04.12.2013

Zwei neue Postdoktoranden mit Helmholtz-Förderung am HZB

Im Helmholtz-Postdoc-Programm erfolgreich: Dr. Daniel Schick und Dr. Katja Höflich. Fotos: privat

Dr. Daniel Schick und Dr. Katja Höflich waren beim Postdoktorandenprogramm von Helmholtz erfolgreich. Damit erhalten sie ein „Startkapital“ von jeweils 300.000 Euro für die nächsten drei Jahre, um sich weiter auf ihrem Forschungsgebiet zu etablieren.

Daniel Schick hat seine Doktorarbeit in Physik an der Universität Potsdam vor kurzem abgeschlossen. Das Thema lautete: “Setup of a laser-based diffractometer for femtosecond hard X-ray diffraction Experiments on the ultrafast lattice dynamics in photoexcited nanostructures”. Er wird nun mit Prof. Dr. Alexander Föhlisch zusammenarbeiten, der das HZB-Institut Methoden und Instrumentierung der Forschung mit Synchrotronstrahlung leitet.

Katja Höflich hat ihre Promotion in Physik im Jahr 2011 an der Martin Luther University, Halle-Wittenberg abgeschlossen (Thema "Plasmonic Properties of metal-containing nanostructures"). Sie forscht seitdem als Postdoc am Max Planck Institut  für die Physik des Lichts in Erlangen in der Gruppe um PD Dr. Silke Christiansen und wird nun als Helmholtz-Postdoc weiterhin mit Silke Christiansen zusammenarbeiten, die das neue HZB-Institut Nanoarchitekturen für die Energiewandlung aufbaut.
 
Begleitende Qualifizierungsangebote

Gleich nach ihrer Aufnahme ins Programm bekommen die Postdocs einen Mentor oder eine Mentorin zur Seite gestellt. Mithilfe der finanziellen Förderung können die jungen Forscher vor allem ihre eigene Stelle, gegebenenfalls auch die einer technischen Assistenz, sowie ihre Dienstreisen finanzieren. Außerdem sollen sie als Teil des Programms einen Auslandsaufenthalt absolvieren, dessen Ziel und Inhalt sie selbst bestimmen können. Darüber hinaus können sie Weiterbildungsangebote der Helmholtz-Akademie für Führungskräfte in Anspruch nehmen und somit ihre Managementkompetenz ausbauen.
 
International attraktives Programm
 
Die insgesamt 20 Wissenschaftler haben sich in einem mehrstufigen Wettbewerbsverfahren, an dem auch unabhängige internationale Gutachter beteiligt waren, gegen eine hochkarätige Konkurrenz durchgesetzt. Insgesamt hatten 119 Nachwuchsforscher bei einem der 18 Helmholtz-Zentren ihr Interesse an dem neuen Programm angemeldet. Die Zentren reichten daraufhin 66 Bewerbungen ein. In der Endrunde konnten schließlich elf Wissenschaftlerinnen und neun Wissenschaftler überzeugen. Die Hälfte der Geförderten stammt aus dem Ausland.

Die nächste Ausschreibung für das Postdoktorandenprogramm erfolgt im Frühjahr 2014.
 
Weitere Informationen:
http://www.helmholtz.de/postdoc

arö