Themen: Personalia (242) Veranstaltungen (396)

Nachricht    15.12.2016

Ernst-Eckhard-Koch-Preis und Innovationspreis Synchrotronstrahlung

Dr. Joachim Robert Gräfe (rechts) zusammen mit Prof. Mathias Richter vom Freundeskreis Helmholtz-Zentrum Berlin während der Verleihung des Ernst-Eckhard-Koch-Preis am 8. Dezember 2016 in Berlin-Adlershof.
Copyright: HZB

Dr. Jan Wernecke (links) zusammen mit Prof. Wolfgang Gudat vom Freundeskreis Helmholtz-Zentrum Berlin während der Verleihung des Ernst-Eckhard-Koch-Preises am 8. Dezember 2016 in Berlin-Adlershof.

Copyright: HZB

Dr. Christian Tusche zusammen mit Prof. Mathias Richter vom Freundeskreis (links) und Prof. Gerd Schönhense von der Universität Mainz (rechts), der die Laudatio hielt, bei der Verleihung des Innovationspreises am 8. Dezember 2016 in Berlin-Adlershof.
Copyright: HZB

Am 8. Dezember 2016 vergab der Freundeskreis Helmholtz-Zentrum Berlin zum 26. mal den Ernst-Eckhard-Koch-Preis für eine herausragende Promotionsarbeit auf dem Gebiet der Forschung mit Synchrotronstrahlung sowie den Innovationspreis Synchrotronstrahlung. Die Preisverleihung fand während des 8. BER II und BESSY II Nutzertreffens statt.

Der Ernst-Eckhard-Koch-Preis wurde diesmal geteilt:

Dr. Joachim Robert Gräfe vom Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme in Stuttgart wurde für seine Promotionsarbeit „Statische und dynamische Magnetisierungseigenschaften nanoskaliger Überstrukturen“ an der Universität Stuttgart ausgezeichnet. In seiner Arbeit konnte er weltweit erstmalig Spinwellen, sogenannte Magnonen, in nanoskaligen Antidotgittern direkt mit Hilfe der dynamischen Röntgenmikrokopie auf der GHz-Skala abbilden und auswerten. Die Experimente dazu fanden am MAXYMUS-Mikroskop bei BESSY II statt.

Dr. Jan Wernecke, inzwischen in der Industrie bei der Firma IAV in Gifhorn tätig, wurde für seine Promotionsarbeit „When size does matter: Dimensional metrology of nanostructured layers and surfaces using X-rays“ an der Technischen Universität Berlin ausgezeichnet, die er an der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt bei BESSY II durchgeführt hat. Die zentrale Aufgabe bestand darin, die Röntgenkleinwinkelstreuung zur Messung von Nanostrukturgrößen auf Oberflächen einzusetzen und dabei eine messtechnische Rückführung auf das internationale Einheitensystem SI mit Unsicherheiten im Bereich weniger Atomdurchmesser zu realisieren.

Innovationspreis Synchrotronstrahlung 2016

Der Innovationspreis Synchrotronstrahlung 2016 wurde vergeben an Dr. Christian Tusche vom Forschungszentrum Jülich. Mit seinen bahnbrechenden Arbeiten zu “Imaging spin-filters for spin-resolving momentum microscopy”, die im Wesentlichen am Max-Planck-Institut (MPI) für Mikrostrukturphysik in Halle und bei BESSY II entstanden sind, lässt sich die Effizienz der spinaufgelösten Elektronenspektroskopie um bis zu vier Größenordnungen erhöhen.

Der Innovationspreis Synchrotronstrahlung wird durch die SPECS GmbH und die BESTEC GmbH gesponsert. Die Laudatio bei der Preisvergabe am 8. Dezember 2016 hielt Prof. Gerd Schönhense von der Universität Mainz, der im Jahr 2004 für ein verwandtes Thema den Innovationspreis Synchrotronstrahlung erhalten hatte.

 

Prof. Dr. Mathias Richter, PTB


           



Das könnte Sie auch interessieren
  • <p>Die Idee: Im Sommer wird Schmelzwasser in einem Modul aus Solarzellen und Katalysatoren in Wasserstoff (H<sub>2</sub>) und Sauerstoff gespalten. Das H<sub>2</sub> wird gespeichert.</p>NACHRICHT      22.05.2019

    Energieversorgung in der Antarktis: Ist solarer Wasserstoff eine Alternative zu Erdöl?

    Volkswagenstiftung fördert Machbarkeitsstudie durch HZB-Experten für künstliche Photosynthese

    Auch am Südpol scheint die Sonne – im Sommer sogar fast rund um die Uhr. Forschungsstationen könnten im Sommer mit Sonnenlicht „solaren Wasserstoff“ produzieren und so auf Erdöl weitgehend verzichten. Wasserstoff besitzt eine hohe Energiedichte, lässt sich gut speichern und bei Bedarf als Brennstoff nutzen, ohne die Umwelt zu belasten. Matthias May, HZB, und Kira Rehfeld, Uni Heidelberg, wollen nun überprüfen, ob  die solare Brennstofferzeugung in der Antarktis realisierbar ist. Das Projekt wird von der Volkswagenstiftung gefördert. [...]


  • <p>Bassi untersucht Materialsysteme, die als Photoelektrokatalysatoren die Wasserspaltung mit Licht erm&ouml;glichen.</p>NACHRICHT      20.05.2019

    Posterpreis für HZB Postdoc Prince Saurabh Bassi

    Auf dem "International Bunsen-Discussion-Meeting on Fundamentals and Applications of (Photo) Electrolysis for Efficient Energy Storage” erhielt Dr. Prince Saurabh Bassi den Posterpreis. Bassi ist Postdoc bei Prof. Sebastian Fiechter am HZB-Institut für Solare Brennstoffe.

    [...]


  • NACHRICHT      14.05.2019

    Bernd Stannowski ist Professor an der Beuth Hochschule für Technik Berlin

    Prof. Dr. Bernd Stannowski hat einen Ruf auf eine gemeinsame S-Professur für „Photovoltaik“ an die Beuth Hochschule für Technik Berlin erhalten und angenommen. Der Physiker leitet die Arbeitsgruppe „Silizium-Photovoltaik“ am Kompetenzzentrum Dünnschicht- und Nanotechnologie für Photovoltaik Berlin (PVcomB) des HZB. [...]




Newsletter