Linux-Server

Zugang

Zugang mit ssh

Alle Server sind vom Intranet über Secure Shell (ssh) zugänglich (Linux/Unix/MacOS: ssh Rechnername, Windows: ssh-Klient PuTTY). Bei Windows-Systemen wird für die Anzeige von Grafik ein X-Server benötigt.

Zugang vom Internet, Gästenetz oder Experiment-VLAN

Für den Zugang vom Gästenetz, Experiment-VLANs oder von außerhalb sollten Tunnel mit SSH über den Rechner display.hmi.de verwendet werden.

Zugang mit VNC

Wenn Sie eine komplette Arbeitsumgebung auf einem der Server ohne lokalen X-Server nutzen möchten, können Sie dafür einen VNC-Client nehmen. Die Funktion ähnelt dem Remote Desktop bei Windows-Systemen.

Starten Sie dazu z.B. die Anwendung VNC Viewer unter Windows und geben als Ziel dinux5:1 an, bzw. mit vollem Namen dinux5.hmi.de:1 . Unter Linux entspricht dem die Kommandozeile

vncviewer dinux5.hmi.de:1  

Die erste Passwort-Abfrage mit Return-Taste abschließen, dann kommt das eigentliche Anmeldefenster.  Melden Sie sich jetzt mit Ihrer HZB-Intranet-Kennung und  dem internen Passwort an, so als würden Sie direkt am Rechner dinux5 sitzen. Die Sitzung wird mit dem Ende der Verbindung abgebaut.

Eigener VNC-Server auf dinux5 oder dinux4

Wenn Sie einen eigenen VNC-Server starten, bleibt die erzeugte Umgebung auch nach Beendigung der Viewer-Verbindung erhalten. Sie können sich mit diesem Desktop immer wieder verbinden, und das von unterschiedlichen Systemem aus, sogar parallel.

Zum Starten gehen Sie via ssh (Linux/MacOS) oder PuTTY (Windows) zu einem der Server, im Beispiel dinux5. Aus einer Shell auf dinux5 starten Sie den VNC Server mit dem Kommando

vncserver

Beim ersten Start werden Sie nach einem neuen Passwort gefragt, das eigene VNC-Server schützt. vncserver nennt eine Nummer X (zwischen 2 und 100), die den neu gestarteten Server identifiziert. Bei der Verbindung geben Sie diese Nummer an und verwenden das zuvor ausgedachte Passwort:

vncviewer dinux5.hmi.de:X

Eigenen Server beenden

Selber gestartete VNC-Server bleiben bis zum nächsten Boot von dinux4/5 erhalten. Wenn Sie ihn vorher stoppen wollen, führen sie bitte das Kommando

vncserver -kill :X

auf dem Server in einer ssh-Verbindung aus (X steht für die oben beim Start erhaltene Nummer).

Eigenen Server konfigurieren

Nach dem ersten Start hat die VNC-Software das Verzeichnis ~/.vnc angelegt, darin die Datei ~/.vnc/xstartup. Sie können die editieren, beim nächsten Start eines VNC-Servers wird sie wirksam. Empfehlenswert

#!/bin/sh
xsetroot -solid lightgray
xterm -geometry 80x24+10+10 -ls \
   -title "$VNCDESKTOP Desktop" &
icewm

Der einfarbige Hintergrund wird gut übertragen, mindestens eine Shell braucht man, und der kleine feine icewm Window Manager reicht.

Wenn der VNC Server Echtfarbe unterstützen  und eine bestimmte Größe haben soll, dann können Sie das beim Start als Parameter angeben

vncserver -geometry 1100x980 -depth 24 

VNC Server aus dem Extranet ansprechen

Die oben gezeigten Beispiele gelten für Klienten im HZB-Intranet.
Kommt man von außerhalb, muss man sich zunächst per ssh oder PuTTY mit dem Zugangsrechner display.hmi.de verbinden, und mit der Verbindung einen Tunnel zu dinux5 oder dinux4 schaffen. Das wird auf einer speziellen Webseite erklärt.
Kurz erklärt: Wenn ein vncserver auf dinux4 die Nummer X hat, gehört dazu der Port P = 5900+X, den man z.B. als lokalen Port P nach dinux5:P tunnelt. Danach gibt man als Ziel localhost:X an, ruft z.B. auf dem Linux-Laptop unterwegs

vncviewer localhost:X


[at]