Themen: BESSY II (266) Personalia (239) Spintronik (92)

Nachricht    19.03.2018

HZB-Forscherin gewinnt Dissertationspreis auf der Frühjahrstagung der Deutschen-Physikalischen Gesellschaft

Dr. Nele Thielemann-Kühn hat den Innomag Dissertationspreis 2018 erhalten.
Copyright: Privat

Dr. Nele Thielemann-Kühn hat auf der Frühjahrstagung der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG) in Berlin den Dissertationspreis der AG Magnetismus erhalten. Der „INNOMAG e.V. Dissertationspreis 2018 zeichnet herausragende Forschung auf dem Gebiet des Magnetismus aus.

Dr. Nele Thielemann-Kühn hat während ihrer Promotion an der Universität Potsdam am Helmholtz-Zentrum Berlin die ultraschnelle magnetische Dynamik in ferro- und antiferromagnetischem Dysprosium untersucht. Dabei hat sie an BESSY II Experimente mit ultrakurzen Röntgenpulsen durchgeführt. Für ihre Doktorarbeit, die am HZB von Dr. Christian Schüßler-Langeheine betreut wurde, erhielt sie bereits den Ernst-Eckhard-Koch-Preis 2017. Nun setzt sie ihre wissenschaftliche Arbeit an der Freien Universität Berlin fort.

Ergebnisse aus dieser Disseration wurden u.a. publiziert in Physical Review Letters (06 November 2017): Ultrafast and energy-efficient quenching of spin order: Antiferromagnetism beats ferromagnetism; Nele Thielemann-Kühn, Daniel Schick, Niko Pontius, Christoph Trabant, Rolf Mitzner, Karsten Holldack, Hartmut Zabel, Alexander Föhlisch, Christian Schüßler-Langeheine

DOI: 10.1103/PhysRevLett.119.197202

Hervorgehoben als Focus story in "Physics": Quick Changes in Magnetic Materials

Dazu die Webmeldung des HZB: Informationstechnologien der Zukunft: Antiferromagnetisches Dysprosium zeigt magnetisches Schalten mit weniger Energie.

red.


           



Das könnte Sie auch interessieren
  • <p>Das Enzym MHETase ist ein riesiges komplex gefaltetes Molek&uuml;l. MHET-Molek&uuml;le aus PET-Kunststoff docken an einer aktiven Stelle im Inneren der MHETase an und werden dort aufgespalten.</p>SCIENCE HIGHLIGHT      12.04.2019

    „Molekulare Schere“ für den Plastikmüll

    Ein Team der Universität Greifswald und des Helmholtz-Zentrums Berlin (HZB) hat an BESSY II die Struktur eines wichtigen Enzyms ("MHETase") entschlüsselt. Die MHETase wurde in einem Bakterium entdeckt und ist in der Lage, zusammen mit einem zweiten Enzym, der PETase, den weit verbreiteten Kunststoff PET in seine Grundbausteine zu zerlegen. Die 3D-Struktur der MHETase ermöglichte es den Forschern bereits, die Aktivität dieses Enzyms gezielt zu optimieren, um es zusammen mit der PETase für das nachhaltige Recycling von PET zu nutzen. Die Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift Nature Communications veröffentlicht. [...]


  • <p>Phillippe Wernet schl&auml;gt am Ende seines Beitrags einen gro&szlig;en Bogen von der Vergangenheit (Opticae Thesaurus, 1572) der Forschung mit Licht bis in die Zukunft.</p>SCIENCE HIGHLIGHT      02.04.2019

    HZB an Sonderausgabe zu Ultraschneller Dynamik mit Röntgenmethoden beteiligt

    In der jetzt erschienenen Sonderausgabe der „Philosophical Transactions of the Royal Society of London“  berichten international ausgewiesene Experten über neue Entwicklungen bei Röntgenquellen und ultraschnellen zeitaufgelösten Experimenten. Auch HZB-Physiker wurden zu Beiträgen aufgefordert und haben geliefert. [...]




Newsletter