Aktion-Röntgenjahr 2020

Das Jahr 2020 steht ganz im Fokus eines Doppeljubiläums zum Thema „Röntgen“. Bundesweit wird der 125. Entdeckungstag der Röntgenstrahlen und der 175. Geburtstag ihres Entdeckers und ersten Physik-Nobelpreisträgers Wilhelm Conrad Röntgen gefeiert. Aus diesem Anlass haben das Deutsche Röntgen-Museum in Remscheid (DRM) und die Reiss-Engelhorn-Museen in Mannheim (rem) das Projekt „X-perimente – Das Unsichtbare sichtbar machen“ entwickelt.

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Im März 2020 machte das Röntgenmobil mit interaktiven Experimenten für Kinder und Jugendliche am Schülerlabor des HZB (Standort Adlershof) Station. Während dieser Aktion konnten Schülerinnen und Schüler Versuche rund um die Themen Röntgen, Strahlung und Radioaktivität durchführen, die sonst kein Schülerlabor in der Region anbietet.

 


Für 5. bis 6. Klasse

Infrarotstrahlung (5.3.)

Mit Hilfe technischer Geräte soll die von verschieden Körpern und Oberflächen ausgehende Wärmestrahlung beobachtet werden.

Wie lange bleibt die Wärme eines Handabdruckes auf einer Tischplatte sichtbar, wie lange auf einer Unterlage aus Metall? Und warum ist es im Winter ratsam, eine Mütze zu tragen? Mittels Wärmebildkameras können Schülerinnen und Schüler die von Körpern ausgehende Infrarotstrahlung sichtbar machen und so Temperaturunterschiede beobachten. Hierfür wird auf unterschiedliche Oberflächen in unseren Räumen zurückgegriffen. Zudem werden Fenster und Türen mit Hilfe der Wärmebildkameras untersucht, um Schülerinnen und Schüler für das wichtige Thema der Wärmeisolation und der damit einhergehenden Energieeinsparung zu sensibilisieren.

Ultraviolette Strahlung (9.3.)

Die geheimnisvolle Welt der UV-Strahlung, die dem menschlichen Auge normalerweise verborgen bleibt, wird mit Hilfsmitteln untersucht.

Aufleuchtende Mineralien und Perlen vermitteln den Schülerinnen und Schülern spielerisch die Welt der ultravioletten Strahlung. Mit UV-Lampen und geschützt durch UV-Brillen wird den fantastischen Leuchterscheinungen auf den Grund gegangen. Durch Experimente wird auf den Nutzen, aber auch auf die Gefahren von UV-Strahlung eingegangen: Wie viel Sonnenstrahlung verträgt welcher Hauttyp, warum ist Sonnencreme wichtig und was leistet sie? Zudem  werden in Schülerversuchen Alltagsgegenstände wie Geldscheine und Kleidung untersucht und Lebensmittel auf ihre Leuchtkraft getestet.


Für 7. bis 10. Klasse

Infrarotstrahlung (5.3.)

Mit Hilfe technischer Geräte soll die von verschieden Körpern und Oberflächen ausgehende Wärmestrahlung beobachtet werden.

Aufleuchtende Mineralien, Perlen, Geldscheine und Lebensmittel: Die Welt der UV-Strahlung hält viele Überraschungen bereit. Selbstständig ausgeführte Experimente mit UV-Lampen zeigen den Schülerinnen und Schülern (geschützt durch UV-Brillen) den Nutzen, aber auch die Gefahren der UV-Strahlung. Anhand unterschiedlicher Hauttypen wird zudem auf geeignete Schutzmaßnahmen vor Sonnenstrahlen eingegangen und erklärt, weshalb es im Sommer ratsam ist, zur Sonnencreme zu greifen.

Chromatografie (6.3.)

Die Untersuchung des sichtbaren Lichtspektrums bietet die Grundlage für spannende Naturphänomene wie den Regenbogen oder  die Farbmischung.

Einen Mordfall mit Hilfe einer Chromatografie lösen? Schülerinnen und Schüler haben hier die Möglichkeit, durch eine spannende Geschichte die Trennung der Farben kennenzulernen. Zudem werden die Grundprinzipien der Spektralfarben sowie das Entstehen eines Regenbogens thematisiert. Hierfür stehen Handspektrometer, Twinkies zum Selbstbasteln und Farbkreisel zur Verfügung. Auch die adaptive und subtraktive Farbmischung kann durch das Nutzen verschiedener Lichtquellen sowie Farbfolien aufgegriffen werden.

Ultraviolette Strahlung (9.3.)

Die geheimnisvolle Welt der UV-Strahlung, die dem menschlichen Auge normalerweise verborgen bleibt, wird mit Hilfsmitteln untersucht.

Aufleuchtende Mineralien, Perlen, Geldscheine und Lebensmittel: Die Welt der UV-Strahlung hält viele Überraschungen bereit. Selbstständig ausgeführte Experimente mit UV-Lampen zeigen den Schülerinnen und Schülern (geschützt durch UV-Brillen) den Nutzen, aber auch die Gefahren der UV-Strahlung. Anhand unterschiedlicher Hauttypen wird zudem auf geeignete Schutzmaßnahmen vor Sonnenstrahlen eingegangen und erklärt, weshalb es im Sommer ratsam ist, zur Sonnencreme zu greifen.

Röntgen (10.3.)

Mit Hilfe der Röntgenstrahlung wird das Innere von Körpern sichtbar gemacht.

Die Schülerinnen und Schüler erkunden durch bereitgelegte Röntgenaufnahmen des menschlichen Skeletts dessen Aufbau und Struktur. Hierfür können die Röntgenbilder spielerisch angeordnet werden. Ferner steht eine umfangreiche Sammlung an Aufnahmen verschiedener Wirbeltierskelette zur Verfügung, anhand derer faszinierende Gemeinsamkeiten oder Unterschiede des Skelettaufbaus verdeutlicht werden können. Das Material kann auch in Form eines Quiz eingesetzt werden. Ein besonderes Highlight ist die Vorführung sowie das eigenständige Experimentieren an einem Röntgengerät, mit dessen Hilfe dem Innenleben ausgewählter Objekte auf die Spur gegangen werden kann.

Radioaktivität (11.3.)

Radioaktive Phänomene kommen überall in der Natur vor und können von den Schülerinnen und Schüler mit ungefährlichen Versuchen beobachtet werden.

Die Schülerinnen und Schüler sammeln Erfahrungen zum Thema Radioaktivität, indem sie die Strahlung ungefährlicher und überall erhältlicher Proben wie Diätsalz und Dünger mit einem Geiger-Müller-Zähler messen. Sie ermitteln die Umgebungsstrahlung und erfahren, dass Radioaktivität ein natürliches Phänomen ist. Außerdem wird mit Experimenten auf die Sicherheitsvorkehrungen im Umgang mit radioaktiven Stoffen eingegangen. Insbesondere hervorgehoben ist hierbei die Abschirmung als auch die Abnahme der Strahlung mit zunehmendem Abstand.


Für 11. bis 13. Klasse

Ultraviolette Strahlung (9.3.)

Die geheimnisvolle Welt der UV-Strahlung, die dem menschlichen Auge normalerweise verborgen bleibt, wird mit Hilfsmitteln untersucht.

Unter Zuhilfenahme von UV-Lampen und geschützt durch UV-Brillen können die Schülerinnen und Schüler die fantastischen Leuchterscheinungen, die manche Objekte im UV-Bereich ausstrahlen, auf den Grund gehen. Hierfür bieten wir eine Sammlung an Materialien an, die uns alltäglich erscheinen, auf die sich ein zweiter Blick mittels UV-Strahlung jedoch durchaus lohnt. Untersucht werden Mineralien, UV-Perlen, Lebensmittel und Geldscheine sowie Ausweisdokumente.  Zudem wird auch auf den Nutzen und die Gefahren von UV-Strahlung am Beispiel unterschiedlicher Hauttypen sowie geeigneter Schutzmaßnahmen eingegangen.

Röntgen (10.3.)

Mit Hilfe der Röntgenstrahlung wird das Innere von Körpern sichtbar gemacht.

Das selbstständige Experimentieren steht bei den Schülerinnen und Schülern der höheren Klassenstufen im Vordergrund. Hierfür können am Schulröntgengerät und am CT ausgewählte Experimente erprobt werden. Die Materialien stehen zum Herunterladen bereits zur Vorbereitung zur Verfügung. Zudem ist es für die Lehrkräfte möglich, eine eigene Experimentiereinheit von 90 min zu entwerfen. Infos zu den Möglichkeiten der verwendeten Schulröntgengeräte befinden sich auf den Seiten des Röntgenmobils.

 

Radioaktivität (11.3.)

Radioaktive Phänomene kommen überall in der Natur vor und können von den Schülerinnen und Schüler mit ungefährlichen Versuchen beobachtet werden.

Radioaktivität liegt in der Luft: Durch ermitteln der Umgebungsstrahlung und das Messen von Aktivität an ungefährlichen und überall erhältlichen Proben wie Diätsalz und Dünger mit einem Geiger-Müller-Zähler erfahren die Schülerinnen und Schüler, dass Radioaktivität ein natürliches Phänomen ist. Außerdem wird mit Experimenten auf die Sicherheitsvorkehrungen im Umgang mit radioaktiven Stoffen eingegangen. Insbesondere hervorgehoben ist hierbei die Abschirmung als auch die Abnahme der Strahlung mit zunehmendem Abstand. Es ist auch die Messung verschiedener radioaktiver Nukleotide in Lebensmittelproben sowie die Durchführung einer Gammaspektroskopie möglich.

Ultraschall (13.3.)

Sehen mit den Ohren – Die Schülerinnen und Schüler erhalten die Möglichkeit, sich mit realitätsnahen Experimenten ein Bild über die Rolle des Ultraschalls zu machen.

Die Schülerinnen und Schüler gehen dem Phänomen des Ultraschalls und seiner medizinischen Nutzung auf den Grund. Unser Angebot erstreckt sich dabei auf anschauliche Versuche an Nachbildungen von Brust und Gallenblase bis hin zum Untersuchen oder Aufspüren von Einschlüssen in abstrakteren Modellen. Auch das Finden der eigenen Schlagader ist mit den Ultraschallgeräten möglich.