HZB Newsroom

  • <p>Das neue CatLab (blaue Fl&auml;che) soll in unmittelbarer N&auml;he zu BESSY II und weiteren Laboren gebaut werden.</p>
    Nachricht
    08.07.2020
    Start für neues Katalyse-Zentrum in Adlershof
    Mit einem interdisziplinären Architekturwettbewerb startet das Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) ein großes neues Vorhaben: Ein innovatives Labor- und Bürogebäude für die Katalyseforschung, in dem die wissenschaftliche Zusammenarbeit des HZB mit der Max-Planck-Gesellschaft (MPG) ausgebaut werden soll. Das Catlab soll zum internationalen Leuchtturm für die Katalyseforschung werden und die Entwicklung neuartiger Katalysatormaterialien vorantreiben, die für die Energiewende dringend benötigt werden.

    [...]

  • <p>Integriertes PV-EC-Device bei Leistungstests am Freiluftteststand f&uuml;r realistische Betriebsbedingungen.</p>
    Nachricht
    04.08.2020
    Die besten Elektrolyseur-Photovoltaik-Kombinationen, demonstriert in Testfeldern
    Eine der vielversprechendsten Strategien, um die Verfügbarkeit der Sonnenenergie zu steigern, ist die Umwandlung überschüssiger Energie in Wasserstoff. Das Projekt PECSYS untersuchte, welche Kombinationen aus Werkstoffen und Technologien sich am besten für einen solchen Vorgang eignen.

    [...]

  • <p>Jan L&uuml;ning ist wissenschaftlicher Direktor f&uuml;r den Bereich "Materie" am HZB und wurde nun auch auf eine Professur an der Humboldt-Universit&auml;t zu Berlin berufen.</p> <p></p>
    Nachricht
    31.07.2020
    Humboldt-Universität zu Berlin beruft Jan Lüning
    Prof. Dr. Jan Lüning, wissenschaftlicher Geschäftsführer am Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB), wurde im Juli auf eine S-W3-Professur an der Humboldt-Universität zu Berlin berufen. Die Professur trägt die Bezeichnung „Elektronische Eigenschaften von Materialien/Röntgenanalytik“ und gehört zur Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin. [...]
  • <p>Durch das Be- und Entladen &auml;ndert sich die Struktur kristalliner Silizium-Elektroden in ein schachbrettartiges Bruchmuster. Am HZB wurde nun beobachtet, dass diese Defekte beim be- und entladen nicht gr&ouml;&szlig;er werden sondern in ihrem Muster bestehen bleiben.</p>
    Science Highlight
    29.07.2020
    Hoffnung auf bessere Batterien – Forscher verfolgen live das Laden und Entladen von Silizium-Elektroden
    Silizium als Werkstoff für Elektroden in Lithium-Ionen-Batterien verspricht eine deutliche Steigerung von deren Kapazität. Das Manko dieses Materials: Durch die Belastung beim Be- und Entladen wird es leicht beschädigt. Wissenschaftlern am Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie (HZB) ist es nun zum ersten Mal gelungen, diesen Prozess direkt und detailliert an kristallinen Silizium-Elektroden zu beobachten. Operando-Experimente am Speicherring BESSY II lieferten neue Erkenntnisse darüber, wie Brüche im Silizium entstehen – und wie sich das Material dennoch vorteilhaft einsetzen lässt. [...]
  • <p>Grosspeter Tower, Basel 2016</p>
    Nachricht
    16.07.2020
    Seminar für Architekt*innen Bauwerkintegrierte Photovoltaik: Architektur – Gestaltung und Ausführung
    Im September veranstaltet die Beratungsstelle für bauwerkintegrierte Photovoltaik (BIPV) „BAIP“ zusammen mit der Architektenkammer Niedersachsen ein Seminar für Architekt*innen zum Thema Bauwerkintegrierte Photovoltaik: Architektur-Gestaltung und Ausführung [...]
  • <p>F&uuml;r die Studie wurde u.a. das Enzym Endothiapepsin (grau) mit Molek&uuml;lenaus der Fragmentibliothek in Kontakt gebracht. Die Analysen zeigen nun,dass zahlreiche Substanzen (blaue und orange Molek&uuml;le) an das Enzym&nbsp;andocken.Jede gefundene Substanz ist einpotentieller Startpunkt f&uuml;r die Entwicklung gr&ouml;&szlig;erer Molek&uuml;le.</p>
    Science Highlight
    13.07.2020
    Neue Molekülbibliothek für systematische Suche nach Wirkstoffen
    Um die systematische Entwicklung von Medikamenten zu beschleunigen, hat das MX-Team am Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) mit der Drug Design Gruppe der Universität Marburg eine neue Substanzbibliothek aufgebaut. Sie besteht aus 1103 organischen Molekülen, die als Bausteine von neuen Wirkstoffen infrage kommen. Das MX-Team hat diese Bibliothek nun in Kooperation mit der FragMAX-Gruppe am MAX IV validiert. Die Substanzbibliothek des HZB steht weltweit für die Forschung zur Verfügung und spielt auch bei der Suche nach Wirkstoffen gegen SARS-CoV-2 eine Rolle.

    [...]

  • <p>So lief das Experiment ab: Zwei Laserpulse treffen in kurzem zeitlichen Abstand auf den D&uuml;nnfilm aus Eisen-Platin-Nanok&ouml;rnchen auf: Der erste Laserpuls zerst&ouml;rt die Spinordnung, w&auml;hrend der zweite Laserpuls die nun unmagnetisierte Probe anregt. Ein R&ouml;ntgenpuls ermittelt im Anschluss, wie sich das Gitter ausdehnt oder kontrahiert.</p>
    Science Highlight
    10.07.2020
    Robuste Hochleistungs-Datenspeicher durch magnetische Anisotropie
    Die neueste Generation von magnetischen Festplattenlaufwerken besteht aus magnetischen Dünnschichten, die zu den Invar-Materialien zählen und eine extrem robuste und hohe Datenspeicherdichte ermöglichen. Ein technologisch relevantes Material für solche HAMR-Datenspeicher sind Dünnschichten aus Eisen-Platin-Nanokörnern. Ein internationales Team um die gemeinsame Forschungsgruppe von Prof. Dr. Matias Bargheer am HZB und der Uni Potsdam hat nun erstmals experimentell beobachtet, wie in diesen Eisen-Platin-Dünnschichten eine besondere Spin-Gitter-Wechselwirkung die Wärmeausdehnung des Kristallgitters aufhebt. Die Arbeit ist in Science Advances publiziert.

    [...]

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    09.07.2020
    Fakten, Forschung, Expertise: Helmholtz-Klima-Initiative startet neue Website

    Die Helmholtz-Klima-Initiative hat ihre Website grundlegend überarbeitet. Ab sofort bietet sie unter www.helmholtz-klima.de Artikel, Hintergrundwissen, Factsheets und vieles mehr rund um den aktuellen Stand der Klimaforschung. Eine Expert*innenvermittlung ermöglicht den schnellen Kontakt zu Helmholtz-Klima-Wissenschaftler*innen.  Das Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) bringt Forschung zur Umwandlung von CO2 in Brenn- und Grundstoffe ein, um „Netto-Null-2050“  zu erreichen. [...]

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    02.07.2020
    Schöne Ferien: Videogruß von Bernd Rech, Vol. 4
    Die Sommerferien haben begonnen, Zeit zum Atem holen und Akkus aufladen. In einer Videobotschaft berichtet Bernd Rech vom Scientific Retreat. Er dankt allen Kolleginnen und Kollegen für die Kreativität, mit der sie während der Pandemie neue Wege des Zusammenarbeitens gefunden haben. Er freut sich auf die zweite Jahreshälfte, doch zunächst wünscht er schöne Ferien und dankt zugleich all jenen, die am HZB die Stellung halten.  [...]
  • <p>In der Quantenphysik werden Atome, Molek&uuml;le oder Lichtquanten genutzt, um Informationen zu speichern.</p>
    Science Highlight
    20.06.2020
    Vergleichsanalyse für Quantentechnologien
    Macht ein Gerät das, was es soll? Nicht nur im Alltag stellt man sich diese Frage. Auch Forscher, die sich mit Quantentechnologien beschäftigen, wollen wissen, was neuartige Instrumente können. Ein Team um Prof. Jens Eisert, Physiker am Dahlem Center for Complex Quantum Systems der Freien Universität Berlin und am Helmholtz-Zentrum Berlin haben zusammen mit Forschern der Pariser Universität Sorbonne einen Überblick über die vielfältigen Werkzeuge veröffentlicht, mit denen man derzeit Quantengeräte vergleichen und zertifizieren kann. Der Review-Artikel ist in Nature Reviews Physics erschienen. [...]
  • <p>Kompakt und sehr vielseitig einsetzbar: Der neue LumY Pro bestimmt die Lumineszenz-Effizienz von einzelnen Schichten, Schichtstapeln und ganzen Bauteilen.</p>
    Nachricht
    19.06.2020
    Mit neuem kompakten Messgerät opto-elektronische Bauteile optimieren

    Um effiziente opto-elektronische Bauteile wie Solarzellen oder LEDs zu entwickeln, ist es entscheidend, die Qualität der eingesetzten Halbleiter zu verbessern. Dafür ist es notwendig, die Lumineszenz-Ausbeute des Halbleiter-Materials zu ermitteln. Für diese Charakterisierung hat ein Forscherteam am HZB ein neues Messgerät entwickelt, das die Lumineszenz präzise bestimmt und das obendrein sehr kompakt ist. Um das Potenzial für kommerzielle Anwendungen auszuloten, erhält das Team nun eine Field Study Fellowship der Helmholtz-Gemeinschaft. [...]

  • <p>Grafische Darstellung des Druckprozesses f&uuml;r die Perowskit-LED.</p>
    Science Highlight
    12.06.2020
    Perowskit-LED aus dem Drucker – auf dem Weg zu einem neuen Standard für die Elektronik
    Einem Team von Forschern des HZB und der Humboldt-Universität zu Berlin ist es zum ersten Mal gelungen, Leuchtdioden (LEDs) aus einem hybriden Perowskit-Halbleitermaterial per Tintenstrahldruck herzustellen. Das Tor zu einer breiten Anwendung solcher Materialien in vielerlei elektronischen Bauelementen ist damit geöffnet. Der Durchbruch gelang den Wissenschaftlern mithilfe eines Tricks: dem „Impfen“ der Oberfläche mit bestimmen Kristallen.

    [...]

  • <p>Darstellung der beschriebenen, auf AgCu in oxidierenden Umgebungen gebildeten Cu<sub>x</sub>O<sub>y</sub>-Struktur.</p>
    Science Highlight
    10.06.2020
    Nutzerforschung an BESSY II: Bildung eines 2D metastabilen Oxids in reaktiven Umgebungen

    In vielen Anwendungen der Katalyse, bei chemischen Sensoren, Brennstoffzellen und Elektroden spielt das chemische Verhalten von Festkörperoberflächen eine wichtige Rolle. Ein Forscherteam des Max-Planck-Instituts für chemische Energiekonversion hat an der Synchrotronstrahlungsquelle BESSY II nun ein wichtiges Phänomen beschrieben, das auftreten kann, wenn Metalllegierungen reaktiven Umgebungen ausgesetzt werden.   [...]

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    10.06.2020
    Neuer lichtblick erschienen

    Viel Trubel herrscht normalerweise im Schülerlabor des HZB. Kinder und Jugendliche strömen ein, experimentieren und löchern das Team um Ulrike Witte mit ihren Fragen. Zum Beispiel mit dieser: „Gibt es eigentlich auch ultragrünviolett?“ In der Titelgeschichte beschreibt unser Autor Kilian Kirchgessner, wie lebendig die Arbeit mit den Kindern zu geht – und wie schön es ist, wenn am Ende des Tages alle Besucher staunen, auch die coolsten. [...]

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    05.06.2020
    Ab durch den Beschleuniger – die Lange Nacht der Wissenschaften einmal anders.
    Wegen der Corona-Beschränkungen findet in diesem Jahr leider keine Lange Nacht der Wissenschaften statt. Das ist nicht nur schade für alle Wissenschaftsinteressierten, sondern auch für uns! Denn wir freuen uns jedes Jahr darauf, wenn viele Menschen zu uns kommen, uns mit ihren Fragen löchern oder über die riesigen Anlagen und Labore staunen, in denen wir forschen. Damit die Lange Nacht nicht ganz flachfällt, nehmen wir Euch mit auf eine virtuelle Reise durch unseren Beschleuniger BESSY II.

    [...]

  • <p>Die Publikation hat es auf den Titel der aktuellen Ausgabe der SCIENCE geschafft.</p>
    Science Highlight
    05.06.2020
    BESSY II: Experiment zeigt erstmals im Detail, wie Elektrolyte metallisch werden
    Ein internationales Team hat erstmals an BESSY II ein raffiniertes Experiment entwickelt, um die Bildung eines metallischen Leitungsbandes in Elektrolyten zu beobachten. Dafür stellten sie kryogene Lösungen aus flüssigem Ammoniak mit verschiedenen Konzentrationen von Alkali-Metallen her und untersuchten den Flüssigkeitsstrahl mit weichem Röntgenlicht. Äußerlich zeigt sich der Übergang von einzelnen Metall-Atomen in Lösung zu einem metallischen Verbund, indem die Farbe der Lösung von blau zu golden wechselt. Diesen Vorgang konnten sie nun durch die Messdaten an BESSY II im Detail analysieren. Die Arbeit ist in Science publiziert und erscheint sogar als Titelgeschichte. [...]
  • <p>Die neue HZB App ist da und l&auml;sst sich in den App Stores (Google und Apple) kostenlos herunterladen.</p>
    Nachricht
    04.06.2020
    Jetzt downloaden: Die neue HZB-App ist da
    Das HZB bietet eine neue App an, mit der Sie sich schnell über Nachrichten, Jobs und Veranstaltungen, aber auch über Betriebs- und Leistungsdaten von BESSY II informieren können. Nun ist sie einsatzbereit und wartet darauf, von Ihnen auf Ihr Handy installiert zu werden. Eine App stellt sich vor. [...]
  • <p>Perowskit-Oxide zeichnen sich durch die Summenformel ABO<sub>3</sub> aus, wobei die Elemente A (gr&uuml;n) und B (blau) auf bestimmten Gitterpl&auml;tzen sitzen und von Sauerstoff-Atomen (rot) umgeben sind.</p>
    Science Highlight
    02.06.2020
    Katalysatoren: Effiziente Wasserstoffgewinnung mit Struktur
    Regenerativ erzeugter Wasserstoff gilt als ökologischer Rohstoff der Zukunft. Um ihn durch Elektrolyse effizient aus Wasser herzustellen, setzt die Forschung heute auch auf Perowskit-Oxide. Das Fachmagazin Journal of Physics: Energy hat Dr. Marcel Risch vom Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) eingeladen, den aktuellen Stand der Forschung zu skizzieren. [...]
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    15.05.2020
    Sie sind zurück: Schafe und Ziegen beweiden wieder den Campus Wannsee

    Die Wiesen sind saftig grün, die Eisheiligen (fast) vorüber: Jetzt ist der perfekte Zeitpunkt für die Rückkehr der Schafe und Ziegen aus dem Winterquartier! Bis in den späten Herbst werden sie nun den naturnahen HZB-Campus in Wannsee beweiden und der natürlichen Landschaftspflege dienen – ganz ohne Rasenmäher. [...]

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    14.05.2020
    Neue Ladesäulen für Elektroautos in Adlershof installiert

    Am 14. Mai 2020 wurden in Nähe des BESSY II-Hauptgebäudes zwei Ladesäulen für Elektroautos installiert. Hier soll aber nicht nur die Hybrid-Dienstwagenflotte geladen werden. Demnächst haben auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Möglichkeit, an einer Säule ihre privaten PKWs gegen eine Gebühr aufzuladen. [...]

  • <p>Die Abbildung zeigt die Ver&auml;nderungen in der Struktur von FASnI3:PEACl-Filmen w&auml;hrend der Behandlung bei verschiedenen Temperaturen.</p>
    Science Highlight
    11.05.2020
    Auf dem Weg zu bleifreien und stabilen Perowskit-Solarzellen
    Die besten Perowskit-Solarzellen schaffen zwar enorme Wirkungsgrade, enthalten aber giftiges Blei. Bleifreie Perowskit-Solarzellen erreichten bislang nur geringe Wirkungsgrade, die zudem schnell abnehmen. Eine neue Arbeit einer internationalen Kooperation zeigt nun, wie sich stabile Perowskit-Schichten herstellen lassen, die Zinn anstelle von Blei enthalten. Dabei schützen organische Verbindungen das Zinn vor Oxidation und sorgen für Stabilität. [...]
  • <p>Zwei der vier magnetischen Wechselwirkungen bilden ein neues dreidimensionales Netz aus Dreiecken mit gemeinsamen Ecken, das als Hyper-Hyperkagome-Gitter bekannt ist und zu dem Quanten-Spin-Fl&uuml;ssigkeitsverhalten in PbCuTe<sub>2</sub>O<sub>6</sub> f&uuml;hrt.</p>
    Science Highlight
    11.05.2020
    Zukünftige Informationstechnologien: Dreidimensionale Quanten-Spin-Flüssigkeit entdeckt
    Quanten-Spin-Flüssigkeiten sind Kandidaten für den Einsatz in zukünftigen Informationstechnologien. Bisher sind Quanten-Spin-Flüssigkeiten meist nur in ein- oder zweidimensionalen magnetischen Systemen zu finden. Nun hat eine internationale Kooperation unter der Leitung eines HZB-Teams Kristalle aus PbCuTe2O6 mit Neutronenexperimenten untersucht. Sie fanden Spin-Flüssigkeits-Verhalten in drei Dimensionen, bedingt durch ein sogenanntes Hyper-Hyperkagome-Gitter. Die experimentellen Daten passen sehr gut zu theoretischen Simulationen, die am HZB durchgeführt wurden. [...]
  • <p>Innerhalb der 3D-Struktur eines Phytochrom-Molek&uuml;ls zeigt sich ein Bilin-Pigment, das das Photon aufnimmt und sich dadurch verdreht, was ein Signal ausl&ouml;st.</p>
    Science Highlight
    07.05.2020
    Nutzerforschung an BESSY II: Einblick in das Auge der Pflanzen
    Pflanzen nutzen Licht nicht nur für die Photosynthese. Die Pflanzenzelle hat zwar keine Augen, kann aber dennoch Licht wahrnehmen und damit ihr Umfeld. Dabei spielen Phytochrome, bestimmte türkisfarbige Proteine, die zentrale Rolle. Wie genau sie funktionieren, ist noch unklar. Nun konnte das Team um den Pflanzenphysiologen Jon Hughes (Justus-Liebig-Universität Gießen) an BESSY II die dreidimensionale Architektur von verschiedenen pflanzlichen Phytochrom-Molekülen entschlüsseln. Dabei zeigt sich, wie Licht die Struktur des Phytochroms verändert, so dass die Zelle das Lichtsignal weiterleitet, um die Entwicklung der Pflanze entsprechend zu steuern. [...]
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    04.05.2020
    Videogruß von Bernd Rech, Vol. 3

    Nach sechs Wochen Minimalbetrieb kehrt langsam wieder Leben an beiden HZB-Standorten ein. Die Labore öffnen, wenn auch unter strengen Sicherheitsvorkehrungen. In einer Videobotschaft erzählt Bernd Rech, dass er sich auf die geöffneten Labore und neue Ergebnisse sehr freut. Er betont aber auch, dass es weiterhin ratsam ist, von zu Hause zu arbeiten, um Infektionen zu vermeiden. Allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern dankt er ausdrücklich für ihre Kreativität und ihren Teamgeist in den letzten Wochen. [...]

  • <p>Das Material besteht aus Nafion mit eingebetten Nanopartikeln.</p>
    Science Highlight
    04.05.2020
    Nutzerforschung an BESSY II: Neue Materialien steigern die Effizienz in Ethanol-Brennstoffzellen
    Eine Gruppe aus Brasilien hat mit einem HZB-Team eine neuartige Kompositmembran für Ethanol-Brennstoffzellen untersucht. Sie besteht aus dem Polymer Nafion, in das durch Schmelzextrusion Titanat-Nanopartikel eingebettet sind. An BESSY II konnten sie beobachten, wie die Nanopartikel in der Nafion-Matrix verteilt sind und wie sie die Protonenleitfähigkeit steigern. [...]
  • <p>Ein neuer Corona-Virus (SARS-CoV-2) breitet sich weltweit aus und kann Lungenentz&uuml;ndung verursachen (COVID-19).</p>
    Nachricht
    04.05.2020
    04.05.2020 – #Corona: HZB nimmt schrittweise Betrieb wieder auf
    Die Geschäftsführung hat nach sorgfältiger Einschätzung der Lage beschlossen, dass ab 4. Mai schrittweise der Betrieb am HZB wieder aufgenommen wird. Dafür gelten strenge Sicherheitsvorschriften. BESSY II wird ab dem 11. Mai wieder für In-House-Forschung zur Verfügung stehen. Für Sars-CoV-2-relevante Messungen wurde ein Schnellzugang an BESSY II eingerichtet. [...]
  • <p>Die Proteinkristalle werden im MX-Labor an BESSY II mit harter R&ouml;ntgenstrahlung analysiert.</p>
    Nachricht
    29.04.2020
    Corona-Forschung: Konsortium aus Berliner Forschung und Industrie sucht Wirkstoffe
    Die Berliner Biotech-Firma Molox GmbH und ein Team am Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) haben ein Konsortium aus regionalen Forschergruppen und BASF initiiert. Gemeinsam wollen sie einen Startpunkt für die Entwicklung eines möglichen Wirkstoffs gegen das neue Coronavirus identifizieren. Ziele potenzieller Hemmstoffe werden bestimmte SARS-CoV2-Proteine sein, die die Ausbreitung oder Infektiosität der Viren begünstigen. An den Forschungsarbeiten sind auch Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Freien Universität Berlin beteiligt. [...]
  • <p>Ein geb&uuml;ndelter weicher R&ouml;ntgenstrahl mit einem Durchmesser von weniger als 50 Nanometern schreibt zahlreiche Magnetwirbel, die zusammen en Begriff &bdquo;MPI-IS&ldquo; ergeben.</p>
    Science Highlight
    23.04.2020
    Neue Wechselwirkung zwischen Licht und Materie an BESSY II entdeckt
    Ein deutsch-chinesisches Team um Gisela Schütz vom MPI für Intelligente Systeme hat an BESSY II eine neue Wechselwirkung zwischen Licht und Materie entdeckt. Es gelang ihnen damit, nanometerfeine magnetische Wirbel in einer magnetischen Schicht zu erzeugen. Dabei handelt es sich um so genannte Skyrmionen, die für künftige Informationstechnologien interessant sind. [...]
  • <p>Steve Albrecht findet im Helmholtz Innovation Lab HySPRINT die geeigneten Techniken vor, um die weltweit effizientesten Perowskit-Solarzellen herzustellen.</p>
    Portrait
    23.04.2020
    Im Portrait: Der Sportler im Laborkittel

    Steve Albrecht forscht an Perowskit-Solarzellen und hält mit seinem Team mehrere Wirkungsgrad-Weltrekorde. Als Schüler stand er vor der Entscheidung, Leistungsturner zu werden – und entschied sich für die Wissenschaft. Der sportliche Ehrgeiz begleitet ihn aber auch in seiner Forschung. [...]

  • <p>Prof. Dr. Johannes Reuther forscht an der Freien Universit&auml;t Berlin und dem HZB.</p>
    Nachricht
    22.04.2020
    Freie Universität Berlin ernennt Johannes Reuther zum W2-Professor

    Die Freie Universität Berlin hat am 6. April 2020 Johannes Reuther auf die gemeinsame W2-Professur „Theory of Novel Quantum Materials“ ernannt. Der Physiker wird sowohl am Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) als auch an der Freien Universität Berlin forschen. Durch die gemeinsame Berufung wird eine Brücke zwischen der experimentellen und der theoretischen Physik geschlagen. [...]

  • <p>Die CIGS-Pero-Tandemzelle wurde in einer typischen Laborgr&ouml;&szlig;e von einem Quadratzentimeter realisiert.</p>
    Science Highlight
    14.04.2020
    Tandemsolarzellen-Weltrekorde: Neuer Zweig im NREL-Chart
    Eigens für eine Entwicklung aus dem HZB gibt es nun in der Grafik für Solarzellen-Weltrekorde einen neuen Zweig. Die neue Weltrekord-Zelle besteht aus den Halbleitern Perowskit und CIGS, die zu einer monolithischen „zwei-Terminal“-Tandemzelle verschaltet sind. Aufgrund der verwendeten Dünnschichttechnologien überleben solche Tandemzellen im Weltall deutlich länger und können sogar auf biegsamen Folien produziert werden. Die neue Tandemzelle erreicht einen zertifizierten Wirkungsgrad von 24,16 Prozent. [...]
  • Nachricht
    09.04.2020
    Bernd Rech wünscht Ihnen Frohe Ostern!
    Nach drei Wochen Home-Office und Minimalbetrieb wendet sich Bernd Rech wieder mit einer kurzen Videobotschaft an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Er dankt ihnen für ihre Kreativität und Aufgeschlossenheit und wünscht allen Frohe Ostern! [...]
  • <p>In HoAgGe besetzten Holmium-Spins die Ecken von Dreiecken, die zu einem Kagome-Muster geordnet sind. Die Ausrichtung benachbarter Spins (links, rote Pfeile) muss dabei der Eisregel gehorchen: Entweder ragen zwei Spins in ein Dreieck hinein und eins hinaus oder umgekehrt. Als Resultat verhalten sich die einzelnen Dreiecke, als w&auml;ren sie magnetische Monopole (rechts).</p>
    Science Highlight
    07.04.2020
    Neutronenforschung: Magnetische Monopole in Kagome-Spin-Eis-Systemen nachgewiesen
    Magnetische Monopole sind eigentlich unmöglich. Bei tiefen Temperaturen können sich jedoch in bestimmten Kristallen so genannte Quasiteilchen zeigen, die sich wie magnetische Monopole verhalten. Nun hat eine internationale Kooperation nachgewiesen, dass solche Monopole auch in einem Kagome-Spin-Eis-System auftreten. Ausschlaggebend waren unter anderem auch Messungen mit inelastischer Neutronenstreuung am Instrument NEAT der Berliner Neutronenquelle BER II*. Die Ergebnisse sind in der Fachzeitschrift Science erschienen. [...]
  • <p class="western">Im Grundzustand sind die magnetischen Momente entweder auf- oder abw&auml;rts gerichtet, die zum &auml;u&szlig;eren Magnetfeld antiparallelen Spins (rot) sind nie zusammen (rechts). Durch Anregung k&ouml;nnen sich weitere Spins antiparallel ausrichten und Bethe-Ketten entstehen (wei&szlig;e Spins, links).</p>
    Science Highlight
    06.04.2020
    Festkörperphysik: Vorhersage der Quantenphysik experimentell nachgewiesen
    Vor 90 Jahren postulierte der Physiker Hans Bethe, dass in bestimmten magnetischen Festkörpern ungewöhnliche Muster auftreten. Nun ist es einem internationalen Team gelungen, solche Bethe-Strings erstmals experimentell nachzuweisen. Sie führten Neutronenstreuexperimente an verschiedenen Neutronenquellen durch, darunter auch Messungen am einzigartigen Hochfeldmagneten des BER II* am HZB. Die experimentellen Daten sind in hervorragender Übereinstimmung mit der theoretischen Vorhersage von Bethe und beweisen einmal mehr die Leistungsfähigkeit der Quantenphysik. [...]
  • <p>Schematische Darstellung der Coronavirus-Protease. Das Enzym kommt als Dimer bestehend aus zwei identischen Molek&uuml;len vor. Ein Teil des Dimers ist in Farbe dargestellt (gr&uuml;n und violett), der andere in grau. Das kleine Molek&uuml;l in gelb bindet an das aktive Zentrum der Protease und k&ouml;nnte als Blaupause f&uuml;r einen Hemmstoff dienen.</p>
    Nachricht
    02.04.2020
    Corona-Forschung an BESSY II: Zwei Tage Messbetrieb für die Suche nach dem richtigen Schlüssel
    Die Berliner Synchrotronquelle BESSY II des Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) nimmt für zwei Tage den Betrieb wieder auf. Mit der intensiven Röntgenstrahlung von BESSY II wollen Forscher nach Wirkstoffen gegen das Coronavirus SARS-CoV2 suchen. Fast zweihundert Proben aus einem wichtigen Protein des Virus werden in den kommenden Stunden untersucht. Die Proben sind mit unterschiedlichen Molekülen getränkt, die als Bestandteile von Wirkstoffen in Frage kommen. Die Analysen werden zeigen, ob bestimmte Moleküle besonders gut an das Proteinmolekül andocken und damit die Vermehrung des Virus behindern können. Diese Moleküle könnten Bestandteile eines künftigen Wirkstoffs werden.  [...]
  • <p>Dieses Bild zeigt ein R&ouml;ntgenbild des Elektronenstrahls im TRIB-Modus, bei dem zwei Bahnen koexistieren: die regul&auml;re Bahn und die zweite, die sich um diese Bahn windet und sich erst nach drei Umdrehungen schlie&szlig;t.</p>
    Science Highlight
    01.04.2020
    BESSY II: Millionenfach schnellerer Wechsel von zirkular polarisierten Lichtpulsen
    Ein Team aus Beschleunigerphysikern, Undulatorexperten und Experimentatoren hat am Speicherring BESSY II gezeigt, wie sich die Händigkeit (Helizität) von zirkular polarisierter Synchrotronstrahlung schneller umschalten lässt – und zwar bis zu einer Million Mal schneller als bisher. Sie nutzten dazu einen am HZB entwickelten elliptischen Doppel-Undulator und betrieben den Speicherring im sogenannten Two-Orbit-Modus. Dies ist eine besondere Betriebsart, die erst vor kurzem an BESSY II entwickelt wurde und die Basis für die schnelle Umschaltung liefert. Der ultraschnelle Wechsel der Lichthelizität ist vor allem für Untersuchungen von Prozessen in magnetischen Materialien interessant und wird schon seit langem von einer großen Nutzergemeinde erwartet. [...]
  • <p>Am 27.03. lieferte Matthias Linde von der HZB-Fahrbereitschaft 65 Kisten zur Kassen&auml;rztlichen Vereinigung Berlin in die Masurenallee.</p>
    Nachricht
    27.03.2020
    HZB spendet dringend benötigte Schutzausrüstung für Arztpraxen
    Die Lage in den Berliner Arztpraxen spitzt sich immer weiter zu, weil wichtige Schutzkleidung und Desinfektionsmittel fehlen. Einige Praxen mussten aus diesem Grund bereits schließen. Das HZB hat sich deshalb zur schnellen Hilfe entschlossen und 65 Kisten mit Schutzkleidung gespendet, die normalerweise für die Arbeit in den Laboren und Reinräumen vorgesehen ist. Die Kisten wurden am 27.03.2020 der Kassenärztlichen Vereinigung Berlin übergeben. [...]
  • <p></p> <p>Schematische Darstellung der Coronavirus-Protease. Das Enzym kommt als Dimer bestehend aus zwei identischen Molek&uuml;len vor. Ein Teil des Dimers ist in Farbe dargestellt (gr&uuml;n und violett), der andere in grau. Das kleine Molek&uuml;l in gelb bindet an das aktive Zentrum der Protease und k&ouml;nnte als Blaupause f&uuml;r einen Hemmstoff dienen.</p>
    Science Highlight
    19.03.2020
    Coronavirus SARS-CoV2: BESSY II-Daten beschleunigen die Suche nach Wirkstoffen
    Ein Coronavirus hält die Welt in Atem. SARS-CoV-2  ist hochansteckend und kann schwere Lungenentzündung mit Atemnot (COVID-19) verursachen. Weltweit sucht die medizinische Forschung nach Möglichkeiten, wie man die Vermehrung der Viren mithilfe von Medikamenten verhindern kann. Ein Team der Universität Lübeck und am Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) hat dafür einen vielversprechenden Ansatz gefunden. Mithilfe des hochintensiven Röntgenlichts der Berliner Synchrotronquelle BESSY II haben sie die dreidimensionale Architektur der viralen Hauptprotease von SARS-CoV-2 entschlüsselt. Die virale Hauptprotease ist an der Vermehrung des Virus beteiligt. [...]
  • Nachricht
    18.03.2020
    Arbeiten im Homeoffice – wichtige Tools und Merkblatt der IT

    Viele Kolleginnen und Kollegen arbeiten aufgrund der aktuellen Corona-Lage im Homeoffice. Die IT hat eine Seite erstellt, wie Sie Videokonferenzen und Chats durchführen können, Telefone umleiten oder Zugriff auf interne Ressourcen bekommen. [...]

  • Nachricht
    18.03.2020
    Neue lichtblick erschienen: Jetzt online lesen

    Als wir die "lichtblick" vor zwölf Tagen in den Druck gegeben haben, war die Welt noch eine andere. Doch vielleicht ist die lichtblick gerade jetzt auch ein Zeichen für ein Stück Normalität in unnormalen Zeiten. Etwas Ablenkung vom Nachrichtenfluss, der täglich auf uns einströmt. [...]

  • <p>MXene sind 2D-Materialien, die Flocken aus vielen Schichten bilden (links) und sich als Pseudokondensatoren eignen. Durch R&ouml;ntgenanalysen zeigen sich Ver&auml;nderungen in der chemischen Struktur im Vergleich von reinen MXene (mitte) und MXene mit zwischengelagertem Harnstoff (rechts).</p>
    Science Highlight
    02.03.2020
    Schnell und stark: Neue 2D-Materialien mit Talent zur Energiespeicherung
    Eine neue Materialklasse kann elektrische Energie sehr schnell speichern. Es handelt sich um zweidimensionale Titankarbide, so genannte MXene. Wie eine Batterie speichern sie durch elektrochemische Reaktionen große Mengen elektrischer Energie - aber im Gegensatz zu Batterien können sie in Sekundenschnelle geladen und entladen werden. In Zusammenarbeit mit der Drexel-Universität hat ein Team am HZB gezeigt, dass die Einlagerung von Harnstoffmolekülen zwischen den MXene-Schichten die Kapazität solcher "Pseudokondensatoren" um mehr als 50 Prozent erhöhen kann. An BESSY II haben sie analysiert, welche Veränderungen der MXene-Oberflächenchemie nach der Harnstoffeinlagerung dafür verantwortlich sind. [...]
  • <p>Felix B&uuml;ttner hat am Brookhaven National Laboratory eine Holographie-Kammer aufgebaut.</p>
    Nachricht
    28.02.2020
    Neue Helmholtz-Nachwuchsgruppe am HZB
    Ab 01. März 2020 baut Dr. Felix Büttner am HZB eine Helmholtz-Nachwuchsgruppe zu „Topologischen Solitonen“ auf. Topologische Solitonen können in magnetischen Quantenmaterialien auftreten und extrem energieeffiziente Schaltprozesse ermöglichen. An BESSY II will er eine neue Abbildungstechnik entwickeln, um solche Quasiteilchen zu untersuchen.  [...]
  • <p>Blick in die BESSY II-Experimentierhalle</p>
    Nachricht
    26.02.2020
    Wichtige Information für Nutzer: Vereinfachter Zugang zu BESSY II
    Ab 1. April 2020 gilt eine geänderte Zugangsregelung zu BESSY II. Demnach wird die Experimentierhalle nicht länger ein Kontrollbereich, sondern ein Überwachungsbereich sein. Die Nutzerinnen und Nutzer benötigen nicht mehr den Status als „Beruflich Strahlenexponierte“. Dadurch wird ein vereinfachter Zugang zur Experimentierhalle ermöglicht. [...]
  • <p>F&uuml;r jeden Patienten wird eine individuelle Augenblende angefertigt, die das umliegende Gewebe vor dem Protonenstrahl sch&uuml;tzt.</p>
    Nachricht
    25.02.2020
    20 Prozent mehr Patienten erhielten 2019 eine Protonentherapie

    Seit mehr als 20 Jahren bieten die Charité – Universitätsmedizin Berlin und das Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) gemeinsam die Bestrahlung von Augentumoren mit Protonen an. 2019 wurden so viele Patienten wie noch nie zuvor in Berlin-Wannsee behandelt. 276 Patienten – und damit 20 Prozent mehr als im Vorjahr – unterzogen sich der Protonentherapie. Die Behandlung ist auf Aderhautmelanome des Auges spezialisiert. Der Protonenbeschleuniger am HZB ist die einzige Therapiestätte für diese Erkrankung in Deutschland.  [...]

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    20.02.2020
    Berlins außeruniversitäre Forschungseinrichtungen schließen sich zusammen
    Berlin als internationale Wissenschaftsmetropole zu stärken, ist Ziel einer gemeinsamen Initiative der außeruniversitären Forschungseinrichtungen der Hauptstadt. Sie haben sich zur BR 50 (Berlin Research 50) zusammengeschlossen, um künftig gemeinsam Strategien für die Forschung und den Austausch mit Politik und Gesellschaft zu entwickeln. Auch das Helmholtz-Zentrum Berlin hat sich der Initiative angeschlossen. Die Kooperation mit den Berliner Universitäten wird hierdurch erleichtert und verstärkt. [...]
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    18.02.2020
    Jetzt bewerben um eine Helmholtz-Nachwuchsgruppe!

    Wir suchen junge exzellente Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die Lust haben, schon frühzeitig wissenschaftlich unabhängig zu arbeiten und eine eigene Gruppe aufzubauen. [...]

  • <p>Nur 60 Sek. Messzeit mit dem neuen Detektor reichten schon aus, um die Elektrondichte des PETase-Enzyms zu ermitteln. Sie zeigt alle strukturellen Merkmale des Enzyms.</p>
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    17.02.2020
    Neuer Detektor beschleunigt die Proteinkristallographie
    An einer der drei MX-Beamlines am HZB wurde letzte Woche ein neuer Detektor installiert. Im Vergleich zum alten Detektor ist der neue besser, schneller und empfindlicher. Er ermöglicht es, binnen kürzester Zeit vollständige Datensätze von komplexen Proteinen aufzunehmen. [...]
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    14.02.2020
    Doktorand erhält Erhard-Höpfner-Studienpreis

    Max Grischek erhielt am 11. Februar 2020 den mit 2000 Euro dotierten Erhard-Höpfner-Studienpreis, den eine Fachjury der Berliner Wissenschaftlichen Gesellschaft für herausragende Abschlussarbeiten vergibt. Grischek studierte an der Technischen Universität Berlin und schrieb seine Masterarbeit in der Nachwuchsgruppe „Perowskit-Tandemsolarzellen“ am HZB. [...]

  • <p>Kombination der einzelnen Aufnahmen zu einem 3D-Bild der Zellarchitektur mit Mitochondrien (gr&uuml;n), Lysosomen (lila), multivesikul&auml;ren K&ouml;rperchen (rot) und dem endoplasmatischen Retikulum (beige).</p>
    Science Highlight
    12.02.2020
    Röntgenmikroskopie an BESSY II: Nanopartikel können Zellen verändern
    Nanopartikel dringen leicht in Zellen ein. Wie sie sich dort verteilen und was sie bewirken, zeigen nun erstmals hochaufgelöste 3D-Mikroskopie-Aufnahmen an den Synchrotronlichtquellen BESSY II und ALBA. So reichern sich bestimmte Nanopartikel bevorzugt in bestimmten Organellen der Zelle an. Dadurch kann der Energieumsatz in der Zelle steigen. „Die Zelle sieht aus wie nach einem Marathonlauf, offensichtlich kostet es Energie, solche Nanopartikel aufzunehmen“, sagt Hauptautor James McNally. [...]
  • <p>Bei 25,8 Tesla findet in dem Urankristall ein Phasen&uuml;bergang statt und ein komplexes magnetisches Muster etabliert sich.</p>
    Science Highlight
    10.02.2020
    Nicht alle Kristalle lassen sich zum Ferromagnetismus zwingen
    Mit einem äußeren Magnetfeld lassen sich normalerweise die winzigen magnetischen Momente in Festkörpern entlang des Außenfeldes ausrichten – so dass die Probe schließlich ferromagnetisch wird. Doch das trifft nicht auf jedes Material zu. Ein Team hat nun Kristalle aus einer Uranverbindung unter extrem hohen Magnetfeldern mit Neutronen untersucht und ein deutlich komplexeres Verhalten beobachtet. Die Experimente fanden am Hochfeldmagneten an der Neutronenquelle BER II des HZB statt, der ein konstantes Magnetfeld von bis zu 26 Tesla erzeugt. Dies ist etwa 500.000mal stärker als das Erdmagnetfeld. Weitere Experimente mit gepulsten Magnetfeldern bis zu 45 Tesla wurden am Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) durchgeführt.  [...]
  • <p>Das Synchrotron-R&ouml;ntgen-Tomogramm zeigt starke Risse (schwarz) im Bereich der elektrischen Kontaktierung (wei&szlig;).</p>
    Science Highlight
    07.02.2020
    Batterieforschung: Mit Neutronen und Röntgenlicht die Alterung von Lithium-Batterien analysiert
    Ein internationales Team hat mit Neutronen- und Röntgen-Tomographie die dynamischen Prozesse untersucht, die an den Elektroden in Lithium-Batterien stattfinden und zu Leistungsabbau führen. Mit einem neuen mathematischen Verfahren gelang es, die zu einer kompakten Rolle aufgewickelten Elektroden „virtuell zu entrollen“ und so tatsächlich zu beobachten, was an den Elektroden geschieht. Die Studie wurde in Nature Communications veröffentlicht. [...]
  • <p>Die Arbeiten am EU Projekt Sharc25 fanden auch im EMIL-Labor statt, wo D&uuml;nnschichten und Materialien mit R&ouml;ntgenstrahlung von BESSY II analysiert werden k&ouml;nnen.</p>
    Nachricht
    05.02.2020
    Dünnschichtsolarzellen aus CIGSe: EU-Projekt Sharc25 steigert Wirkungsgrade
    Dünnschichtsolarzellen aus Kupfer, Indium, Gallium und Selen (CIGSe) sind kostengünstig in der Herstellung und erreichen nun Wirkungsgrade von deutlich mehr als 20 Prozent. Dies wurde durch Nachbehandlungen mit Alkali-Elementen erreicht, die auch für eine industrielle Produktion geeignet sind. Ergebnisse zur Wirkungsweise dieser Alkali-Nachbehandlungen aus dem EU-Projekt Sharc25 sind nun in Advanced Energy Materials publiziert. [...]
  • Science Highlight
    31.01.2020
    Perowskit-Solarzellen: Internationaler Konsens über Alterungs-Messprotokolle
    Expertinnen und Experten aus 51 Forschungseinrichtungen, darunter auch aus dem HZB, haben sich nun auf die Verfahren geeinigt, um die Stabilität von Perowskit-Solarzellen zu messen und ihre Qualität zu bewerten. Die Konsenserklärung wurde in Nature Energy publiziert und gilt als Meilenstein für die weitere Entwicklung dieses neuen Solarzellen-Typs auf dem Weg zur industriellen Anwendung. [...]
  • <p>Die Tandemsolarzelle wurde im typischen Laborma&szlig;stab von einem Quadratzentimeter realisiert. Das Aufskalieren ist jedoch m&ouml;glich.</p>
    Science Highlight
    29.01.2020
    Rekord: Wirkungsgrad von Perowskit-Tandemsolarzelle springt auf 29,15 Prozent
    Im Rennen um immer höhere Wirkungsgrade liegt ein HZB-Entwicklungsteam wieder vorne. Die Gruppen von Steve Albrecht und Bernd Stannowski  haben eine Tandemsolarzelle aus den Halbleitern Perowskit und Silizium entwickelt, die 29,15 Prozent des eingestrahlten Lichts in elektrische Energie umwandelt. Dieser Wert ist offiziell durch das CalLab des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme (ISE) zertifiziert. Damit ist die Überwindung der 30% Effizienz-Marke in greifbare Nähe gerückt. [...]
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    28.01.2020
    Einzigartige Röntgenexperimente für Schulklassen: Das Röntgenmobil kommt ans HZB
    Was ist ultraviolette Strahlung? Wofür nutzt man Röntgenstrahlen? Und was ist nochmal Radioaktivität? Im Physikunterricht stehen diese Fragen zwar auf dem Lehrplan, aber anschauliche Versuche zu diesen Themen gibt es selten. Vom 5. bis 13. März 2020 können Schülerinnen und Schüler genau zu diesen Themen im Schülerlabor des HZB in Adlershof experimentieren. Am 12. März sind alle Interessierten eingeladen.     [...]
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    24.01.2020
    Abschied vom Forschungsreaktor BER II: Broschüre über 50 Jahre Forschung
    Zahlreiche Gäste aus Politik, Wissenschaft und der Belegschaft haben das Festkolloquium am 13. Januar 2020 an der Freien Universität Berlin besucht. Sie haben mit uns Abschied genommen von der spannenden und höchst produktiven Zeit der Neutronenforschung am BER II. In unserer Schrift können Sie diese Zeit noch einmal Revue passieren lassen. [...]
  • <p>Auf Bodenproben mit unterschiedlicher Blei-Belastung wuchsen Pfefferminzpflanzen. Anschlie&szlig;end wurde der Bleigehalt in ihren Bl&auml;ttern analysiert.</p>
    Science Highlight
    21.01.2020
    Pflanzen nehmen Blei aus Perowskit-Solarzellen stärker auf als erwartet
    Blei aus metall-organischen Perowskitverbindungen wird deutlich stärker von Pflanzen aufgenommen als beispielsweise Blei aus anorganischen Quellen. Dies zeigt eine Studie von HZB-Forscher Antonio Abate mit Partnern aus China und Italien, die in Nature communications veröffentlicht ist. [...]
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    21.01.2020
    Bewerbertag am 23. Januar für die Ausbildung Fachinformatiker*in

    Wir bieten zwei Ausbildungsplätze für Fachinformatiker mit der Fachrichtung Systemintegration ab September 2020. Ihr arbeitet in einem sehr internationalen Umfeld, absolviert ein Auslandpraktikum u.v.m. Wer Interesse hat, kann einfach am 23. Januar 2020 zur Audition nach Wannsee kommen. Die Auswahl erfolgt in K.O.-Runden. Wer sie meistert, bekommt ein Ausbildungsangebot vom Helmholz-Zentrum Berlin. [...]

  • <p></p> <p>Rhodopsin vor der Aktivierung durch Licht (links) und danach (rechts): Die Anregung f&uuml;hrt im Innern des Molek&uuml;ls zu &Auml;nderungen an funktionalen Gruppen (Lupe), die sich auf das gesamte Molek&uuml;l auswirken.</p>
    Science Highlight
    14.01.2020
    Sehen, riechen, schmecken: Wie Biomoleküle in Sinneszellen funktionieren
    Ein Team hat analysiert, wie sich das Biomolekül Rhodopsin nach der Aktivierung durch Licht verändert. Rhodopsin spielt beim Sehen eine zentrale Rolle, ist aber auch ein Prototyp für Rezeptoren in anderen Sinnesorganen. Ein neu entwickeltes Infrarotspektrometer an BESSY II hat es ermöglicht, diese Untersuchung erstmals unter natürlichen Bedingungen durchzuführen. Mit der neuen Methode lassen sich schnelle, irreversible Reaktionen mit nur einer einzigen Messung beobachten. Bislang mussten dafür tausende solcher Reaktionen ausgewertet werden. Viele biologische Prozesse sind jedoch irreversibel und lassen sich nicht zyklisch wiederholen. [...]
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    09.01.2020
    HZB stellt auf Ökostrom um
    Seit 1. Januar 2020 bezieht das HZB seinen Strom zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien. Dadurch reduziert das HZB den CO2-Ausstoß jährlich um zirka 14.400 Tonnen. Mit der Umstellung auf Ökostrom bekennt sich das HZB zu der Verantwortung, einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. [...]
  • Science Highlight
    18.12.2019
    Topologische Materialien für die Informationstechnologie: Verlustfrei Signale übertragen
    Neue Experimente an BESSY II mit magnetisch dotierten Topologischen Isolatoren zeigen vielversprechende Möglichkeiten für eine verlustfreie Signalübertragung auf. Ein überraschendes Phänomen der Selbstorganisation hilft dabei. Zukünftig könnte es so möglich sein, Materialien zu entwickeln, die dieses Phänomen bei Raumtemperatur zeigen und sich als Q-Bit Recheneinheiten in einem Quantencomputer einsetzen lassen. Die Arbeit ist im renommierten Wissenschaftsjournal Nature publiziert. [...]
  • <p>Dr. Simon Krause (Universit&auml;t Groningen, 1.v.l.) und Dr. Felix Willems (TU Berlin und Max-Born-Institut, 3.v.l.) erhielten den Ernst Eckhard Koch Preis f&uuml;r ihre herausragenden Dissertationen.</p>
    Nachricht
    13.12.2019
    Ernst-Eckhard-Koch-Preis und Innovationspreis Synchrotronstrahlung
    In diesem Jahr zeichnete der Freundeskreis des HZB gleich zwei herausragende Promotionsarbeiten mit dem Ernst-Eckhard-Koch-Preis aus. Der Europäische Innovationspreis Synchrotronstrahlung ging an ein Team aus Physikern des DESY und des Paul-Scherrer-Instituts. Die Preisverleihung  fand auf dem diesjährigen Nutzertreffen des HZB statt, das mit über 500 Teilnehmerinnen und Teilnehmern und mehr als 50 Ausstellern sehr gut besucht war. [...]
  • <p>Auf dem Cover k&uuml;ndigt die Zeitschrift Chemmedchem die Arbeit an.</p>
    Science Highlight
    12.12.2019
    Krebsforschung an BESSY II: Bindungsmechanismen von therapeutischen Substanzen entschlüsselt
    In Tumorzellen ist die DNA im Vergleich zu normalen Körperzellen verändert. Wie solche Veränderungen verhindert oder gehemmt werden können, ist ein spannendes Forschungsgebiet mit großer Relevanz für die Entwicklung von Krebsbehandlungen. Ein interdisziplinäres Team hat nun durch Proteinkristallographie an BESSY II die möglichen  Bindungsmechanismen von bestimmten therapeutischen Substanzen aus der Gruppe der Tetrazolhydrazide an ein entscheidendes Protein in der Zelle analysiert. [...]
  • <p>BER II Reaktorkern</p>
    Nachricht
    11.12.2019
    Am 11. Dezember 2019 endet der Betrieb des Forschungsreaktors BER II
    Nach 46 Jahren erfolgreicher Forschung mit Neutronen wird der Betrieb des Berliner Forschungsreaktors BER II am 11. Dezember 2019 eingestellt. Diesen Termin verkündete der Aufsichtsrat des HZB am 25. Juni 2013. Durch die frühe Bekanntgabe ist es dem HZB gelungen, sein Profil auf die Erforschung von Energiematerialien und die Weiterentwicklung des Elektronenspeicherrings BESSY II zu fokussieren. Der BER II soll in den nächsten Jahren zurückgebaut werden. [...]
  • <p>Die Grafik visualisiert die Durchschnittstemperatur f&uuml;r Deutschland zwischen 1881 und 2017; jeder Streifen steht f&uuml;r ein Jahr, Basis ist der Datensatz des DWD.</p>
    Nachricht
    03.12.2019
    Einladung: Klimawandel – vom Wissen zum Handeln
    Der Klimawandel und seine Ursachen sind unstrittig. Aber wie kommen wir vom Wissen zum Handeln? Was kann die Wissenschaft dazu beitragen? Am Donnerstag, den 5.12.2019 um 17:00 diskutieren Clara Mayer (Fridays for Future), Volker Quaschning (HTW Berlin und Scientists for Future); Bernd Rech (wissenschaftlicher Geschäftsführer des HZB) und Kira Vinke (Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung) diese Frage. Die Veranstaltung findet im Bunsen-Hörsaal der WISTA in Adlershof statt und ist öffentlich. Der Eintritt ist frei. [...]
  • Nachricht
    28.11.2019
    Mehr Informationen aus Mikroskopie-Abbildungen durch Rechenleistung
    Am 27.11.2019 fand am HZB das Auftakttreffen des Helmholtz-Inkubator-Projekts Ptychography 4.0 statt. Sieben Helmholtz-Zentren wollen gemeinsam Methoden der Datenwissenschaft weiter entwickeln, um mehr Informationen aus Elektronen- und Röntgenmikroskopie zu gewinnen. Insbesondere geht es darum, mit „virtuellen Linsen“ Abbildungsfehler zu korrigieren und so das Auflösungsvermögen deutlich zu steigern. [...]
  • <p>Prof. Dr. Gisela Sch&uuml;tz</p>
    Nachricht
    25.11.2019
    Distinguished Lecture am 2. Dezember: Prof. Gisela Schütz spricht über magnetische Nanomaterialien
    Prof. Dr. Gisela Schütz ist Direktorin am Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme in Stuttgart. In ihrem Vortrag am HZB gibt sie Einblicke in die Welt der magnetischen Nanomaterialien und zeigt, warum die weiche Röntgenstrahlung sehr gut zur Untersuchungen dieser Materialien geeignet ist. Der Vortrag wird in englischer Sprache gehalten. [...]
  • <p>Gl&uuml;ckliche Gewinner des Technologietransfer-Preises 2019 Prof. Jens Anders und Prof. Klaus Lips</p>
    Nachricht
    18.11.2019
    HZB-Preis für Technologietransfer 2019: Ein Chip mit vielen Anwendungsmöglichkeiten
    Für ihr Projekt "EPR on a chip - Eine Revolution in der spinbasierten Analytik" gewinnen Klaus Lips (HZB) und Jens Anders (Uni Stuttgart) den Technologietransferpreis 2019 des HZB. [...]
  • <p>Herzlichen Gl&uuml;ckwunsch: Shayne Fraiss schloss seine Feinwerkmechaniker-Ausbildung als Bester in Berlin ab.</p>
    Interview
    14.11.2019
    Der landesbeste Feinwerkmechaniker 2019 kommt aus dem HZB
    Bereits im dritten Jahr in Folge darf sich das HZB über einen außergewöhnlichen Erfolg bei der Feinwerkmechaniker-Ausbildung freuen. Shayne Fraiss beendete seine Ausbildung als Bester seines Jahrgangs in Berlin. Wir haben ihn und seine Ausbilder gefragt, was das Geheimrezept für diesen Erfolg ist. [...]
  • <p>Die Zeichnung verdeutlicht, wie das organische Methylammoniumion (CH<sub>3</sub>NH<sub>3</sub><sup>+</sup>) mit den Jodid-Ionen wechselwirkt. Durch die Verschiebung der Jod-Atome aus der gemeinsamen Ebene mit Blei geht das Symmetriezentrum verloren.</p>
    Science Highlight
    13.11.2019
    Perowskit-Solarzellen: Mögliche Ursache für hohe Wirkungsgrade aufgedeckt
    Ein HZB-Team hat durch kristallographische Analysen an der Synchrotronquelle Diamond Light Source (DLS) in Großbritannien erstmals nachgewiesen, dass Hybrid-Perowskite ohne Inversions-Zentren auskristallisieren. Durch Wechselwirkungen zwischen den organischen Molekülen und benachbarten Jod-Atomen können sich so ferroelektrische Domänen bilden, die über weitere Effekte höhere Wirkungsgrade in Solarzellen ermöglichen. In anorganischen Perowskiten kann diese ferroelektrische Domänenbildung nicht stattfinden. [...]
  • <p>Die Preisverleihung im Dinosauriersaal des Museums f&uuml;r Naturkunde Berlin: Der Regierende B&uuml;rgermeister Michael M&uuml;ller, Preistr&auml;ger Steve Albrecht und Laudator J&uuml;rgen Mlnyek.</p>
    Nachricht
    07.11.2019
    Berliner Wissenschaftspreis: Nachwuchspreis für Steve Albrecht
    Am 7. November 2019 zeichnete Michael Müller, der Regierende Bürgermeister von Berlin und Senator für Wissenschaft und Forschung, zum zwölften Mal herausragende Forschungsleistungen aus. Mit dem Nachwuchspreis wurde in diesem Jahr Prof. Dr. Steve Albrecht für seine Forschung an neuartigen Tandemsolarzellen geehrt. Albrecht lehrt als Juniorprofessor am Institut für Hochfrequenz- und Halbleiter-Systemtechnologien der Technischen Universität Berlin und leitet am Helmholtz-Zentrum Berlin die Forschungsgruppe “Perowskit Tandemzellen”. Der Nachwuchspreis wird an Wissenschaftlerinnen oder Wissenschaftler vergeben, die nicht älter als 35 Jahre sind und ist mit 10.000 Euro dotiert. [...]
  • Nachricht
    05.11.2019
    HZB-Postdoc auf Konferenz ausgezeichnet
    Dr. Lifei Xi ist mit einem Preis für die beste Präsentation auf der 8th International Conference for Materials Science and Engineering Technology (ICMSET 19) in Singapur ausgezeichnet worden. Der Postdoc arbeitet in der HZB-Nachwuchsgruppe „Gestaltung des Sauerstoffentwicklungsmechanismus“. Seine Forschungsinteressen sind Operando-Messungen, um elektrokatalytische Reaktionen besser zu verstehen.  [...]
  • <p>Nach Einf&auml;rbung sind die Plasmodien (Blau und Gr&uuml;n) in der Blutzelle mit vielen Details zu erkennen, unter anderem ist die Vakuole sichtbar.</p>
    Science Highlight
    30.10.2019
    Röntgenanalyse an BESSY II zeigt, wie Malaria-Wirkstoffe die Erreger bekämpfen
    Malaria zählt zu den bedrohlichsten Infektionserkrankungen weltweit. Nun konnte ein internationales Team Malaria-Erreger in roten Blutkörperchen unter natürlichen Bedingungen mit Röntgenmikroskopie an BESSY II und den Synchrotonquellen ALBA und ESRF untersuchen. Die Auswertung zeigt, über welche Mechanismen Wirkstoffe die Erreger angreifen. Dies könnte dazu beitragen, Wirkstoffe und Therapien gezielt zu verbessern. [...]
  • <p>Das Aktiv-Stadthaus in Frankfurt am Main erreicht den Effizienzhaus Plus Standard trotz schwieriger Bedingungen.</p>
    Nachricht
    28.10.2019
    Mit bauwerkintegrierter Photovoltaik die Klimaziele erreichen
    Bis 2050 muss der Gebäudebestand in Deutschland nahezu klimaneutral gestaltet sein, um die Klimaziele zu erreichen – ein ambitioniertes Ziel. Gerade in den Städten mit mehrgeschossiger Bauweise bieten Dachflächen allein nicht ausreichend Platz, um einen wesentlichen Anteil des Strombedarfs durch Photovoltaik zu decken. Inzwischen gibt es eine große Bandbreite an Fassadenelementen, die photovoltaisch Strom erzeugen. Bislang werden solche gebäudeintegrierten PV-Module jedoch nur selten eingebaut. Die Beratungsstelle für bauwerkintegrierte Photovoltaik (BAIP) am HZB will das ändern. [...]
  • <p>Das Russisch-Deutsche Labor betreibt eine Beamline an BESSY II.</p>
    Nachricht
    28.10.2019
    Neues Instrument an BESSY II startet in den Nutzerbetrieb
    Am 28. 10. 2019 wurde ein neues Instrument an die Nutzerschaft von BESSY II übergeben. Das Instrument wurde durch das Russisch-Deutsche Labor an BESSY II entwickelt. Monochromator und Apparatur für spin- und winkelaufgelöste Photoemission haben ihre Testphase erfolgreich absolviert und ermöglichen präzise Messungen der elektronischen Bandstruktur mit Spinauflösung von unterschiedlichen Materialklassen wie topologischen Isolatoren und magnetischen Sandwichstrukturen, aber auch von neuartigen Solarzellenmaterialien auf Perowskitbasis. Ebenso wurde ein Photoelektronenmikroskop entwickelt. [...]
  • <p>Die Energiewende und die H&uuml;rden bei ihrer Umsetzung standen im Fokus auf der Jahrestagung des Forschungsverbunds Erneuerbare Energien.</p>
    Nachricht
    23.10.2019
    Jahrestagung FVEE zu aktuellen Herausforderungen der Energiewende
    „Energy Research for Future – Forschung für die Herausforderungen der Energiewende“ ist das Motto für die Jahrestagung des ForschungsVerbunds Erneuerbare Energien am 22. und 23. Oktober 2019 im Umweltforum Berlin. Auf der Tagung zeigen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler u.a. auch aus dem HZB den dringenden Handlungsbedarf auf. Sie analysieren, wo Hemmnisse für eine schnelle Energiewende liegen und wie sie überwunden werden können. Leitplanke für alle Maßnahmen der Politik sollten die Klimaziele von Paris sein. [...]
  • Nachricht
    16.10.2019
    HZB vergibt Preis für Technologietransfer
    Am 15. November wird das beste Innovationsprojekt aus dem HZB mit dem Technologietransfer-Preis 2019 ausgezeichnet. Die Preisverleihung ist öffentlich und findet um 14:00 Uhr im BESSY II Hörsaal am HZB-Standort in Berlin-Adlershof statt. Über alle zum Wettbewerb eingereichten Projekte informiert eine Ausstellung ab Montag, den 21. Oktober zunächst in Wannsee, ab 4. November in Adlershof. [...]
  • <p>Die Illustration zeigt Sykrmionen in einer ihrer Eigenschwingungen. Hier drehen sie im Uhrzeigersinn.</p>
    Science Highlight
    15.10.2019
    „Tanzmuster“ von Skyrmionen vermessen
    In bestimmten magnetischen Materialien wie Cu2OSeO3 entstehen magnetische Wirbel, so genannte Skyrmionen. Diese Skyrmionen lassen sich durch niedrige elektrische Ströme kontrollieren, was eine energiesparende Datenverarbeitung ermöglichen könnte. Nun ist es einem Team gelungen, an der VEKMAG-Station an BESSY II eine neue Technik zu entwickeln, um diese Wirbel präzise zu vermessen und dabei die drei unterschiedlichen Eigenschwingungen zu beobachten. [...]
  • <p>Dr. G&ouml;tz Schuck hat auf der PSCO-19 einen Preis f&uuml;r sein Poster erhalten.</p>
    Nachricht
    11.10.2019
    Posterpreis für Götz Schuck
    Auf der 5th International Conference on Perovskite Solar Cells and Optoelectronics (PSCO-19) erhielt Dr. Götz Schuck einen Preis für seinen Posterbeitrag. Die große internationale Konferenz fand vom 30.09.2019 bis 02.10.2019 in Lausanne, Schweiz, statt. [...]
  • Interview
    10.10.2019
    Gemeinsame Forschergruppe für Quantenrechnen und -simulation
    Mit einer neuen Forschergruppe stärken die Freie Universität Berlin und das Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) die Zusammenarbeit auf dem Gebiet des Quantenrechnens und der Simulation. Quantenmaterialien haben sehr interessante Eigenschaften, die Forschende nutzen wollen, um Daten deutlich schneller und effizienter zu verarbeiten. An Synchrotronstrahlungsquellen wie BESSY II können sie diese Materialien hervorragend untersuchen. Besonders vielversprechend ist es dabei, im Voraus die Materialeigenschaften mit Quantensimulationen zu berechnen, denn dadurch lassen sich Experimente zielgerichteter durchführen. [...]
  • <p>Marko Jo&scaron;t hat seine Doktorarbeit zu Tandem-Solarzellen bei Steve Albrecht im HySPRINT-Labor absolviert (Bild). Nun wird er an der Universit&auml;t in Lubljana weiter forschen.</p>
    Nachricht
    09.10.2019
    Helmholtz-Gemeinschaft fördert Kooperation zwischen HZB und Slowenien zu Perowskit-Silizium-Tandem-Solarzellen
    Ein HZB-Team hat erfolgreich Fördermittel aus dem "Helmholtz European Partnering"-Programm der Helmholtz-Gemeinschaft eingeworben, um die Zusammenarbeit mit der Universität Ljubljana, Slowenien, auszubauen. Thema der Kooperation sind Tandem-Solarzellen aus Perowskit und Silizium und insbesondere ihre genaue Charakterisierung. [...]
  • <p>Catherine Dubourdieu leitet am HZB das IFOX-Institut. die Physikerin wurde nun in den Vorstand der MRS gew&auml;hlt.</p>
    Nachricht
    30.09.2019
    HZB-Forscherin im Vorstand der Materials Research Society
    Im September 2019 wurde Prof. Dr. Catherine Dubourdieu in den Vorstand der Materials Research Society (MRS) gewählt. Die MRS ist eine der größten wissenschaftlichen Vereinigungen und hat fast 14.000 Mitglieder aus verschiedenen Bereichen der Natur- und Ingenieurwissenschaften. [...]
  • <p>Die zeitaufgel&ouml;ste 3D-Neutronentomographie zeigt den Aufstieg von deuteriertem Wasser im Wurzelsystem einer Lupinenpflanze.</p>
    Science Highlight
    25.09.2019
    So schnell wie noch nie – Neutronentomographie zeigt, wie Wurzeln "trinken"
    Ein Team von Forschenden aus Potsdam, Berlin und Grenoble konnte mit ultraschneller 3D-Neutronenbildgebung den Transport von Wasser im Boden und die anschließende Aufnahme durch die Wurzeln von Lupinen visualisieren. Die ultrakurze Neutronentomographie, die am HZB entwickelt wurde, erzeugt alle 1,5 Sekunden eine vollständige 3D-Aufnahme und ist damit siebenmal so schnell wie zuvor. Die Erkenntnisse sind hilfreich, um die Wasser- und Nährstoffaufnahme von Nutzpflanzen besser zu verstehen. Die Messungen fanden an der Neutronenquelle des Instituts Laue Langevin in Grenoble, Frankreich statt. Die Methode ist auch für die Analyse von Transportprozessen in anderen Materialien interessant. [...]
  • <p>Jennifer Schevardo: "Das HZB wird ab Dezember 2019 das Diversity-Audit des Stifterverbandes durchlaufen. Als erste au&szlig;eruniversit&auml;re Forschungseinrichtung."</p>
    Interview
    20.09.2019
    Mehr Vielfalt wagen
    Von 20. bis 21. September findet an der TU Berlin die Konferenz I,Scientist statt. Sie ist eine Antwort auf das offensichtliche Geschlechterungleichgewicht in der Wissenschaft und vor allem in den Naturwissenschaften, sagen die Veranstalter. Dr. Jennifer Schevardo ist Leiterin der strategischen Personalentwicklung am HZB und erklärt, warum das HZB mehr Vielfalt braucht. [...]
  • <p></p> <p class="MsoPlainText">Prof. Dr. Bernd Rech vom HZB, Prof. Dr. Ulrich S. Schubert (CEEC Jena) und Jenas Uni-Pr&auml;sident Prof. Dr. Walter Rosenthal (v.l.n.r.) besiegeln die Zusammenarbeit.</p>
    Nachricht
    19.09.2019
    Universität Jena und HZB unterzeichnen Memorandum of Understanding
    Thüringens Wissenschaftsminister gibt Startschuss für Zusammenarbeit zur Erforschung neuer Energiespeicher: Die Friedrich-Schiller-Universität Jena und das Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie (HZB) haben mit der Unterzeichnung eines Memorandum of Understanding am 19. September 2019 die Grundlage für eine enge Kooperation gelegt. Das Zentrum für Energie und Umweltchemie Jena (CEEC Jena) und das HZB wollen zukünftig gemeinsam an neuartigen Energiespeichermaterialien und -systemen forschen. [...]
  • <p>Marcel Risch untersucht mit seiner Gruppe den Mechanismus, wie sich Sauestoff entwickelt, wenn Wasser katalytisch aufgespalten wird.</p>
    Portrait
    19.09.2019
    IM FOKUS: Vom MIT in den USA an den Wannsee
    Für Marcel Risch ist es eine Rückkehr: Schon im Studium untersuchte er Proben am Berliner Teilchenbeschleuniger BESSY II. Nach einigen Jahren am renommierten Massachusetts Institute of Technology (MIT) und in Göttingen baut er jetzt am HZB seine eigene Gruppe auf – unterstützt vom European Research Council. [...]
  • Nachricht
    18.09.2019
    Ergebnis Stimmungsbild Kurzstreckenflüge und Hinweise zum Klimastreik am 20.9.2019
    173 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben sich an der internen Umfrage zum Thema Kurzstreckenflüge beteiligt (Stand Mittwochmittag). 146 wären bereit, Zugfahrten von bis zu 12 Stunden Dauer in Kauf zu nehmen, um eine Flugreise zu ersetzen. Dieses Ergebnis zeigt eine große Bereitschaft zum klimafreundlichen Handeln unter den Forschenden, von denen sich viele auch privat engagieren und zum Beispiel an der großen Klimademo am 20. September in Berlin teilnehmen (Hinweise unten im Text). [...]
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    18.09.2019
    Posterpreis für Maximilian Krause auf der MC2019
    Maximilan Krause, Masterstudent am HZB, gewann einen Preis für das beste Poster auf der Microscopy Conference 2019 in Berlin. Er stellte darauf seine Forschung zu hocheffizienten Chalkopyrit-Dünnschicht-Solarzellen vor. [...]
  • <p>Dr. Yaolin Xu, Postdoktorand am HZB</p>
    Nachricht
    17.09.2019
    HZB-Postdoktorand erhält Stipendium der Humboldt-Stiftung

    Seit September 2019 forscht Dr. Yaolin Xu mit einem Stipendium der Alexander-von-Humboldt-Stiftung an der Weiterentwicklung von Lithium-Batterien am HZB. Diese Batterien könnten in Zukunft deutlich mehr Energie speichern als herkömmliche Lithium-Ionen-Batterien (LIBs). [...]

  • <p>Bis zu drei Tropfen Proteinl&ouml;sung k&ouml;nnen auf den Probenhalter gegeben werden.</p>
    Science Highlight
    16.09.2019
    Neuer Probenhalter für die Proteinkristallographie
    Ein HZB-Team hat einen neuartigen Probenhalter entwickelt, der die Messung von Proteinkristallen deutlich erleichtert. In einem kurzen Video zeigen die Forscher, wie Proteine in Lösung auf den neuen Probenhaltern selbst auskristallisieren und im Anschluss an den MX-Beamlines von BESSY II analysiert werden können. Ein Patent ist bereits erteilt und ein Hersteller gefunden. [...]
  • <p>&lsquo;Chuck&rsquo; Fadley spoke at the inauguration of the EMIL facility in 2016.</p>
    News
    13.09.2019
    In Memoriam: Charles S. Fadley, Longstanding Collaboration Partner, Power User, Advisor

    Charles ‘Chuck’ S. Fadley, a pioneer in photoemission spectroscopy and internationally renowned Distinguished Professor Emeritus of Physics at the University of California, Davis, and Senior Faculty Scientist at the Lawrence Berkeley National Laboratory, USA, passed away on the 1st of August 2019. He remained an active and avid researcher until a few weeks before his death at age 77. [...]

  • Nachricht
    13.09.2019
    Neuer „lichtblick“ erschienen

    Die Entwicklung von effizienten und stabilen Katalysatoren ist eine Schlüsselaufgabe, um nachhaltige Lösungen für unsere Energieversorgung zu finden. In der aktuellen Ausgabe stellen wir zwei neue Nachwuchsforschergruppen vor, die nun am HZB mit diesem Ziel forschen (Seite 1 und 2). [...]

  • <p>Die Pero-CIGS-Tandemzelle erreicht den Rekordwirkungsgrad von 23,26 Prozent.</p>
    Science Highlight
    09.09.2019
    Weltrekord für Perowskit-CIGS-Tandem-Solarzelle
    Ein Team um Prof. Steve Albrecht aus dem HZB stellt auf der weltgrößten internationalen Fachkonferenz EU PVSEC in Marseille am 11. September 2019 einen neuen Weltrekord für eine Tandem-Solarzelle vor. Die Solarzelle kombiniert die Halbleitermaterialien Perowskit und CIGS und erreicht damit einen zertifizierten Wirkungsgrad von 23,26 Prozent. Ein Grund für diesen Erfolg liegt in einer Zwischenschicht aus organischen Molekülen, die sich selbstorganisiert so anordnen, dass auch raue Halbleiter-Oberflächen lückenlos bedeckt werden. Dafür wurden zwei Patente eingereicht. [...]
  • <p>Dr. Paul Harten leitet die neue Abteilung "Technologietransfer und Innovation"</p>
    Nachricht
    09.09.2019
    Das HZB stärkt den Technologietransfer
    Das Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) will Technologien gemeinsam mit Industriepartnern schneller an den Markt bringen und seine Expertise in der Material- und Energieforschung nutzen, um Fragestellungen aus der Industrie in gemeinsamen Projekten zu untersuchen. Die neu gegründete Stabsabteilung „Technologietransfer und Innovation“ wird dafür Kooperationspartner und Anwendungen, die industriell interessant ist, identifizieren. [...]
  • <p>Diese am HZB selbstentwickelte Messzelle erm&ouml;glicht es, die Batteriezelle in "operando" zu analysieren.</p>
    Science Highlight
    06.09.2019
    Nanopartikel in Lithium-Schwefel-Akkus mit Neutronen aufgespürt
    Ein HZB-Team hat erstmals mit Hilfe von Neutronenexperimenten präzise analysiert, wie und wo sich Nanopartikel aus Lithiumsulfid und Schwefel im Lauf der Ladezyklen an den Batterie-Elektroden abscheiden. Die Ergebnisse können dazu beitragen, die Lebensdauer von Lithium-Schwefel-Akkus zu erhöhen. [...]
  • <p>Herzlichen Gl&uuml;ckwunsch an Javier Villalobos aus der Nachwuchsforschergruppe "Gestaltung des Sauerstoffentwicklungsmechnismus" am HZB.</p>
    Nachricht
    06.09.2019
    Posterpreis für HZB-Doktorand

    Javier Villalobos ist mit einem Preis für das beste Poster auf dem International Workshop on Correlated Dynamics in Energy Conversion (IWCE 19) in Göttingen ausgezeichnet worden. Der Doktorand arbeitet in der Nachwuchsgruppe „Gestaltung des Sauerstoffentwicklungsmechanismus“. Seine Forschung trägt dazu bei, die elektrokatalytische Sauerstoffentwicklung besser zu verstehen. [...]

  • <p>Silvio K&uuml;nstner (2.v.r.) wurde auf der Konferenz EUROISMAR 2019 mit f&uuml;nf weiteren Nachwuchsforschern ausgezeichnet.</p>
    Nachricht
    05.09.2019
    HZB-Doktorand gewinnt Young Scientist Award

    Das „Journal of Magnetic Resonance" und die ISMAR (International Society of Magnetic Resonance) zeichneten Silvio Künstner für seinen Vortrag „Rapid Scan EPR-on-a-chip" mit einem Young Scientist Award aus. Darin präsentierte der Doktorand aus dem HZB-Institut „Nanospektroskopie“ aktuelle Fortschritte bei der Entwicklung eines miniaturisierten Elektronenspinresonanz-Spektrometers. [...]

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    02.09.2019
    Stellungnahme des FVEE: Ausbaudeckel für Photovoltaik behindert erfolgreiche Klimapolitik
    Der im EEG von 2012 festgelegte Stopp der Einspeisevergütung durch den 52 GW-Deckel läuft dem erforderlichen massiven Ausbau der Photovoltaik und damit auch den deutschen Klimaschutzzielen diametral entgegen. Stattdessen sollte PV-Strom, der nicht lokal verbraucht werden kann, auch nach Erreichen von 52 GW installierter Leistung ins Netz eingespeist und vergütet werden. Der Forschungsverbund Erneuerbare Energien (FVEE) empfiehlt daher, so schnell wie möglich eine Anschlussregelung zu finden, die den für die Klimaschutzziele erforderlichen Solarausbau sichert. [...]
  • <p>Jean-Paul Kleider (co-chair conference committee; l.) gratulierte Eike Gericke (r.) zu seinem Preis.</p>
    Nachricht
    26.08.2019
    HZB-Doktorand auf Konferenz ausgezeichnet
    Eike Gericke hat auf der 28th International Conference for Amorphous and Nanocrystalline Semiconductors (ICANS) einen Vortrag gehalten, der als “Best Student Talk” ausgezeichnet wurde. Gericke forscht als Doktorand am Institut für Nanospektroskopie des HZB. [...]
  • <p>Die Nano-Antennen werden im Elektronenmikroskop mit direktem Elektronenstrahlschreiben erzeugt.</p>
    Science Highlight
    23.08.2019
    Mit Mathe Zeit sparen: Design-Werkzeug für korkenzieherförmige Nano-Antennen
    Erstmals hat ein HZB-Team mathematisch exakt formuliert, wie korkenzieherförmige Nano-Antennen mit Licht wechselwirken. Mit dem mathematischen Werkzeug lässt sich die jeweils geeignete Geometrie berechnen, die eine Nano-Antenne für konkrete Anwendungen in der Sensorik oder in der Informationstechnologie besitzen muss. [...]
  • <p>Blick in die Experimentierhalle von BESSY II am HZB.</p>
    Nachricht
    22.08.2019
    Physiker entwickeln „Zeitmaschine“ für die Materialforschung
    Forscher der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU), der Freien Universität Berlin und der Technischen Universität München werden eine schnelle Elektronik für die Datenerfassung an BESSY II entwickeln. Sie soll ermöglichen, das Signal aller entstehenden Röntgenblitze aufzuzeichnen, die während des Experiments anfallen. Dadurch können Forschende die Daten umfangreicher auswerten – auch im Nachhinein. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert das Vorhaben mit rund zwei Millionen Euro. [...]
  • <p>Der Messtisch rotiert extrem pr&auml;zise und mehrere hundert Male pro Sekunde um seine Achse.</p>
    Science Highlight
    21.08.2019
    Tomographie-Weltrekord: Zuschauen, wie Metall aufgeschäumt wird
    Mit einem am HZB entwickelten Rotationstisch hat ein internationales Forscher-Team an der Synchrotron Lichtquelle Schweiz, SLS, einen neuen Rekord erreicht: Mit 208 dreidimensionalen Röntgenaufnahmen (Tomographien) pro Sekunde konnten sie die dynamischen Prozesse beim Aufschäumen von flüssigem Aluminium dokumentieren. Im Fachjournal Nature Communications wird die Methode vorgestellt. [...]
  • <p>Olga Minakova hat in ihrem Post einen originellen Quizz vorbereitet.</p>
    Portrait
    16.08.2019
    Die HZB-Sommerstudierenden bloggen über ihre erste Forschungserfahrung

    Jeden Sommer lädt das Helmholtz-Zentrum Berlin junge Menschen aus aller Welt ein, an einem Forschungsprojekt zu arbeiten. Für viele ist das Sommerstudierendenprogramm der erste Kontakt zur Forschung. Wie haben sie sich eingelebt? Worüber forschen sie und welche Probleme gibt es vor Ort zu meistern? Unsere Sommerstudierenden schreiben über ihre ganz persönlichen Erfahrungen im HZB Science Blog. [...]

  • <p>Ein Forscherteam untersuchte ein antikes Papyrus mit einer vermeintlichen leeren Stelle. Mithilfe mehrerer Methoden entdeckte es, welche Zeichen einst an dieser Stelle standen und welche Tinte verwendet wurde.&nbsp;</p>
    Science Highlight
    14.08.2019
    Archäologie an BESSY II: „Geheimtinte“ auf antikem Papyrus vom Nil enthüllt
    Forscher des Ägyptischen Museums und Papyrussammlung, der Berliner Universitäten und des Helmholtz-Zentrums Berlin untersuchten ein kleines Papyrus-Stück, das vor zirka 100 Jahren auf der Nil-Insel Elephantine ausgegraben wurde. Unter anderem nutzten die Forschenden zerstörungsfreie Methoden an BESSY II. Die Arbeit, über die Forscher im Journal of Cultural Heritage berichteten, ist für weitere Analysen der Papyrussammlung in Berlin und darüber hinaus wegweisend. [...]
  • <p>Blick auf die neue Undulator Beamline des Russisch-Deutschen Labors bei BESSY II</p>
    Nachricht
    13.08.2019
    Deutsch-Russische Kooperation am HZB weiter gestärkt
    Der HZB-Physiker Jaime Sánchez-Barriga baut eine „Helmholtz-RSF Joint Research Group“ auf. Er erhält in den kommenden drei Jahren zusätzliche Mittel von der Helmholtz-Gemeinschaft und der Russian Science Foundation (RSF), um mit Partnern von der Lomonosov Staatsuniversität in Moskau magnetische Quanten-Materialien für künftige Informationstechnologien zu untersuchen. Die Förderung soll insbesondere auch Austausch und Ausbildung von Nachwuchswissenschaftlerinnen und –wissenschaftlern ermöglichen. [...]
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    12.08.2019
    Vortragsreihe mit Beschleunigerphysiker Alexander Wu Chao am 19. und 20. August 2019
    Alexander Wu Chao ist einer der bedeutendsten Theoretiker in der Beschleunigerphysik und hat viele wesentliche Beiträge geleistet, unter anderem am Stanford National Accelerator Laboratory (SLAC) und der Universität Stanford. Er wird im August das HZB besuchen und an Messungen an der Metrology Light Source teilnehmen. Zudem gibt er zwei Vorträge, zu denen wir Sie herzlich einladen. [...]