Fremdkörper, die aus medizinischen Gründen in den menschlichen Körper eingebracht werden, stößt der Organismus oftmals ab. Am HZB arbeiten Forschergruppen daran, solche Abstoßungsprozesse zu verstehen und zu minimieren. Festkörperimplantate können zum Beispiel verträglicher werden, wenn sie mit einer Schicht körpereigener Moleküle, sogenannter Lipide, überzogen werden. Wie es gelingen kann, dass diese Moleküle auf Implantaten haften und wie sie sich unter körperspezifischen Bedingungen auf den Oberflächen verhalten, das können die Forscher mithilfe der Neutronenstreuung an biologischen Modellsystemen herausfinden. Am HZB stehen ihnen dafür spezielle Apparaturen zur Verfügung.

Blick auf ein Messinstrument am BER II, das auf die Untersuchung dünner Schichten von biologischen
Proben und weicher Materie spezialisiert ist.