Mit den experimentellen Bedingungen des Neubaus wird das Hahn-Meitner-Institut seine herausragende Stellung in Deutschland bei der Erforschung der Materie mit Neutronen entscheidend verbessern. Dies festigt auch die anerkannt gute Position des Hahn-Meitner-Instituts im Netzwerk der internationalen Zentren für die Forschung mit Neutronen. Insbesondere die einmalige Qualität extremer Probenumgebungen findet weltweit Anerkennung.
Die „Neutronenleiterhalle 2“ soll in zehn Monaten auf einer Fläche von nahezu 1.000 Quadratmetern entstehen. Die Baukosten betragen etwa fünf Millionen Euro; für die Experimentierplätze des Neubaus sind weitere rund sechs Millionen Euro vorgesehen.
Mit dem Aufbau der neuen Experimentierplätze reagiert BENSC, das Berliner Zentrum für Neutronenstreuung am Hahn-Meitner-Institut, insbesondere auf den wachsenden Bedarf der Nutzer nach besseren Möglichkeiten für Untersuchungen sowohl unter extremen Probenumgebungen (Magnetfeld, Druck, Temperatur) wie auch zur Untersuchung weicher Materie und biologischer Materialien.
Das Hahn-Meitner-Institut Berlin ist Mitglied der Hermann von Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren und wird zu 90 Prozent vom Bund und zu zehn Prozent vom Land Berlin getragen.

Füllen der Grundstein-Kasserolle mit Bauzeichnungen und anderen traditionellen Beigaben. Links Prof. Dr. Michael Steiner, wissenschaftlicher Geschäftsführer des HMI; rechts Bernd Tibes, Architekt des Bauvorhabens „Neutronenleiterhalle 2“
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9. Dezember 2003