Eigenspannungsanalyse mit Neutronen- und Röntgenstreuung

Das Prinzip der Eigenspannungsanalyse beruht auf der Beugung der verschiedenen Strahlungsarten am Kristallgitter des Werkstoffs. Aus den Beugungswinkeln der Neutronen- oder Röntgenstrahlung lässt sich mit großer Präzision die Gitterkonstante, also der Abstand zwischen den Atomen, im Material bestimmen. Innere Spannungen führen dabei zu geringfügigen Abweichungen. Aus diesen lässt sich daher bei Verwendung diverser Materialparameter die dreidimensionale Verteilung der inneren Spannungen berechnen.