Sie haben den Ausdruck Open Access schon mal gehört und wissen damit wenig anzufangen? Sie wollen wissen, was es mit der Berliner Erklärung auf sich hat? Wie steht es mit Open Access in der wissenschaftlichen Community, wie in der Helmholtz-Gemeinschaft? Steht bei Veröffentlichungen Open Access in einem Gegensatz zu Qualitätssicherung?‡ Hier wird Ihnen geholfen! Genauere Informationen über Open Access am Zentrum finden Sie auf unserer internen Seite.
Nun, es wird Ihnen vor allem auf der Seite des Helmholtz Open Access Projects geholfen und, sehr umfassend, auch auf den Seiten von open-access.net. Schauen Sie sich da ruhig um. Wir können es hier auf dieser Seite nicht besser.
Hier nur aus der Berliner Erklärung ein Appetithappen: Open Access heißt, dass Literatur kostenfrei und öffentlich im Internet zugänglich sein sollte, […] ohne finanzielle, technische oder gesetzliche Barrieren.
Sie lesen richtig: es geht um Literatur, um Ihre Literatur, die soll qualitätsgesichert und in einem dauerhaften Format frei verfügbar sein, ohne Barrieren außer denen, die mit dem Internet selbst verbunden sind. Insbesondere soll Ihre Literatur für jeden Wissenschaftler frei verfügbar sein, auch wenn dessen Bibliothek immer weiter Zeitschriften abbestellen muss - auf Papier oder elektronisch. Es geht um die Rezeption auch Ihrer Arbeiten und um Zitierhäufigkeit. Es geht auch Sie an!
Hinweise und Stellungnahmen zur aktuellen (2009) Debatte über Open Access und geistiges Eigentum finden Sie im Vortrag von Martin Grötschel, TU Berlin und Konrad-Zuse-Institut Berlin.
Damit Sie sich das Recht sichern, Ihre Arbeiten im Volltext auf den Institutsserver legen zu dürfen, empfiehlt sich dieser Zusatz bei den Autorenverträgen (Copyright agreement), der einem Vorschlag des FZ Jülich nachgestaltet ist:
"Das Helmholtz-Zentrum Berlin hat das Recht, den Artikel mit dem Zeitpunkt seines Erscheinens (alternativ 3 oder 6 Monate nach Erscheinen des Artikels) der Öffentlichkeit über das Institutionelle Repositorium des Instituts frei zugänglich zu machen."
"The Helmholtz Centre Berlin shall be entitled to make the article freely accessible to the general public on the institute's server at the time of publication (alternatively 3 or 6 months after publication of the article)."
Es wird in Zukunft auch um die freie Zugänglichkeit zu wissenschaftlichen Forschungsdaten/Primärdaten gehen. Darüber wird zu reden sein, auch bei uns im Haus. Bitte reden Sie mit!
Und bleiben Sie informiert. Das Helmholtz Open Access Project unterhält einen Newsletter. Sie können den hier einsehen.
‡ Falls Sie ein vages Gefühl haben, dass die Veröffentlichung in einem kommerziellen Journal für Qualitätssicherung steht oder dass Open Access mit Zensur durch die Regierung zu tun hat, kann es sein, dass Sie unter den Einfluss eines Kampfhundes geraten sind, siehe den Artikel in Nature, einem kommerziellem Verlag.