File-Cluster (Windows)

Das File-Cluster ist ein Windows- Failover-Cluster, welches aus drei Fileservern besteht. Der Datenspeicher befindet sich auf einem gespiegelten SAN. Beides ermöglicht eine sehr hohe Verfügbarkeit.

Für Arbeitsgruppen und Projekte können für Bürodaten Gruppenverzeichnisse von 10 bis ca. 200 GB beantragt werden, für welche jeweils ein bis zwei Verantwortliche benannt sein müssen. -> zum Antragsformular

Zugriff

Der Name des Gruppenverzeichnisses ist auch gleichzeitig der Freigabename. Der Zugriff erfolgt über den smb3.0 Pfad

               \\share.basisit.de\Freigabename

In Windows kann dieser Pfad direkt in die Adresszeile des Explorer-Fensters eingegeben werden oder mit „Netzlaufwerk verbinden“ einem Laufwerksbuchstaben zugewiesen werden. Auf Wunsch wird auch der gesamten Gruppe das Gruppenverzeichnis automatisch bei der Anmeldung an einem Rechner einem festen Laufwerksbuchstaben zugewiesen.

Zugriffsrechte

Die Zugriffsrechte werden über die normalen Windows-Sicherheitseinstellungen für Dateien geregelt. Zugriff auf ein Gruppenverzeichnis hat nur, wer explizit als Berechtigter eingetragen wurde und auch dann sieht jeder Benutzer nur die Ordner und Dateien, auf die er mindestens das Leserecht besitzt.

Die Zugriffsrechte werden über Sicherheitsgruppen im Active Directory erteilt. Für jedes Gruppenverzeichnis wird eine Zugriffsgruppe Freigabename_Serverbenutzer angelegt, die mindestens das Leserecht auf das Root-Verzeichnis der Freigabe besitzt. In dieser Gruppe müssen alle Gruppenmitglieder eingetragen sein. Dies kann auch indirekt durch Gruppenschachtelungen erfolgen.

Darüber hinaus können bei Bedarf beliebig weitere Sicherheitsgruppen im Active Directory angelegt werden. Für ganze Abteilungen existieren automatisch gepflegte, immer aktuelle Sicherheitsgruppen der Form AG-Abteilungsname (z.B. AG-A-DM).

Verwaltung der Zugriffsrechte

Die für die Gruppe verantwortlichen Personen haben Vollzugriff auf die gesamte Struktur und entscheiden, wer welche Zugriffsrechte erhält. Sie können in alle, zur Gruppe gehörenden Sicherheitsgruppen über eine einfache Konsole Mitglieder hinzufügen oder entfernen. Diese Konsole befindet sich jeweils im Root-Verzeichnis der Freigabe.

Auf Wunsch wird den Verantwortlichen auch ermöglicht, selbst Gruppen anzulegen. Hierfür wird dann eine spezielle Konsole auf den SAS-Terminalservern zur Verfügung gestellt. Bitte sprechen Sie uns an.

Datensicherung

Die Datensicherung erfolgt zweistufig.

  1. Vorgängerversionen
    Der Volumeschattenkopie-Dienst erstellt montags bis freitags von 7:00 bis 16:00 Uhr alle drei Stunden einen Schnappschuss aller Daten, so dass nach Änderungen an Dateien und Ordnern immer auf Vorgängerversionen im entsprechenden Zeitfenster zurück gegriffen werden kann. Dies gilt auch für gelöschte Dateien.
    Die Schattenkopien dürfen dabei 10% des zur Verfügung stehenden Speicherplatzes belegen und es können maximal 64 Kopiesätze angelegt werden. Danach wird die älteste Kopie jeweils überschrieben.
    Das benötigte Speichervolumen hängt von der Anzahl und Größe der zuletzt geänderten Dateien ab. Solange die 10% nicht erreicht sind, kann bei 4 Kopien am Tag also auf 16 Arbeitstage zurückgegriffen werden

  2. Zentrales Backup
    Über die zentrale Datensicherung findet täglich in der Nacht eine inkrementelle Sicherung und einmal im Monat eine Vollsicherung statt.
    Die inkrementellen Sicherungen werden 6 Wochen aufbewahrt, die monatlichen Vollsicherungen ein Jahr.

Datenwiederherstellung

  1. Vorgängerversionen
    Daten aus den „Vorgängerversionen“ können von jedem Benutzer selbst und sehr einfach wiederhergestellt werden.
    • Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Datei, von der Sie eine ältere Version zurück haben möchten oder auf den Ordner, in dem sich gelöschte Dateien befanden.
    • Wählen Sie „Vorgängerversion wiederherstellen“ aus. In einen Fenster werden alle zur Verfügung stehenden Versionen angezeigt.
    • Mit „Kopieren“ oder „Wiederherstellen“ können die gewünschten Dateien zurückgeholt werden.
      Eine einzelne Datei kann aber auch direkt mit der Maus in ein beliebiges Verzeichnis gezogen werden.
      Ein Ordner kann auch durch Doppelklick geöffnet werden und die darin befindlichen Dateien einzeln kopiert werden.
  2. Zurückspielen aus der zentralen Datensicherung
    Befinden sich die Daten nicht mehr unter den „Vorgängerversionen“, können sie nur von einem Administrator aus der IT-Abteilung zurückgespielt werden.
    Bitte setzen Sie sich dazu mit uns in Verbindung und teilen uns den genauen Namen und Pfad sowie das möglichst genaue Datum mit. Wir werden uns mit Ihnen in Verbindung setzen.