Preisträger 2014

Ernst-Eckhard-Koch-Preis

Am 4. Dezember 2014 vergab der Freundeskreis Helmholtz-Zentrum Berlin bereits zum 24. mal den Ernst-Eckhard-Koch-Preis für eine herausragende Promotionsarbeit auf dem Gebiet der Forschung mit Synchrotronstrahlung, mit dem diesmal zwei Nachwuchswissenschaftler ausgezeichnet wurden:

Dr. Markus Ries (links) und Dr. Alex Manuel Frano Pereira (rechts) zusammen mit Prof. Mathias Richter vom Freundeskreis Helmholtz-Zentrum Berlin während der Verleihung des Ernst-Eckhard-Koch-Preis 2014 am 4. Dezember 2014 in Berlin-Adlershof.

Dr. Alex Manuel Frano Pereira, inzwischen Postdoc an der University of California Berkeley, wurde für seine Promotionsarbeit „Ordering Phenomena in Transition-Metal-Oxide Heterostructures“ an der Technischen Universität Berlin ausgezeichnet, die sich mit Spin- und Ladungsdichtewellen in oxydischen Materialien beschäftigt. Die Resultate sind für das Feld sehr relevant und werden vorbildlich und auf dem neusten Stand der Literatur diskutiert. Dabei war Dr. Frano selbst sehr produktiv und konnte bereits in Nature, Science und Physical Review Letters publizieren. Die Arbeiten wurden bereits mehr als 450mal zitiert.

Der Beschleunigerphysiker Dr. Markus Ries erhielt den Preis für seine Arbeit über “Nonlinear Momentum Compaction and Coherent Synchrotron Radiation at the Metrology Light Source” an der Humboldt-Universität zu Berlin. Damit habe er einen entscheidenden Beitrag zum Verständnis und zur Weiterentwicklung des Betriebs von Speicherringen mit variablen kurzen Elektronenpaketen geleistet, urteilte das Preiskomitee. Seine Arbeiten fließen direkt in das Zukunftsprojekt BESSY-VSR des HZB ein, in dem Dr. Ries nun als Postdoc seine Forschungen fortsetzt.