Themen: Forschungsreaktor (90) Beschleunigerphysik (174) Materialforschung (67) BESSY II (269) Nutzerforschung (31) Spintronik (93) Veranstaltungen (396)

Nachricht    23.09.2014

Deutsche Tagung für Forschung mit Synchrotronstrahlung, Neutronen und Ionenstrahlen an Großgeräten in Bonn

Im ehemaligen Plenarsaal der Bundesregierung in Bonn finden die Vortäge statt.

Antje Vollmer, Heike Gast und Florian Staier betreuen den HZB-Stand auf der dreitägigen SNI-Tagung.

Das HZB ist mit eigenem Stand, Vortrag und Postern präsent auf der Deutschen Tagung für Forschung mit Synchrotronstrahlung, Neutronen und Ionenstrahlen an Großgeräten (SNI). Die dreitägige Veranstaltung findet vom 21. bis 23.09. im ehemaligen Plenarsaal der Bundesregierung im heutigen World Conference Centers in Bonn statt.

Die Tagung findet auf Initiative der Kommission „Erforschung kondensierter Materie mit Großgeräten“ (KEKM), der Dachorganisation der Komitees für Forschung mit Synchrotronstrahlung (KFS), Neutronen (KFN), nuklearen Sonden und Ionenstrahlen (KFSI) und Beschleunigerphysik (KFB) statt. Sie knüpft an frühere SNI-Tagungen (Hamburg 2006 und Berlin 2010) an und machte die Komplementarität der Methoden deutlich, um den wissenschaftlichen Austausch zu beflügeln. Die SNI 2014 bietet ein Forum für ein breites Spektrum von Disziplinen und deren Vernetzung. Zu den Themenbereichen gehören Weiche Materie, Magnetismus, Nanostrukturen und Grenzflächen, Biologische Systeme und Medizin, Mikroskopie und Tomographie, Materialien/Werkstoffe, Struktur und Dynamik, Methoden und Instrumentierung, Chemische Prozesse und Phasenübergänge, Materie unter extremen Bedingungen, Teilchen und Kerne, sowie die Beschleunigerphysik.

A. Kubatzki


           



Das könnte Sie auch interessieren
  • <p>Experimente an der Femtoslicing-Anlage von BESSY II zeigten den ultraschnellen Drehimpulsfluss von Gd- und Fe-Spins zum Gitter w&auml;hrend der Entmagnetisierung der GdFe-Legierung.</p>SCIENCE HIGHLIGHT      10.05.2019

    Laserinduzierte Spindynamik in Ferrimagneten: Wohin geht der Drehimpuls?

    Durch intensive Laserpulse kann die Magnetisierung eines Materials sehr schnell manipuliert werden. Magnetisierung wiederum ist fundamental mit dem Drehimpuls der Elektronen im Material verbunden. Ein Forscherteam des Max-Born-Instituts für Nichtlineare Optik und Kurzzeitspektroskopie (MBI) konnte nun an BESSY II den Drehimpulstransfer in einer ferrimagnetischen Eisen-Gadolinium-Legierung im Detail verfolgen. Dabei gelang es ihnen, am Femtoslicing-Experiment bei BESSY II die ultraschnelle optische Entmagnetisierung zu vermessen und deren grundlegende Prozesse und Geschwindigkeitsgrenzen zu verstehen. Die Forschungsergebnisse wurden in der Zeitschrift „Physical Review Letters“ veröffentlicht. [...]


  • <p>Die Tomographie einer neuwertigen Lithium-Elektrode.</p>SCIENCE HIGHLIGHT      06.05.2019

    3D-Tomographien zeigen, wie Lithium-Akkus altern

    Lithium-Akkus verlieren mit der Zeit an Kapazität. Bei jeder neuen Aufladung können sich Mikrostrukturen an den Elektroden bilden, die die Kapazität weiter reduzieren. Nun hat ein HZB-Team zusammen mit Batterieforschern aus dem Forschungszentrum Jülich, der Universität Münster und Partnern aus Forschungseinrichtungen in China den Prozess der Degradation von Lithium-Elektroden erstmals im Detail dokumentiert. Dies gelang ihnen mithilfe eines 3D-Tomographieverfahrens mit Synchrotronstrahlung an BESSY II (HZB) sowie am Helmholtz-Zentrum Geesthacht (HZG). Ihre Ergebnisse sind in der Fachzeitschrift Materials Today veröffentlicht (Open Access). [...]


  • <p>Zinnselenid besitzt eine schichtartige orthorhombische Kristallstruktur (links). Oberhalb von 500 Grad Celsius (rechts) &auml;ndert sich die Anordnung der Schichten.</p>SCIENCE HIGHLIGHT      24.04.2019

    Thermoelektrika: Neue Einblicke ins Rekordmaterial Zinnselenid

    Bei den Thermoelektrika könnte Zinnselenid die bisherigen Rekordhalter aus Wismuttellurid an Effizienz deutlich übertreffen. Allerdings ist der thermoelektrische Effekt in Zinnselenid nur bei Temperaturen oberhalb von 500 Grad so enorm. Nun zeigen Messungen an den Synchrotronquellen BESSY II und PETRA III, dass sich Zinnselenid auch bei Raumtemperatur als Thermoelektrikum nutzen lässt – sofern man hohen Druck anlegt. [...]




Newsletter