Ernst-Eckhard-Koch-Preis und Innovationspreis Synchrotronstrahlung

Dr. Joachim Robert Gräfe (rechts) zusammen mit Prof. Mathias Richter vom Freundeskreis Helmholtz-Zentrum Berlin während der Verleihung des Ernst-Eckhard-Koch-Preis am 8. Dezember 2016 in Berlin-Adlershof.

Dr. Joachim Robert Gräfe (rechts) zusammen mit Prof. Mathias Richter vom Freundeskreis Helmholtz-Zentrum Berlin während der Verleihung des Ernst-Eckhard-Koch-Preis am 8. Dezember 2016 in Berlin-Adlershof. © HZB

Dr. Jan Wernecke (links) zusammen mit Prof. Wolfgang Gudat vom Freundeskreis Helmholtz-Zentrum Berlin w&auml;hrend der Verleihung des Ernst-Eckhard-Koch-Preises am 8. Dezember 2016 in Berlin-Adlershof. <strong><br /></strong>

Dr. Jan Wernecke (links) zusammen mit Prof. Wolfgang Gudat vom Freundeskreis Helmholtz-Zentrum Berlin während der Verleihung des Ernst-Eckhard-Koch-Preises am 8. Dezember 2016 in Berlin-Adlershof.
© HZB

Dr. Christian Tusche zusammen mit Prof. Mathias Richter vom Freundeskreis (links) und Prof. Gerd Sch&ouml;nhense von der Universit&auml;t Mainz (rechts), der die Laudatio hielt, bei der Verleihung des Innovationspreises am 8. Dezember 2016 in Berlin-Adlershof.

Dr. Christian Tusche zusammen mit Prof. Mathias Richter vom Freundeskreis (links) und Prof. Gerd Schönhense von der Universität Mainz (rechts), der die Laudatio hielt, bei der Verleihung des Innovationspreises am 8. Dezember 2016 in Berlin-Adlershof. © HZB

Am 8. Dezember 2016 vergab der Freundeskreis Helmholtz-Zentrum Berlin zum 26. mal den Ernst-Eckhard-Koch-Preis für eine herausragende Promotionsarbeit auf dem Gebiet der Forschung mit Synchrotronstrahlung sowie den Innovationspreis Synchrotronstrahlung. Die Preisverleihung fand während des 8. BER II und BESSY II Nutzertreffens statt.

Der Ernst-Eckhard-Koch-Preis wurde diesmal geteilt:

Dr. Joachim Robert Gräfe vom Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme in Stuttgart wurde für seine Promotionsarbeit „Statische und dynamische Magnetisierungseigenschaften nanoskaliger Überstrukturen“ an der Universität Stuttgart ausgezeichnet. In seiner Arbeit konnte er weltweit erstmalig Spinwellen, sogenannte Magnonen, in nanoskaligen Antidotgittern direkt mit Hilfe der dynamischen Röntgenmikrokopie auf der GHz-Skala abbilden und auswerten. Die Experimente dazu fanden am MAXYMUS-Mikroskop bei BESSY II statt.

Dr. Jan Wernecke, inzwischen in der Industrie bei der Firma IAV in Gifhorn tätig, wurde für seine Promotionsarbeit „When size does matter: Dimensional metrology of nanostructured layers and surfaces using X-rays“ an der Technischen Universität Berlin ausgezeichnet, die er an der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt bei BESSY II durchgeführt hat. Die zentrale Aufgabe bestand darin, die Röntgenkleinwinkelstreuung zur Messung von Nanostrukturgrößen auf Oberflächen einzusetzen und dabei eine messtechnische Rückführung auf das internationale Einheitensystem SI mit Unsicherheiten im Bereich weniger Atomdurchmesser zu realisieren.

Innovationspreis Synchrotronstrahlung 2016

Der Innovationspreis Synchrotronstrahlung 2016 wurde vergeben an Dr. Christian Tusche vom Forschungszentrum Jülich. Mit seinen bahnbrechenden Arbeiten zu “Imaging spin-filters for spin-resolving momentum microscopy”, die im Wesentlichen am Max-Planck-Institut (MPI) für Mikrostrukturphysik in Halle und bei BESSY II entstanden sind, lässt sich die Effizienz der spinaufgelösten Elektronenspektroskopie um bis zu vier Größenordnungen erhöhen.

Der Innovationspreis Synchrotronstrahlung wird durch die SPECS GmbH und die BESTEC GmbH gesponsert. Die Laudatio bei der Preisvergabe am 8. Dezember 2016 hielt Prof. Gerd Schönhense von der Universität Mainz, der im Jahr 2004 für ein verwandtes Thema den Innovationspreis Synchrotronstrahlung erhalten hatte.

 

Prof. Dr. Mathias Richter, PTB

Das könnte Sie auch interessieren

  • HZB-Forscher folgt Ruf an die Hebrew-University in Jerusalem
    Nachricht
    01.06.2022
    HZB-Forscher folgt Ruf an die Hebrew-University in Jerusalem
    Ronen Gottesman ist seit fünf Jahren Wissenschaftler am HZB-Institut für Solare Brennstoffe. Er hat das Team für gepulste Laserdeposition aufgebaut und neuartige komplexe Metall-Oxid-Halbleiter-Lichtabsorber für die photoelektrochemische Wasserspaltung entwickelt, mit dem Ziel, "grünen Wasserstoff" zu erzeugen. Nun folgt er einem Ruf an das Institut für Chemie an der Hebrew University in Jerusalem (HUJI), Israel, wo er seine eigene Forschungsgruppe leiten wird. 
  • Jan Lüning leitet HZB-Institut für Elektronische Struktur Dynamik
    Nachricht
    09.05.2022
    Jan Lüning leitet HZB-Institut für Elektronische Struktur Dynamik
    Das zum 1. Mai neu gegründete HZB-Institut für Elektronische Struktur Dynamik entwickelt experimentelle Techniken und Infrastrukturen, um die Dynamik elementarer mikroskopischer Prozesse in neuartigen Materialsystemen zu untersuchen. Auf Basis dieser Erkenntnisse lassen sich funktionale Materialien mit besonderen Eigenschaften für nachhaltige Technologien gezielt optimieren.
  • Zu Gast am HZB: Humboldt-Forschungspreisträger Alexei Gruverman
    Nachricht
    05.05.2022
    Zu Gast am HZB: Humboldt-Forschungspreisträger Alexei Gruverman
    Professor Alexei Gruverman wurde im Oktober 2020 mit einem Humboldt-Forschungspreis ausgezeichnet. Wegen der COVID-Pandemie konnte er erst in diesem Jahr nach Deutschland reisen und ist nun für einige Monate zu Gast am Institut "Funktionale Oxide für energieeffiziente Informationstechnologie" am Helmholtz-Zentrum Berlin.