Themen: Personalia (237) Veranstaltungen (388)

Nachricht    15.12.2016

Ernst-Eckhard-Koch-Preis und Innovationspreis Synchrotronstrahlung

Dr. Joachim Robert Gräfe (rechts) zusammen mit Prof. Mathias Richter vom Freundeskreis Helmholtz-Zentrum Berlin während der Verleihung des Ernst-Eckhard-Koch-Preis am 8. Dezember 2016 in Berlin-Adlershof.
Copyright: HZB

Dr. Jan Wernecke (links) zusammen mit Prof. Wolfgang Gudat vom Freundeskreis Helmholtz-Zentrum Berlin während der Verleihung des Ernst-Eckhard-Koch-Preises am 8. Dezember 2016 in Berlin-Adlershof.

Copyright: HZB

Dr. Christian Tusche zusammen mit Prof. Mathias Richter vom Freundeskreis (links) und Prof. Gerd Schönhense von der Universität Mainz (rechts), der die Laudatio hielt, bei der Verleihung des Innovationspreises am 8. Dezember 2016 in Berlin-Adlershof.
Copyright: HZB

Am 8. Dezember 2016 vergab der Freundeskreis Helmholtz-Zentrum Berlin zum 26. mal den Ernst-Eckhard-Koch-Preis für eine herausragende Promotionsarbeit auf dem Gebiet der Forschung mit Synchrotronstrahlung sowie den Innovationspreis Synchrotronstrahlung. Die Preisverleihung fand während des 8. BER II und BESSY II Nutzertreffens statt.

Der Ernst-Eckhard-Koch-Preis wurde diesmal geteilt:

Dr. Joachim Robert Gräfe vom Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme in Stuttgart wurde für seine Promotionsarbeit „Statische und dynamische Magnetisierungseigenschaften nanoskaliger Überstrukturen“ an der Universität Stuttgart ausgezeichnet. In seiner Arbeit konnte er weltweit erstmalig Spinwellen, sogenannte Magnonen, in nanoskaligen Antidotgittern direkt mit Hilfe der dynamischen Röntgenmikrokopie auf der GHz-Skala abbilden und auswerten. Die Experimente dazu fanden am MAXYMUS-Mikroskop bei BESSY II statt.

Dr. Jan Wernecke, inzwischen in der Industrie bei der Firma IAV in Gifhorn tätig, wurde für seine Promotionsarbeit „When size does matter: Dimensional metrology of nanostructured layers and surfaces using X-rays“ an der Technischen Universität Berlin ausgezeichnet, die er an der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt bei BESSY II durchgeführt hat. Die zentrale Aufgabe bestand darin, die Röntgenkleinwinkelstreuung zur Messung von Nanostrukturgrößen auf Oberflächen einzusetzen und dabei eine messtechnische Rückführung auf das internationale Einheitensystem SI mit Unsicherheiten im Bereich weniger Atomdurchmesser zu realisieren.

Innovationspreis Synchrotronstrahlung 2016

Der Innovationspreis Synchrotronstrahlung 2016 wurde vergeben an Dr. Christian Tusche vom Forschungszentrum Jülich. Mit seinen bahnbrechenden Arbeiten zu “Imaging spin-filters for spin-resolving momentum microscopy”, die im Wesentlichen am Max-Planck-Institut (MPI) für Mikrostrukturphysik in Halle und bei BESSY II entstanden sind, lässt sich die Effizienz der spinaufgelösten Elektronenspektroskopie um bis zu vier Größenordnungen erhöhen.

Der Innovationspreis Synchrotronstrahlung wird durch die SPECS GmbH und die BESTEC GmbH gesponsert. Die Laudatio bei der Preisvergabe am 8. Dezember 2016 hielt Prof. Gerd Schönhense von der Universität Mainz, der im Jahr 2004 für ein verwandtes Thema den Innovationspreis Synchrotronstrahlung erhalten hatte.

 

Prof. Dr. Mathias Richter, PTB


           



Das könnte Sie auch interessieren
  • <p>Johannes Sutter erhielt auf der NIPHO19 einen Preis f&uuml;r sein Poster zur Nanostrukturierung von Solarzellen.</p>NACHRICHT      07.03.2019

    Posterpreis für Johannes Sutter

    Der HZB-Doktorand Johannes Sutter hat auf der "International Conference on Perovskite Solar Cells, Photonics and Optoelectronics (NIPHO19)" einen Poster Award gewonnen. Die Konferenz fand vom 25. -27. Februar 2019 in Jerusalem statt. [...]


  • <p>Dr. Marcel Risch kommt mit einem ERC-Starting-Grant an das HZB.</p>NACHRICHT      01.03.2019

    Marcel Risch baut Arbeitsgruppe am HZB mit einem ERC-Starting-Grant auf

    Das HZB bekommt Verstärkung bei der Erforschung von solaren Brennstoffen. Dr. Marcel Risch, der vor kurzem einen der begehrten ERC-Starting-Grants eingeworben hat, wechselt von der Georg-August-Universität Göttingen an das Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB). Der Materialphysiker baut ab März 2019 eine eigene Arbeitsgruppe auf, um katalytische Materialien für die Wasserspaltung zu analysieren und zu optimieren. [...]


  • NACHRICHT      21.01.2019

    Beratungsbüro für Postdocs am HZB gegründet

    Das Helmholtz-Zentrum Berlin baut ein „Postdoc Career Office“ auf, das Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler nach der Promotion bei der aktiven Planung des zukünftigen Berufslebens unterstützt. Seit 15. Januar 2019 ist Dr. Christoph Scherfer der Ansprechpartner für Postdocs am HZB. Die Helmholtz-Gemeinschaft fördert den Aufbau des Postdoc-Büros am HZB über fünf Jahre.     [...]




Newsletter