Akustische Skulpturen

Gerriet K. Sharma bei BESSY II

Gerriet K. Sharma bei Tonaufnahmen im Elektronenbeschleunigerring BESSY II (Foto: M. Setzpfandt)

Seit Frühjahr 2016 arbeitet der Klangkünstler Gerriet K. Sharma gemeinsam mit Physikern aus dem Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) am Klangkunstprojekt gleAM.

Inspiriert zu dieser Arbeit hat ihn das Ausbau-Projekt BESSY VSR. Denn der  Berliner Elektronenspeicherring BESSY II wird zu einem Variablen Pulslängen-Speicherring (VSR) ausgebaut – ein weltweit einzigartiges Projekt in der Beschleunigerforschung. Durch das Upgrade werden an jedem Messplatz lange oder kurze Lichtpulse zur Verfügung stehen – ganz wie es das Experiment erfordert.

Dabei spielen physikalische Phänomene wie Interferenzen oder die Kontrolle des Strahls eine wichtige Rolle, die teilweise Analogien in der Akustik aufweisen. Diese Analogien bilden Grundmotive, die mit Hilfe von synthetischen Klängen, aufgezeichneten Geräuschen, physikalischen Effekten sowie hörbar gemachten Datensätzen als akustische Skulptur im Raum erfahrbar werden.

Gerriet K. Sharma bei BESSY II

Gerriet K. Sharma bei BESSY II (Foto: M. Setzpfandt)