News und Pressemitteilungen 2010

  • 20.12.2010

    Einstein-Stiftung wählt Nils Nüsse für „Berlin der Begegnungen“ aus

    Die Einstein-Stiftung Berlin hat 18 exzellente, engagierte junge Menschen zum Workshop „Berlin der Begegnung“ ausgewählt. Das Interesse an diesem Workshop ist groß, denn er ist ein wichtiges Instrument der Spitzenförderung Berlins. Die Wahl der Einstein-Stiftung fiel auf Nils Nüsse, der als Doktorand im Institut Nanometeroptik und Technologie des HZB arbeitet.
    Wir gratulieren Herrn Nüsse herzlich zu dieser Auszeichnung. [...].

  • Foto: Sebastian Bolesch / BMBF17.12.2010

    Henning Döscher gewinnt Essay-Wettbewerb "Welt der Zukunft"

    Wissenschaftler können nur trockene Texte verfassen? Von wegen! Der Solarforscher Henning Döscher hat gestern dieses Vorurteil klar widerlegt: Er erzielte den ersten Preis im Essay-Wettbewerb „Welt der Zukunft ‚Energie 2050‘ “. Im Rahmen der Abschlussveranstaltung zum Wissenschaftsjahr der Energie, welches vom HZB intensiv unterstützt wurde, erhielt er gestern von Forschungsministerin Schavan die Sieger-Urkunde – und die Aussicht auf einen spannenden Preis: Döscher wird an einer Reise eines Forschungsschiffes des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung in der Helmholtz-Gemeinschaft teilnehmen. [...].

  • 16.12.2010

    17. Dezember: Berufungsvortrag für die W3-Professur Solar Fuels

    Am 17. Dezember wird Dr. Frank Osterloh einen Vortrag an der TU Berlin halten, der im Rahmen des gemeinsamen Berufungsverfahren der TU Berlin und des HZB auf eine W3-Professur "Solar Fuels" stattfinden wird. Der Vortrag beginnt um 9 Uhr c.t. und findet an der TU Berlin, Raum MA 415, Straße des 17. Juni 136, 10623 Berlin, statt. [...].

  • Jan Behrends (m.) nahm den Ernst-Reuter-Preis von <br/> FU-Präsidenten Prof. Dr. Alt (l.) entgegen <br/> Foto:B. Wannenberger/FU Berlin10.12.2010

    Jan Behrends hat den Ernst-Reuter-Preis der FU Berlin gewonnen

    Für seine erfolgreich am HZB abgeschlossene Dissertation hat Dr. Jan Behrends den Ernst-Reuter-Preis verliehen bekommen. Der mit 5000 Euro dotierte Preis wird jährlich für herausragende und zukunftsweisende Promotionsarbeiten von der Freien Universität Berlin vergeben. Die Preisübergabe fand am 6. Dezember im Rahmen einer Festveranstaltung statt, an der auch seine Betreuer Dr. Klaus Lips vom Institut für Silizium-Photovoltaik und Prof. Dr. Robert Bittl vom Fachbereich Physik an der FU Berlin teilnahmen. [...].

  • Die Grenzen der magnetischen Domänen können am Computer<br />dreidimensional dargestellt werden.<br />Grafik: HZB/Manke, Grothausmann23.11.2010

    Bildgebung mit Neutronen: Magnetische Domänen erstmals in 3-D sichtbar

    Bisher konnten magnetische Domänen nur zweidimensional abgebildet werden. Wissenschaftlern des Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) ist es nun gelungen, diese Bereiche im Inneren von magnetischen Stoffen zum ersten Mal dreidimensional darzustellen. Sie publizieren dies in der Zeitschrift Nature Communications.
    [...].

  •  Die erste am PVcomB produzierte Silizium-Schicht<br> auf 30x30 cm2 Glas20.11.2010

    PVcomB produziert erste Schichten

    Die Arbeiten am PVcomB (Kompetenzzentrum Dünnschicht- und Nanotechnologie für Photovoltaik Berlin) gehen in die heiße Phase: Am 15.11. erfolgte die erste eigene Beschichtung von 30 x 30 cm² Glassubstraten mit Dünnschicht Silizium. Die Deposition erfolgte an einer Beschichtungsanlage der Firma Applied Materials, die am PVcomB aufgebaut wird. [...].

  • Der 3-D-Schnitt durch den Kern einer Adenokarzinom-Zelle<br />einer Maus zeigt den Nukleolus (NU) und die quer durch den Kern<br />verlaufenden Membrankanäle (NMC) mittels Röntgen-Nanotomo-<br />graphie.<br />Foto: HZB/Schneider18.11.2010

    Neues Mikroskop beleuchtet Ultrastruktur von Zellen

    HZB-Forscher können kleinste Zellbestandteile in ihrer natürlichen Umgebung sichtbar machen – die Zelle bleibt intakt

    Forscher des Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) haben ein neues Mikroskop für die Röntgen-Nanotomographie entwickelt. Mit diesem können sie die Struktur kleinster Bestandteile von Säugetierzellen dreidimensional darstellen. Zum ersten Mal wird die Zelle, um sie zu untersuchen, nicht chemisch fixiert, eingefärbt oder zerschnitten. Stattdessen wird sie intakt tiefgefroren und in ihrer natürlichen Umgebung erforscht. Das neue Verfahren liefert sofort ein 3-D-Bild und schließt so eine Lücke zwischen herkömmlichen Mikroskopie-Verfahren. [...].

  • Dr. Aleksandr Matveenko15.11.2010

    Aleksandr Matveenko erhält neue „Helmholtz-Russia Joint Research Group”

     

    Dr. Aleksandr Matveenko und sein russischer Kollege Dr. Oleg Shevchenko können sich freuen: Denn sie haben sich im Helmholtz-internen Wettbewerb gegen 23 hochrangige Vorschläge durchgesetzt und werden als eine von sechs neuen russisch-deutschen Nachwuchsgruppen mit bis zu 150.000 Euro jährlich gefördert. Mit diesem Geld sollen enge Kooperationen zu Nachwuchswissenschaftlern in Russland ermöglicht werden, um gemeinsame Forschungsprojekte, Experimente und Expeditionen durchzuführen. [...].

  • Das K1-XV-Linienspektrum von Beryllium-Oxid ändert seine Struktur abhängig vom Projektil: Bei stark geladenen Xe31+-Ionen zeigt sich eine metallische Struktur. Grafik: HZB/Schiwietz.08.11.2010

    Forscher haben möglicherweise das schnellste Schmelzen aller Zeiten beobachtet

    Wissenschaftler des Helmholtz-Zentrum Berlin haben bei Beryllium-Oxid (BeO) exotisches Verhalten beobachtet, wenn dieses mit schnellen Schwerionen beschossen wird: Die Elektronen des BeO scheinen nach dem Beschuss geradezu „verwirrt“ und vergessen völlig die Materialeigenschaften ihrer Umgebung. Die Messergebnisse zeigen Veränderungen in der Elektronenstruktur an, die durch ein extrem schnelles
    Schmelzen rund um die Einschussbahn der Schwerionen erklärt werden können. Wenn diese Interpretation zutrifft, wäre es das schnellste Schmelzen, das je beobachtet wurde. Die Forscher publizieren dieses Ergebnis in Physical Review Letters (DOI:10.1103/Phys.Rev.Lett.105, 187603 (2010)). Die Daten, die zu dieser Publikation führten, entstammen Messungen am Ionenstrahllabor (ISL) und wurden nach dessen Abschaltung ausgewertet. [...].

  • 26.10.2010

    Magnetischer Fingerabdruck zeigt Stromverlust an

    HZB-Forscher zeigen, warum lichterzeugter Strom in organischen Solarzellen teilweise verloren geht

    Herkömmliche Solarzellen aus kristallinem Silizium werden aufwendig und Energie intensiv hergestellt. Organische Solarzellen sind kostengünstiger, produzieren aber bisher noch zu wenig Strom. Woran das liegt, ist bis heute nicht vollständig geklärt. Eine von HZB-Forschern entwickelte Methode zeigt nun, dass der Stromfluss in der Solarzelle vom Spin der stromtragenden Teilchen abhängen kann.

    Seit rund zehn Jahren beschäftigen sich Wissenschaftler mit organischen Solarzellen. Sie können umweltfreundlich hergestellt werden und lassen sich auf unterschiedlichste Materialien, zum Beispiel Plastikfolie, aufbringen. Verglichen mit Silizium-Solarzellen produzieren sie aber nur ein Fünftel der elektrischen Energie – ein Großteil des Stroms versickert im Material. [...].

  • 20.10.2010

    Helmholtz-Zentrum Berlin eröffnet Schülerlabor in Adlershof

    am Donnerstag, den 28. Oktober, Beginn: 11:00 Uhr

    u.a. mit einer 5. Klasse der Grundschule am Mohrweg. Die Kinder zeigen in einer kurzen Performance mit farbigen Luftkissen, wie sich die Grundfarben des Lichts vereinigen. Dies und weitere Experimente zum Thema Licht und Farben.

    Das Schülerlabor Blick in die Materie hat nun - wie das Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) zwei Standorte: Berlin-Wannsee und Berlin-Adlershof. In Wannsee haben seit seiner Eröffnung im Jahr 2004 bereits über 5000 Kinder und Jugendliche das Angebot zum selbstständigen Experimentieren genutzt. In Adlershof können Schülerinnen und Schüler nun in der Umgebung des Elektronenspeicherrings BESSY II die Faszination der Physik erleben. Die altersgerechte Aufbereitung der Experimentiertage, engagierte Betreuung vor Ort und ein hohes Maß an Selbstständigkeit charakterisiert die Arbeit im Labor. [...].

  • 12.10.2010

    Grünes Licht für BERLinPro

    Helmholtz-Zentrum Berlin entwickelt neuartige Beschleunigertechnologie

    Der Helmholtz-Senat, das oberste Entscheidungsgremium der Helmholtz-Gemeinschaft, hat in seiner Herbstsitzung einstimmig die Realisierung des Projekts BERLinPro unter Federführung des Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) empfohlen. Die Finanzierung des Projekts als strategische Ausbauinvestition ist damit sichergestellt. Über eine Laufzeit von fünf Jahren investieren die Helmholtz-Gemeinschaft, das Land Berlin und das HZB insgesamt 25 Millionen Euro.

    Mit dem Projekt BERLinPro  [...].

  • Preisverleihung in Valencia16.09.2010

    Unermüdliches Engagement für die Sonnenenergie

    HZB-Forscher wird für seine erfolgreichen Forschungen mit Solar-Preis geehrt

    Prof. Dr. Hans-Werner Schock, Institutsleiter und Bereichssprecher Solarenergieforschung am Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB), hat am 9. September im Rahmen der 25. „European Photovoltaic Solar Energy Conference and Exhibition“ in Valencia den renommierten „Becquerel-Preis“ erhalten. Die EU-Komission ehrt den HZB-Wissenschaftler damit für sein Lebenswerk im Bereich der Photovoltaik.

    Die Preisverleihung fand anlässlich der größten europäischen Photovoltaikkonferenz statt, die dieses Jahr gemeinsam mit der 5. „World Conference on Photovoltaic Energy Conversion“ veranstaltet wurde. Hans-Werner Schock erhielt den „Becquerel-Preis“ im Anschluss an seinen Plenar-Vortrag zum Thema „Status und Weiterentwicklung der CIS und verwandten Solarzellen“. Laudator war Daniel Lincot, Forschungsleiter Solarenergie der Ecole Nationale Supérieure de Chimie de Paris (ENSCP). [...].

  • Nahaufnahme des Liquid-Jet. 10.09.2010

    LiXEdrom: Neuartige Messkammer für Röntgen-Untersuchungen am Flüssigkeitsjet

    Bisher waren weiche Röntgen-Emissionsmessungen (XES) an Flüssigkeiten nur durch Membranfenster möglich. Nun ist es Forschern am Helmholtz-Zentrum Berlin gelungen, XES am Synchrotron an einem freien Mikro-Flüssigkeitsstrahl durchzuführen.

    Röntgenstrahlen sind für viele wissenschaftliche Untersuchungen das Mittel der Wahl. Wenn man eine Probe mit ihnen bestrahlt, holen sie viele Informationen zum Strukturaufbau des Stoffes ans Licht. Doch leider gilt dies in der Regel nur für Feststoffe, denn die Probe muss sich während der Bestrahlung mit weicher Röntgenstrahlung im Vakuum befinden. Für Flüssigkeiten bedeutet dies: das Wasser muss weg. Im Falle von biologischen Proben, zum Beispiel Proteinen, zerstört man damit aber zugleich deren Lebensraum. Die Lösung dieses Problems bestand bisher darin, Flüssigkeiten durch Membranen hindurch zu messen. Mit ihrer Hilfe wird die evakuierte von der nichtevakuierten Seite getrennt. Allerdings kann dabei nicht ausgeschlossen werden, dass Membraneffekte das Messergebnis verfälschen. [...].

  • 10.09.2010

    Viele Wege führen zur Supraleitung

    HZB-Wissenschaftler entdecken universelle Eigenschaft supraleitender Materialien

    Eine neue Klasse von Supraleitern weckt seit ihrer Entdeckung 2008 das Interesse der weltweiten Forschung. Anders als die bisher bekannten Kupfer-Keramiken (Kuprate) bestehen sie in ihrer Grundstruktur aus Eisenverbindungen. Vor allem weil sie sich in vielen grundlegenden Fragen des Strukturaufbaus von den Kupraten unterscheiden, erhofft man sich neue Erkenntnisse darüber, wie das Phänomen der Supraleitung entsteht.
    Forscher des Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) haben nun in Kooperation mit einer internationalen Wissenschaftlergruppe eine magnetische Signatur entdeckt, die universell bei allen Eisen basierten Supraleitern auftritt, auch wenn die Stammverbindungen, aus denen die Supraleiter entstanden, unterschiedliche chemische Eigenschaften haben. [...].

  • 08.09.2010

    ZDF heute journal vom 7.9.2010, 21:45 Uhr - HZB Doktorandin Kathrin Lange spricht zum Thema "Fachkräftemangel in Deutschland"

    Frau Kathrin Lange, Doktorandin in der Nachwuchsgruppe für Funktionale Materialien in Flüssigkeiten, unter der Leitung von Prof. Dr. Emad Flear Aziz Bekhit am Helmholtz-Zentrum Berlin gibt Ihr Statement zum Thema "Fachkräftemangel in Deutschland" im ersten Beitrag des ZDF heute journals vom 7. September 2010.

    Link:

    http://www.zdf.de/ZDFmediathek/hauptnavigation/startseite/#/beitrag/video/1132988/ZDF-heute-journal-vom-07092010 [...].

  • 02.09.2010

    Ein schneller Blick auf komplexe Ordnung

    Grundlagenforschung zu magnetischen Ordnungsphänomenen in Festkörpern ist eine der Hauptforschungsrichtungen am HZB, bei denen die Kombination von Neutronen- und Röntgenstreuung eine herausragende Rolle spielt. Materialien mit komplexen magnetischen Strukturen wie z.B. antiferromagnetische Halbleiter lassen sich mit solchen Methoden untersuchen. Hier ordnen sich unterhalb einer bestimmten Temperatur die magnetischen Momente in atomaren Schichten mit alternierender Magnetisierungsrichtung an. Dies führt zu magnetischen Beugungsreflexen, die auch mit Neutronen beobachtet werden können. Röntgenstreuung als komplementäre Methode kann zusätzlich eine hohe Ortsauflösung und, in Kombination mit ultrakurzen Röntgenpulsen, eine sehr hohe Zeitauflösung erreichen. Dies ermöglicht nun die Untersuchung der bisher nicht zugänglichen magnetischen Dynamik solcher komplexer Strukturen. [...].

  • Innerhalb von nur 7 Femtosekunden wird ein Elektron aus dem Eisen (III)-Komplex<br />durch Lichtanregung in ein neues Orbital verschoben. Dieses neue Orbital<br />entsteht durch Überlapp von Eisen- und Wasserorbital.05.08.2010

    Hilfe von der dunklen Seite

    Wissenschaftler können dank „Dark-Channel”-Fluoreszenz aufklären, wie biochemische Stoffe ihre Funktion ausüben

    Spektroskopische Verfahren gehören zu den wichtigsten Methoden, mit denen Wissenschaftler ins Innere von Materialien schauen können. Sie benutzen dazu Lichtwellen, die mit der zu untersuchenden Probe in Wechselwirkung treten.

    Wissenschaftler des Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie (HZB) haben nun mithilfe der Röntgenabsorptionsspektroskopie die Verschiebung von elektrischen Ladungen in gelösten Stoffen beobachtet, den sogenannten Elektronentransfer. Sogar Aussagen zum zeitlichen Ablauf des Prozesses sind möglich. Damit können sie auf mikroskopischer Skala herausfinden, wie zum Beispiel gelöste biochemische Stoffe ihre Funktion in ihrer natürlichen Umgebung ausüben.
    [...].

  • Mikroskopische Aufnahme einer Graphenschicht auf Nickel-Substrat.<br /> Auf dem Bild links, aufgenommen bei einer beliebigen Vorspannung<br />der Mikroskopspitze sieht man nur dunkle Streifen. Erst wenn<br />die Vorspannung spektroskopisch gezielt auf die C60-Moleküle<br />abgestimmt wird (rechts), werden die Moleküle unter der Graphen-<br />schichtals Ursache für das Streifenmuster sichtbar.12.07.2010

    Wie sich Fußball-Moleküle unter Oberflächen schieben - HZB-Forscher beobachten atomare Vorgänge beim Dotieren von Halbleitermaterialien

    Fulleren und Graphen, die beiden noch nicht lange bekannten Formen des Kohlenstoffs regen seit ihrer Entdeckung (Fulleren 1970, Graphen 2004) die Phantasie der Forscher an. Insbesondere mit Graphen wollen sie ein neues Kapitel der Elektronik beginnen, da das Halbleitermaterial eines Tages das Schlüsselelement Silizium ablösen könnte. Dazu muss man Graphen  - das ist eine einzelne Atomschicht Graphit - mit Fremdatomen dotieren können. Und zwar so, dass die wichtigen Struktureigenschaften des Graphens erhalten bleiben. Wissenschaftler des Helmholtz-Zentrums Berlin für Materialien und Energie (HZB) berichten in der Online-Vorabveröffentlichung der Ausgabe vom 10. August der Zeitschrift Advanced Materials (DOI: 10.1002/adma.201000695) über eine neue Mikroskopie-Technik. Mit ihr können sie zeigen, wie sich einzelne zum Dotieren verwendete Fulleren-Moleküle unter die Graphen-Schicht schieben, die zuvor auf einem Nickel-Substrat abgeschieden wurde. [...].

  • 28.06.2010

    Neue Telefonnummern für das HZB!

    Alle 2.500 Apparate des HZB erhalten neue Durchwahlen!
    Die Umstellung der Telefonanlage auf neue, HZB-weit geltende Rufnummern erfolgt zwischen
    Freitag, dem 9. Juli, und Sonntag, dem 11. Juli 2010.

    Die neuen Telefonnummern:
    Lise-Meitner-Campus (Wannsee): 8062 4 + vierstellige Durchwahl
    Wilhelm-Conrad-Röntgen-Campus (Adlershof): 8062 1 + vierstellige Durchwahl
    [...].

  • Großflächenbeschichtung am Fraunhofer IST </br>(Reiner Meier, BFF Wittmar)23.06.2010

    Forschung für die Dünnschichtphotovoltaik - Fraunhofer IST und HZB vereinbaren enge Zusammenarbeit

    Wie kann der Wirkungsgrad von Solarzellen weiter gesteigert werden? Wie können die Kosten gesenkt werden? Antworten auf diese und andere Fragen zur Dünnschichtphotovoltaik geben das Fraunhofer-Institut für Schicht- und Oberflächentechnik IST und das Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie (HZB) künftig gemeinsam. Beide Institute wollen ihre zentralen Kompetenzen zukünftig bündeln: das Fraunhofer IST bringt sein know how zur Dünnschichttechnik ein, das HZB ist führend auf dem Gebiet der Dünnschichtphotovoltaik. [...].

  • 07.06.2010

    Gute Stimmung bei der Langen Nacht der Wissenschaften

    Bei sommerlichem Wetter besuchten etwa 4.600 Besucher das Zentrum, ließen sich unsere Wissenschaft erklären und bestaunten die Exprimentierplätze der Großgeräte sowie die Labore der Solarenergie und experimentierten fleißig im Schülerlabor.

    Groß und Klein genossen den Nachtmittag und Abend in der Sonne bei einem bunten Rahmenprogramm und guter Laune. [...].

  • Christian Stamm an der BESSY II-Beamline zum Femtoslicing25.05.2010

    Erst die Bahn, dann der Spin

    Neuartige Speichermaterialien sollen in Zukunft aus magnetischen Filmen bestehen. Am HZB haben Wissenschaftler erstmals herausgefunden, wie schnell sich magnetische Teilchen steuern lassen.
    Christian Stamm und seine Kollegen vom Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie (HZB) blicken auf sechs Jahre Pionierarbeit am Synchrotronring BESSY II zurück. Sie haben ein weltweit einzigartiges Experiment zum so genannten Femtoslicing aufgebaut und publizieren nun erstmals ein Ergebnis, das in Zusammenarbeit mit einer externen Nutzergruppe erzielt wurde. In der kommenden Ausgabe des Magazins Nature berichten sie zusammen mit ihren Kollegen aus Strasbourg, wie schnell der Magnetismus eines Materials beeinflusst werden kann. [...].

  • 11.05.2010

    Durchlässige Grenze - Tunneln erwünscht

    Die Korngrenzen in bestimmten Dünnschicht-Materialien sind für Ladungsträger kein Hindernis. Vielmehr helfen sie dabei, Verluste beim Ladungstransport zu verringern. Forschern vom Helmholtz-Zentrum Berlin gelingt experimenteller Nachweis für eine gewagte Theorie, publiziert in Physical Review Letters. [...].

  • 04.05.2010

    Röntgenstrahlen nehmen Magnete unter die Lupe

    Eine neue, in Berlin entwickelte Untersuchungsmethode könnte Einzug in die Lehrbücher finden. Sie macht vor allem kompakte, dicke Materialien und magnetische Materialien zugänglich, die in der Halbleitertechnologie verwendet werden. [...].

  • 27.04.2010

    WUNDERKAMMER WISSENSCHAFT - Wanderausstellung in Adlerhof

    Vom 27.04.-03.06.2010 ist Adlershof die 6. Station für die Wanderausstellung "Wunderkammer Wissenschaft" der Helmholtz-Gemeinschaft. Faszinierende Einblicke in die Welt der Wissenschaften geben rund 500 akustisch untermalte und zum Teil bewegte Bilder aus den 16 Zentren der Helmholtz-Gemeinschaft.

    Die Ausstellung befindet sich im Zentrum für IT und Medien, Albert-Einstein-Straße 14, 12489 Berlin - direkt gegenüber vom Hauptgebäude des HZB.

    Öffnungszeiten:
    Montag-Freitag: 08:00-18:00 Uhr

    Der Eintritt ist frei! [...].

  • 21.04.2010

    22. April Girls Day: 70 Mädchen besuchen das HZB

    70 Mädchen aus dem Klassenstufen 5-10 haben am 22. April die Möglichkeit, an beiden Standorten des HZB eher „männertypische“ Berufe und Arbeitsplätze kennenzulernen. [...].

  • Prof. Dr. Eberhard Jaeschke19.04.2010

    Bundesverdienstkreuz für Prof. Dr. Eberhard Jaeschke

    Der langjährige Geschäftsführer der Berliner Elektronenspeicherring-Gesellschaft für Synchrotronstrahlung (BESSY) wird für seine Verdienste zur Entwicklung von Teilchenbeschleunigern geehrt

    Prof. Dr. Eberhard Jaeschke, 1991 bis 2008 Technischer Geschäftsführer der Berliner Elektronenspeicherring-Gesellschaft für Synchrotronstrahlung (BESSY), erhält am 21. April aus den Händen des Berliner Wissenschaftssenators, Jürgen Zöllner, das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse. [...].

  • 14.04.2010

    Katalase und Methämoglobin: so ähnlich und doch verschieden

    Wichtige physiologische Prozesse beim Fettabbau und Sauerstofftransport aufgeklärt

    Die Katalase ist eines der wichtigsten Enzyme im menschlichen Organismus und daher vielfach untersucht. Trotzdem war bislang nicht bekannt, warum das Protein, dessen aktives Zentrum ähnlich wie beim Methämoglobin aufgebaut ist, ein deutlich anderes Verhalten zeigt. Forscher des Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie (HZB) haben in Kooperation mit einem internationalen Wissenschaftlerteam dieses Rätsel gelöst. Sie publizieren die Ergebnisse in der online erscheinenden Ausgabe der Zeitschrift Physical Chemistry Chemical Physics. [...].

  • 07.04.2010

    Lange Nacht der Wissenschaften 2010 am HZB - Programmpräsentation

    Vorstellung des Programms zur Langen Nacht der Wissenschaften 2010 in Wannsee am 14.04. und in Adlershof am 20.04.

    Es werden noch Helfer gebraucht... [...].

  • 01.04.2010

    20 Jahre Siemens Betriebsfeuerwehr am HZB

    Ein rundes Jubiläum hat heute die Betriebsfeuerwehr am Standort Wannsee des HZB gefeiert: Die „Löschgruppe HMI“ der Siemens-Werksfeuerwehr nahm am 1. April 1990 ihren Dienst auf. Seitdem sorgen Siemens-Mitarbeiter im Auftrag des heutigen HZB dafür, dass das Forschungszentrum sich professionell gegen Brand- und Katastrophenfälle schützt [...].

  • Behandlungsstatistik: Jede Säule steht für ein Jahr erfolg-<br />reicher Tumortherapie mit Protonen. Auf den Platten sind<br />die Blenden aller in diesem Jahr behandelter Patienten<br />aufgeklebt. Das Original hängt im Flur des P-Gebäudes.22.03.2010

    1500 Patienten der Augentumortherapie behandelt

    Mit Ende der dritten Behandlungswoche des Jahres 2010 ist eine runde Zahl erreicht: Am 19. März 2010 um 17:08 Uhr haben Ärzte der Charité den Augentumor des 1500. Patienten abschließend mit Protonen am Helmholtz-Zentrum Berlin bestrahlt.

    Geliefert wird der Protonenstrahl, der den Augentumor zerstört, vom HZB-Zyklotron. Der Strahl zerstört den Tumor und schont das umliegende gesunde Gewebe weitgehend. [...].

  • 18.03.2010

    Bundesverdienstkreuz für Prof. Dr. Michael Steiner

    Prof. Dr. Michael Steiner, langjähriger Geschäftsführer des Hahn-Meitner-Instituts (HMI), erhält am 18. März aus den Händen von Bundesforschungsministerin, Annette Schavan, das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse. Mit dieser Auszeichnung würdigt der Bundespräsident vor allem Steiners Beiträge „zur Weiterentwicklung des deutschen Wissenschaftssystems über die bestehenden Grenzen hinaus“. Steiner habe sich mit unermüdlichem Engagement für die Stärkung der europäischen Wissenschaftsinfrastruktur eingesetzt und dabei die Wissenschafts- und Technologieentwicklung eng vernetzt, heißt es in der Begründung. Betont wird dabei, dass Steiner für die am HMI etablierte Solarenergieforschung neue Strukturen geschaffen hat, die es erleichtern, wissenschaftliche Ergebnisse in die Technologieentwicklung zu überführen. [...].

  • 23.02.2010

    Teilchenbeschleuniger und Neutronenquellen im Dienst der Materialforschung

    HZB richtet SNI 2010 aus, zu der sich ab 24. Februar mehr als 700 Wissenschaftler in Berlin treffen

    Die Forschung mit Synchrotron-, Neutronen- und Ionenstrahlen (SNI) gestattet Einblicke in die kleinsten Strukturen, aus denen Materie besteht. Wissenschaftler, die mit solchen Methoden arbeiten, treffen vom 24. bis 26. Februar in Berlin zusammen (Konferenz SNI 2010), was einen spannenden Erfahrungsaustausch erwarten lässt. Neue Ergebnisse eingeschlossen. [...].

  • 08.02.2010

    11.02.2010: Erster Berliner Science Slam - Teilnehmer gesucht!

    Beim Science Slam handelt es sich wie bei seinem Vorbild, dem Poetry Slam, um einen Wettbewerb im Vortragen. Anstelle selbstgeschriebener Texte präsentieren die Teilnehmer hier jedoch selbst erarbeitete Forschungsergebnisse. Das Publikum bildet die Jury und bestimmt, wer am Ende des Abends zum Science-Slam-Sieger gekürt wird. [...].

  • 19.01.2010

    Daten am Ende des Tunnels

    Geordnete Spins verbessern Computer-Arbeitsspeicher

    Forscher vom Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) und der  französischen Grundlagenforschungsorganisation CNRS, südlich von Paris, steuern erstmals mit elektrischen Feldern eine als „Spin“ bezeichnete Eigenschaft von Elektronen so, dass damit Daten dauerhaft gespeichert werden können. Das Prinzip könnte nicht nur die Arbeitsspeicher in Computern revolutionieren, sondern auch andere elektronische Bauteile verbessern. [...].

  • 11.01.2010

    Stickstoff ist nicht so träge wie man denkt - Die neue Erkenntnis soll zu besseren Halbleitermaterialien führen

    Stickstoff ist als Hauptbestandteil der Luft ein allgegenwertiges, aber trotzdem wenig beachtetes Element. Das Molekül gilt als reaktionsträge, man nennt es auch inert. Im Labor arbeitet man deshalb immer dann unter Stickstoffatmosphäre, wenn Sauerstoff oder die Feuchtigkeit der Luft zu aggressiv für empfindliche Proben sind. Der Grund für die Trägheit: Zwei Stickstoffatome sind im Molekül derart fest aneinandergebunden, dass sie für ihre Umgebung kaum Interesse haben. Forscher des Helmholtz-Zentrums Berlin für Materialien und Energie (HZB) kratzen nun an dem sauberen Stickstoff-Image. Im Fachmagazin Physical Review Letters erklären sie, was tatsächlich passiert, wenn Stickstoff mit einem Festkörper, wie zum Beispiel Zinkoxid in Verbindung tritt. [...].

  • Bild: Ein Magnetfeld wird rechtwinklig zur Spinkette angelegt, um diese so zu verändern, dass sie in einen quantenkritischen Zustand übergeht. Mithilfe der Neutronenstreuung werden die charakteristischen Frequenzen der Resonanzen aufgezeichnet. 06.01.2010

    Den Goldenen Schnitt gibt es auch in der Quantenwelt

    Forscher des Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie (HZB) haben in Kooperation mit britischen Kollegen (aus Oxford, den Bristol Universities und dem Rutherford Appleton Laboratory) verborgene Symmetrieeigenschaften erstmals in fester Materie entdeckt. Die Kennzeichen, die den aus Kunst und Architektur bekannten Goldenen Schnitt ausmachen, haben die Forscher im atomaren Aufbau eines Kristalls aus Kobalt-Niobat gefunden. Das Forscherteam veröffentlicht die Ergebnisse in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Science vom 8. Januar. [...].