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Zugang zu Linux- und macOS-Systemen von außerhalb

VNC - Fernsteuern von überall

Wenn Sie eine X-Umgebung auf einem Linux-System fernsteuern möchten, ist Virtual Network Computing (VNC) zu empfehlen.

Zu VNC gehört ein Server auf einem Rechner im HZB, und ein Viewer auf Ihrem PC.

Die Software ist auf den Linux-Servern und PCs mit HZB-openSuSE Linux schon installiert.

Eigener VNC-Server

Ein eigener VNC-Server bietet eine Umgebung für alle X-Anwendungen auf Rechnern im HZB-Intranet. Im folgenden Beispiel startet man den Server auf dinux6, das könnte auch ein anderer Linux-Rechner im Intranet sein.

Der VNC-Server läuft dauerhaft und wird nur beendet, wenn man ihn stoppt oder der Betrieb seines Rechner unterbrochen wird.

VNC-Server starten

Wir empfehlen erste Tests im Intranet. Wenn Sie aus dem Internet kommen, brauchen Sie eine bestehende ssh-Verbindung zu aditum.helmholtz-berlin.de.

  1. Shell auf dinux9
    von Unix aus geht das mit dem Kommando
    ssh dinux9
    unter Windows verbindet man sich per PuTTY mit dinux9
  2. Start des VNC-Servers auf dinux9
    startvnc

Das Skript meldet die Identifikation Ihres Servers, z.B. dinux9:13. Zum Server gehört dann das virtuelle X-Display Nummer 13.

Beim ersten Aufruf erfragt startvnc ein Passwort, wenn es nicht anderweitig mit vncpasswd gesetzt wurde.
Wer das Passwort kennt, kann die Sitzung übernehmen, verwenden Sie daher bitte ein sicheres Passwort.

Wenn Sie später den Server stoppen wollen, beenden Sie ihn auf dinux9 mit dem Kommando

vncserver -kill :displayNummer (hier 13)

Sie können den Windowmanager und andere Einstellungen ändern, wenn Sie vor dem Serverstart die Datei ~/.vnc/xstartup editieren. Weitere Einstellmöglichkeiten siehe
startvnc -h

VNC-Viewer

Der VNC-Klient ist das Programm vncviewer. Es ist verfügbar unter Windows, Linux und macOS (http://www.tightvnc.com/). Auf HZB-Rechnern mit Windows können Sie es vom Software-Center installieren.

Im Intranet starten Sie den Viewer auf einem Linux-PC mit
vncviewer dinux9:13

Der Viewer erfragt das VNC-Passwort.

Wenn Sie den Viewer-Prozess beenden, bleibt der Server mit seinen darauf gestarteten Anwendungen erhalten! Bei der nächsten Anmeldung finden Sie die Fenster der Sitzung wieder.
 
Bevor Sie den Viewer daheim starten, müssen Sie einen Tunnel über aditum.helmholtz-berlin.de einrichten.

Beispiel: ssh -L 1234:dinux9:5913 xyz@aditum.helmholtz-berlin.de -p 22022 -i ~/.ssh/id_ed25519

Ein Tunnel zum Port 1234 auf dinux9 erreicht den VNC-Server dinux9:13.
Tunneln Sie also z.B. den lokalen Port 1234 zum entfernten dinux9:1234 und sagen Sie dem VNC-Viewer beim Start, dass er sich mit localhost:1234 verbinden soll.

X-Anwendungen auf weiteren internen Rechnern

Wie startet man z.B. eine Shell mit X-Umgebung auf dem HPC-Cluster dirac?

In einem xterm im Viewer-Fenster eingeben
ssh -X dirac-meister