Das Helmholtz-Zentrum Berlin betreibt die Neutronenquelle BER II und die Synchrotronquelle BESSY II. Diese Geräte und die damit verbundenen Instrumente, die Forscher aus aller Welt für Experimente nutzen, kontinuierlich zu verbessern und auszubauen, ist eine der wichtigsten Aufgaben der Wissenschaftler am HZB: Nur darüber kann das HZB auch in Zukunft attraktive Forschungsplätze anbieten. Deshalb befinden sich zurzeit eine Reihe wichtiger Projekte in der Realisierungsphase: Am Standort Berlin- Wannsee entsteht bis 2013 der mit einer Feldstärke von bis zu 30 Tesla weltweit stärkste Magnet für Neutronenexperimente. Technische Meilensteine, die der Forschung am HZB zusätzlichen Schub verleihen, sind auch der Umbau der „kalten Quelle“ sowie das Flugzeitspektrometer NEAT, die derzeit realisiert werden. In Berlin-Adlershof soll in den nächsten fünf Jahren im Rahmen des Projekts BERLinPro ein supraleitender Linearbeschleuniger (Linac) entwickelt werden, der die Tür zu neuen Anwendungsbereichen aufstoßen wird. Das Kompetenzzentrum Dünnschicht- und Nanotechnologie für Photovoltaik Berlin (PVcomB) gilt ebenfalls als wichtiges Zukunftsprojekt des HZB und soll neuen Ideen im Bereich der Solarzellenentwicklung den Weg in die industrielle Umsetzung erleichtern.
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