Erfolgreicher Masterabschluss zu IR-Thermografie an Solarfassaden

Luca Raschke

Luca Raschke © BAIP/HZB

IR-Thermografie, BIPV Reallabor

IR-Thermografie, BIPV Reallabor © BAIP/HZB

Wir freuen uns sehr und gratulieren unserer studentischen Mitarbeiterin Luca Raschke zum erfolgreich abgeschlossenen Masterstudium der Regenerativen Energien an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin – und das mit Auszeichnung!

Im Rahmen ihrer Masterarbeit zum Thema „Thermographic Investigation of Photovoltaic Modules in a Building-Integrated Application“ untersuchte sie den Einsatz der Infrarot-Thermografie als Werkzeug zur Inspektion und Wartung von fassadenintegrierten PV-Modulen, wobei sie sich auf die CIGS-Fassaden unseres Reallabors für bauwerkintegrierte Photovoltaik am Helmholtz-Zentrum Berlin konzentrierte. Dabei untersuchte sie nicht nur die Messmethodik und die spezifische Anwendung für vertikal installierte Fassadenmodule, sondern führte auch ergänzende Untersuchungen mit Elektrolumineszenz und anderen elektrischen Charakterisierungen der Module durch. Mit ihrer Arbeit hat sie wertvolle Impulse für unsere Forschungs- und Entwicklungsarbeit im Bereich der bauwerkintegrierten Photovoltaik gesetzt.

Wir sind stolz auf die hervorragende Leistung und freuen uns, dass wir diesen wichtigen Meilenstein gemeinsam feiern dürfen! Luca Raschke bleibt ein Teil der Beratungsstelle für BIPV, ab jetzt jedoch als Studentin an der Berliner Hochschule für Technik (BHT) im Studiengang Architektur. Wir wünschen weiterhin viel Erfolg!

BR

  • Link kopieren

Das könnte Sie auch interessieren

  • KI-Agenten liefern Ergebnisse – aber denken sie auch wissenschaftlich?
    Nachricht
    01.06.2026
    KI-Agenten liefern Ergebnisse – aber denken sie auch wissenschaftlich?
    Ein Forschungsteam unter gemeinsamer Leitung von Kevin Maik Jablonka vom Helmholtz-Institut für Polymere in Energieanwendungen Jena (HIPOLE Jena) und N. M. Anoop Krishnan vom Indian Institute of Technology Delhi hat mit Corral einen neuen Benchmark für KI-Agenten in der Wissenschaft entwickelt. Der Preprint „AI scientists produce results without reasoning scientifically“ ist auf arXiv erschienen (https://doi.org/10.48550/arXiv.2604.18805). Die Analyse zeigt, dass aktuelle Systeme zwar wissenschaftliche Workflows ausführen und Ergebnisse liefern können; häufig folgen sie dabei aber nicht den Grundprinzipien wissenschaftlicher Prüfung und Schlussfolgerung.
  • Magnetfeld während Katalysator-Synthese verdreifacht Ammoniakausbeute
    Science Highlight
    01.06.2026
    Magnetfeld während Katalysator-Synthese verdreifacht Ammoniakausbeute
    Ein externes Magnetfeld während der Synthese von CoFe₂O₄-Dünnschichten verdreifacht beim Einsatz in der Elektrokatalyse die Ammoniakausbeute. Das Magnetfeld verändert die Oberflächenzustände der Spinell-Oxid-Dünnschichten, so dass die katalytisch aktiven Zentren stärker exponiert sind. Im Fachjournal 'Advanced Functional Materials' zeigt ein Team um Marcel Risch, HZB, und Sanjay Mathur, Universität Köln, eine skalierbare Strategie, um Elektrokatalysatoren der nächsten Generation für effiziente und nachhaltige chemische Umwandlungen zu entwickeln. 
  • Materialchemie gestaltet die Zukunft der Katalyse
    Science Highlight
    29.05.2026
    Materialchemie gestaltet die Zukunft der Katalyse
    Die synthetische Materialchemie der Zukunft kann als Werkzeug dienen, um smarte und adaptive Elektrokatalysatoren zu entwickeln. Das Forschungsfeld entwickelt sich aktuell rasant, mit In-situ-Analytik, datengestützten Entdeckungen und autonomer Robotik. Diese neuen Ansätze könnten die Entdeckung langlebiger und effizienter Katalysatoren für die zukünftige Energieumwandlung und die Dekarbonisierung der chemischen Industrie beschleunigen. Einen Überblick bietet nun ein Beitrag aus dem Team des Katalyse-Experten Dr. Prashanth Menezes im renommierten Fachjournal Angewandte Chemie.