Quantenphänomene in neuen Materialien

Schwerpunkte der Forschung im Institut Quantenphänomene in neuen Materialien sind Quantenmagnetismus und stark korrelierte Elektronen-Systeme. Neuere Arbeiten konzentrieren sich auf orbitale Ordnung und Fluktuationen in Übergangsmetalloxiden, exotische Quantenzustände in Spinketten und Spinleitern, und die Wirkung der Quantenfluktuationen in stark frustrierten Magneten, wie sie in triangularen oder Pyrochlorgittern realisiert sind. Wir legen besonderen Wert auf die Durchführung aller Aspekte der Forschung, beginnend mit Pulversynthese und Kristallzüchtung über die Charakterisierung der makroskopischen Eigenschaften, die Bestimmung der Kristall- und magnetischen Strukturen und schließlich die Untersuchung von magnetischen Anregungen, in erster Linie mit der Technik der inelastischen Neutronenstreuung. Das Institut betreibt das CoreLab Quantenmaterialien für Kristallzucht und Probencharakterisierung und betreibt die Diffraktometer E2, E4 und E5 am BERII Reaktor sowie zwei Messstationen am Strahlrohr UE46_PGM-1 an der Synchrotronstrahlenquelle BESSY II. Wir in der Lehre an der TU Berlin tätig und führten die jährliche "Berlin School on Neutron Scattering" durch. Außerdem beteiligen wir uns, in der zweiten Förderperiode 2019-2022, am DFG Sonderforschungsbereich "Korrelierter Magnetismus: Von Frustration zu Topologie (SFB 1143)" der TU Dresden.



Kooperationen, Drittmittel

SFB1143

CoreLab Quantenmaterialien

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  • Kristallabor
  • Probenpräparation
  • Labor zur Messung physikalischer Eigenschaften

Publikationen

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