Quantenphänomene in neuen Materialien

Diese Forschungsabteilung untersucht Magnetismus mit besonderem Schwerpunkt auf Quantenmagnetismus und stark korrelierten Elektronen-Systemen. Neuere Arbeiten konzentrieren sich auf orbitale Ordnung und Fluktuationen in Übergangsmetalloxiden, exotische Quantenzustände in Spinketten und Spinleitern, und die Wirkung der Quantenfluktuationen in stark frustrierten Magneten, wie sie in triangularen oder Pyrochlorgittern realisiert sind. Wir legen besonderen Wert auf die Durchführung aller Aspekte der Forschung, beginnend mit Pulversynthese und Kristallzüchtung über die Charakterisierung der makroskopischen Eigenschaften, die Bestimmung der Kristall- und magnetischen Strukturen und schließlich die Untersuchung von magnetischen Anregungen, in erster Linie mit der Technik der inelastischen Neutronenstreuung. Die Abteilung beherbergt Labore für Kristallwachstum, Probenpräparation und Charakterisierung mit chemischen und Röntgenmethoden und betreibt die Diffraktometer E2, E4 und E5 am BERII Reaktor, sowie zwei Messstationen am Strahlrohr UE46_PGM-1 an der Synchrotronstrahlenquelle BESSY II. Außerdem sind wir in der Lehre an der TU Berlin tätig, führen die jährliche "Berlin School on Neutron Scattering" durch und koordinierten das Helmholtz Virtuelle Institut "New states of matter and their excitations".



Arbeitsgebiete

Zu den Arbeitsgebieten

  • Quantenmagnetismus und frustrierte Magnete
  • Neuartige Oxide
  • Stark korrelierte Elektronen
  • Magnetische Nanomaterialien

Publikationen

Zu den Publikationen

  • Publikations-Suche und Listen von 2005 bis heute

Labore

Zur Übersicht der Labore

  • Röntgenlabor
  • Kristalllabor
  • Labor zur Messung magnetischer Eigenschaften