Spamfilter

Der Spamfilter im HZB stützt sich im Wesentlichen auf die Spam-Erkennung an den eingesetzten Eingangs-Appliances vom Typ Ironport der Firma Cisco.

Bevor eine Mail angenommen wird, entscheidet die Ironport darüber, ob die  IP-Adresse des einliefernden Servers verlässlich ist. Diese Information entnimmt die Appliance einer Datenbank, die unter www.senderbase.org von jedermann abgefragt werden kann. Anhand dieser Abfrage werden drei Ergebnisse unterschieden:

  • verlässliche Server, deren Mail akzeptiert wird
  • fragwürdige Server, deren Mail mit Einschränkungen akzeptiert wird (nur eine bestimmte Anzahl pro Zeiteinheit)
  • als unseriös eingestufte Server, deren Mail nicht akzeptiert wird

Etwa 95% aller Zustellversuche werden an dieser Stelle bereits abgeblockt.

Jede Mail, die nicht in der ersten Phase abgelehnt wurde, durchläuft  anschließend einen inhaltsbasierten Spam-Filter. Dessen Wirkungsweise wird als Geschäftgeheimnis betrachtet und ist daher nicht dokumentiert. Es besteht deshalb auch keine Möglichkeit in seine Wirkungsweise einzugreifen.

Da nur der Empfänger selbst entscheiden kann, ob er eine Mail lesen möchte oder nicht, ist die Ironport so konfiguriert, dass in der zweiten Phase als Spam klassifizierte Mail durch Einfügen einer Kopfzeile "X-Junk-Score" gekennzeichnet wird. Der Exchange Server erkennt diese Kopfzeile und stellt die Mail daraufhin direkt in den Junk-Ordner des Nutzers zu.

Sie haben am Junkfilter Ihres Mailprogrammes (OWA, Outlook oder Thunderbird) darüber hinaus weitere Möglichkeiten zur Justierung.

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