Open Access - was ist das?

Sie haben den Ausdruck Open Access schon mal gehört und wissen damit wenig anzufangen? Sie wollen wissen, was es mit der Berliner Erklärung auf sich hat? Wie steht es mit Open Access in der wissenschaftlichen Community, wie in der Helmholtz-Gemeinschaft? Steht bei Veröffentlichungen Open Access in einem Gegensatz zu Qualitätssicherung?‡ Hier wird Ihnen geholfen! Genauere Informationen über Open Access am Zentrum finden Sie auf unserer internen Seite.

Zweitveröffentlichungsrecht nach §38 (4)

Mit der letzten Änderung des Urheberrechts 2013 wurde in §38 UrhG Absatz 4 ein nicht ausschließbares Zweitveröffentlichungsrecht bei Veröffentlichungen für die Urheber in Einrichtungen mit überwiegend öffentlicher Förderung eingeführt. Es erlaubt diesen, Artikel in Zeitschriften, welche mindestens zweimal im Jahr erscheinen, ein Jahr nach Erscheinen in der akzeptierten Manuskript-Version (nicht in der Verlagsversion) öffentlich zugänglich zu machen (green open access). Dafür steht das HZB-Repositorium zur Verfügung.

Das Recht dazu haben die Urheber, also die Autoren. Durch die Veröffentlichungsordnung des HZB erhält das HZB ebenfalls dieses Nutzungsrecht. Das HZB fordert deshalb alle Autoren auf, entsprechende Versionen in PASTA zu hinterlegen. Die Embargo-Frist wird vom System automatisch beachtet. Achtung: Die Verlagsversion darf dafür nicht verwendet werden!

Es wird in Zukunft auch um die freie Zugänglichkeit zu wissenschaftlichen Forschungsdaten/Primärdaten gehen. Darüber wird zu reden sein, auch bei uns im Haus. Bitte reden Sie mit!

Und bleiben Sie informiert. Das Helmholtz Open Access Project unterhält einen Newsletter. Sie können den hier einsehen.

Falls Sie ein vages Gefühl haben, dass die Veröffentlichung in einem kommerziellen Journal für Qualitätssicherung steht oder dass Open Access mit Zensur durch die Regierung zu tun hat, kann es sein, dass Sie unter den Einfluss eines Kampfhundes geraten sind, siehe den Artikel in Nature, einem kommerziellem Verlag.