Zwei neue Postdoktoranden mit Helmholtz-Förderung am HZB

Im Helmholtz-Postdoc-Programm erfolgreich: Dr. Daniel Schick und Dr. Katja Höflich.

Im Helmholtz-Postdoc-Programm erfolgreich: Dr. Daniel Schick und Dr. Katja Höflich. © privat

Dr. Daniel Schick und Dr. Katja Höflich waren beim Postdoktorandenprogramm von Helmholtz erfolgreich. Damit erhalten sie ein „Startkapital“ von jeweils 300.000 Euro für die nächsten drei Jahre, um sich weiter auf ihrem Forschungsgebiet zu etablieren.

Gleich nach ihrer Aufnahme ins Programm bekommen die Postdocs einen Mentor oder eine Mentorin zur Seite gestellt. Mithilfe der finanziellen Förderung können die jungen Forscher vor allem ihre eigene Stelle, gegebenenfalls auch die einer technischen Assistenz, sowie ihre Dienstreisen finanzieren. Außerdem sollen sie als Teil des Programms einen Auslandsaufenthalt absolvieren, dessen Ziel und Inhalt sie selbst bestimmen können. Darüber hinaus können sie Weiterbildungsangebote der Helmholtz-Akademie für Führungskräfte in Anspruch nehmen und somit ihre Managementkompetenz ausbauen.
 
International attraktives Programm
 
Die insgesamt 20 Wissenschaftler haben sich in einem mehrstufigen Wettbewerbsverfahren, an dem auch unabhängige internationale Gutachter beteiligt waren, gegen eine hochkarätige Konkurrenz durchgesetzt. Insgesamt hatten 119 Nachwuchsforscher bei einem der 18 Helmholtz-Zentren ihr Interesse an dem neuen Programm angemeldet. Die Zentren reichten daraufhin 66 Bewerbungen ein. In der Endrunde konnten schließlich elf Wissenschaftlerinnen und neun Wissenschaftler überzeugen. Die Hälfte der Geförderten stammt aus dem Ausland.

Die nächste Ausschreibung für das Postdoktorandenprogramm erfolgt im Frühjahr 2014.
 
Weitere Informationen:
http://www.helmholtz.de/postdoc

arö

Das könnte Sie auch interessieren

  • Professur an der Universität Augsburg für Felix Büttner
    Nachricht
    29.08.2022
    Professur an der Universität Augsburg für Felix Büttner
    Felix Büttner hat am HZB eine Nachwuchsforschungsgruppe geleitet. Nun ist er einem Ruf an die Universität Augsburg gefolgt. Im Rahmen einer gemeinsamen Forschungsgruppe wird er die Untersuchungen an magnetischen Skyrmionen am HZB fortsetzen.
  • Alexander Gray kommt als Humboldt-Fellow ans HZB 
    Nachricht
    12.08.2022
    Alexander Gray kommt als Humboldt-Fellow ans HZB 
    Alexander Gray von der Temple University in Philadelphia, USA, arbeitet gemeinsam mit dem HZB-Physiker Florian Kronast an der Erforschung neuartiger 2D-Quantenmaterialien an BESSY II. Mit dem Stipendium der Alexander von Humboldt-Stiftung kann er diese Zusammenarbeit nun vertiefen. Bei BESSY II will er tiefenaufgelöste röntgenmikroskopische und -spektroskopische Methoden weiterentwickeln, um 2D-Quantenmaterialien und Bauelemente für neue Informationstechnologien zu untersuchen. 
  • Neue Nachwuchsgruppe zur Elektrokatalyse am HZB
    Nachricht
    01.08.2022
    Neue Nachwuchsgruppe zur Elektrokatalyse am HZB
    Dr. Michelle Browne baut ab August am HZB ihre eigene Nachwuchsgruppe auf, die von der Helmholtz-Gemeinschaft für die kommenden fünf Jahre mitfinanziert wird. Die Elektrochemikerin aus Irland forscht an elektrolytisch aktiven neuartigen Materialsystemen und will Elektrokatalyseure der nächsten Generation entwickeln, zum Beispiel für die Wasserstoffproduktion. Damit findet sie am HZB eine passende Umgebung für ihr Forschungsthema.