Rechner in unterschiedlichen virtuellen Netzen (VLANs) im HZB (z.B. von einem Experiment-VLAN in ein Büro-VLAN) können Daten nicht über das Verbinden von Windows-Laufwerken oder NFS austauschen, das geht nur über die zentralen Server.
Mit HZB openSUSE-Linux und Windows können Sie zu diesem Zweck auf Ihrem PC einen SSH-Server zum Datenaustausch betreiben.
Für den Datenzugriff auf den SSH Server benutzen Sie einen SSH-Client, wie z.B. bei Linux/Unix die Kommandos ssh/scp oder für Windows die Programme PuTTY und WinSCP.
Sie können auch die Daten direkt (außer von den Experiment-VLANs) auf den zentralen Servern ablegen. Unter Linux/Unix finden Sie die Heimatverzeichnisse unter /net/home. Unter Windows können Sie mit \\home\HZB-Kennung auf Ihr Heimatverzeichnis zugreifen. Neben den Heimatverzeichnissen können Sie auch Gruppenverzeichnisse anlegen lassen. Auch alle für den Datenaustausch über das Internet beschriebenen Methoden sind innerhalb des HZB möglich.
Für die Experimentnetze am Reaktor BER II, am BESSY II und einige Inselnetze gelten Einschränkungen. Hier funktioniert meistens nur der Datenaustausch über SSH. Für einige Rechner der Experimente am Reaktor bieten wir den Dienst BENSC-Copy an, welcher von CARESS benutzt wird. Bitte wenden Sie sich für Informationen hierzu an die Abteilung NP-H22.
Kleine Dateien (<10 MByte) verschickt Sie am besten als E-Mail-Anhang. Oft hilft vorherige Kompression (zip, gzip) dabei, die Dateigröße unter die kritische Größe zu verkleinern.
Anhänge werden zum Versenden immer "MIME-kodiert" und so in ein versendbares Format gebracht. So wird aus einer Binärdatei von 7 MB vielleicht ein Anhang von 10,5 MB und die Mail damit zu groß für einen beteiligten Mail-Agenten.
Dateien bis 150 MB können Sie mit der HZB-E-Mail-Webanwendung verschicken und empfangen. Dabei werden große Dateien temporär auf dem Webserver abgelegt. Der Empfänger bekommt eine E-Mail mit einem speziellen Link. Per Klick auf den Link kann der Empfänger die Datei abholen. Diese Anwendung ist sowohl für ausgehende als auch für eingehende Richtung nutzbar.
Für eine sehr große Datei (bis 800 MB) kann ein HZB-Mitarbeiter vorher ein Ticket verschicken, um dem externen Partner den Versand zu erlauben.
HZB-Mitarbeiter können große Dateien auf den Webserver hochladen. Wenn Sie den Zugriff einschränken wollen, setzen sie ein Passwort und teilen das den Empfängern gesondert mit.
Falls alle Nutzer eine HZB-Kennung besitzen, können Sie zum Austausch von Dateien den iFolder-Dienst benutzen. Dazu benötigen Sie nur einen Webbrowser und Ihre HZB-Kennung. Mit dem iFolder-Client können Sie auf Ihren Rechnern lokale Kopien verwalten. Wer auf diese iFolder zugreifen darf, bestimmen Sie als Eigentümer.
Wollen Sie vom Extranet eigene Dateien auf einen HZB-Rechner kopieren oder von dort holen, dann kopieren Sie diese zunächst auf den Zugangsrechner display.hmi.de mit dem Verfahren Secure Copy.
Der Dateitransfer geschieht mit dem Kommando scp (Linux/Unix/MacOS) bzw. dem Programm WinSCP und PuTTY (Windows).
Sie können sich die lästige Zwischenkopie sparen, wenn Sie einen sicheren Kanal via display.hmi.de verwenden (empfohlene Methode). Dazu melden Sie sich zunächst am ssh-Server display an. Für den Kopiervorgang nutzen Sie dann einen ssh-Tunnel zum Server (hier beispielhaft dinux5):
Extranet <--> display <--> dinux5
Die Verbindung Extranet <--> display kann viele Tunnel öffen, hier z.B.
Extranet (Port 2222) <--> dinux5 (Port 22)
Verbinden Sie sich nun in der Anwendung WinSCP mit localhost:2222, und Sie erreichen damit dinux5:22, und damit am gewünschten SSH-Port auf dinux5.
Unter Windows (ab XP) können Sie den sicheren Kanal auch für eine Remotedesktopverbindung verwenden, z.B.
Extranet (Port 3333) <--> diapp (Port 3389)
Sie kopieren dann in der Anwendung nach Verbindungsaufbau zur Adresse localhost:3333
Wenn Sie einen eigenen Windows-PC haben, können Sie sich mit der Windows Application Farm (WAF) verbinden. Mit der Citrix Program Neighborhood greifen Sie dann auf Ressourcen im Intranet zu, per Remote Desktop funktioniert Datenaustausch Laptop <-> HZB.
Bei extremen Dateigrößen z.B. von Messdateien empfehlen wir, dass der Sender die Datei auf einem (S)FTP- oder Web-Server ablegt und dem Empfänger den anonymen oder passwortgeschützten Zugriff erlaubt.
Letzter Ausweg, etwas kompliziert:
(Der externe Rechner sei pc.provider.de der interne Rechner hzbhost.hmi.de die Datei hat den Namen file.dat)
a) Der externe Rechner pc.provider.de ist im Internet erreichbar und hat einen FTP- oder SFTP-Server
von pc.provider.de
b) Der externe Rechner pc.provider.pc ist nicht erreichbar, z.B. hinter einer Firewall, oder bietet keinen FTP-Server-Dienst an:
Die Dateien zuerst mit sftp oder scp auf den Rechner display kopieren, und von dort weiter mit sftp/scp zum Zielrechner.
Sicherheitshinweis
Bitte verwenden Sie zum Austausch bevorzugt die vom HZB angebotenen Dienste. Bei externen Diensten wie z.B. Dropbox oder Google verlieren Sie ggf. die Kontrolle über den Zugriff auf die Daten oder können deren Vertraulichkeit beschädigen.