Informationen zum Änderungsantrag für einen NetBackup-Client

Bitte beachten Sie, dass dieser Antrag nur dann bearbeitet wird, wenn Sie als Antragsteller Client-Administrator oder lokaler PC-Betreuer (PC-CoP) des NetBackup-Clients sind. Gehören Sie nicht zu diesem Personenkreis, wird Ihr Antrag nur in Ausnahmefällen bearbeitet und in der Regel erst nach Rücksprache mit einem der Client-Administratoren. 

Hinweise zu einzelnen Teilen des Antrags

Basisinformationen

Um diesen Antrag bearbeiten zu können, müssen Sie hier den Namen des Netbackup-Clients eintragen, für den Sie Änderungen an der Sicherungskonfiguration beantragen wollen.

Zusätzlich zu sichernde lokale Bereiche

Für die automatische Datensicherung geben Sie hier an, welche Verzeichnisse auf Ihren lokalen Festplatten zusätzlich gesichert werden sollen. Hierbei dürfen keine angemeldeten Netzlaufwerke bzw. NFS-Verzeichnisse eingetragen werden.

Lokale Bereiche sind in Form von Pfaden anzugeben, die auf Verzeichnisse weisen, also z. B.

  • "/user/abc/dir" bei UNIX-Clients,
  • "E:\mein verzeichnis\" bei Windows-Clients oder
  • "SYS$SYSDEVICE:[XYZ...]" bei VMS-Clients.

Für jede Policy - also für USER, SYSTEM und OTHER DATA - können Sie einen oder mehrere Pfade angeben, jedoch stets nur einen Pfad pro Zeile, z. B. für USER DATA:

"E:\mein erstes Verzeichnis\"
"F:\mein zweites Verzeichnis\"

Pfadangaben, die Leerzeichen enthalten (insbesondere am Anfang oder am Ende), sollten wie in den zuvor aufgeführten Beispielen durch "..." eingeschlossen werden.

Gesichert werden alle Dateien, die sich in den von Ihnen angegebenen Verzeichnissen und deren Unterverzeichnissen befinden. Unter Unix werden hiervon allerdings nur diejenigen Dateien gesichert, die sich auf demselben Filesystem befinden wie das jeweils angegebene Verzeichnis.

Beschränken Sie die Bereiche möglichst auf diejenigen, die tatsächlich gesichert werden sollen. Beachten Sie hierzu bitte die Einschränkungen, die die Sicherungshäufigkeit und die Aufbewahrungszeiten für großvolumige Sicherungsbereiche betreffen.

Sollen Teilbereiche unterhalb angegebener Pfade nicht gesichert werden, können diese Ausschlusskriterien allein auf dem Client definiert werden, und zwar durch einen Client-Administrator. Eine Beschreibung hierzu finden Sie im entsprechenden User's Guide.

Wenn Sie den Systembereich eines PCs sichern lassen wollen, der unter Windows 2000 oder einem noch neueren Windows-System läuft, ist die zusätzliche Angabe "System_State:\" empfehlenswert. Unter dieser Pfadangabe werden spezielle Systeminformationen abgelegt, wie beispielsweise die Registry. Werden die Systempartition und die Informationen, die sich hinter "System_State:\" verbergen, gesichert, ist es im Fall eines Totalausfalls des PCs möglich, das gesicherte System mit geringem Aufwand auf einem neuen Rechner ähnlicher Hardwarestruktur mit gleicher Funktionalität wiederherzustellen. Dies ist insbesondere für Systeme von Bedeutung, die sich durch Installation zusätzlicher Komponenten von Standardsystemen unterscheiden.
Ist aus Ihrem Antrag zu vermuten, dass Sie die Systempartition sichern lassen wollen, wird die Angabe "System_State:\" mit aufgenommen, sofern Sie dies nicht durch einen Hinweis im Feld Bemerkung ausschließen.

Aktuelle Größe

Die mögliche Sicherungshäufigkeit und die möglichen Aufbewahrungszeiten der gesicherten Daten hängen u. a. vom Volumen der zu sichernden Bereiche ab. Je geringer das Volumen ist, um so häufiger können sie gesichert werden und um so länger können die gesicherten Daten aufbewahrt werden. Sicherungen der Policy USER DATA sind nur bis zu einem Volumen von 10 GB möglich. Möchten Sie größere Bereiche sichern lassen, tragen Sie diese bitte in der Policy OTHER DATA ein.

Sicherungsbereiche von mehr als 500 GB sollten Sie vermeiden. Teilen Sie bitte solche Bereiche nach Möglichkeit in mehrere kleinere. Geben Sie in einem solchen Fall als "Zusätzlich zu sichernde lokale Bereiche" nur den Pfad bzw. die Pfade eines kleineren Teils an und verwenden für die weiteren Teile zusätzliche Änderungsanträge.

Maximale Größe

Wählen Sie bitte eine Angabe, die das zu erwartende maximale Volumen des Sicherungsbereichs angibt. Dies kann durchaus ein Wert unterhalb des theoretischen Maximums sein, das durch die Größe des Filesystems bzw. der Festplatte vorgegeben ist.

Liegt das aktuelle Volumen eines Sicherungsbereichs der Policy USER DATA unterhalb von 10 GB, das zu erwartende Maximum jedoch oberhalb, so ist es Ihnen überlassen, ob Sie diesen Bereich erst einmal  für die Policy USER DATA eintragen oder gleich für die Policy OTHER DATA. Sicherungsbereiche der Policy USER DATA werden nämlich bei Überschreiten der 10-GB-Grenze vom Server-Administrator "automatisch" in die Policy OTHER DATA überführt.

Nicht mehr zu sichernde lokale Bereiche

Für die automatische Datensicherung geben Sie hier an, welche Verzeichnisse auf Ihren lokalen Festplatten nicht mehr gesichert werden sollen. Dabei können Sie auf diesem Wege nur auf die Sicherung derjenigen Verzeichnisse verzichten, die in einer Policy definiert sind und Ihnen beispielsweise im "Backup Report" via E-Mail mitgeteilt werden.
Sind in einer Policy mehrere Verzeichnisse zur Sicherung definiert, können Sie auch einzelne davon entfernen lassen.

Nicht mehr zu sichernde lokale Bereiche sind in Form von Pfaden anzugeben, und zwar genau so wie sie in der entsprechenden Policy definiert sind.
Wollen Sie Teilbereiche unterhalb der in den Policies definierten Pfade nicht mehr sichern lassen, können diese Ausschlusskriterien allein auf dem Client definiert werden. Hierfür ist der Client-Administrator selbst zuständig. Die entsprechende Beschreibung hierzu finden Sie im entsprechenden User's Guide.

Neue Sicherungstermine

Sie können unter Neue Sicherungszeitfenster angeben, zu welchen neuen Uhrzeiten Daten gesichert werden dürfen. Durch eine Mehrfachauswahl (Anklicken mehrerer Angebote) können mehrere Zeiträume angegeben werden.

Die zur Auswahl angebotenen Nichtstandardzeitfenster werden jedoch nur im Ausnahmefall bei ausreichender Begründung erfüllt, die Sie ggf. im Bemerkungsfeld angeben müssten.

Einschränkungen auf Zeitspannen innerhalb der Standardzeiten sind stets möglich. Für die Angabe solcher Einschränkungen verwenden Sie bitte das Bemerkungsfeld.

Mit der Neuen Sicherungshäufigkeit legen Sie fest, wie oft Daten zukünftig von Ihrem Rechner gesichert werden sollen. Neben dem Häufigkeitsstandard und den hier zur Auswahl gebotenen weiteren Varianten sind ggf. auch andere Regeln möglich, die Sie im Bemerkungsfeld beschreiben können (z. B. nur dienstags und donnerstags). 

Sicherungen werden im ersten folgenden Zeitfenster durchgeführt, das der ausgewählten Häufigkeit entspricht.

Bemerkungen, Wünsche, Begründungen, ...

In das Bemerkungsfeld können Sie alle für die Datensicherung wichtigen Informationen eintragen, die nicht in die anderen Felder passen. Dies sind z. B. Begründungen für bestimmte Sicherungszeiten oder die Herausnahme des angegebenen Rechners aus der zentralen Datensicherung.