Materialien für Morgen

Die Eigenschaften makroskopischer Stoffe lassen sich oft auf die Besonderheiten ihrer atomaren Bestandteile zurückführen. Erst wenn Forscher diese  Zusammenhänge kennen, können sie Werkstoffe oder Bauteile mit gewünschten Eigenschaften entwickeln, die kompakter, flexibler, robuster, leichter oder effizienter sind als heutige.

Magnetische Domänen erstmals in 3D sichtbar.

Magnetismus im Mikro- und Nanokosmos
verstehen, um zum Beispiel immer
leistungsstärkere Festplatten für
Computer herstellen zu können.


Zwei Beispiele für erfolgreiche Experimente zur Hochtemperatursupraleitung mit Neutronen:

Forscherinnen und Forscher am HZB haben in Kooperation mit einer internationalen Wissenschaftlergruppe bei allen Eisen basierten Supraleitern eine universelle magnetische Signatur entdeckt, selbst wenn die jeweiligen Materialien ansonsten unterschiedliche chemische Eigenschaften haben.

In Lanthan-Strontium-Manganat, einem elektrisch leitendenden Stoff, der ebenso wie Hochtemperatursupraleiter durch Dotieren von Isolatormaterialien hergestellt wird, verhalten sich freie Elektronen für kurze Zeit wie ein Gas. Sie werden jedoch rasch wieder fest im Kristallgitter gebunden. Das Experiment beweist: Supraleitung existiert auf Dauer nicht in diesem Grundstoff. 


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