Für die zu dem Bereich der Grundlagenforschung gehörenden Studien über Stoffwechsel, Eigenschaften und Funktionen von Metalloproteinen wurden vor allem die NAA und Tracertechniken in Kombination mit biochemischen und molekularbiologischen Methoden eingesetzt. Für Untersuchungen dieser Verbindungen in Zellkulturen und für die Übertragung von im Tierversuch erhaltenen Ergebnissen auf den Menschen durch vergleichende Studien an menschlichen und tierischen Zellen wurde 1998 ein Zell-Labor ein-gerichtet und mit ersten methodischen Experimenten zu diesen Themenkreisen begonnen.
Der Schwerpunkt der Arbeiten lag bei der Identifizierung und Untersuchung von Selenoproteinen. Daneben wurden Pilotstudien zur Bestimmung von einigen Metalloproteinen in gesunden und kranken menschlichen Geweben durchgeführt.
Mit den bei den Arbeiten über Selen erhaltenen Ergebnissen konnte die Abteilung eine führende Position erreichen.
Dies wird unter anderem durch die Förderung der Studien durch Drittmittelprojekte der DFG, der EU und des RiNA-Netzwerks manifestiert. In den aktuellen Untersuchungen der letzten Jahre wurden neue Erkenntnisse über die besondere Bedeutung von Selen für den menschlichen und tierischen Organismus gewonnen, wodurch der Selenforschung wesentliche Impulse gegeben wurden.