HZB Newsroom

Suchergebnisse - Alle Meldungen (365 Tage)

  • <p>Das Bild zeigt den modifizierten Probenhalter mit Proben in der ALICE-Messkammer an BESSY II.</p>
    Science Highlight
    06.12.2021
    Flüssigkristalle für schnelle Schaltprozesse
    Ein internationales Team hat eine neu synthetisierte  flüssigkristalline Verbindung untersucht, die Anwendungen in der Opto-Elektronik verspricht. Einfache stäbchenförmige Moleküle mit nur einem einzigen Chiralitätszentrum ordnen sich bei Raumtemperatur von selbst zu spiralförmigen Strukturen. Durch resonante Röntgenstreuung an BESSY II konnten die Forscher*innen nun die Ganghöhe der Helixstruktur bestimmen. Mit nur etwa 100 Nanometern ist diese extrem kurz, was besonders schnelle Schaltprozesse ermöglichen könnte.
  • <p>In diesem Materialsystem wurde die langreichweitige Josephson-Kopplung nachgewiesen.&nbsp; Supraleitende YBa<sub>2</sub>Cu<sub>3</sub>O<sub>7</sub>-Regionen (gelb) sind durch einen halbmetallischen La<sub>2/3</sub>Sr<sub>1/3</sub>MnO<sub>3</sub>-Ferromagneten (gr&uuml;n) getrennt.</p>
    Science Highlight
    02.12.2021
    Grüne Informationstechnologien: Supraleitung trifft Spintronik
    Ein internationales Team hat eine Kopplung zwischen zwei supraleitenden Regionen nachgewiesen, die durch ein ferromagnetisches Material von einem Mikrometer Breite getrennt sind. Dieser makroskopische Quanteneffekt ist als Josephson-Effekt bekannt und erzeugt einen Strom aus supraleitenden Cooper-Paaren innerhalb der ferromagnetischen Region. Messungen an BESSY II zeigten, dass der Spin der Cooper-Elektronen gleich ist. Die Ergebnisse weisen den Weg für supraleitende spintronische Anwendungen mit sehr geringem Energiebedarf, bei denen spinpolarisierte Ströme durch Quantenkohärenz geschützt sind.

  • Science Highlight
    25.11.2021
    Neutronendaten zeigen geisterhafte Verschränkung in Quantenmagneten auf

    Anhand von Messdaten an der britischen Neutronenquelle ISIS aus dem Jahr 2000 haben Forschungsteams nun einen Beleg für die geisterhafte Fernwirkung entdeckt, mit der magnetische Teilchen oder Spins in einem Quantenmaterial miteinander verschränkt sind. An der Auswertung war auch ein Team des HZB unter Leitung von Prof. Bella Lake beteiligt.

  • Nachricht
    23.11.2021
    BIPV – Chance für die Photovoltaik im urbanen Kontext: Jetzt anmelden
    Das Webinar „Bauwerkintegrierte Photovoltaik (BIPV) – Chance für die Photovoltaik im urbanen Kontext“ widmet sich der Photovoltaik im Gebäudesektor, der für die Klimaneutralität eine wichtige Rolle spielt.
  • <p>Die Weltrekordzelle (hier vor dem Elektronenspeicherring BESSY II) besitzt die f&uuml;r Forschungszwecke &uuml;bliche Fl&auml;che von etwa einem Quadratzentimeter.</p>
    Nachricht
    22.11.2021
    Weltrekord wieder beim HZB: Fast 30 % Wirkungsgrad bei Tandemsolarzellen der nächsten Generation
    Drei HZB-Teams unter der Leitung von Prof. Christiane Becker, Prof. Bernd Stannowski und Prof. Steve Albrecht haben es gemeinsam geschafft, den Wirkungsgrad von komplett in-house hergestellten Perowskit-Silizium-Tandemsolarzellen auf den neuen Rekordwert von 29,80 % zu steigern. Der Wert ist nun offiziell zertifiziert und in den NREL-Charts verzeichnet. Damit rückt die 30-Prozent-Marke in greifbare Nähe.

  • Nachricht
    18.11.2021
    Deutschland auf dem Weg zu Netto Null: Der Web-Atlas erklärt die Optionen
    Welche technischen und naturbasierten Möglichkeiten sowie politischen Entscheidungen können Deutschland darin unterstützen CO2-neutral zu sein? Diese Fragen beantwortet der neue Web-Atlas des Climate Service Center Germany (GERICS) am Helmholtz-Zentrum Hereon. Das neue Tool wendet sich an Politikerinnen und Politiker, Expertinnen und Experten sowie die interessierte Öffentlichkeit. Auch das HZB hat zum Web-Atlas beigetragen.

  • <p>Dr. Felix B&uuml;ttner leitet am HZB eine Helmholtz-Nachwuchsgruppe zu &bdquo;Topologischen Solitonen&ldquo;.</p>
    Nachricht
    18.11.2021
    Walter-Schottky-Preis für Felix Büttner
    Der Walter-Schottky-Preis zeichnet herausragende Arbeiten von jungen Physiker*innen in der Festkörperforschung aus. Für das Jahr 2022 geht die Auszeichnung an den HZB-Physiker Dr. Felix Büttner für seine bahnbrechenden Leistungen auf dem Gebiet magnetischer Skyrmionen.

  • <p>Felicia Laberer in Tokio.</p>
    Nachricht
    16.11.2021
    Unterstützen Sie Felicia Laberer bei der Wahl zur Nachwuchssportlerin des Jahres!

    Bei ihrer ersten Paralympics-Teilnahme in Tokio gewann Felicia Laberer auf Anhieb Bronze. Für die 20-jährige Athletin ist damit ein Traum in Erfüllung gegangen – nach harten Trainingswochen. Unterstützen Sie Felicia nun bei der Wahl zur Nachwuchssportlerin des Jahres und zur Sportlerin des Jahres in Berlin! Die Abstimmung läuft nur noch wenige Tage!

  • <p>Fein vermahlene Pulver k&ouml;nnen auch ohne L&ouml;sungsmittel&nbsp; zum gew&uuml;nschten Produkt reagieren. Das ist der Ansatz der Mechanochemie.</p>
    Science Highlight
    16.11.2021
    „Grüne“ Chemie: Einblicke in die mechanochemische Synthese an BESSY II
    In der Mechanochemie werden die Reagenzien fein gemahlen und gemischt, so dass sie sich auch ohne Lösungsmittel zum gewünschten Produkt verbinden. Durch den Verzicht auf Lösungsmittel könnte diese Technologie in Zukunft einen wichtigen Beitrag zur "grünen", umweltfreundlichen Herstellung von Chemikalien leisten. Allerdings gibt es noch große Lücken im Verständnis der Schlüsselprozesse, die bei der mechanischen Behandlung und Reaktion ablaufen. Ein internationales Team unter Leitung der Bundesanstalt für Materialforschung (BAM) hat nun an BESSY II eine Methode entwickelt, um diese Prozesse in situ mit Röntgenstreuung zu beobachten. 

  • Nachricht
    12.11.2021
    20 Jahre Russisch-Deutsches Gemeinschaftslabor an BESSY II
    Zum 20. Jubiläum veranstaltet das Russisch-Deutsche Labor am Speicherring BESSY II für Synchrotronstrahlung in Berlin am 18. und 19. November einen Online-Workshop. Dabei diskutieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler über die Zukunftsperspektiven der russisch-deutschen Zusammenarbeit sowie über innovative Projekte und neue Ziele des Labors.

  • Nachricht
    12.11.2021
    Nun als Podcast! RadioEins live aus dem HZB
    Die Sendung "Die Profis" wurde am 13.11. live aus dem HZB gesendet. Nun gibt es den Podcast dazu.
  • <p>Das HZB erhielt als erste au&szlig;eruniversit&auml;re Forschungseinrichtung das Zertifikat "Vielfalt gestalten" des Stifterverbands.</p> <p>(v.l.n.r.: Volker Meyer-Guckel, stellvertretender Generalsekret&auml;r des Stifterverbandes, Jennifer Schevardo, HZB-Projektleiterin Diversity-Audit, Jan L&uuml;ning, Sprecher der HZB-Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung.)</p>
    Nachricht
    11.11.2021
    Stifterverband zertifiziert Helmholtz-Zentrum Berlin für Strategien im Umgang mit Vielfalt

    Als erste außeruniversitäre Forschungseinrichtung hat das Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) das Diversity Audit „Vielfalt gestalten“ des Stifterverbandes durchlaufen. Das Zertifikat überreichte der stellvertretende Generalsekretär des Stifterverbands, Volker Meyer-Guckel, am 11.1.2021 dem HZB bei einer Festveranstaltung. Die Zertifizierung bescheinigt dem HZB chancengerechte Konzepte und Maßnahmen für diverse Personengruppen.

  • <p>Der Perowskit-Experte Dr. Antonio Abate hat einen Ruf auf eine W2-Professur an die Universit&auml;t Bielefeld angenommen.</p>
    Nachricht
    03.11.2021
    Antonio Abate wird Professor an der Universität Bielefeld
    Dr. Antonio Abate untersucht Perowskit-Halbleiter für preisgünstige und hocheffiziente Solarzellen und leitet am Helmholtz-Zentrum Berlin eine große Forschungsgruppe. Nun erhält er eine W2-Professur im Fachbereich Chemie an der Universität Bielefeld.

  • <p>STM-Topographie einer einatomaren Lage von CrCl<sub>3</sub> auf Graphen/6H-SiC(0001). Die Vergr&ouml;&szlig;erung zeigt die Korngrenzen.</p>
    Science Highlight
    29.10.2021
    Spintronik: Exotische ferromagnetische Ordnung in zwei Dimensionen nachgewiesen
    Einem internationalen Team ist es an der Vektormagnetanlage VEKMAG an BESSY II gelungen, eine ungewöhnliche ferromagnetische Eigenschaft in einem zweidimensionalen Material nachzuweisen: eine sogenannte Anisotropie der leichten Ebene („easy-plane“). Die Ergebnisse könnten die Entwicklung von energieeffizienten Informationstechnologien weiter beflügeln und sind nun im renommierten Fachmagazin Science veröffentlicht.

  • <p>Sein Wissen gibt Roland M&uuml;ller immer gerne weiter. Hier erkl&auml;rt er seiner Enkelin, wie BESSY II funktioniert.</p>
    Nachricht
    21.10.2021
    Roland Müller für sein Lebenswerk gewürdigt
    Der Beschleuniger- und Kontrollsystemexperte Roland Müller hat auf einer Fachkonferenz den ICALEPCS Lifetime Achievement Award erhalten. In den mehr als dreißig Jahren seiner Karriere bei BESSY hat der Physiker viele Projekte zu Kontrollsystemen an Beschleunigern vorangebracht und sich ganz besonders für den internationalen Austausch von Wissen engagiert.

  • <p>Durch einen Gl&uuml;hfaden wird die Probe w&auml;hrend der Messung auf konstante Temperatur geheizt.</p>
    Science Highlight
    15.10.2021
    Ultraschneller Magnetismus: Schnappschuss der Gitterschwingungen
    Magnetische Festkörper können mit einem kurzen Laserpuls schnell entmagnetisiert werden. Nach diesem Prinzip funktionieren die so genannten HAMR-Speicher (Heat Assisted Magnetic Recording), die bereits auf dem Markt sind. Die mikroskopischen Mechanismen der ultraschnellen Entmagnetisierung sind allerdings noch nicht vollständig geklärt. Ein HZB-Team hat an BESSY II eine Methode entwickelt, um einen dieser mikroskopischen Mechanismen quantitativ zu erfassen. Damit konnten sie nun das Element Gadolinium untersuchen, dessen magnetische Eigenschaften durch Elektronen sowohl auf der 4f- als auch auf der 5d-Schale verursacht werden. Diese Studie vervollständigt eine Reihe von Experimenten, die das Team an Nickel und Eisen-Nickel-Legierungen durchgeführt hat. Das Verständnis dieser Mechanismen ist für die Entwicklung ultraschneller Datenspeicher nützlich.


  • <p>Olga Kasian hat einen Ruf an die Friedrich-Alexander-Universit&auml;t Erlangen-N&uuml;rnberg (FAU) angenommen.</p>
    Nachricht
    13.10.2021
    Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg beruft Olga Kasian
    Dr. Olga Kasian untersucht, warum Katalysatoren für die solare Wasserstoffproduktion im Wirkungsgrad begrenzt sind. Nun hat die Chemikerin einen Ruf an die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) angenommen. Die W2-Professur trägt den Titel „Materialien für die elektrochemische Energieumwandlung“ und ist an der Fakultät für Ingenieurswesen angesiedelt.

  • <p>Maximilian Fleischer, Sprecher des Industriebeirates und Tobias Henschel, Gewinner des HZB Technologietransferpreises 2021.</p>
    Nachricht
    07.10.2021
    Uhr versorgt sich mit Strom aus Sonne: HZB-Technologietransferpreis 2021
    Auf den ersten Blick sieht sie aus wie eine gewöhnliche Armbanduhr. Doch ihr Glas zapft die Energie der Sonne an. Möglich macht das eine Forschungsgruppe des Helmholtz-Zentrums Berlin. Ihre transparente Photovoltaik schaffte es jetzt sogar in die Massenproduktion und sicherte dem Team den diesjährigen HZB-Technologietransferpreis.

  • <p>F&uuml;nf verschiedene Arten von Defekten in MAPI-Perowskiten wurden untersucht und charakterisiert. Das Ergebnis: ein gro&szlig;er Teil der Defekte h&auml;lt die Ladungstr&auml;ger nicht lange fest.</p> <p></p>
    Science Highlight
    07.10.2021
    Perowskit-Solarzellen: Defekte fangen Ladungsträger ein - und geben sie wieder frei
    Ein Team am HZB und der Charles Universität in Prag hat untersucht, wie in den so genannten MAPI-Perowskit-Halbleitern Ladungsträger mit unterschiedlichen Defekten wechselwirken. Die Studie zeigt, dass ein großer Teil der Defekte eingefangene Ladungsträger schnell wieder freigibt. Die Ergebnisse können dazu beitragen, die Eigenschaften von Perowskit-Solarzellen weiter zu verbessern.

  • <p>Annette Pietzsch vor dem von ihr entwickelten Instrument im PTB-Anbau von BESSY II.</p>
    Portrait
    07.10.2021
    Portrait Annette Pietzsch: Wir untersuchen fundamentale Phänomene unserer Welt

    Annette Pietzsch hat viele Jobs: Die Physikerin entwickelt Instrumente für BESSY II, mit denen Forschende beobachten können, wie Moleküle miteinander reagieren. Am liebsten steht sie selbst am Instrument und forscht. Deshalb ist sie vor zehn Jahren aus Schweden ans HZB gekommen.

  • <p>Karte eines d&uuml;nnen Bariumtitanat-Films aus Messdaten der Kontakt-Kelvin-Sonden-Kraftmikroskopie (cKPFM). Diese Daten wurden durch maschinelles Lernen geclustert, um detaillierte Informationen &uuml;ber ferroelektrische Dom&auml;nen zu gewinnen.</p>
    Science Highlight
    06.10.2021
    Scharfer Blick in winzige ferroelektrische Kristalle
    Was geschieht mit ferroelektrischen Werkstoffen, wenn ihre Dimensionen stark verkleinert werden? Ein Forscherteam am HZB konnte nun zeigen, wie sich diese Frage detailliert beantworten lässt.

  • <p>Aus den Interferenzmustern bei unterschiedlichen Brennweiten und Photonenintensit&auml;ten lassen sich Aussagen &uuml;ber die Qualit&auml;t des Strahls gewinnen.</p>
    Science Highlight
    30.09.2021
    Strahldiagnostik für zukünftige Beschleuniger im Tischformat
    Seit Jahrzehnten wurden Teilchenbeschleuniger immer größer. Inzwischen haben Ringbeschleuniger mit Umfängen von vielen Kilometern eine praktische Grenze erreicht. Auch Linearbeschleuniger im GHz-Bereich erfordern sehr große Baulängen. Seit einigen Jahren gibt es jedoch eine Alternative: „Teilchenbeschleuniger im Tischformat“, die auf der Laseranregung von Kielwellen in Plasmen (laser wakefield) basieren. Solche kompakten Teilchenbeschleuniger wären insbesondere für künftige beschleunigergetriebene Lichtquellen interessant, werden aber auch für die Hochenergiephysik untersucht. Ein Team aus dem Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) und der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) hat eine Methode entwickelt, um den Querschnitt der so beschleunigten Elektronenpakete präzise zu vermessen.  Dadurch rücken Anwendungen dieser neuen Beschleunigertechnologien für Medizin und Forschung näher.

  • <p>Metallsch&auml;ume auf Basis von Aluminumlegierungen werden als Leichtbaumaterialien untersucht, zum Beispiel f&uuml;r den Bau von Elektroautos. Auf Morphologie, Gr&ouml;&szlig;e und Vernetzung der Bl&auml;schen kommt es an, um die gew&uuml;nschten mechanischen Eigenschaften wie Festigkeit und Steifigkeit in gro&szlig;en Bauteilen zu erreichen.</p>
    Science Highlight
    27.09.2021
    Neuer Weltrekord in der Materialforschung – Röntgenmikroskopie mit 1000 Tomogrammen pro Sekunde
    Tomoskopie heißt die bildgebende Methode, in der in rascher Abfolge dreidimensionale Bilder aus dem Innern von Materialien errechnet werden. Nun hat ein Team um den HZB-Physiker Francisco García Moreno an der TOMCAT-Beamline der Synchrotron Lichtquelle Schweiz SLS am Paul-Scherrer-Institut einen neuen Weltrekord erreicht: Mit 1000 Tomogrammen pro Sekunde ist es nun möglich, sehr schnelle Prozesse und Entwicklungen in Materialien auf der Mikrometerskala zerstörungsfrei zu dokumentieren, etwa das Abbrennen einer Wunderkerze oder das Aufschäumen einer Metall-Legierung für die Herstellung von stabilen Leichtbaumaterialien. 

  • Nachricht
    21.09.2021
    Verleihung des Technologietransfer-Preis am 5.10.: jetzt Posterausstellung besichtigen

    Am 5. Oktober wird das beste Innovationsprojekt aus dem HZB mit dem Technologietransfer-Preis 2021 ausgezeichnet. Die Preisverleihung wird ab 14 Uhr aus dem BESSY II-Hörsaal online übertragen. Informieren Sie sich schon jetzt über alle eingereichten Projekte in unserer Ausstellung, die ab 21.09 in Wannsee vor dem Kolloquiumsraum und in Adlershof vor der BESSY Cafeteria zu finden ist.

  • Nachricht
    21.09.2021
    BR50: So könnte Berlin zu einer weltweit führenden Wissenschaftsmetropole ausgebaut werden
    Am 26. September wird nicht nur der Bundestag, sondern auch das Berliner Abgeordnetenhaus neu gewählt. In einem Positionspapier betonen nun die in Berlin Research 50 zusammengeschlossenen außeruniversitären Einrichtungen der Hauptstadt, worauf es nach der Wahl für die Forschung ankommt. Darin formulieren sie 10 Forderungen, die der künftige Senat umsetzen sollte, um Berlin als Wissenschaftsmetropole weiter zu stärken.
  • <p>Das Phasendiagramm beschreibt die Temperatur-Struktur-Beziehung der Hybrid-Perowskit-Verbindung mit gemischten Haliden (MAPb(I,Br)<sub>3</sub>). Die Phasen&uuml;bergangstemperatur der Jod-reichen Mischkristalle sinkt mit steigendem Jod-Gehalt.</p>
    Nachricht
    17.09.2021
    Royal Society of Chemistry würdigt HZB-Beitrag über hybride Perowskit-Strukturen

    Anlässlich des 10. Geburtstags hat die Fachzeitschrift RSC Advances der Royal Society of Chemistry (RSC) die Publikation eines HZB-Teams für ihre Jubiläumszusammenstellung ausgewählt. Die Arbeit aus dem HZB gilt als einer der bedeutendsten Beiträge der letzten Jahre im Bereich Solarenergie. Die ausgewählten 23 Publikationen seien sehr häufig zitiert oder heruntergeladen worden und böten einen wertvollen Vorteil für die weitere Forschung, heißt es in der Begründung der Zeitschrift. 

  • <p>Die Illustration zeigt, wie die APECS-Messung an einem Nickel-Einkristall mit oxidierter Oberfl&auml;che funktioniert. Ein R&ouml;ntgenstrahl ionisiert Atome, entweder im Nickel-Kristall oder an der Oberfl&auml;che. Die angeregten Photoelektronen von der Oberfl&auml;che und aus dem Kristall haben leicht unterschiedliche Bindungsenergien. Die Auger-Elektronen erm&ouml;glichen es, die Herkunft der Photoelektronen zu bestimmen.</p>
    Science Highlight
    16.09.2021
    Oberflächenanalytik an BESSY II: Schärfere Einblicke in Dünnschicht-Systeme
    Grenzflächen in Halbleiter-Bauelementen oder Solarzellen spielen für ihre Funktionalität eine entscheidende Rolle. Dennoch war es bislang oft schwierig, mit spektroskopischen Verfahren angrenzende Dünnschichten getrennt zu untersuchen. Ein HZB-Team hat an BESSY II zwei verschiedene spektroskopische Methoden kombiniert und an einem Modellsystem demonstriert, wie gut die Unterscheidung damit gelingt.

  • <p>Der Blumenstrau&szlig; in den Farben ihres Kanus nach dem Motto: Pink macht flink!</p>
    Nachricht
    08.09.2021
    Felicia Laberer mit ihrer Bronze-Medaille herzlich am HZB empfangen
    Was für ein Rennen! Mit gerade einmal 20 Jahren fuhr Felicia Laberer im Einer-Kajak der Konkurrenz beim Paralympics-Finale in Tokio davon und holte Bronze für Deutschland.
  • <p>Er&ouml;ffnet! Bernd Rech (l.) und Christian Rickerts (r.) dr&uuml;ckten am 6. September den symbolischen roten Knopf zum Start des Real-Labors in Adlershof.</p>
    Nachricht
    07.09.2021
    HZB nutzt Strom produzierende Hauswand als Real-Labor

    Im Beisein des Staatssekretärs für Wirtschaft, Energie und Betriebe des Landes Berlin, Christian Rickerts, hat das HZB am 6. September 2021 die Solarfassade eines Forschungsneubaus offiziell in Betrieb genommen. Das Besondere daran: Die elegante Fassade erzeugt nicht nur bis zu 50 Kilowatt Strom (Peak-Leistung). Sie liefert gleichzeitig auch wichtige Erkenntnisse über das Verhalten der Solar-Module bei verschiedenen Witterungsbedingungen.   

  • <p>Bronze f&uuml;r Felicia Laberer! Das HZB gratuliert herzlich zu dieser &uuml;berragenden Leistung!</p>
    Nachricht
    05.09.2021
    Paralympics: Kollegin Felicia Laberer gewinnt Bronze
    Felicia Laberer gewinnt in Tokio bei den Paralympics 2021 die Bronzemedaille. Wir freuen uns mit ihr und gratulieren von ganzem Herzen. Am HZB macht die 20-Jährige eine Lehre als Kauffrau für Büromanagement. Im Juni hatte die Leistungssportlerin im Kanu bereits die Europameisterschaft gewonnen.

  • <p>Der Dirac-Kegel ist typisch f&uuml;r Topologische Isolatoren und auf allen 6 Bildern praktisch unver&auml;ndert (ARPES-Messungen an BESSY II). Der blaue Pfeil zeigt zus&auml;tzlich die Valenzelektronen im Volumen. Das Synchrotronlicht tastet beide ab und kann so den Dirac Kegel an der Oberfl&auml;che (elektrisch leitend) vom dreidimensionalen Volumen (isolierend) unterscheiden.</p>
    Science Highlight
    01.09.2021
    Unordnung bringt quantenphysikalische Talente zum Vorschein
    Quanteneffekte machen sich vor allem bei extrem tiefen Temperaturen bemerkbar, was ihren Nutzen für technische Anwendungen einschränkt. Dünnschichten aus MnSb2Te4 zeigen jedoch neue Talente, weil sie zu einem kleinen Überschuss an Mangan neigen. Offenbar sorgt die entstehende Unordnung für spektakuläre Eigenschaften: Das Material erweist sich als Topologischer Isolator und ist ferromagnetisch bis zu vergleichsweise hohen Temperaturen von 50 Kelvin, zeigen Messungen an BESSY II.  Damit kommt diese Materialklasse für Quantenbits in Frage, aber auch generell für die Spintronik oder Anwendungen in der Hochpräzisions-Metrologie.

  • <p>W&auml;hrend des Betriebes herk&ouml;mmlicher Batteriespeicher wachsen die baumartigen Lithium-Dendriten kontinuierlich und k&ouml;nnen die elektrisch isolierende Separatorschicht zwischen Anode und Kathode durchsto&szlig;en. Die Folge: Ein Kurzschluss und das Lebensende f&uuml;r die Batterie.&nbsp;</p>
    Science Highlight
    01.09.2021
    Lithium-Dendriten auf der Spur: Wie zerstörerische Strukturen in Batterien wachsen
    Winzige Strukturen im Inneren von Lithium-Batterien können die Lebensdauer der Energiespeicher stark einschränken. Den Prozess dahinter hat nun ein Forscherteam vom HZB genauer untersucht. Ihre Ergebnisse liefern Ansatzpunkte für langlebigere und sicherere Lithium-Batterien.
  • Nachricht
    31.08.2021
    HZB Highlight-Bericht 2019/2020 ist online

    Was war los am HZB in den Jahren 2019 und 2020? Eine ganze Menge! Werfen Sie doch einfach einmal einen Blick in unseren Highlight-Bericht, in dem wir Ihnen in aller Kürze die wichtigsten wissenschaftlichen Höhepunkte präsentieren, zum Beispiel unsere Weltrekorde bei Tandem-Solarzellen, die Teams aus dem HZB erzielen konnten.

  • <p>Der Regierende B&uuml;rgermeister von Berlin, Michael M&uuml;ller, betonte auf der Veranstaltung, die Rolle der Forschung f&uuml;r die L&ouml;sung von gesellschaftlichen Problemen. Das HZB habe in Berlin eine Spitzenposition inne.</p>
    Nachricht
    30.08.2021
    Präzisionsmessungen führen zu Durchbrüchen: Das HZB plant den Bau einer neuen beschleunigerbasierten Lichtquelle

    Anlässlich des 200. Geburtstags von Hermann von Helmholtz ehrt das Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) seinen Namensgeber mit einer Festveranstaltung in Berlin-Adlershof. Der Universalgelehrte Helmholtz inspiriert die Forschenden auch heute noch, ganz besonders bei der Planung einer beschleunigerbasierten Lichtquelle der neuesten Generation, die das HZB auf der Veranstaltung vorstellt. Sie soll Licht besonderer Qualität für die Forschung erzeugen. Der Regierende Bürgermeister, Michael Müller, betont dabei die Bedeutung eines neuen Elektronenspeicherrings für den Forschungsstandort Berlin.

  • Nachricht
    30.08.2021
    Neue HZB-Zeitung "lichtblick" erschienen

    Neue technologische Lösungen sind zur Eindämmung des Klimawandels gefragt. Expert*innen sind sich einig, dass der grüne Wasserstoff dabei ein wichtiger Baustein ist. Durch den Zusammenschluss international renommierter Forschungspartner und der Industrie sollen nun neuartige Katalysatoren entwickelt und auf den Weg gebracht werden. Sie sind entscheidend, damit grüner Wasserstoff preiswert und effizient hergestellt werden kann. Über die ehrgeizigen Ziele des Projekts erfahren Sie mehr auf der Mittelseite.

  • <p>Die SAM-Schicht zwischen dem Perowskit-Halbleiter und dem ITO-Kontakt besteht aus einer einzigen Lage aus organischen Molek&uuml;len. Messungen von Oberfl&auml;chenphotospannung und Photolumineszenz zeigen, &uuml;ber welche Mechanismen die SAM-Schicht Verluste reduziert.</p>
    Science Highlight
    20.08.2021
    Perowskit-Solarzellen: Was geschieht an SAM-Passivierungsschichten?
    Metall-organische Perowskit-Materialien versprechen kostengünstige und leistungsstarke Solarzellen. Einer Gruppe am HZB ist es nun gelungen, verschiedene Effekte genauer zu unterscheiden, die an einer SAM-Passivierungsschicht auftreten und die Verluste an den Grenzflächen verringern. Ihre Ergebnisse tragen dazu bei, solche funktionalen Zwischenschichten zu optimieren.

  • <p>Das VSANS-Instrument (hier in der Neutronenhalle des BER II) kann an der Penn State University weiter genutzt werden.</p>
    Nachricht
    19.08.2021
    Neutroneninstrument VSANS wird in den USA weiter genutzt
    Ende 2019 wurde die Berliner Neutronenquelle BER II planmäßig abgeschaltet. Damit die hochwertigen Instrumente weiter für die Forschung genutzt werden können, ziehen sie an geeignete Neutronenquellen im In- und Ausland um. Nun ist ein weiterer Umzug vereinbart worden: Das Instrument für Kleinwinkelstreuung (VSANS) wird im Frühjahr 2022 am Breazeale-Forschungsreaktor an der Penn State University, USA, eine neue Heimat finden.

  • <p>Resonantes R&ouml;ntgenlicht (lila) erzeugt einen rumpfangeregten Zustand am Sauerstoffatom (rot) des H<sub>2</sub>O-Molek&uuml;ls. Dies verursacht ultraschnelle Protonendynamik. Die Potentialfl&auml;che des elektronischen Grundzustands (unten) und die Bindungsdynamik werden durch spektrale Merkmale der resonanten inelastischen R&ouml;ntgenstreuung erfasst (rechts).</p> <p></p>
    Nachricht
    18.08.2021
    Überblicksbeitrag: Methoden der Röntgenstreuung mit Synchrotronstrahlung
    Synchrotronlichtquellen liefern brillantes Licht mit dem Fokus auf Röntgenstrahlung und haben unsere Fähigkeiten der Charakterisierung von Materialien enorm erweitert. In den Reviews of Modern Physics gibt ein internationales Team nun einen Überblick über elastische und inelastische Röntgenstreuprozesse, erläutert den theoretischen Unterbau und beleuchtet, welche Einblicke diese Methoden in physikalische, chemische, bio- und energie-relevante Themen eröffnen.

  • Nachricht
    13.08.2021
    Jetzt bewerben für die HZB Machine Learning Summer School & Hackathon 2021

    Nach der großartigen Resonanz im letzten Jahr geht die HZB Machine Learning Summer School in die nächste Runde! Du lernst von unseren Expert*innen, wie sich durch maschinelles Lernen Probleme in den Naturwissenschaften lösen lassen und wie Du dieses Wissen in eigenen Hackathon-Projekten anwenden kannst. Ohne Teilnahmegebühren! Bewerben bis 22.08.2021. Wir freuen uns auf Dich!

  • <p>Das MX-Team an BESSY II ist auf die Entschl&uuml;sselung von Proteinstrukturen spezialisiert. Damit l&auml;sst sich auch die Entwicklung von Medikamenten gegen COVID-19 beschleunigen.</p>
    Nachricht
    11.08.2021
    HZB koordiniert europäische Kooperation zur Entwicklung von Wirkstoffen gegen Corona
    Die Röntgenstrukturanalyse an BESSY II ermöglicht die systematische Prüfung von vielen tausend Molekülen, die die Reproduktion und Virulenz von SARS-CoV2-Viren hemmen könnten. Nun hat ein Team am HZB mit Partnern aus Österreich und der Tschechischen Republik das Projekt NECESSITY aufgesetzt, um im Hochdurchsatzverfahren mehr als 8000 Verbindungen zu untersuchen und Wirkstoffe gegen COVID-19 zu entwickeln.

  • Science Highlight
    09.08.2021
    Grüner Wasserstoff: Warum werden bestimmte Katalysatoren im Betrieb besser?
    Kristallines Kobalt-Arsenid ist ein Katalysator für die Sauerstoffentwicklung bei der elektrolytischen Wasserspaltung für die Erzeugung von Wasserstoff. Das Material gilt als Modellsystem für eine interessante Gruppe von Katalysatoren, deren Leistungen sich im Lauf der Elektrolyse unter bestimmten Bedingungen steigern. Nun hat ein Team um Marcel Risch an BESSY II aufgeklärt, dass zwei gegenläufige Entwicklungen dafür verantwortlich sind. Einerseits nimmt die katalytische Aktivität der einzelnen Katalysezentren im Verlauf der Elektrolyse ab, aber gleichzeitig verändert sich auch die Morphologie der Katalysatorschicht. Unter günstigen Bedingungen kommen dadurch wesentlich mehr Katalysezentren in Kontakt mit dem Elektrolyten, so dass die Leistungsfähigkeit des Katalysators insgesamt steigen kann.

  • Nachricht
    06.08.2021
    Mehr als nur "Fassade": Nachhaltige Energieversorgung durch Solarfassaden
    Ein Beitrag über die nachhaltige Energieversorgung durch Solarfassaden

  • <p>Die Entwicklung dieses Fleckmusters mit der Zeit zeigt mikroskopische Fluktuationen in der Probe.</p>
    Science Highlight
    04.08.2021
    Wenn beim Abkühlen die Vibrationen zunehmen: Anti-Frieren beobachtet
    Ein internationales Team hat in einem Nickel-Oxid-Material beim Abkühlen einen erstaunlichen Effekt beobachtet: Statt einzufrieren, nehmen bestimmte Fluktuationen mit sinkender Temperatur sogar zu. Nickel-Oxid ist ein Modellsystem, das strukturell den Hochtemperatur-Supraleitern ähnelt. Das Experiment zeigt wieder einmal, dass das Verhalten dieser Materialklasse immer Überraschungen bereithält.

  • <p></p> <p>v.l.n.r. Professor Thomas Sommer (Wissenschaftlicher Vorstand des Max-Delbr&uuml;ck-Centrums f&uuml;r Molekulare Medizin), Professor Otmar Wiestler (Pr&auml;sident der Helmholtz-Gemeinschaft), Dr. Manja Sch&uuml;le (Ministerin f&uuml;r Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg), Professor Oliver G&uuml;nther (Pr&auml;sident der Universit&auml;t Potsdam).</p> <p></p>
    Nachricht
    29.07.2021
    Helmholtz-Jubiläumsausstellung in Potsdam eröffnet

    Der gebürtige Potsdamer Helmholtz gilt als einer der einflussreichsten Naturwissenschaftler seiner Zeit. Am 31. August jährt sich sein 200. Geburtstag. Anlässlich des Jubiläums würdigen der Verein proWissen Potsdam, die Universität Potsdam und die Helmholtz-Gemeinschaft den Universalgelehrten Helmholtz als Genie von der Havel mit einer zweiteiligen Ausstellung am roten Bauzaun neben dem Bildungsforum und in der Wissenschaftsetage in Potsdam.

  • <p>Nach etwa 5 Sekunden hat sich ein d&uuml;nner Film aus metallischem Wasser um den NaK-Tropfen gebildet, erkennbar am goldenen Schimmer.</p>
    Science Highlight
    28.07.2021
    Wasser als Metall an BESSY II nachgewiesen
    Reines Wasser ist unter Normalbedingungen ein nahezu perfekter Isolator. Metallische Eigenschaften entwickelt Wasser nur unter extremem Druck, wie er höchstens im Innern von großen Planeten herrscht. Nun hat eine internationale Kooperation mit einem ganz anderen Ansatz metallisches Wasser erzeugt und den Phasenübergang an BESSY II dokumentiert. Die Arbeit ist in Nature publiziert.

  • <p>Pouchzellen Labor</p>
    Nachricht
    26.07.2021
    Batterieforschung - Projekt SkaLiS mit 2,2 Millionen Euro vom BMBF gefördert
    Für die Energiewende werden leistungsstarke, kompakte und günstige Batterien benötigt. Dafür forschen am Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) Gruppen um Prof. Dr. Yan Lu, Dr. Ingo Manke und Dr. Sebastian Risse. Sie untersuchen und entwickeln neuartige Elektroden-Materialien, die auf Schwefel oder Silizium basieren. Nun koordiniert Risse auch noch ein großes Projekt, an dem neben Teams aus dem HZB auch die Universität Potsdam, die Technische Universität Berlin, die Technische Universität Dresden sowie das Fraunhofer Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS Dresden beteiligt sind.
  • <p>Die Beigabe von Fluor-Additiven steigert die Qualit&auml;t der Perowskit-Schicht. Analysen an BESSY II zeigen nun, warum.</p>
    Science Highlight
    26.07.2021
    Bleifreie Perowskit-Solarzellen – Wie Fluor-Additive die Qualität verbessern
    Zinnhalogenid-Perowskite gelten aktuell als beste Alternative zu den bleihaltigen Analogen, sind jedoch im Vergleich zu diesen noch deutlich weniger effizient und stabil. Nun hat ein Team um Prof. Antonio Abate aus dem HZB die chemischen Prozesse in der Perowskit-Vorläuferlösung und deren Fluoridchemie eingehend analysiert. Durch eine raffinierte Kombination von Messmethoden an BESSY II mit Kernspinresonanz konnten sie zeigen, dass Fluorid die Oxidation von Zinn verhindert, was zu einer homogeneren Filmbildung mit weniger Defekten führt und die Qualität der Halbleiterschicht erhöht.

  • <p>Wir bieten nun auch virtuelle Touren an.</p>
    Nachricht
    23.07.2021
    Einblick in das HZB: Virtuelle Rundgänge und 360 ° Panoramen
    Corona-bedingt können wir leider keine Besuchergruppen am HZB empfangen und durch unser Zentrum führen. Wir möchten trotz Corona für Sie erlebbar bleiben und Ihnen Einblicke ins HZB ermöglichen. Machen Sie es sich gemütlich und starten Sie Ihren eigenen virtuellen Rundgang durch unsere Welt der Forschung. Bewegen Sie sich durch 360-Grad-Bilder, schauen Sie sich in Ruhe um und verweilen Sie an ausgewählten Stationen.

  • Nachricht
    23.07.2021
    Mit HZB Spin-Off schneller zu effizienteren Solarzellen und LEDs
    Wissenschaftler des Helmholtz Innovation Labs HySPRINT am HZB haben Anfang April 2021 das Technologieunternehmen QYB Quantum Yield Berlin GmbH ausgegründet. Mit dem LuQY Pro bringt das Spin-Off ein Out-of-the-box Messgerät auf den Markt, mit dem sich optoelektronische Bauelemente wie Solarzellen und LEDs effizienter und ressourcenschonender optimieren lassen.

  • <p>Schnappsch&uuml;sse der elektronischen Struktur von Antimon mit Zeitaufl&ouml;sung im Femtosekundenbereich. Besonders zu beachten ist die Region oberhalb der Fermi-Energie E<sub>F</sub>.</p>
    Science Highlight
    16.07.2021
    Informationstechnologien: Topologische Materialien für die ultraschnelle Spintronik
    Ein Team um den HZB-Physiker Dr. Jaime Sánchez-Barriga hat neue Einblicke in die ultraschnelle Anregung und Reaktion von Toplogischen Zuständen der Materie  auf Femtosekunden-Laseranregung gewonnen. Mit zeit- und spinaufgelösten Methoden untersuchten die Physiker an BESSY II, wie das komplexe Wechselspiel im Verhalten angeregter Elektronen im Volumen und an der Oberfläche nach optischer Anregung zu einer ungewöhnlichen Spindynamik führt. Die Arbeit ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu spintronischen Bauelementen auf Basis topologischer Materialien für die ultraschnelle Informationsverarbeitung.

  • <p>Einweihung des Forschungsneubau des Helmholtz-Institut Erlangen-N&uuml;rnberg f&uuml;r Erneuerbare Energien (HI ERN) in Erlangen am Mittwoch 14.07.2021&nbsp;</p>
    Nachricht
    14.07.2021
    Hi ERN - Neuer Hauptsitz des Helmholtz-Instituts in Erlangen eingeweiht
    Das Helmholtz-Institut Erlangen-Nürnberg, Hi ERN, an dem das HZB beteiligt ist, hat seinen Neubau bezogen. 

    Ziemlich genau vier Jahre liegen zwischen dem Spatenstich und der festlichen Einweihung: Mit dem Forschungsneubau des Helmholtz-Instituts Erlangen-Nürnberg für Erneuerbare Energien (Hi ERN) gibt es eine weitere Adresse für Spitzenforschung. 

  • Nachricht
    12.07.2021
    DAPHNE- Daten aus Photonen- und Neutronenexperimenten nachhaltig verfügbar machen
    Allein an Großgeräten werden jährlich Daten im Petabytebereich produziert. Diese Forschungsdaten müssen mindestens zehn Jahre aufbewahrt werden. Nun wollen 19 wissenschaftliche Einrichtungen in Deutschland gemeinsame Standards für Software, Datenaustausch und Datenrepositorien entwickeln, um solche Forschungsdaten dauerhaft für die weitere Forschung verfügbar zu machen. Daran beteiligt sich auch das HZB. Das Projekt DAPHNE4NFDI  wird über die nächsten fünf Jahre im Rahmen der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur gefördert und von DESY koordiniert.

  • <p>In Polarregionen und extremen H&ouml;henlagen k&ouml;nnte sich die Umwandlung von Sonnenstrahlung in Wasserstoff durchaus lohnen.</p>
    Science Highlight
    02.07.2021
    Solarer Wasserstoff für die Antarktis – Studie zeigt Vorteile des thermisch gekoppelten Ansatzes
    Wie sich am Südpol mit Sonnenlicht Wasserstoff erzeugen lässt und welche Methode dafür am meisten verspricht, hat nun ein Team vom HZB-Institut für Solare Brennstoffe, der Universität Ulm und der Universität Heidelberg untersucht. Ihr Fazit: In extrem kalten Regionen kann es deutlich effizienter sein, die PV-Module direkt am Elektrolyseur anzubringen, also thermisch zu koppeln. Denn die Abwärme aus den PV-Modulen steigert die Effizienz der Elektrolyse. Die Ergebnisse dieser Studie, die nun in Energy & Environmental Science publiziert wurde, sind auch für andere kalte Regionen der Erde interessant, zum Beispiel Alaska, Kanada, oder Hochgebirgsregionen. Dort könnte grüner Wasserstoff fossile Brennstoffe wie Erdöl und Benzin ersetzen.

  • <p>DESY-Forscherin Wiebke Ewert zeigt auf einer sogenannten Elektronendichtekarte, wo ein Wirkstoffkandidat (gr&uuml;n) an die Hauptprotease des Coronavirus (blau) bindet.</p>
    Nachricht
    29.06.2021
    Synchrotrons beschleunigen Corona-Forschung
    Eine Information des Komitees für Forschung mit Synchrotronstrahlung (KFS)

    Synchrotrons wurden ursprünglich von Physikern gebaut, um Teilchen zu erforschen. Heute werden sie auch gegen COVID-19 eingesetzt. Die Projekte sind so vielfältig wie die Nutzerschaft: Universitäten, Forschungseinrichtungen und Unternehmen wie BioNTech.

  • <p>Das Cover von der Helmholtz Photon Science Roadmap.</p>
    Nachricht
    28.06.2021
    Schubkraft für Spitzenforschung aus Deutschland

    Drei Forschungszentren der Helmholtz-Gemeinschaft haben eine gemeinsame Zukunftsplanung für die Forschung mit den von ihnen betriebenen wissenschaftlichen Lichtquellen in Hamburg, Berlin und Dresden entwickelt. Die in ihrer Strategie vorgeschlagenen Upgrades ihrer beschleunigerbasierten Weltklasseanlagen stärken den Forschungsstandort Deutschland und werden in vielen Bereichen für Innovationen sorgen. Das Strategiepapier wurde auf dem Helmholtz-Symposium „Forschungsinfrastrukturen der Zukunft“ am 28. Juni als Bestandteil der Helmholtz-Roadmap vorgestellt.

  • <p></p> <p>VIPERLAB wird im Rahmen des Europ&auml;ischen Programms f&uuml;r Forschung und Innovation Horizont 2020 gef&ouml;rdert (Grant No 101006715).</p> <p></p>
    Nachricht
    24.06.2021
    VIPERLAB: EU-Projekt soll Perowskit-Solarindustrie in Europa beflügeln
    Perowskit-Halbleiter ermöglichen extrem günstige und leistungsstarke Solarzellen. Viele Forschungsergebnisse zu dieser Materialklasse werden in europäischen Laboren gewonnen. So haben Arbeitsgruppen am Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) bereits mehrere Weltrekorde mit Perowskit-Solarzellen erzielt. Nun kooordiniert das HZB das große Verbundprojekt VIPERLAB, um neue Chancen für die europäische Solarindustrie zu erschließen. An dem Projekt VIPERLAB beteiligen sich 15 renommierte Forschungseinrichtungen aus Europa, der Schweiz und Großbritannien. Es wird im Rahmen des EU-Programms Horizont 2020 in den kommenden dreieinhalb Jahren mit insgesamt 5,5 Millionen Euro gefördert, das HZB erhält daraus knapp 840.000 Euro. 

  • <p>Um das katalytische Zentrum befindet sich eine Molek&uuml;lgruppe, die Gating-Dom&auml;ne, welche zwei unterschiedliche Positionen einnehmen kann.</p>
    Science Highlight
    21.06.2021
    BESSY II: Universellen Regulationsmechanismus in Pflanzenzellen entdeckt
    In einer Pionierarbeit konnte ein deutsch-japanisches Team an BESSY II die 3D-Struktur eines katalytischen Metallo-Proteins bestimmen, das in allen Pflanzenzellen eine wichtige Rolle spielt. Es handelt sich dabei um die DYW-Desaminase-Domäne des so genannten RNA-Editosoms. In dieser DYW-Domäne sitzt ein Zink-Ion, dessen Aktivität mit einem sehr ungewöhnlichen Mechanismus kontrolliert wird. Das Team konnte nun diesen Mechanismus erstmals im Detail aufklären. Die Studie in Nature Catalysis gilt als Durchbruch auf dem Gebiet der molekularen Pflanzenbiologie und hat weitreichende biotechnologische Implikationen.

  • <p>Am 21. Juni fand die Auftaktveranstaltung f&uuml;r die Er&ouml;ffnung des CatLab statt.</p> <p>v.l.n.r.: Prof. Dr. Bernd Rech (HZB), Dr. Stefan Kaufmann (BMBF), Prof. Dr. Robert Schl&ouml;gl (MPG)</p>
    Nachricht
    21.06.2021
    CatLab - Startschuss für eine neue Katalysator-Generation
    Gemeinsame Forschungsplattform des Helmholtz-Zentrums Berlin und der Max-Planck-Gesellschaft nimmt Betrieb auf.

    Das Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) und die Max-Planck-Gesellschaft (MPG) starten in Berlin ihr neues gemeinsames Katalysezentrum CatLab. Im Beisein des Innovationsbeauftragten „Grüner Wasserstoff“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF), Dr. Stefan Kaufmann, fand am 21. Juni die feierliche Auftaktveranstaltung statt. Hochrangige Akteure aus Wissenschaft, Politik und Industrie nahmen teil.

  • <p>Mit Kleinwinkelstreuung gelang es nun fr&uuml;he Vorstufen der Strukturbildung in Vorl&auml;uferl&ouml;sungen von Perowskitsolarzellen nachzuweisen.<br /><br /><br /></p>
    Science Highlight
    18.06.2021
    Perowskit-Solarzellen: Einsichten in die Frühstadien der Strukturbildung

    Mit der Methode der Kleinwinkelstreuung an der PTB-Röntgen-Beamline von BESSY II konnte ein HZB-Team experimentell die kolloidale Chemie von Perowskit-Vorläuferlösungen für Solarzellen untersuchen. Die Ergebnisse sind hilfreich, um Herstellungsverfahren und Qualität dieser spannenden Halbleitermaterialien gezielt und systematisch zu optimieren.

  • <p>Die Illustration zeigt zwei Quantenpunkte, die &uuml;ber Lichtpulse miteinander kommunizieren.</p>
    Science Highlight
    03.06.2021
    Wie Quantenpunkte miteinander „sprechen“ können
    Wie sich die Kommunikation zwischen zwei Quantenpunkten mit Licht beeinflussen lässt, hat nun eine Gruppe am HZB theoretisch ausgearbeitet.  Dabei zeigt das Team um Annika Bande auch Wege, um den Informations- bzw. Energieübertrag von einem Quantenpunkt zum anderen zu kontrollieren und zu speichern. Zu diesem Zweck berechneten die Forschenden die Elektronenstruktur von jeweils zwei so genannten Nanokristallen, die als Quantenpunkte fungieren. Mit den Ergebnissen lässt sich die Bewegung von Elektronen in Quantenpunkten in Echtzeit simulieren.

  • <p>Renske van der Veen arbeitet seit vielen Jahren mit ultraschnellen R&ouml;ntgenmethoden.</p>
    Nachricht
    02.06.2021
    Renske van der Veen leitet neue Abteilung „Atomare Dynamik in Licht-Energie Umwandlung“
    Ab Juni 2021 baut Dr. Renske van der Veen am HZB eine neue Forschungsgruppe auf. Die Chemikerin ist Expertin für zeitaufgelöste Röntgenspektroskopie und Elektronenmikroskopie und untersucht katalytische Prozesse, die die Umwandlung von Solarenergie in chemische Energie ermöglichen.

  • <p>Blick in einen MOF-Kristall am Beispiel von DUT-8. Die riesigen Poren sind klar erkennbar.</p> <p></p>
    Science Highlight
    27.05.2021
    BESSY II: Neue Einblicke in schaltbare MOF-Strukturen an den MX-Beamlines
    Metallorganische Gerüstverbindungen (MOFs) finden breite Anwendung in Gasspeicherung, Stofftrennung, Sensorik oder Katalyse. Eine spezielle Klasse dieser MOFs hat nun ein Team um Prof. Dr. Stefan Kaskel, TU Dresden, an den MX-Beamlines von BESSY II untersucht. Es handelt sich um „schaltbare“ MOFs, die auf äußere Reize reagieren können. Ihre Analyse zeigt, wie das Verhalten des Materials mit Übergängen zwischen geordneten und ungeordneten Phasen zusammenhängt. Die Ergebnisse sind nun in Nature Chemistry publiziert.

  • <p>Der Ausschnitt zeigt ausgew&auml;hlte Orbitale in MAPI-Perowskit im Grundzustand.</p>
    Science Highlight
    26.05.2021
    Perowskit-Solarzellen: Rolle der Wasserstoffbrückenbindungen beleuchtet
    Auf der Basis von Röntgenmessungen an Methylammonium-Perowskit-Halbleitern hat ein HZB-Team nun gezeigt, welche Rolle Wasserstoffbrückenbindungen in diesen Materialien spielen. Außerdem fand die Forschungsgruppe, dass Strahlenschäden durch weiche Röntgenstrahlung bei dieser empfindlichen Materialklasse noch schneller auftreten als erwartet. Beide Ergebnisse liefern wichtige Hinweise für die Perowskit-Materialforschung für Solarzellen.

  • <p>Prof. Dr. Udo Heinemann arbeitet am Max-Delbr&uuml;ck-Centrum f&uuml;r Molekulare Medizin und initierte den Aufbau der MX-Beamlines vor fast 20 Jahren. Seine Gruppe speiste mehr als 250 Strukturen in die Proteindatenbank ein.</p>
    Interview
    11.05.2021
    „Der Erkenntnisgewinn der Strukturbiologie ist seit fünf Jahrzehnten ungebrochen“

    Prof. Dr. Udo Heinemann arbeitet am Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin und forscht seit 40 Jahren in der Strukturbiologie. Von 2008 bis 2012 war er Mitglied im Advisory Committee der European Protein Database. Im Interview spricht er darüber, welchen Mehrwert die Proteindatenbank für die Forschung heute bringt und warum es wichtig ist, dass es in Berlin spezialisierte Strahlrohre für die biologische Strukturanalyse gibt.

  • Nachricht
    07.05.2021
    Hörtipp: Genies – das Vermächtnis von Virchow und Helmholtz

    Wir möchten Ihnen eine interessante Folge des rbb-Podcast „Talking Science“ empfehlen: Die beiden Universalgenies Rudolf Virchow und Hermann von Helmholtz haben die Wissenschaft am Ende des 19. Jahrhunderts geprägt. Ohne sie hätten wir heute weder eine Kanalisation noch den Magnetresonanztomografen. Was können wir von den beiden für unsere heutige Zeit lernen?

  • <p>An der Fassade der HZB-Testinghalle in Berlin-Adlershof sind CIGS-PV-Module in die Fassade integriert. Ein Team analysiert Ertrag und Entwicklung der Module unter Realbedingungen.</p>
    Nachricht
    23.04.2021
    Berliner Energietage: Integrierte Photovoltaik – Aktive Flächen für die Energiewende
    Die Energiewende braucht Photovoltaik und Photovoltaik braucht Fläche. Dabei gibt es große Flächen, die bislang kaum genutzt werden: So lassen sich Solarzellen in die Hülle von Gebäuden und Fahrzeugen integrieren oder in Verkehrswege, über Ackerland und gefluteten Tagebauen installieren. Am Mittwoch, den 28. April 2021, stellen Experten der HZB-Beratungsstelle BAIP und weitere Forschungseinrichtungen diese Optionen vor. Die Veranstaltung findet im Rahmen der Berliner Energietage statt, die Teilnahme ist nach Anmeldung kostenfrei.

  • <p>Die erste Aufnahme von MYSTIIC: ein Standardbild, das zur Kalibrierung und Messung der Aufl&ouml;sung des neuen STXM benutzt wurde.</p>
    Nachricht
    22.04.2021
    MYSTIIC an BESSY II: Neues Röntgenmikroskop in Betrieb genommen
    Ein neues Röntgenmikroskop am Energy Materials in situ Lab (EMIL) hat den Betrieb aufgenommen. Es handelt sich um ein Raster-Transmissions-Röntgenmikroskop, das darauf ausgelegt ist, sowohl Probenoberflächen als auch Probenvolumina zu untersuchen. Mit dem weichen Röntgenlicht von BESSY II lassen sich sogar einzelne Elemente und chemische Verbindungen lokalisieren, die räumliche Auflösung liegt unterhalb von 20 Nanometern.

  • <p>Aus den Messdaten konnte das Team ermitteln, dass die Xenon-Atome zun&auml;chst einlagig die Innenw&auml;nde der Poren auskleiden (Zustand 1), bevor sie sie auff&uuml;llen (Zustand 2). Der R&ouml;ntgenstrahl dringt hier von unten durch die Probe.</p>
    Science Highlight
    21.04.2021
    BESSY II: Ein- und Auswanderung von Gastatomen in nanoporöser Speicherstruktur direkt beobachtet
    Batterieelektroden, Gas-Speicher und einige heterogene Katalysatormaterialien besitzen winzige Poren, die Raum für Atome, Ionen oder Moleküle bieten. Wie genau diese "Gäste" in die Poren einwandern, ist entscheidend für die Funktion solcher Energiematerialien, lässt sich aber meist nur indirekt beobachten. Nun hat ein Team mit dem HZB-ASAXS Instrument an der PTB Röntgen-Beamline von BESSY II mithilfe zweier Röntgenmethoden den Prozess der Einlagerung von Atomen in ein nanoporöses Modellsystem direkt beobachtet. Die Arbeit legt Grundlagen für neue Einblicke in Energiematerialien.

  • <p>Das HZB-Team konnte mit zeitaufgel&ouml;sten Mikrowellenmessungen die Photoleitf&auml;higkeit in den d&uuml;nnen Rostschichten bestimmen, hier ein Bild des Messaufbaus.</p>
    Science Highlight
    19.04.2021
    Grüner Wasserstoff: Israelisch-deutsches Team löst das Rätsel um Rost
    Metalloxide wie Rost eignen sich als Photoelektroden, um „grünen“ Wasserstoff mit Sonnenlicht zu erzeugen. Doch trotz jahrzehntelanger Forschung an diesem preisgünstigen Material sind die Fortschritte begrenzt. Ein Team am HZB hat nun gemeinsam mit Partnern von der Ben-Gurion-Universität und dem Technion, Israel, die optoelektronischen Eigenschaften von Rost (Hämatit) und anderen Metalloxiden in bisher nicht gekanntem Detail analysiert. Ihre Ergebnisse zeigen, dass der maximal erreichbare Wirkungsgrad von Hämatit-Elektroden deutlich geringer ist als bisher angenommen. Die Studie gibt darüber hinaus konkrete Hinweise, wie sich neue Materialien für Photoelektroden realistischer bewerten lassen.

  • Nachricht
    15.04.2021
    Virtuelle Rundgänge: Erleben Sie das HZB in 360 Grad!

    Leider können wir zurzeit Corona-bedingt keine Besuchergruppen am HZB empfangen. Trotzdem wollen wir für Sie erlebbar bleiben! Folgen Sie einfach unseren Rundgängen in 360 Grad und erleben Sie, wie wir am Beschleuniger BESSY II forschen. Weitere Rundgänge sind in Planung.

  • <p>Elektronendichtekarte des antiviral aktivsten Wirkstoffs Calpeptin (gelb), der an die Hauptprotease bindet.</p>
    Science Highlight
    06.04.2021
    Kandidaten für Coronamedikamente an Röntgenlichtquelle von DESY identifiziert
    An der hochbrillanten Röntgenlichtquelle PETRA III von DESY hat ein Team aus über 30 Forschungseinrichtungen mehrere Kandidaten für Wirkstoffe gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 identifiziert. Sie binden an ein wichtiges Protein des Virus und könnten damit die Basis für ein Medikament gegen Covid-19 sein. Das MX-Team aus dem HZB hat dabei einen Teil der Messdaten mit speziellen Analyseprogrammen untersucht, um passende Wirkstoffe zu identifizieren. Die Studie erschien jetzt im renommierten Fachjournal Science.

  • <p>So k&ouml;nnte der Panzerfisch ausgesehen haben, der vor 380 Millionen Jahren lebte.</p>
    Science Highlight
    31.03.2021
    Tomographie bringt Einblicke in die frühe Evolution der Knochen
    Fast alle Wirbeltiere besitzen Knochen mit eingebetteten Knochenzellen, die über unzählige Nano-Kanälchen miteinander verbunden sind. Doch wann im Lauf der Evolution ist dieses komplexe Netzwerk entstanden und wieso hat es sich weitgehend durchgesetzt? Ein Team von Paläontologen am Museum für Naturkunde Berlin hat nun erstmals in rund 400 Millionen Jahre alten Fossilien von Meereslebewesen solche Strukturen in beispiellos hoher Auflösung analysiert. Um diese Strukturen sichtbar zu machen, hatten Tomographie-Experten am Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) die Proben unter fokussiertem Ionenstrahl im Rasterelektronenmikroskop untersucht und aus den Daten 3D-Abbildungen mit Auflösungen im Nanometerbereich errechnet.

  • <p>Das Video zeigt die Ver&auml;nderungen der Kristallstruktur zeigt. Grau: Pb, Braun: Br, Schwarz: C, Blau: N; Wei&szlig;: H</p>
    Science Highlight
    22.03.2021
    Neue Einblicke in die Struktur von organisch-anorganischen Hybrid-Perowskiten
    In der Photovoltaik haben organisch-anorganische Hybrid-Perowskite eine rasante Karriere gemacht. Doch viele Fragen zur kristallinen Struktur dieser überraschend komplexen Materialklasse sind ungeklärt. Nun hat ein Team am HZB mit einer vierdimensionalen Modellierung Strukturdaten von Methylammonium-Bleibromid (MAPbBr3) interpretiert und dabei inkommensurable Überstrukturen und Modulationen der vorherrschenden Struktur identifiziert. Die Studie ist im ACS Journal of Physical Chemistry Letters publiziert und wurde von den Herausgebern als Editor’s Choice ausgewählt.

  • Nachricht
    18.03.2021
    Neue HZB-Zeitung "lichtblick" erschienen
    In der neuen lichtblick-Ausgabe geht es um vieles, was uns am Zentrum momentan bewegt: Wir zeigen, dass unsere Mitarbeitenden weiterhin sehr kreativ im Umgang mit Corona sind und alles tun, damit die Forschung weitergehen kann - zum Beispiel die Entwicklung neuer Prototypen für Beschleunigerkomponenten.
  • <p>Radio TEDDY Moderator Leo moderiert den Experimentierkasten und erkl&auml;rt alles ganz einfach, so dass jeder mitmachen kann.</p>
    Nachricht
    18.03.2021
    Der Radio TEDDY Experimentierkasten mit dem HZB - samstags um 14.40 Uhr einschalten!

    Das Helmholtz-Zentrum Berlin und Radio TEDDY setzen ihre erfolgreiche Kooperation fort. In der nächsten Runde liefern wir Ideen für sechs spannende Experimente, die der Radio-TEDDY Moderator Leo für die Kinder vor dem Radio durchführt. Mitmachen, Spaß haben und Neugier wecken – das steht dabei an erster Stelle. Jetzt einschalten: immer samstags, um 14.40 Uhr und natürlich auch zum Nachhören im Netz.

  • <p></p> <p class="Default">Mit einer leitf&auml;higen AFM Spitze wird die Probenoberfl&auml;che einer a-Si:H/c-Si Grenzfl&auml;che unter Ultrahochvakuum auf der nm-Skala abgetastet und so die Tranportkan&auml;le der Ladungstr&auml;ger&nbsp; &uuml;ber Defekte im a-Si:H (rote Zust&auml;nde im vergr&ouml;&szlig;erten Ausschnitt) sichtbar gemacht.</p> <p></p>
    Science Highlight
    17.03.2021
    Solarzellen: Verluste auf der Nanoskala sichtbar gemacht
    Solarzellen aus kristallinem Silizium erreichen Spitzenwirkungsgrade, insbesondere in Verbindung mit selektiven Kontakten aus amorphem Silizium (a-Si:H). Ihre Effizienz wird jedoch durch Verluste in diesen Kontaktschichten begrenzt. Nun hat erstmals ein Team am HZB und der University of Utah, USA, experimentell gezeigt, wie solche Kontaktschichten auf der Nanometerskala Verlustströme generieren und was deren physikalischer Ursprung ist. Mit einem leitfähigen Atom-Kraftmikroskop tasteten sie die Solarzellenoberflächen im Ultrahochvakuum ab, und wiesen winzige, nanometergroße Kanäle für die nachteiligen Dunkelströme nach, die auf Unordnung in der a-Si:H Schicht beruhen.

  • <p>Das neue Audit-Logo f&uuml;r Langzeit-zertifizierte Unternehmen</p>
    Nachricht
    17.03.2021
    HZB erneut als vereinbarkeitsfreundliches Unternehmen ausgezeichnet
    Seit 2011 ist das HZB als familienfreundlicher Arbeitgeber zertifiziert. Nun stellte sich das Forschungszentrum erneut erfolgreich dem Re-Auditierungsprozess und erarbeitete weitere Maßnahmen zur Föderung einer lebensphasenbewussten Arbeitskultur. Das Zertifikat gilt als Qualitätssiegel für die betriebliche Vereinbarkeitspolitik und wird vom Kuratorium der berufundfamilie Service GmbH vergeben.
  • <p></p> <p>Mit einem neuen Instrument an BESSY II lassen sich Molybd&auml;n-Sulfid-D&uuml;nnschichten untersuchen, die als Katalysatoren f&uuml;r die solare Wasserstoffproduktion interessant sind. Ein Lichtpuls l&ouml;st einen Phasen&uuml;bergang von der halbleitenden in die metallische Phase aus und verst&auml;rkt so die katalytische Aktivit&auml;t.</p> <p></p>
    Science Highlight
    05.03.2021
    Instrument an BESSY II zeigt, wie Licht MoS2-Dünnschichten katalytisch aktiviert
    Dünnschichten aus Molybdän und Schwefel gehören zu einer Klasse von Materialien, die als (Photo)-Katalysatoren infrage kommen. Solche günstigen Katalysatoren werden gebraucht, um mit Sonnenenergie auch den Brennstoff Wasserstoff zu erzeugen. Allerdings sind sie bislang noch wenig effizient. Ein neues Instrument an BESSY II am Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) zeigt nun, wie ein Lichtpuls die Oberflächeneigenschaften der Dünnschicht verändert und das Material katalytisch aktiviert.

  • <p></p> <p>Die Elektronenmikroskopie zeigt die Graphenprobe (grau), in der der Heliumstrahl ein Lochmuster erzeugt hat, so dass die Dichte periodisch variiert. Dadurch kommt es zur &Uuml;berlagerung von Schwingungsmoden und es &ouml;ffnet sich eine mechanische Bandl&uuml;cke. Die Frequenz dieses phononischen Systems l&auml;sst sich durch mechanische Spannung zwischen 50 MHz und 217 MHz einstellen.&nbsp;</p> <p></p>
    Science Highlight
    01.03.2021
    Neue Talente von Graphen: Durchstimmbare Gitterschwingungen
    Technologische Innovationen im letzten Jahrhundert basierten hauptsächlich auf der Kontrolle von Elektronen oder Photonen – im aufstrebenden Forschungsfeld der Phononik geraten nun auch die Schwingungen des Kristallgitters, die Phononen, ins Blickfeld. Ein Team der Freien Universität Berlin und des Helmholtz-Zentrums Berlin hat Graphen mit einem Helium-Ionen-Mikroskop mit einem Lochmuster versehen und dadurch einen phononischen Kristall erzeugt, dessen Resonanzfrequenz sich erstmals in einem breiten Bereich durchstimmen lässt. Dies ist ein echter Durchbruch, der nun im Fachjournal Nano Letters publiziert ist.

  • <p>K&uuml;nstliche und nat&uuml;rliche Grenzzonen an einem mit dentalen Biomaterialien restaurierten Zahn sind verschiedenen mechanischen (links: Belastungen durch Druck, Zug und Scherung) und biologischen Einfl&uuml;ssen (rechts: Anhaftung und Eindringen von Bakterien, andere Wechselwirkungen mit biologischen Medien) ausgesetzt.</p>
    Nachricht
    26.02.2021
    HZB beteiligt sich an DFG-Gruppe zu Materialwissenschaften in der Zahnmedizin
    Zahnärztliche Füllungen oder Kronen sind großen Belastungen ausgesetzt. Mit Ansätzen aus Materialwissenschaften und Zahnmedizin wollen Forschende an der Charité – Universitätsmedizin Berlin und der Technischen Universität (TU) Berlin nun die eingesetzten Materialien untersuchen und beständiger machen. Die interdisziplinäre Forschungsgruppe „InterDent“, an der auch das Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) und das Max-Planck-Institut für Kolloid- und Grenzflächenforschung (MPI-KG) beteiligt sind, wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) mit 2,1 Millionen Euro zunächst für drei Jahre gefördert. 

  • Science Highlight
    24.02.2021
    Beschleunigerphysik: Experiment zeigt neue Optionen für Synchrotronlicht-Quellen auf
    Ein internationales Team hat mit einem aufsehenerregenden Experiment gezeigt, wie vielfältig die Möglichkeiten von Synchrotronlicht-Quellen sind. Beschleunigerexperten des Helmholtz-Zentrums Berlin (HZB), der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) und der Tsinghua Universität in Peking haben an der Metrology Light Source der PTB Elektronenpakete mit einem Laser so manipuliert, dass diese intensive Lichtpulse mit einer laserartigen Qualität emittierten. Mit dieser Methode wären spezialisierte Synchrotronstrahlungs-Quellen potenziell in der Lage, eine Lücke im Arsenal verfügbarer Lichtquellen zu füllen und die Voraussetzung für industrielle Anwendungen zu bieten. Die Arbeit wurde am 24. Februar 2021 in der führenden Wissenschaftspublikation „Nature“ veröffentlicht.

  • <p>&Uuml;bersicht: Anzahl der mit Protonen am HZB behandelten Patienten von 1998 bis 2020.&nbsp;&nbsp;</p>
    Nachricht
    24.02.2021
    Der 4000. Augentumor-Patient mit Protonen am HZB behandelt

    Am 19. Februar 2021 erhielt der 4000. Augentumor-Patient eine Bestrahlung mit Protonen, die ein gemeinsames Team des Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) und der Charité – Universitätsmedizin Berlin durchführte. Die Anzahl der behandelten Patienten blieb im Jahr 2020 trotz den erschwerten Corona-Bedingungen auf dem Vorjahresniveau. Die Behandlung in Berlin-Wannsee ist auf Aderhautmelanome des Auges spezialisiert. Der Protonenbeschleuniger am HZB ist die einzige Therapiestätte für diese Erkrankung in Deutschland.

  • <p>Die &bdquo;Tinte&ldquo; aus Perowskit-Vorstufe, L&ouml;sungsmittel und Zusatzstoff kommt aus einer schlitzf&ouml;rmigen D&uuml;se und beschichtet das darunter entlangfahrende Glassubstrat.</p>
    Science Highlight
    22.02.2021
    Wie das Salz in der Suppe: Die perfekte Mischung für effiziente Perowskit-Solarzellen
    Solarzellen, die das Sonnenlicht so effizient wie Silizium in elektrische Energie umwandeln, sich dabei aber einfach und aus kostengünstigen Materialien herstellen lassen – für Materialforscher ist das ein langgehegter Traum. Dem sind Wissenschaftler des Helmholtz-Zentrums Berlin nun ein Stück nähergekommen. Sie haben ein Verfahren verbessert, mit dem sich günstige Perowskit-Schichten einfach aus Lösungen auf Trägermaterien aufbringen lassen. Dabei haben sie nicht nur entdeckt, welch entscheidende Rolle eines der verwendeten Lösungsmittel spielt, sondern auch die Lagerfähigkeit der Materialtinten genauer unter die Lupe genommen.

  • Science Highlight
    10.02.2021
    Weltweit erste Videoaufnahme eines Raum-Zeit-Kristalls gelungen
    Einem deutsch-polnischen Forschungsteam ist der Versuch gelungen, bei Raumtemperatur einen Mikrometer großen Raum-Zeit-Kristall aus Magnonen zu erzeugen. Mithilfe des Rasterröntgenmikroskops MAXYMUS an Bessy II am Helmholtz Zentrum Berlin konnten sie die periodische Magnetisierungsstruktur in einem Kristall sogar filmen. Dieses weltweit erste Video eines Raum-Zeit-Kristalls bei Raumtemperatur sowie das Forschungsprojekt an sich stellten die Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Intelligente Systeme (MPI-IS) in Stuttgart, der Adam Mickiewicz University und der Polish Academy of Sciences in Poznań in Physical Review Letters vor.

  • Nachricht
    04.02.2021
    Das HZB Graduate Center ist da
    Die HZB „Promovierendenkoordinierung“ wird zum HZB Graduate Center. Bereits seit Anfang 2018 baut die Promovierendenkoordinierung die Angebote und Standards am HZB für Promovierende und deren Betreuende kontinuierlich aus. Wegweisend dabei sind die Ideen und Anregungen, die in Gesprächen mit zahlreichen Stakeholdern und in verschiedenen HZB Gremien zu diesem Thema gesammelt werden konnten. Sie gehen ein in den Aufbau einer einheitlichen HZB-weiten Dachstruktur für Promovierende und deren Betreuende – dem HZB Graduate Center.

  • <p>Die elektronische Struktur komplexer Molek&uuml;le kann aus RIXS-Daten an BESSY II errechnet werden.</p>
    Science Highlight
    28.01.2021
    Blackbox-Verfahren für superschnelle Ergebnisse
    Die elektronische Struktur von komplexen Molekülen und ihre chemische Reaktivität können mit Hilfe der Methode der resonanten inelastischen Röntgenstreuung (RIXS) an BESSY II untersucht werden. Allerdings erfordert die Auswertung von RIXS-Daten bisher sehr lange Rechenzeiten. Ein Team an BESSY II hat nun ein neues Simulationsverfahren entwickelt, das diese Auswertung stark beschleunigt. Die Ergebnisse können sogar während des Experiments berechnet werden. Messgäste können das Verfahren wie eine Blackbox nutzen.

  • <p>TEM-Aufnahme einer &alpha;-SnWO<sub>4 </sub>D&uuml;nnschicht (pink), die mit 20 nm NiO<sub>x</sub> (gr&uuml;n) beschichtet wurde. An der Grenzfl&auml;che bildet sich eine weitere extrem d&uuml;nne Schicht.</p>
    Science Highlight
    26.01.2021
    Solarer Wasserstoff: Photoanoden aus α-SnWO4 versprechen hohe Wirkungsgrade
    Photoanoden aus Metalloxiden gelten als praktikable Lösung für die Erzeugung von Wasserstoff mit Sonnenlicht. So besitzt α-SnWO4 optimale elektronische Eigenschaften für die photoelektrochemische Wasserspaltung, korrodiert jedoch rasch. Schutzschichten aus Nickeloxid können die Korrosion verhindern, reduzieren jedoch die Photospannung und damit den Wirkungsgrad. Nun hat ein Team am HZB an der Synchrotronquelle BESSY II untersucht, was an der Grenzfläche zwischen der Photoanode und der Schutzschicht genau passiert. Kombiniert mit theoretischen Methoden deuten die Messdaten darauf hin, dass sich dort eine Oxidschicht bildet, die den Wirkungsgrad der Photoanode beeinträchtigt.

  • <p>Die Verteilung der Phononen ist zun&auml;chst komplex (obere Kurven) und vereinfacht sich mit der Zeit zu einer Gausschen Glockenkurve (untere Kurve).</p>
    Science Highlight
    25.01.2021
    Wie sich komplexe Schwingungen in einem Quantensystem mit der Zeit vereinfachen
    Mit einem raffinierten Experiment haben Physiker gezeigt, dass sich in einem eindimensionalen Quantensystem die zunächst komplexe Verteilung von Schwingungen oder Phononen mit der Zeit in eine einfache Gaußsche Glockenkurve verwandeln kann. Das Experiment fand an der Technischen Universität Wien statt, während die theoretischen Überlegungen von einer gemeinsamen Forschergruppe der Freien Universität Berlin und des HZB durchgeführt wurden.

  • <p>Ein Teil der IRIS Forschungslabore wird f&uuml;r die Forschung an Katalysatoren ausgestattet.</p>
    Nachricht
    25.01.2021
    HZB und Humboldt-Universität vereinbaren den Aufbau eines Katalyse-Labors
    Das Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) und die Humboldt-Universität zu Berlin (HU) haben eine Kooperationsvereinbarung geschlossen mit dem Ziel, ein gemeinsames Forschungs­labor für Katalyse im IRIS-Forschungsbau der HU in Adlershof aufzubauen. Der IRIS-Forschungsbau bietet optimale Bedingungen für die Erforschung und Entwicklung von komplexen Materialsystemen.

  • Nachricht
    19.01.2021
    Jetzt für eine Helmholtz-Nachwuchsgruppe bewerben!

    Wir suchen junge exzellente Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit Lust zur Führung! Um an der Vorauswahl teilzunehmen, bewerben Sie sich bitte mit einer zweiseitigen Skizze Ihres Projekts bis zum 28. Februar 2020.

  • Nachricht
    12.01.2021
    21.01.: Seminar zu klimaneutralem Planen, Bauen und Betreiben
    Bauwerkintegrierte Photovoltaik (BIPV) bietet in Städten und Gemeinden enorme Möglichkeiten, aktiv zum Klimaschutz beizutragen. Im Seminar geht es um die baurechtlichen Anforderungen, den Brandschutz und den Einsatz verschiedener PV-Materialien.

  • Nachricht
    07.01.2021
    Corona-Update 07.01.2021 /Eingeschränkter Betrieb
    Die Geschäftsführung des HZB hat nach sorgfältiger Einschätzung der Lage beschlossen, dass das HZB weiterhin in einem sehr eingeschränkten Betrieb arbeitet. Ab 11.01.2021 dürfen die Labore und BESSY II ausschließlich für die Eigenforschung geöffnet werden. Die Augentumortherapie findet weiterhin statt.

  • <p>F&uuml;r die Messkampagne wurden zwei Koppler in horizontaler Testposition unter einem lokalen Reinraumzelt montiert.</p>
    Nachricht
    07.01.2021
    Beschleunigerphysik: HF-Koppler für bERLinPro zeigen sich belastbar
    In Synchrotronlichtquellen bringt ein Elektronenbeschleuniger Elektronenpakete auf nahezu Lichtgeschwindigkeit, damit diese das besondere „Synchrotronlicht“ abgeben können. Ihre enorme Energie und ihre besondere Form erhalten die Elektronenpakete durch ein stehendes elektromagnetisches Wechselfeld in so genannten Kavitäten. Bei hohen Elektronenströmen, wie sie im Projekt bERLinPro gefordert sind, ist die benötigte Leistung für die stabile Anregung dieses Hochfrequenz-Wechselfelds enorm. Das Einkoppeln dieser hohen Leistung gelingt mit speziellen Antennen, so genannten Kopplern und gilt als große wissenschaftlich-technische Herausforderung. Nun zeigt eine erste Messkampagne mit optimierten Kopplern an bERLinPro, dass sich das Ziel erreichen lässt.

  • Nachricht
    18.12.2020
    Dezember-Ausgabe der lichtblick
    In der neuen Ausgabe geben wir einen kleinen Einblick, was in den letzten Wochen am HZB passiert ist - und das ist eine Menge! Wir stellen Catherine Dubourdieu auf der Titelseite vor, die nicht nur eine exzellente Forscherin ist, sondern auch das Handwerkliche an ihrer Arbeit mag.

  • <p>Martin Bluschke (MPI f&uuml;r Festk&ouml;rperforschung, TU Berlin) empf&auml;ngt von Mathias Richter den Ernst-Eckhard-Koch-Preis f&uuml;r seine herausragende Dissertation.</p>
    Nachricht
    15.12.2020
    Ernst-Eckhard-Koch-Preis und Innovationspreis Synchrotronstrahlung
    In diesem Jahr zeichnete der Freundeskreis des HZB die herausragende Promotionsarbeit von Dr. Martin Bluschke (MPI für Festkörperforschung und TU Berlin) mit dem Ernst-Eckhard-Koch-Preis aus. Der Europäische Innovationspreis Synchrotronstrahlung ging an ein Team aus vier Physikern für ihre Arbeiten am Freien Elektronenlaser FERMI an der Synchrotronquelle Elettra in Triest. Die Preisverleihung fand auf dem diesjährigen Nutzertreffen des HZB statt, das in diesem Jahr digital stattfinden musste.
  • <p>Zwei Pulverdiffraktometer nebeneinander: Das hochaufl&ouml;sende Strukturpulverdiffraktometer SPODI (oben) in der MLZ-Experimentierhalle wird k&uuml;nftig FIREPOD als Nachbarinstrument erhalten.</p>
    Nachricht
    11.12.2020
    Zwei Neutroneninstrumente aus dem HZB ziehen nach München
    Ende 2019 wurde die Neutronenquelle am Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) planmäßig abgeschaltet, die bis dahin für die Forschung an Materialien genutzt wurde. Das Heinz Maier-Leibnitz Zentrum (MLZ) in München übernimmt zwei wissenschaftliche Instrumente aus der Forschungs-Neutronenquelle in Berlin. Umzug und Anpassung fördert das Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung (BMBF) mit 5,62 Millionen Euro.

  • <p>Die Illustration zeigt schematisch den Aufbau der Tandemsolarzelle.</p>
    Science Highlight
    11.12.2020
    Perowskit/Silizium Tandemsolarzellen an der Schwelle zu 30 % Wirkungsgrad
    In Science berichtet ein HZB-Team, wie es den aktuellen Weltrekord von 29,15 % in einer Tandemsolarzelle aus Silizium und Perowskit erreichen konnte. Die Tandemzelle zeigt selbst ohne Verkapselung über 300 Stunden eine stabile Leistung. Die Gruppe um Steve Albrecht hat dafür physikalische Prozesse an den Grenzflächen untersucht und gezielt den Ladungsträgertransport verbessert.
  • <p>Den Siegerentwurf hat das B&uuml;ro h4a Gessert + Randecker Architekten eingereicht.</p>
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    07.12.2020
    Architekturwettbewerb für neues Katalyse-Zentrum entschieden
    In Berlin-Adlershof wird ein innovatives Labor- und Bürogebäude für die Katalyseforschung entstehen: CatLab soll zum internationalen Leuchtturm für die Katalyseforschung werden und die Entwicklung neuartiger Katalysatormaterialien vorantreiben, die insbesondere für die Erzeugung von grünem Wasserstoff für die Energiewende dringend benötigt werden. Nun wurde der Architekturwettbewerb entschieden und vier Siegerentwürfe vorgestellt. Das Besondere: Alle Entwürfe legen großes Gewicht auf Nachhaltigkeit und Klimaschutz.