22.01.2015

My Beamline - Eröffnung einer Fotoausstellung im BESSY-Hauptgebäude

Ausstellung der Bilder von Kevin Fuchs ab 29. Januar im BESSY-II-Gebäude, hier eine Aufnahme von der Ausstellung im SEZ Berlin.

Kevin Fuchs hat im Rahmen seines Fotografiestudiums den Synchrotronring BESSY II und den Forschungsreaktor BER II besucht. Für seine Abschlussarbeit hat er Anlagen und Menschen mit künstlerischem Blick in Szene gesetzt. Ab 29. Januar werden die Bilder nun im BESSY II-Gebäude (3. Etage) für zirka zwei Monate zu sehen sein. Zur Ausstellungseröffnung am 29. Januar, 14:00 Uhr, laden wir alle HZB-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Gäste herzlich ein. Wir bitten um Anmeldung per mail an jennifer.bierbaum@helmholtz-berlin.de.

Fast ein Jahr lang ist Kevin Fuchs mit seiner Ausrüstung zunächst zum Speicherring  BESSY II nach Adlershof, dann zum Forschungsreaktor BER II nach Wannsee gefahren. "Als ich zum ersten Mal in die BESSY-Halle kam, war das eine absolute Reizüberflutung für mich", sagt er. Ihn habe die "futuristische Ausstrahlung" der Versuchsaufbauten und ihr "beinahe skulpturaler Charakter" sehr stark angezogen.

Fasziniert war er davon, dass so viel mit Klebeband und Alufolie improvisiert wird. "Trotz scheinbaren Chaos und Durcheinanders hat aber alles seinen Sinn und Platz", sagt Kevin Fuchs. Beeindruckt war er auch von den Forschern selbst: "Diese Wissenschaftler haben sich überhaupt nicht darum gekümmert, dass ich sie fotografiere. Die sind ganz natürlich damit umgegangen." Auf dem Blog der Ostkreuz-Schule für Fotografie erläutert Fuchs in einem Videointerview sein Fotoprojekt.

Eine Auswahl seiner Bilder hat der 30-jährige Schweizer zudem zu einem Fotoband zusammengefasst. Der Titel: "My Beamline - eine fotografische Auseinandersetzung mit einem Ort der Forschung". Interessenten können das Buch über die Internetseite von Kevin Fuchs beziehen.

Das HZB hat davon bereits Gebrauch gemacht. „Der künstlerische Blick von außen ist sehr anregend und das Buch ein ideales Geschenk für Gäste. Wir haben das Projekt daher gern unterstützt“, so Ina Helms, Pressesprecherin des HZB.