Projekte

BMBF Programm "Spitzenforschung und Innovation in den Neuen Ländern"

Ausbau des Kompetenzzentrums Dünnschicht- und Nanotechnologie für Photovoltaik Berlin


Ziel des Projektes ist der Aufbau einer international einzigartigen Forschungs- und Ausbildungsinfrastruktur. Diese, die eingerichteten Lehrangebote und die aufgebauten Lehrstühle werden über die Projektlaufzeit hinaus verstetigt. Damit wird eine dauerhafte Struktur geschaffen die bis auf Europäischer Ebene Bedeutung haben wird. Das Verbundprojekt von Forschungsinstituten und Hochschulen aus Berlin und Brandenburg hat den Zuschlag für die Förderung im Rahmen des Programms „Spitzenforschung und Innovationen in den neuen Ländern“ erhalten. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit 12  Millionen Euro gefördert, der Senat Berlin fügt 25% der Förderungssumme (3 Mio €)  hinzu. Die Partner im Verbundprojekt, das von den führenden Technologiefirmen der Dünnschicht-Photovoltaik unterstützt wird, bauen mit dem Geld das PVcomB weiter aus.

Industrielle RoHS-konforme Puffer für sequenzielle CIGS-Absorber (NeuMaS)

Ziel des Verbundprojekts ist es, einen skalierbaren und inline-fähigen Prozess für eine Cd-freie Pufferschicht zu entwickeln und diese für unterschiedliche industriell gefertigte CIG(S)Se Absorber aus der sequenziellen Route zu qualifizieren.  Kandidaten für den Pufferprozess sind die chemische Badabscheidung (CBD), die Ion Layer Gas Reaction (ILGAR), Atomic Layer Deposition (ALD), thermische Verdampfung und Kathodenzerstäubung (PVD).

 

Das Projekt wird im Rahmen der "Innovationsallianz Photovoltaik" gefördert.


 

Steigerung der Produktionsleistung der Silizium-basierten Dünnschichtmodulfertigung durch verbesserte Moduleffizienz bei hohen Abscheideraten (SiliziumDS12plus)

Ziel des Verbundvorhabens ist es, die Prozess- und Anlagentechnologie zur Abscheidung von großflächigen Silizium Dünnschicht PV Modulen zu verbessern. Der Modulwirkungsgrad in der Produktion soll von derzeit 8 - 9 % auf 11 % gesteigert werden, ohne dabei Durchsatzeinbußen hinnehmen zu müssen. Es ist das Ziel, μc-Si mit einer Rate von 1 nm/s, verdoppelt gegenüber dem jetzigen Stand, abzuscheiden. Hierfür muss insbesondere die Prozesstechnologie der Plasma-unterstützten Gasphasenabscheidung (plasma-enhanced chemical vapor deposition, PECVD) in Anlage und Prozess weiterentwickelt werden.
Die Aufgabe des PVcomB wird es sein, die Plasmachemie des hochraten µc-Si PECVD Prozesses zu untersuchen. Dabei kommt  u. a. ein in-situ SEERS Sensor der Firma Plasmetrex GmbH zum Einsatz. Des weiteren werden µc-SiOx Schichten optimiert für den Einsatz in a-Si/µc-Si Tandem Zellen und a-Si/µc-Si/µc-Si(Ge) Triple Zellen, die bei dem Projektpartner Next Energy entwickelt werden. Die Skalierung der Projektergebnisse auf 1.4 m2 Modulfläche und Implementierung in der Produktion wird bei Inventux durchgeführt.

 

Das Projekt wird im Rahmen der "Innovationsallianz Photovoltaik" gefördert.

 

 


Gemeinsame Innovationsstrategie der Länder Berlin und Brandenburg

PVcomB ist ein erstes gemeinsames Leitprojektes des Zukunftsfeldes Energietechnik. Die in in Deutschland einmalige Dichte von Kompetenzen in der Dünnschichttechnologie in der Hauptstadtregion und der entwickelten Kooperation von Unternehmen und Wissenschaftseinrichtungen auf diesem Feld machen PVcomB zum Vorzeigeprojekt im Zukunftsfeld Energietechnik.