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Nachricht    20.11.2018

D-Lecture am 30. November 2018: Undulatoren für bestehende und zukünftige Lichtquellen

Prof. Efim Gluskin leitete von 2004 bis 2010 die Abteilung Beschleunigerphysik an der Advanced Photon Source und ist weiterhin aktiv in der Undulatorenentwicklung.

Luftaufnahme der APS.

Prof. Efim Gluskin vom Argonne National Laboratory stellt am 30. November 2018 seine Überlegungen zu Undulatoren für bestehende und zukünftige Lichtquellen vor. Im Anschluss an die Präsentation gibt es Zeit für Gespräche bei "Glühwein und Lebkuchen" im BESSY-Foyer.

Die meisten der weltweit gebauten Beschleunigeranlagen dienen inzwischen der Erzeugung von Synchrotronlicht. Denn solche Lichtquellen ermöglichen durch ihre große Bandbreite an experimentellen Methoden neue Einblicke in Materialforschung, Chemie und Biologie. Undulatoren sind bei den meisten Lichtquellen die primäre Strahlungsquelle; bei den Freie-Elektronen-Lasern (FELs) sind Undulatoren sogar die einzige Strahlungsquelle.

Prof. Efim Gluskin hat von 2004 bis 2010 die Beschleunigerabteilung bei der Advanced Photon Source (APS) am Argonne National Laboratory geleitet. Während dieser Zeit baute sein Team die ersten Undulatoren für den Röntgen-FEL in Stanford. In den letzten Jahren entwickelte er neuartige supraleitende Undulatoren (SCU), von denen drei derzeit bei der APS in Betrieb sind. SCUs sind in das Design der nächsten Generation des APS-Speicherrings integriert und werden für die energetische Aufrüstung des Stanford x-ray FEL berücksichtigt.

Wann: 30. November 2018 um 14 Uhr

Wo: Helmholtz-Zentrum Berlin, BESSY II,  Hörsaal, Albert-Einstein-Str. 15, 12489

red./arö


           



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