Hochfeldmagnet - Übersicht

Experimente mit Neutronenstreuung in Kombination mit starken Magnetfeldern und tiefen Temperaturen – dafür steht das Helmholtz-Zentrum Berlin. Nirgendwo sonst existiert mehr Know-How, um Proben innerhalb extrem starker Magnetfelder mit Neutronen zu beschießen und so aktuellsten Fragen aus Physik, Chemie, Biochemie und den Materialwissenschaften nachzugehen.

HFM

Hochfeldmagnet in der NLHII

Das Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie verfügt über einen international einzigartigen Hochfeldmagneten mit einer Feldstärke von 26 Tesla – etwa eine Million Mal stärker als das Erdmagnetfeld und der stärkste Magnet für Neutronenexperimente weltweit.

Nach Schließung der Neutronenquelle BER II steht die Hochfeldeinrichtung nicht mehr für Neutronenstreuungsexperimente zur Verfügung.

Das HFM-Team

Das Projekt ist vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Februar 2007 bewilligt worden. Der Gesamtumfang der Investitionen beträgt rund 20,8 Millionen € bei einer Bauzeit von rund 8 Jahren.

Das dazugehörige Instrument zum Nachweis der Neutronen EXED (Extreme Environment Diffractometer) befindet sich in der 2005 fertig gestellten Neutronenleiterhalle II (NLH II).

Der Hochfeldmagnet wurde in Zusammenarbeit mit dem  "National High Magnetic Field Laboratory", Florida, entwickelt. Aus formalrechtlichen Gründen ist der Kooperationspartner für das Helmholtz-Zentrum Berlin eine nicht gewinnorientierte Gesellschaft, die "Florida State University Magnet Research and Development, Inc."