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Nachricht    18.02.2019

10 Jahre Helmholtz-Zentrum Berlin: Ein starker Partner in der Wissenschaftslandschaft

Über 250 geladene Gäste feierten am 18. Februar im TIPI am Kanzleramt das zehnjährige Jubiläum des HZB.
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Die wissenschaftliche Geschäftsführung des HZB im Gespräch.
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Ein Höhepunkt: Der Auftritt des Improtheaters "Die Gorillas".
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Das Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie (HZB) feiert am 18. Februar 2019 mit rund 250 geladenen Gästen aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft sein zehnjähriges Bestehen. Das Zentrum zählt zu den Top-Institutionen weltweit und leistet einen entscheidenden Beitrag für Berlin als Standort der Spitzenforschung. Dies betont Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin, anlässlich des Jubiläums.

Das Helmholtz-Zentrum Berlin ist 2009 durch die Fusion des Hahn-Meitner-Instituts (HMI) und der Berliner Elektronenspeicherring-Gesellschaft für Synchrotronstrahlung (BESSY) entstanden. Das HZB erforscht Materialien, die Energie umwandeln oder speichern können, zum Beispiel neuartige Solarzellen, Materialien für die künstliche Photosynthese sowie Quantenmaterialien, die den Stromverbrauch von Computern reduzieren könnten. 

„Das Helmholtz-Zentrum Berlin hat sich seit seiner Gründung vor zehn Jahren eindrucksvoll entwickelt. Heute ist das Zentrum fester Bestandteil der deutschen Forschungslandschaft und leistet weltweit sichtbare Spitzenforschung in den Gebieten Energie und Materie“, sagt Dr. Georg Schütte, Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung.

Das Helmholtz-Zentrum Berlin ist mit Universitäten sowie außeruniversitären Forschungsinstitutionen in der Hauptstadtregion stark vernetzt. Der Regierende Bürgermeister von Berlin und Senator für Wissenschaft und Forschung Michael Müller hebt hervor: „Das Helmholtz Zentrum Berlin für Materialien und Energie erforscht wichtige Zukunftsthemen und zählt zu den TOP-Institutionen weltweit. Mit seinem hochmotivierten Team in Adlershof und Wannsee ist das HZB ein unverzichtbarer Partner in der Berliner Wissenschaftslandschaft und leistet einen großen Beitrag für unsere Stadt als Standort der Spitzenforschung.“

Für diese Forschung betreibt das HZB den Elektronenspeicherring BESSY II, die führende Quelle im Bereich des weichen Röntgenlichts in Deutschland. BESSY II verzeichnet jährlich zirka 2.800 Besuche von Gastforscherinnen und Gastforschern aus verschiedenen Disziplinen, die am HZB experimentieren. „Mit der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt, der Max-Planck-Gesellschaft und der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung haben wir starke Partner an unserer Seite, die auch bei der Weiterentwicklung unserer Experimentierplätze einen wichtigen Beitrag leisten“, sagt Prof. Dr. Jan Lüning, wissenschaftlicher Geschäftsführer des HZB. „Sie bringen darüber hinaus Ideen für eine Nachfolgequelle BESSY III ein.“

Dass das HZB in seinen Forschungsgebieten zu den führenden Einrichtungen auf der Welt gehört, bestätigten 2018 zwei hochrangige internationale Expertengremien im Rahmen der Begutachtung der Programmorientierten Förderung der Helmholtz-Gemeinschaft. Das HZB habe die richtigen Weichen bei der Entwicklung der technischen Infrastrukturen und der Rekrutierung von Talenten gestellt, urteilten die Experten. Auch die Neutronenquelle BER II, die Ende 2019 abgeschaltet wird, trägt zu exzellenten Forschungsergebnissen bei.

„Durch die Begutachtung haben wir viel Rückenwind bekommen, wichtige Zukunftsthemen in der Energie- und Materialforschung voranzutreiben. In den letzten zehn Jahren hat das HZB gezeigt, dass es nicht nur international hervorragend vernetzt, sondern auch attraktiv für Forscherinnen und Forscher aus der ganzen Welt ist“, sagt Prof. Dr. Bernd Rech, wissenschaftlicher Geschäftsführer des HZB.

Das Helmholtz-Zentrum Berlin ist Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft und forscht in den Forschungsbereichen „Materie“ und „Energie“. Zirka 1100 Beschäftigte arbeiten am HZB, davon etwa 150 Promovierende und 40 Auszubildende. Der kaufmännische Geschäftsführer ist Thomas Frederking; Prof. Dr. Bernd Rech und Prof. Dr. Jan Lüning sind im November 2018 vom Aufsichtsrat des HZB als wissenschaftliche Geschäftsführer bestellt worden.

(sz)


           



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