Experimente mit Neutronenstreuung in Kombination mit starken Magnetfeldern und tiefen Temperaturen – dafür steht das Helmholtz-Zentrum Berlin. Nirgendwo sonst existiert mehr Know-How, um Proben innerhalb extrem starker Magnetfelder mit Neutronen zu beschießen und so aktuellsten Fragen aus Physik, Chemie, Biochemie und den Materialwissenschaften nachzugehen.
Am Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie - ehemals Hahn-Meitner-Institut - entsteht zurzeit ein neuer, international einzigartiger Hochfeldmagnet mit einer Feldstärke von 25 bis 30 Tesla – etwa eine Million Mal stärker als das Erdmagnetfeld und der stärkste Magnet für Neutronenexperimente weltweit.
Das Projekt ist vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Februar 2007 bewilligt worden. Der Gesamtumfang der Investitionen beträgt rund 20 Millionen € bei einer Bauzeit von rund 5 Jahren.
Das dazugehörige Instrument zum Nachweis der Neutronen EXED (Extreme Environment Diffractometer) befindet sich in der 2005 fertig gestellten Neutronenleiterhalle II (NLH II).
Der Hochfeldmagnet wird in Zusammenarbeit mit dem "National High Magnetic Field Laboratory", Florida, entwickelt. Aus formalrechtlichen Gründen ist der Kooperationspartner für das Helmholtz-Zentrum Berlin eine nicht gewinnorientierte Gesellschaft, die "Florida State University Magnet Research and Development, Inc."
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