Forschung

Forschung am HZB: z.B. an Ausgangsstoffen für Katalysatoren. Hier künstlich hergestellte Einkristalle aus CuInS2, TaS2 oder PtS2.

Das Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie erforscht komplexe Materialien und Materialsysteme, die dazu beitragen, aktuelle und künftige Herausforderungen wie die Energiewende zu bewältigen. Energiewandlung und effiziente Nutzung von Energie und Ressourcen in der Informationstechnologie aber auch anderen innovativen Feldern hängen maßgeblich von der Erforschung und Erprobung neuer Materialsysteme ab. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler untersuchen, wie die makroskopischen Eigenschaften von Materialien entstehen und welche mikroskopischen Strukturen und Prozesse dafür verantwortlich sind. Dieses Verständnis ist eine Voraussetzung für maßgeschneiderte Materialien und Medikamente für morgen. Ein Schwerpunkt sind dabei Materialien, die für eine zukunftssichere Energieversorgung benötigt werden, zum Beispiel Materialien für die Dünnschicht-Photovoltaik und die Umwandlung von solarer Energie in chemische Energieträger (z.B. Wasserstoff).


BESSYII Halle innen.

Für diese Fragestellungen betreibt das HZB zwei Forschungsinfrastrukturen (Großgeräte) von internationaler Bedeutung - die Neutronenquelle BER II und die Synchrotronstrahlungsquelle der dritten Generation BESSY II. Die HZB-Nutzerplattform koordiniert den Zugang zu diesen Infrastrukturen, die auch externen Nutzern zur Verfügung stehen. Sowohl die wissenschaftlichen Instrumente als auch die Großgeräte selbst werden kontinuierlich weiterentwickelt. Darüber hinaus arbeitet das HZB an mehreren Zukunftsprojekten, die sicherstellen, dass das HZB auch in den kommenden Jahren optimale Möglichkeiten für die Forschung bieten kann. Über den Stand der Planung bzw. der Realisierung informieren wir auf den Webseiten zu diesen Zukunftsprojekten.

Im Rahmen der strategischen Forschungsförderung (POF) der Helmholtz-Gemeinschaft beteiligt sich das HZB in den Helmholtz-Forschungsbereichen Materie und Energie. Wichtige Themen im HZB sind außerdem die Ausbildung und Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses sowie die Intensivierung von Forschungskooperationen, vor allem mit den Universitäten.