Berliner Förderprogramm für Gründungen im Bereich Materialwissenschaften

Das Land Berlin stellt INAM e.V. und seinen Kooperationspartnern rund 1,1 Millionen EUR zur Verfügung, um das auf materialwissenschaftliche Gründungen speziell zugeschnittenes Inkubatorprogramm AdMaLab – The Berlin Materials and Hardware Lab aufzusetzen.

Neben einem begleiteten Zugang zum hochwertig ausgestatteten und neu eröffneten Forschungsbau des IRIS Adlershof der Humboldt-Universität und zum Innovation Lab HySPRINT des Helmholtz-Zentrum Berlin, werden Stipendien zur Verfügung gestellt, die es den Gründerinnen und Gründern ermöglichen, sich der Entwicklung ihrer Geschäftsideen und Produkte zu widmen.

Ab Freitag, 3. Dezember 2021, 12:00h können sich Gründerinnen und Gründer mit Fokus auf Neue Materialien auf einen Platz im Inkubatorprogramm bewerben. Nähere Informationen zum Bewerbungsprozess befinden sich unter www.inam.berlin/admalab. Neben der innovativen operativen Tätigkeit wird auch ein intensives Mentoring- und Trainingsprogramm angeboten, das durch die Humboldt Innovation GmbH und Expertinnen und Experten aus verschiedenen Fachbereichen unterstützt wird.

Am 15. Dezember 2021 um 10.00h stellen die Projektbeteiligten das Stipendium im Rahmen eines Webinars vor. Interessenten können sich unter hier registrieren.

Das Land Berlin hat mit dem Berliner Startup-Stipendium, aus dem die Gelder fließen, ein Förderprogramm ausgelobt, um aus den innovativen Ideen von Gründungswilligen Produkte entstehen zu lassen. Mit den Fördergeldern aus dem Europäischen Sozialfonds und des Landes Berlin können Stipendiaten in verschiedenen Themenbereichen ihre Geschäftsideen vorantreiben und es konnten bereits über 120 innovative Gründungsvorhaben unterstützt werden. Dieser Erfolg kann nun mit dem AdMaLab im Bereich der Materialwissenschaften weiter ausgebaut werden.

INAM e.V. red.

Das könnte Sie auch interessieren

  • Podcast | Der Klimawandel und die Stadt: Mehr Grün oder mehr Photovoltaik?
    Nachricht
    12.08.2022
    Podcast | Der Klimawandel und die Stadt: Mehr Grün oder mehr Photovoltaik?
    Wie umgehen mit begrenztem Platz? Städte und Kommunen müssen sich jetzt auf die Folgen des Klimawandels vorbereiten. Gründächer, begrünte Fassaden und großflächige Entsiegelungen könnten zu einem besseren Mikroklima beitragen. Aber wird der Platz nicht auch für Photovoltaik benötigt?

    In einem kontroversen Gespräch loten die Experten Björn Rau (HZB, BAIP) und Jens Hasse (Deutsches Institut für Urbanistik) die Optionen aus und finden neue Lösungen.

  • Alexander Gray kommt als Humboldt-Fellow ans HZB 
    Nachricht
    12.08.2022
    Alexander Gray kommt als Humboldt-Fellow ans HZB 
    Alexander Gray von der Temple University in Philadelphia, USA, arbeitet gemeinsam mit dem HZB-Physiker Florian Kronast an der Erforschung neuartiger 2D-Quantenmaterialien an BESSY II. Mit dem Stipendium der Alexander von Humboldt-Stiftung kann er diese Zusammenarbeit nun vertiefen. Bei BESSY II will er tiefenaufgelöste röntgenmikroskopische und -spektroskopische Methoden weiterentwickeln, um 2D-Quantenmaterialien und Bauelemente für neue Informationstechnologien zu untersuchen. 
  • Grüner Wasserstoff: Nanostrukturiertes Nickelsilizid glänzt als Katalysator
    Science Highlight
    11.08.2022
    Grüner Wasserstoff: Nanostrukturiertes Nickelsilizid glänzt als Katalysator
    Elektrische Energie aus Wind oder Sonne lässt sich als chemische Energie in Wasserstoff speichern, einem hervorragenden Kraftstoff und Energieträger. Voraussetzung dafür ist allerdings die effiziente Elektrolyse von Wasser mit kostengünstigen Katalysatoren. Nanostrukturiertes Nickelsilizid kann die Effizienz der Sauerstoffentwicklungsreaktion an der Anode deutlich steigern. Dies zeigte nun ein Team aus dem HZB, der Technischen Universität Berlin und der Freien Universität Berlin im Rahmen der Forschungsplattform CatLab unter anderem auch mit Messungen an BESSY II.