Stand: 12.01.2012, Redaktion: Andreas Tomiak, FM-D
Diese Regeln sollen eine bequeme Nutzung von Linux-Rechnern im HZB-Intranet sicherstellen, den Aufwand für Installation und Wartung klein halten, sowie die Informationssicherheit garantieren und den Datenschutz achten helfen.
Diese Regeln gelten grundsätzlich für alle Linux-Rechner im HZB-Intranet. Ausgenommen sind die Rechner in ausgewiesenen Experiment-VLANs sowie im Gästenetz.
Die Mitarbeiter von FM-D dürfen Systeme auf Einhaltung dieser Regeln prüfen und ggf. widersprechende Einstellungen ändern sowie Programme entfernen. Der Datenschutz bleibt gewahrt. Nicht regelkonforme Systeme erhalten eine IP-Adresse des Gästenetzes.
- Anzahl der Betriebsysteme
Es wird nur ein Betriebssystem auf einem Arbeitsplatzrechner installiert. Virtuelle Systeme sind auf Arbeitsplatzrechnern nicht erlaubt.- Standard-Distribution
Linux-Arbeitsplatzrechner verwenden eine angepasste openSUSE-Distribution (HZB-Linux-Standard). Diese veröffentlicht und betreut FM-D. Es wird nur die jeweils aktuelle Version des Standards installiert. Auf Servern wird grundsätzlich openSUSE oder SLES installiert.- Mobile Geräte
Auf mobilen Geräten (Laptops) wird grundsätzlich kein Linux nach HZB-Linux-Standard installiert.- Netzzuordnung
Am Intranet mit Ausnahme der Experiment-VLANs dürfen grundsätzlich nur Linux-Systeme mit der angepassten openSUSE-Distribution (HZB-Linux-Standard) betrieben werden.- Einheitliche Kennungsverwaltung
Die Systeme sind in das zentrale ID-Management des HZB eingebunden. Lokale Nutzer-Kennungen sind verboten.- Zugriffsrechte
Alle Zugriffe auf Dateien mit fremden Eigentümern sind verboten, außer die Leserechte erlauben einen Zugriff und sie sind augenscheinlich für alle gedacht.- Verhaltens- und Leistungskontrolle
Die Verwendung der Systeme zur Verhaltens- und Leistungskontrolle ist verboten.- Netzausspähung
Die Verwendung von Programmen zur Netzausspähung ist grundsätzlich verboten.- Das lokale Verzeichnis /hmi
Auf jedem System wird das Verzeichnis /hmi für die lokale Datenablage eingerichtet. Dort kann jeder Nutzer Verzeichnisse mit Daten anlegen. Das Verzeichnis wird als /chmi/Rechnername mit NFS im Netz für den Austausch mit anderen Rechnern freigegeben und kann in die zentrale Datensicherung aufgenommen werden.- Serverdienste
Auf den Arbeitsplatzrechnern dürfen grundsätzlich keine Serverdienste außer NFS für das Verzeichnis /hmi laufen.- Kenntnis des root-Passworts
Das root-Passwort wird von FM-D verwaltet. Der zu benennende lokale Systembetreuer kann in begründeten Einzelfällen zeitlich begrenzten root-Zugriff für spezielle Aufgaben erhalten, Änderungen am System sind im FM-D-Wiki zu dokumentieren.- Physikalische Zugangs-Sicherung
Der Rechner muss in einem verschliessbaren Raum stehen, welcher nach Dienstschluss abgeschlossen wird.- Updates und Upgrades
Die Systeme werden täglich per Online-Update mit den aktuellen Patches versehen. Upgrades auf neue openSUSE-Distributionen werden in Form einer Neuinstallation unter Beibehaltung der /hmi-Partition gemacht. Upgrades sollen nicht unbegründet gemacht werden ("Never change a running system"). Ein Upgrade wird 2 Jahre nach der Erstinstallation empfohlen. Systeme älter als 4 Jahre werden nicht neu installiert. Updates können vom Nutzer mit dem Kommando sw_install oder mit dem Gnome-Tool PackageKit (Kommando gpk-update-viewer) eingespielt werden.- Wartungsfenster
Bei Updates welche einen Reboot verlangen (Kernel-Updates) wird dieser nach Ankündigung bis Montag 12 Uhr in einem Wartungsfenster Dienstags zwischen 7 und 9 Uhr erfolgen.- Softwareausstattung
FM-D pflegt die HZB-Standardkonfiguration im Dialog mit den Nutzern. Mit den Kommando sw_install sowie dem Gnome-Tool PackageKit (Kommando gpk-update-viewer) kann lokal Software durch die Nutzer installiert und gepflegt werden. Administrations-Rechte werden dazu nicht benötigt. Weitere Installationsquellen (Repositories) können von den Nutzern hinzugefügt werden. Bei Upgrades wird die Standardkonfiguration installiert, zusätzliche lokale Software dürfen die Nutzer selbst mit sw_install nachinstallieren. Neue Softwarepakete werden bei Bedarf in die HZB-Standardkonfiguration aufgenommen. Lokale Versionen von zentral installierten Programmen (z.B. Firefox, Thunderbird) sind aus Sicherheitsgründen zu vermeiden.- Dokumentation
Zu jedem System wird im FM-D-Wiki ein Artikel mit dem Rechnernamen angelegt. Die Nutzer und Systemverwalter sollen dort den aktuellen Zustand des Systems dokumentieren.- Benutzungsordnung
Es gilt die Benutzungsordnung.
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