02.11.2017

Neue HZB-Zeitung lichtblick erschienen

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Die Solarenergie ist eine stark unterschätzte Technologie und könne sich zum Grundpfeiler der Stromversorgung entwickeln, so lautet das Ergebnis einer Studie des Mercator Instituts. In der neuen HZB-Zeitung erfahren Sie, warum es in der Photovoltaik noch so viel Spielraum nach oben gibt. Jüngstes Beispiel sind Perowskit-Solarzellen, deren Wirkungsgrade sich rasant entwickeln. Drei Nachwuchsgruppen und mehrere Institute am HZB forschen daran, damit diese Solarzellen zu einer echten Alternative auf dem Markt werden können (Seite 2).  

Auch die Graduiertenschule HyPerCell hat sich das Ziel gesetzt, hocheffiziente Perowskit-Solarzellen zu entwickeln. Der Mitbegründer Thomas Unold gibt sich optimistisch: „Ich glaube, dass unser Forschungszweig in den nächsten Jahren wirklich umwälzende, also disruptive Entdeckungen machen wird. Sie werden der Nutzung der Sonnenenergie noch einmal ganz andere Chancen eröffnen, als das heute der Fall ist.“ In der Titelgeschichte stellen wir Thomas Unold vor, der bei seiner Forschung immer auch die Anwendungen im Blick hat.

Neue Nachwuchsgruppen und Graduiertenschulen zeigen, dass das Talentmanagement immer wichtiger wird. Deshalb hat sich das HZB in diesem Bereich neu aufgestellt: Jennifer Schevardo leitet seit Kurzem die Arbeitsgruppe „Strategische Personalentwicklung“ und hat sich viel vorgenommen: Sie will die Promovierendenbetreuung am HZB stärken und Qualifizierungsangebote ausbauen. Ein neues Thema ist die Karrierebegleitung von Mitarbeitenden. Im Interview auf Seite 4 erzählt sie: „Wir wollen die Personalentwicklung als Anlaufstelle etablieren, wo sich Mitarbeitende bei Fragen zu ihrer Laufbahn Unterstützung einholen können. Darüber hinaus machen wir auch Angebote an die Führungskräfte, um sie noch stärker für das Talentmanagement nach innen zu gewinnen.“

Wie immer geben wir in der „lichtblick“ einen Einblick in das Leben auf unserem Campus und stellen wir interessante Menschen, die am HZB arbeiten, vor. Dieses Mal haben wir die Portugiesin Ana Anselmo getroffen, die in der Nutzerkoordination unsere Gastforscherinnen und -forscher mitbetreut. Auch drei junge Menschen, die nach Deutschland flohen und nun am HZB eine Ausbildung begonnen haben, erzählten uns ihre Geschichte.

Aus dem Inhalt (Online-Ausgabe)

(sz)