktur-Kontrolle für Solarzellen“ am HZB schafft breites Expertennetzwerk


Das Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) koordiniert seit kurzem ein Virtuelles Institut, das sich intensiv und mit einem breit angelegten Forschungsansatz der Erforschung moderner Solarzellen widmet. Es ist ein Schulterschluss von Forschern aus verschiedenen Forschungsdisziplinen, um die Grundlage für noch leistungsfähigere Solarzellen zu legen. Die Wissenschaftler wollen die komplexe Mikrostruktur polykristalliner Absorberschichten in Dünnschichtsolarzellen untersuchen und verstehen lernen. Wichtiger Partner im Netzwerk ist auch das DFG-Forschungszentrum „MATHEON“, in dem die Professoren Barbara Wagner (TU Berlin) und Ralf Kornhuber (FU Berlin) arbeiten. Ihre Aufgabe im Virtuellen Institut ist es, das Wachstum von Mikrostrukturen theoretisch zu modellieren und zu simulieren. [...].

26.03.2013

Über den Wolken: Messdaten aus der Stratosphäre mit Wetterballons gewinnen


Julian Petrasch, 21 Jahre, bei der Präsentation seiner Ergebnisse.

Julian Petrasch bekommt ersten Preis beim Berliner Jugend-forscht-Landeswettbewerb.
Der Informatik-Student Julian Petrasch siegte beim Berliner Landeswettbewerb „Jugend forscht“ in der Kategorie Geo- und Raumwissenschaften – und hat damit auch gleich den Fahrschein für den bundesweiten Ausscheid im Mai in Leverkusen in der Tasche. Das Schülerlabor des HZB hat Julian Petrasch, 21 Jahre, unter anderem bei der Materialbeschaffung und Präsentation seiner Arbeit unterstützt. Der Jungforscher stellte beim Wettbewerb eine alternative Methode vor, um Daten aus der Stratosphäre zu gewinnen. [...].

15.03.2013

Chemische Reaktion am Katalysator in Echtzeit beobachtet


Graphik: Gregory Stewart at SLAC National Accelerator Laboratory

Eine internationale Gruppe von Wissenschaftlern hat am Freie-Elektronenlaser LCLS in Stanford erstmals in Echtzeit beobachtet, wie sich Kohlenmonoxid-Gas an der Oberfläche eines Katalysators genau verhält. Dabei wird ein Teil der CO-Moleküle offenbar dicht über der Oberfläche schwach gebunden. Damit können sich die Moleküle zwar nicht entfernen, bleiben aber parallel zur Oberfläche beweglich, so dass sie möglicherweise mit weiteren Reaktionspartnern reagieren können. Die Forscher  konnten damit einen Teilschritt einer elementar wichtigen Reaktion aufklären. [...].

13.03.2013

Schwache Dotierung verbessert polymerbasierte Feldeffekttransistoren


Die Kurven zeigen, wie sich mit zunehmender Dotierung in der halbleitenden Schicht das Transistorverhalten drastisch verbessert. Als Ursache machten die Forscher die Bildung leitfähiger Perkolationspfade aus, die den Transport von Ladungen entlang des Transistorkanals ermöglichen.

In der organischen Elektronik haben sich Mischsysteme, in denen halbleitende Makromoleküle in einer isolierenden Polymermatrix eingebettet sind, als besonders geeignet für die Herstellung von  Transistoren erwiesen. Bislang waren die Gründe dafür nicht genau bekannt. Nun konnten Wissenschaftler aus mehreren Forschungseinrichtungen die komplexe Morphologie dieser Mischsysteme aufklären und damit die elektronischen Eigenschaften erklären. [...].

09.03.2013

Kathrin Lange erhält Wilhelm-Ostwald-Nachwuchspreis 2012


Dr. Kathrin Maria Lange erhält für ihre am HZB angefertigte Dissertation den Wilhelm-Ostwald-Nachwuchspreis 2012. Der mit 2500,- Euro dotierte Preis wird von der Wilhelm-Ostwald-Gesellschaft zu Großbothen e.V., der Deutschen Bunsen-Gesellschaft für Physikalische Chemie und der Gesellschaft Deutscher Chemiker verliehen. Die Preisverleihung findet am 9. März in Großbothen bei Leipzig statt, dem Arbeitsort des Nobelpreisträgers für Chemie 1909, Wilhelm Ostwald. [...].

28.02.2013

Internationale Sommerschule Quantsol vermittelt Grundlagen der Photovoltaik und solaren Energieumwandlung


Bereits zum sechsten Mal sind angehende Solarforscher zur internationalen Photovoltaik-Sommerschule (International Summer School on Photovoltaics and New Concepts of Quantum Solar Energy Conversion – Quantsol) eingeladen. Sie findet vom 8. bis 15. September 2013 im österreichischen Hirschegg statt. Das Helmholtz-Zentrum Berlin und die Technische Universität Ilmenau organisieren gemeinsamen diese Sommerschule. Interessierte können sich bis zum 26. Mai 2013 bewerben. [...].

27.02.2013

Proteinstrukturen besser erforschen


Uwe Müller und Thomas Frederking (v.li.) durchtrennen das Band. Der neue Detektor ist nun einsatzbereit.

Feierlich eingeweiht: Der neue Pilatus-Detektor für die Kristallographie ist nun einsatzbereit

Am Montag, dem 25. Februar wurde der neue Pilatus 6M-Detektor am HZB eingeweiht, der an der MX-Beamline BL14.1 für noch bessere Ergebnisse sorgen wird. Thomas Frederking, kaufmännischer Geschäftsführer am HZB, und Dr. Uwe Müller, Leiter der HZB-Arbeitsgruppe Kristallographie“, zerschnitten gemeinsam das rote Band und übergaben damit den neuen Detektor in den Dienst der Wissenschaft. Entwickelt und gefertigt wurde das neue Gerät von der Schweizer Firma Dectris. Das HZB investierte 1, 2 Millionen Euro in dieses Projekt. [...].

25.02.2013

HZB-Zeitung "lichtblick" erschienen


Forscherinnen und Forscher aus dem HZB versuchen, die Herausforderungen der Energieversorgung zu meistern. Sie entwicklen Solarzellen der nächsten Generation und neuartige Materialien für solare Brennstoffe. Verstärkung bekommen sie nun durch ein neu gegründetes HZB-Institut, das von Dr. Silke Christiansen geleitet wird. Im Gespräch verrät sie, wie sie an Naturwissenschaften gekommen ist. Nanopartikel gewinnen bei der Energieforschung zunehmend an Bedeutung. Mit einer besonderen Methode, der Kleinwinkelstreuung mit Röntgenstrahlung, erhalten Forscher besonders aufschlussreiche Einblicke in Materialien. Wie das geht, stellen wir Ihnen vor. Weitere Themen sind unter anderem, wie sich Graphen auf Nickelschichten verhält und welche Ideen Forscher für die Weiterentwicklung des Elektronenspeicherrings BESSY II haben. Hier finden Sie die elektronische Ausgabe: pdf oder epaper. [...].

21.02.2013

Nanoreaktor mit Titandioxid


Aus der Lösung bilden sich im Polymer-Netz um den Polystyrol-Kern (PS) auch bei Raumtemperatur kristalline Nanopartikel aus Titandioxid mit Durchmessern von ca 6 Nanometern.

Synthese von „Polymeren Nanoreaktoren“  gelingt nun bei Raumtemperatur - Die Nanopartikel sind kristallin und gleichmäßig in dem Polymer-Netzwerk verteilt, zeigen Untersuchungen an BESSY II

Kleine Partikel aus Titandioxid werden in alltäglichen Produkten wie Wandfarbe, Zahnpasta oder Sonnencreme genutzt, sie reflektieren das Licht oder wirken als Scheuermittel. Doch mit abnehmender Partikelgröße verändern sich ihre Eigenschaften, so dass kristalline Titandioxid-Nanopartikel auch als Katalysatoren wirken: Angeregt durch den UV-Anteil im Sonnenlicht zersetzen sie Schadstoffe oder ermöglichen andere gewünschte Reaktionen. 

Chemiker um Dr. Katja Henzler vom Helmholtz-Zentrum Berlin haben nun einen Syntheseweg entwickelt, um solche Nanopartikel bei Raumtemperatur in einem Netz aus Polymeren zu erzeugen. Mit Untersuchungen an der Berliner Synchrotronstrahlenquelle BESSY II haben sie nachgewiesen, dass die Nanoteilchen dabei kristallin sind. Damit haben sie einen wesentlichen Fortschritt bei der Synthese von so genannten „Polymeren Nanoreaktoren“ erreicht, denn bislang mussten die Nanopartikel hoch erhitzt werden, um sie zum Auskristallisieren zu bringen.

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18.02.2013

Organische Elektronik: Wie der Kontakt zwischen Kohlenstoffverbindungen und Metall gelingt


Über ihre „Sauerstoff-Ausleger“ nehmen die untersuchten organischen Verbindungen Kontakt zu den Atomen der Metalloberfläche auf. Dadurch verändern sich ihre elektronischen Eigenschaften. </br>Bild: Georg Heimel/HU Berlin

„Organische Elektronik“ steckt schon heute im Display von Smart-Phones und verspricht auch in Zukunft interessante Produkte, zum Beispiel biegsame Leuchtfolien, die Glühbirnen ersetzen sollen, oder Solarzellen, die Sonnenlicht in Strom umwandeln. Ein Problem besteht dabei stets darin, die aktive organische Schicht gut mit Metallkontakten zu verbinden. Auch für diese Aufgabe werden oft organische Moleküle eingesetzt. Allerdings war es bisher nicht möglich, genau vorherzusagen, welche Moleküle diese Aufgabe auch erfüllen. Sie mussten daher im Wesentlichen durch Ausprobieren identifiziert werden. Nun hat ein internationales Team von Wissenschaftlern um Dr. Georg Heimel und Prof. Dr. Norbert Koch vom HZB und der Humboldt-Universität zu Berlin herausgefunden, was diese Moleküle miteinander gemeinsam haben. Ihre Ergebnisse könnten es ermöglichen, die Kontaktschichten zwischen Metallelektroden und aktivem Material in organischen Bauelementen gezielter zu verbessern. [...].

29.01.2013

Neue Lösungen für transparente Kontaktelektroden


Rasterelektronenmikroskopische Aufnahme von Nanodrähten aus Silber mit Durchmessern von 0,1 Mikrometern und Längen zwischen 5 und 10 Mikrometern. Bild: ACS Nano 3: 1767-1774

Transparente Kontaktelektroden werden heute überall eingesetzt, in Flachbildschirmen, Solar-Modulen oder in den neuen organischen Leuchtdioden-Anzeigen. In der Regel bestehen sie aus Metalloxiden wie In2O3, SnO2, ZnO and TiO2. Doch da Rohstoffe wie Indium immer teurer werden, suchen Forscher nach alternativen Lösungen. Dr. Klaus Ellmer, Wissenschaftler am HZB, hat in einem Übersichtsartikel im renommierten Wissenschaftsjournal Nature Photonics Vor- und Nachteile von etablierten und neuen Materialien für solche Kontaktelektroden ausgeleuchtet. [...].

28.01.2013

Schnelle Entmagnetisierung durch Spintransport


Dass ein ultrakurzer Laserpuls eine ferromagnetische Schicht im Nu entmagnetisieren kann, ist seit etwa 1996 bekannt. Doch wie diese Entmagnetisierung funktioniert, ist noch nicht verstanden. Nun haben die Physikerin Dr. Andrea Eschenlohr und ihre Kollegen vom Helmholtz-Zentrum Berlin und der Universität Uppsala in Schweden gezeigt, dass es offenbar nicht der Lichtpuls selbst ist, der die Entmagnetisierung bewirkt. [...].

21.01.2013

Prof. Tuller vom MIT wird mit Helmholtz International Fellow Award ausgezeichnet


Herausragender Experte für Festkörperelektrochemie kommt zu Forschungszwecken an das Helmholtz-Zentrum Berlin
Die Helmholtz-Gemeinschaft hat Prof. Dr. Harry L. Tuller für seine wissenschaftliche Leistungen mit dem Helmholtz International Fellow Award ausgezeichnet. Der Preis ist mit 20.000 Euro dotiert und beinhaltet  gleichzeitig eine Einladung zu einem längeren Forschungsaufenthalt an das Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB). Diesen wird Prof. Tuller am Institut für Solare Brennstoffe verbringen. Ziel dieses Austausches ist es, von der Expertise des international hoch angesehenen Forschers auf dem Gebiet der Festkörperelektrochemie zu profitieren und gemeinsame Kompetenzen zu bündeln. [...].

17.01.2013

Vernissage mit den prämierten Fotos des "HZB-Photowalk"


Am Freitag, dem 18. Januar um 15 Uhr lädt das HZB herzlich zur Vernissage der Ausstellung "HZB Science Photowalk - Augenblicke" ein. Im Sommer 2012 haben Hobbyfotografen bei einem Fotospaziergang durch die Labore und den Elektronenspeicherring BESSY II abwechslungsreiche, teilweise spektakuläre Eindrücke mit ihren Kameras einfangen. Mehr als 400 Momentaufnahmen sind dabei entstanden. Die besten 20 Motive wurden von einer Jury und von den HZB-Beschäftigten ausgewählt. Daraus ist eine Wanderausstellung entstanden, die ab 18. Januar erstmalig in den Fluren des BESSY-Bürogebäudes zu sehen ist. Bei der Eröffnung haben Sie auch Gelegenheit, sich mit den Hobbyfotografen und Jury-Mitglieder auszutauschen. Wir freuen uns auf Ihr Kommen.  [...].

16.01.2013

Schloss-Schlüssel-Passung wird durch Wasserfluktuationen moderiert


Die Forscher haben in einer Computersimulation Bewegungen <br />und Kräfte zwischen Wassermolekülen (kleine, rot-weiße „Dipole“) <br />, runden Liganden (grün) und einer wasserabstoßenden Hohlform<br /> in einem Proteinmolekül berechnet.

HZB-Forscher zeigen, dass Wasser beim Transport von pharmazeutischen Wirkstoffen mehr ist als nur ein Lösungsmittel

Ohne Wasser gibt es kein Leben; fast alle biologischen Prozesse in den Zellen funktionieren nur in wässriger Lösung. Dabei wandern in der Regel kleine Moleküle (Liganden genannt) wie „Schlüssel“ in die passenden „Schlösser“, die sie in größeren Eiweißmolekülen finden und docken dort an. Dieser Vorgang löst dann Signale oder auch die Produktion von Stoffen aus. Doch welche Rolle das Vorhandensein von Wasser  dabei spielt, war bisher unklar. Ist es nur ein passives Transportmedium oder hat es noch andere Funktionen? Diese Frage haben Physiker um Prof. Dr. Joachim Dzubiella (HZB und HU Berlin) nun mit Hilfe von Computersimulationen für ein Modellsystem untersucht: Dabei zeigte sich, dass Wasser durch subtile Wechselwirkungen mit der Geometrie und den Oberflächen der Moleküle die Anbindungsgeschwindigkeit aktiv beeinflussen kann.  Diese Erkenntnis ist neu und könnte für die gezielte Entwicklung von pharmazeutischen Wirkstoffen interessant sein. [...].

10.01.2013

PD Dr. Silke Christiansen verstärkt Energieforschung


Die Werkstoffwissenschaftlerin PD Dr. Silke Christiansen leitet ab Januar 2013 am Helmholtz-Zentrum Berlin das neue Institut „Nanoarchitekturen für die Energiewandlung“. Für den Aufbau des Instituts steht Frau Christiansen eine zusätzliche Finanzierung durch die Helmholtz-Rekrutierungsinitiative von 600.000 Euro pro Jahr über fünf Jahre zur Verfügung. Damit baut das HZB die Kompetenz im Bereich der Solarenergieforschung weiter aus. [...].

07.01.2013

Klaus Lips ist Professor an der Freien Universität Berlin


Prof. Dr. Klaus Lips

Prof. Dr. Klaus Lips hat den Ruf auf die W2-Professur „Analytik für die Photovoltaik“ am Fachbereich Physik der Freien Universität Berlin angenommen und wurde im Dezember 2012 offiziell ernannt. Gleichzeitig ist Klaus Lips wissenschaftlicher Leiter des Zukunftsprojekts „EMIL“ am Helmholtz-Zentrum Berlin und wird in den nächsten Jahren am Elektronenspeicherring BESSY II ein einzigartiges Experimentierlabors für die in-situ Analytik von Dünnschichtsolarzellen aufbauen.  [...].