Themen: Karriere (57) Energie (303) Solarenergie (240) Personalia (239) Preise (7)

Nachricht    11.04.2019

HZB-Doktorandin erhält Preis auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kristallographie

Frederike Lehmann hat für ihren Vortrag auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kristallographie einen Preis erhalten.
Copyright: privat

Frederike Lehmann hat auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kristallographie in Leipzig am 28. März 2019 einen Preis für ihren Vortrag erhalten. Sie promoviert in der Abteilung Struktur und Dynamik von Energiematerialien am HZB bei Prof. Dr. Susan Schorr im Rahmen der Graduiertenschule HyPerCell.

In ihrem Vortrag stellte sie ihre Arbeit zu Hybrid-Perowskit-Materialien vor, die als spannende neue Materialklasse für hocheffiziente Solarzellen untersucht werden. Hybrid-Perowskite sind Halbleiter und besitzen eine so genannte Bandlücke im passenden Energiebereich, so dass insbesondere die energiereichen blauen und grünen Anteile des Sonnenspektrums effizient in Strom umgewandelt werden können.

Frederike Lehmann befasst sich in ihrer Arbeit mit der chemischen Synthese von Hybrid-Perowskiten und der Analyse ihrer Eigenschaften. Sie untersucht sowohl anorganische (CsPbI3) als auch organische Perowskite, bei denen statt Cäsium organische Moleküle wie Formamidinium oder Methylammonium in die Struktur eingebaut werden. Dabei gelang es ihr, durch gezieltes Substituieren eine Hochtemperaturmodifikation bei Raumtemperatur herzustellen, deren Bandlücke für Solarzellen besonders geeignet ist. Dies ist insbesondere wichtig, da Perowskite in Dünnschichtsolarzellen eingesetzt werden, deren Qualität bei Hochtemperatur-Verfahren leidet.  Der "Best Presentation Award of the Young Crystallographers" ist mit einem Büchergutschein verbunden.

red./arö


           



Das könnte Sie auch interessieren
  • <p>Die Rasterelektronenmikroskopie zeigt einen Molybd&auml;nsulfidfilm, der bei Raumtemperatur aufgebracht wurde.</p>SCIENCE HIGHLIGHT      04.04.2019

    Katalysatorforschung für Solare Brennstoffe: Amorphes Molybdänsulfid funktioniert am besten

    Für die Produktion von Wasserstoff mit Sonnenlicht werden effiziente und preisgünstige Katalysatoren gebraucht. Molybdänsulfide gelten als gute Kandidaten. Nun hat ein Team am HZB aufgeklärt, welche Prozesse während der Katalyse an  Molybdänsulfiden ablaufen und wieso ausgerechnet amorphes Molydänsulfid am besten funktioniert. Die Ergebnisse wurden im Fachjournal ACS-Catalysis veröffentlicht. [...]


  • <p>Dr. Godehard W&uuml;stefeld erhielt den Horst-Klein-Forschungspreis.</p>NACHRICHT      25.03.2019

    Godehard Wüstefeld erhält den Horst-Klein-Forschungspreis

    Der Physiker Dr. Godehard Wüstefeld wurde auf der Jahrestagung der Deutschen Physikalischen Gesellschaft mit dem Horst-Klein-Forschungspreis ausgezeichnet. Der Preis würdigt seine herausragenden wissenschaftlichen Leistungen in der Beschleunigerphysik bei der Entwicklung von BESSY II und BESSY VSR. [...]


  • <p>Johannes Sutter erhielt auf der NIPHO19 einen Preis f&uuml;r sein Poster zur Nanostrukturierung von Solarzellen.</p>NACHRICHT      07.03.2019

    Posterpreis für Johannes Sutter

    Der HZB-Doktorand Johannes Sutter hat auf der "International Conference on Perovskite Solar Cells, Photonics and Optoelectronics (NIPHO19)" einen Poster Award gewonnen. Die Konferenz fand vom 25. -27. Februar 2019 in Jerusalem statt. [...]




Newsletter