03.07.2015

HZB erneut mit dem Zertifikat berufundfamilie ausgezeichnet

Für gut bescheinigt: Das HZB wurde erneut für seine familienfreundlichen Arbeitsbedingungen mit dem Zertifikat "berufundfamilie" ausgezeichnet. Foto: Hertie-Stiftung

Am 29. Juni 2015 verlieh Iris Gleicke, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie, dem HZB das Zertifikat „berufundfamilie“. Damit darf sich das Forschungszentrum auch weiterhin ganz offiziell als familienfreundlicher Arbeitgeber bezeichnen. Dieses Zertifikat genießt bei Unternehmen, Handelskammern, Verbänden und in der Politik große Anerkennung, denn es bescheinigt, dass die ausgezeichneten Unternehmen  die Arbeitsbedingungen tatsächlich familienfreundlicher gestaltet haben. In den ersten drei Jahren hat das HZB viele Strukturen geschaffen, die zu einer nachhaltigen Verbesserung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie beitragen.

Der Erfolg dieser Maßnahmen wurde nun durch die erneute Verleihung des Zertifikats bestätigt. Doch damit ist die Arbeit noch nicht getan. Die Projektleiterin für den Zertifizierungsprozess am HZB, Anja Seehrich, erklärt: „In der Re-Auditierungsphase wollen wir innerhalb der nächsten drei Jahre die eingeführten Maßnahmen weiter optimieren und als stetig gelebte Unternehmenskultur etablieren.“ In dieser Phase sei es besonders wichtig, auch die Führungskräfte noch stärker für das Thema zu sensibilisieren und einzubinden.

Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist jedoch nicht nur ein wichtiges Anliegen für Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mit Kindern. Deshalb hat das HZB seinen Familienbegriff bewusst weit gefasst: Familie ist dort, wo füreinander Verantwortung übernommen wird. „Wichtig ist uns, dass es bei unseren Vereinbarkeitsbemühungen nicht nur um die Betreuung von Kindern geht. Im Zuge einer immer älter werdenden Gesellschaft stehen viele unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vor der Herausforderung, sich um ihre pflegebedürftigen Angehörigen zu kümmern. Dieses Thema geht jeden etwas an, denn Kinder haben viele, aber Eltern haben wir alle“, so Anja Seehrich.


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sz / as